Die Darstellung von Zivilisationskritik in Marlen Haushofers Roman „Die Wand“


Hausarbeit, 2019

16 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhalt

1. Die Wand – Eine kurze thematische Einführung

2. Zivilisationskritik in der Moderne – Eine Einordnung des Romans

3.Zivilisationskritik bei Haushofer
3.1. Das Leben in der Zivilisation und der Mensch als Feind
3.2. Der technikkritische Diskurs in „Die Wand“
3.3. Sehnsucht nach der Zivilisation? – Eine exemplarische Untersuchung des Mediendiskurses in „Die Wand“

4. Vollständige Eingliederung in die Natur? – Die Protagonistin als „weiße Krähe“

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Die Wand – Eine kurze thematische Einführung

„In meinen Träumen waren die Menschen nie freundlich zu mir, bestenfalls waren sie teilnahmslos […] Aber ich glaube, das ist nicht so besonders merkwürdig, es zeigt nur, was ich immer von Menschen und Tieren erwarte.“1

In Marlen Haushofers Roman „Die Wand“ finden sich an vielen Stellen ähnliche Reflektionen der Protagonistin über die Menschen und ihr früheres Leben in der Zivilisation. Die Protagonistin, die durch die Wand unfreiwillig von jeglicher Zivilisation isoliert wurde, fügt sich im Laufe des Romans immer mehr in ihr Schicksal und findet sogar zunehmend Gefallen an ihren neu gewonnenen Freiheiten weitab der Menschen. Mithilfe ihres Hundes Luchs sowie anderen Tieren wie einer Katze und einer Kuh fügt sich die Ich-Erzählerin immer mehr in die Natur ein und wird sich durch diesen Prozess über die kritischen Aspekte der Zivilisation bewusst.

In der vorliegenden Arbeit soll daher genauer eruiert werden, ob die Zivilisationskritik in „Die Wand“ eine absolute ist, wodurch sie repräsentiert wird, welche Ursachen sie hat und inwiefern die Ich-Erzählerin damit stellvertretend für den Menschen in der Moderne gesehen werden kann.

2. Zivilisationskritik in der Moderne – Eine Einordnung des Romans

Der Roman „Die Wand“ von Marlen Haushofer erschien im Jahr 1963 und fällt damit in die Epoche der Moderne. In dieser Zeit wird durch das Aufbrechen vieler Traditionen, durch die Globalisierung sowie die neuen technischen Fortschritte eine Möglichkeitsvielfalt erschaffen, die häufig zu einem Identitätsverlust und zur Entfremdung von der einstigen Gemeinschaftlichkeit führt2: „Das Gefühl von Entfremdung gegenüber Gesellschaft, Arbeitswelt, Mitmenschen oder auch sich selbst wird in der Moderne zu einer Existenzbedingung von literarischen Figuren.“3 So auch im Falle der Protagonistin in „Die Wand“, die sich bereits lange vor dem Erscheinen der Wand von ihren Kindern und auch sich selbst entfernt hatte. Als Antwort auf den aufkommenden Identitätsverlust wird die Natur wieder als natürliches und unumstößliches Ordnungssystem ins Zentrum gerückt.4 Indem die Menschen dem natürlichen Urzustand wieder näherkommen, sollen sie ihre Identität wiederfinden. Dabei wird vor allem auch die Vernunft des Menschen als problematisch gesehen, da das Denken im Widerspruch zum Sein stehe.5

Durch die neu gewonnen, technischen Errungenschaften werden den Menschen zu dieser Zeit jedoch auch immer mehr die Gefahren dieser bewusst. Dies führt zur Thematisierung von Problemen wie Aufrüstung und Atomkrieg,6 ähnlich wie sie auch in Haushofers Roman anklingen und als mögliche Ursache für das Erscheinen der Wand diskutiert werden.

Somit reagiert Haushofer mit diesem Roman auf den Identitätsverlust vieler Menschen in der Moderne und präsentiert eine Protagonistin, die sich erst durch das Erscheinen der Wand viele ihrer Zweifel und Gefühle bewusst eingestehen kann.

3.Zivilisationskritik bei Haushofer

3.1. Das Leben in der Zivilisation und der Mensch als Feind

Die Zivilisationskritik Haushofers lässt sich an unterschiedlichen Diskursen innerhalb des Romans festmachen. Einer dieser Diskurse umfasst die direkten Kommentare der Ich-Erzählerin bezüglich ihres vorherigen Lebens unter dem gesellschaftlichen Erwartungsdruck sowie des Menschen als Bedrohung.

Dieser gesellschaftliche Erwartungsdruck äußert sich bei der Ich-Erzählerin vor allem bezüglich ihrer Mutterrolle, in die sie sich vor der Wand stets versucht hat einzufügen. Da dieser Prozess der Aneignung oder auch Ablehnung bestimmter gesellschaftlicher Erwartungen und Rollen jedoch weitestgehend unbewusst vollzogen und von der Gesellschaft mit Belohnung oder Strafe intensiviert wird,7 ermöglicht erst der Abstand zur Gesellschaft der Ich-Erzählerin die Möglichkeit, ihr eigentliches Empfinden in Bezug auf ihre Kinder und ihre Mutterrolle bewusst zu realisieren:

Wenn ich heute an meine Kinder denke, sehe ich sie immer als Fünfjährige, und es ist mir, als wären sie schon damals aus meinem Leben gegangen. […] Die beiden eher unangenehmen, lieblosen und streitsüchtigen Halberwachsenen, die ich in der Stadt zurückgelassen hatte, waren plötzlich ganz unwirklich geworden. Ich trauerte nie um sie, immer nur um die Kinder, die sie vor vielen Jahren gewesen waren. Wahrscheinlich klingt das sehr grausam, ich wüßte aber nicht, wem ich heute noch etwas vorlügen sollte. Ich kann mir erlauben, die Wahrheit zu schreiben; alle, denen zuliebe ich mein Leben lang gelogen habe, sind tot.8

Nach dem Erscheinen der Wand ist es ihr möglich, diese Gedanken zu realisieren und schließlich auch auf dem Papier zu artikulieren, da sie fernab der Zivilisation keinerlei Anpassungsvorgänge an menschliche Erwartungen mehr vornehmen muss.

Im Gegensatz zum Aussteiger, der sich aktiv gegen die Gesellschaft entscheidet und bewusst die Flucht in die Natur antritt, wird die Protagonistin in „Die Wand“ diesem Zustand jedoch plötzlich ausgesetzt. Die Zivilisations- und Gesellschaftskritik in diesem Roman hat daher keinerlei auflehnenden Charakter, da es niemanden mehr gibt, gegen den die Protagonistin sich überhaupt auflehnen könnte. Fragen der Identitätsfindung und Authentizität können in diesem Zusammenhang nicht mehr im herkömmlichen Sinne gestellt werden, da es niemanden mehr gibt, gegen den sich die Ich-Erzählerin abgrenzen könnte. Daher kann die Zivilisationskritik in „Die Wand“ nicht als eine produktive Art der Kritik verstanden werden, die auf Besserung aus ist, da es bereits keine Menschen und daher keine Gesellschaft mehr gibt, die überhaupt kritisiert und dadurch verbessert werden könnte. Die von der Protagonistin verübte Kritik ist lediglich eine Form der Selbstreflexion, die scheinbar erst durch die Distanz zur zivilisierten Welt, durch die dialektische Spannung zwischen altem und neuem Leben, zwischen Zivilisation und Natur, aufkommen kann.

Während sie am Anfang des Romans noch in ihren Gesellschaftsgefügen verankert zu sein scheint, bricht dies im Laufe des Romans immer weiter auf. In Passagen wie der Obigen wird deutlich, unter welchem sozialen Druck die Protagonistin vor dem Erscheinen der Kuppel stand. Ihre eigenen Empfindungen waren nicht mit den gesellschaftlichen Erwartungen an Mütter in Einklang zu bringen, weshalb sie ihre wahren Empfindungen stets für sich behielt – ein permanenter Zwang zur Unaufrichtigkeit.9

Aus dieser Differenz entsteht auch die Isolation der Protagonistin, die nicht erst mit dem Erscheinen der Kuppel, sondern weit davor begann.10 Die Kuppel gibt ihr schließlich sogar ein Stück Freiheit, da sie ohne andere Menschen keinen Normen mehr entsprechen oder sich für ihre Empfindungen rechtfertigen muss. Somit beginnt „die Ich-Erzählerin […], wenn auch sehr langsam, die Wand als Chance für sich und ihre Subjektgenese zu begreifen.“11 Dies führt schließlich sogar dazu, dass sie ihren anfänglichen Wunsch auf Rettung verwirft: „Es wäre besser für mich, sie kämen nie. Damals, im ersten Jahr, dachte und fühlte ich nicht so. Alles hat sich fast unmerklich gewandelt.“12 Somit hat das Erscheinen der Wand nicht nur einen Exil-, sondern zeitgleich auch einen Asyl-Charakter. Die Protagonistin geht dabei sogar so weit, sich nicht einmal Luise, Hugo oder den Jäger herbeizuwünschen: „Luise, Hugo und den Jäger gibt es nicht mehr, und im Grund wünsche ich sie nicht zurück.“13

Der Mensch wird in den Aufschriften der Ich-Erzählerin mehrmals als schwierig zu lieben beschrieben,14 schließlich sogar als „Feind“ bezeichnet: „Der einzige Feind, den ich in meinem bisherigen Leben gekannt hatte, war der Mensch gewesen.“15 Zieht man als Vergleich die Geschichte des Robinson Crueso heran fällt auf, dass Robinson erst in seiner Isolation das feindliche „Andere“ in Form der Ureinwohner erlebt. In Haushofers Roman hingegen verhilft die Isolation der Protagonistin lediglich zu einer aufrichtigen Reflexion ihres vorangegangenen Lebens – und damit zur Erkenntnis, dass sie die Menschen bereits vor dem Erscheinen der Wand als Bedrohung wahrgenommen hat.16

Dabei richtet sich ihre Ablehnung der Menschen vor allem gegen den Mann, was in ihren Reflexionen über den Jäger deutlich wird:

Auf jeden Fall war er körperlich stärker als ich, und ich wäre von ihm abhängig gewesen. Vielleicht würde er heute faul in der Hütte umherliegen und mich arbeiten schicken. Die Möglichkeit, Arbeit von sich zu abzuwälzen, muß für jeden Mann eine große Versuchung sein. […] Nein, es ist schon besser, wenn ich allein bin.17

Auch mit ihren Gedanken bezüglich der Wand als eine neue Waffe kritisiert sie das Machstreben, die Rücksichtslosigkeit in Bezug auf alle anderen Lebewesen und den Kapitalgedanken der Menschen:

Über die Wand zerbrach ich mir nicht allzusehr den Kopf. Ich nahm an, sie wäre eine neue Waffe, die geheimzuhalten einer der Großmächte gelungen war; eine ideale Waffe, sie hinterließ die Erde unversehrt und tötete nur Menschen und Tiere. Noch besser freilich wäre es gewesen, hätte man die Tiere verschonen können, aber das war wohl nicht möglich gewesen. Solange es Menschen gab, hatten sie bei ihren gegenseitigen Schlächtereien nicht auf die Tiere Rücksicht genommen. Wenn das Gift, ich stelle mir jedenfalls eine Art Gift vor, seine Wirkung verloren hatte, konnte man das Land in Besitz nehmen. Nach dem friedlichen Aussehen der Opfer zu schließen, hatten sie nicht gelitten; das ganze schien mir die humanste Teufelei, die je ein Menschenhirn ersonnen hatte.18

Damit macht sie zeitgleich die Vernunft des Menschen verantwortlich für ihr Schicksal, da es Waffen dieser Art ohne das Vernunftdenken nicht geben würde. Die Vernunft als das entscheidende Differenzkriterium zwischen Mensch und Tier hindert den Menschen jedoch am Einswerden mit der Natur, ermöglicht ihn zu moralischen Urteilen und macht ihn damit zum einzigen Wesen, das Recht und Unrecht tun kann. Diese Entscheidungsfreiheit empfindet die Protagonistin als Last, von der sie sich jedoch nicht zu befreien vermag, da sie ein Mensch ist und nicht anders denken oder handeln kann.19 Der kritisierten Vernunft wird bei Haushofer schließlich das Grundprinzip der Liebe entgegengesetzt: „Es gibt keine vernünftigere Regung als Liebe.“20 Dies steht ganz im Gegensatz zu Robinson Crueso, bei dem es gerade die Vernunft ist, die letztlich angestrebt wird.

Abgesehen von den direkten Gedanken der Protagonistin bezüglich der Ablehnung von Gesellschaft und Menschen verkörpert vor allem der unbekannte Mann, der Luchs und Stier tötet, in extremer Weise die negativen Eigenschaften der Spezies Mensch und zeigt damit dessen destruktives Potential auf.21 Bereits zuvor reflektiert die Ich-Erzählerin über den Unterschied der Gewaltausübung bei den Tieren und beim Menschen: „Das einzige Wesen im Wald, daß wirklich recht und unrecht tun kann, bin ich. Und nur ich kann Gnade üben.“22 Diese bewusste Entscheidung zu einer Gewalttat unterscheidet sie somit von den Tieren. Im Gegensatz zu ihr nämlich ist ihre Katze beim Totquälen einer Maus unwissend darüber, „daß sie dem kleinen Ding Schmerzen bereitet hatte.“23 Indem die Protagonistin den Mann schließlich erschießt, schreibt sie sich jedoch selbst in die Gewaltgeschichte ein, die sie vorher stets kritisiert hat.24 Gleichzeitig werden mit dieser Gewalthandlung die Chance auf ein erneutes Zusammenleben mit einem anderen Menschen sowie das Fortbestehen der Spezies Mensch vernichtet – eine ultimative Abkehr vom Menschen und damit auch von der Zivilisation.25 Somit ist „die Erhaltung der Tierfamilie der Heldin wichtiger […] als die mögliche Gründung einer neuen Menschenfamilie.“26 Die Protagonistin grenzt sich damit von der Spezies Mensch ab.

3.2. Der technikkritische Diskurs in „Die Wand“

In Haushofers Roman wird die fundamentale Zivilisationskritik vor allem auch durch den technikkritischen Diskurs deutlich. Prägnant hierfür sind die Uhren der Ich-Erzählerin, die stellvertretend für den technisierten Umgang mit der Zeit stehen. An einer Stelle reflektiert die Ich-Erzählerin: „Sehr viele Leute, die ich kenne, schienen ihre Uhr als kleinen Götzen zu betrachten, und ich fand das auch immer vernünftig. Wenn man schon in der Sklaverei lebt, ist es gut, sich an die Vorschriften zu halten und den Herrn nicht zu verstimmen.“27 Damit zeigt die Ich-Erzählerin auf, dass zivilisatorische Errungenschaften den Menschen letztlich zum Sklaven machen. Trotzdem versucht sie zu Anfang noch, sich mittels Kalender und Uhren eine zeitliche Orientierung zu schaffen:

Ich nahm mir auch fest vor, täglich die Uhren aufzuziehen und einen Tag vom Kalender abzustreichen. Das schien mir damals sehr wichtig, ich klammerte mich geradezu an die spärlichen Reste menschlicher Ordnung, die mir geblieben waren.28

[...]


1 Haushofer, Marlen: Die Wand. 6. Aufl. Berlin 2005, S. 149.

2 Vgl. Fischer, Alexander: Wider das System. Der gesellschaftliche Aussteiger in Genazinos Ein Regenschirm für diesen Tag und literarische Verwandte bei Kleist und Kafka. In: Schriften der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg 8 (2012), S. 25f.

3 Ebd. S. 26.

4 Vgl. Golec, Janusz: Zivilisationsbegeisterung und Zivilisationskritik im deutschen Expressionismus. Lublin 1993, S. 189f.

5 Vgl. Ebd., S. 188.

6 Vgl. Schänzlin, Gertrud: Lebensversuche von Frauen. Stuttgart 1989, S. 12.

7 Vgl. Fischer 2012, S. 22.

8 Haushofer 2005, S. 40.

9 Vgl. Hofmann, Michael: Verweigerte Idyll. Weiblichkeitskonzepte im Widerstreit zwischen Robinsonade und Utopie: Marlen Haushofers Roman ‚Die Wand‘. In: Anke Bosse: Eine geheime Schrift aus diesem Splitterwerk enträtseln… Marlen Haushofers Werk im Kontext. Tübingen 2000, S. 199.

10 Vgl. Haushofer 2005, S. 61 u. S. 133.

11 Welle, Florian: Der irdische Blick durch das Fernrohr. Literarische Wahrnehmungsexperimente vom 17. Bis zum 20. Jahrhundert. Würzburg 2009, S. 208.

12 Haushofer 2005, S. 104.

13 Ebd., S. 65.

14 Vgl. ebd., S. 124, 228.

15 Ebd., S. 23.

16 Vgl. ebd., S. 57.

17 Ebd., S. 65f.

18 Ebd. S. 41.

19 Vgl. ebd., S. 128.

20 Ebd., S. 238.

21 Vgl. Hofmann 2000, S. 198.

22 Haushofer 2005, S. 128.

23 Ebd., S. 109.

24 Vgl. Welle 2009, S. 218.

25 Vgl. Roebling, Irmgard: Ist „Die Wand“ von Marlen Haushofer eine weibliche Robinsonade? In: Diskussion Deutsch 20, 109 (1989), S. 57.

26 Schänzlin 1989, S. 10.

27 Haushofer 2005, S. 64.

28 Ebd., S. 43f.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Die Darstellung von Zivilisationskritik in Marlen Haushofers Roman „Die Wand“
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Veranstaltung
Transhumane Szenarien in der Literatur
Note
2,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V933760
ISBN (eBook)
9783346262622
ISBN (Buch)
9783346262639
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Die Wand, Marlen Haushofer, Haushofer, Transhuman, Dystopie
Arbeit zitieren
Nadine Henke (Autor), 2019, Die Darstellung von Zivilisationskritik in Marlen Haushofers Roman „Die Wand“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/933760

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