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Kapitalmarktanomalien in der Behavioral Finance. Die Persistenz von Kalenderanomalien in europäischen Aktienindizes

Titel: Kapitalmarktanomalien in der Behavioral Finance. Die Persistenz von Kalenderanomalien in europäischen Aktienindizes

Akademische Arbeit , 2020 , 50 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jan Schlauer (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, ausgewählte europäische Aktienindizes auf die bekanntesten Kalenderanomalien hin zu untersuchen, wobei der Fokus auf der Persistenz der einzelnen Effekte über den Zeitverlauf liegt.

Im zweiten Kapitel werden zunächst Kalenderanomalien in die BFT eingebettet und ein umfassender Überblick über die theoretischen Grundlagen der Kalenderanomalien und der zugrunde liegenden wissenschaftliche Literatur gegeben. Tm dritten Kapitel wird der aktuelle Forschungsstand für die ausgewählten Kalenderanomalien dargestellt. Das vierte Kapitel beinhaltet die empirische Untersuchung der ausgewählten Indizes auf die Persistenz der vorgestellten Kalenderanomalien. Eingangs wird die Datenbasis erläutert und das verwendete Regressionsmodell vorgestellt. Folglich wird die angewandte Methode auf dessen Anwendungsvoraussetzungen geprüft. Im Nachgang werden die ausgewählten Kalenderanomalien empirisch auf Signifikanz untersucht. Die empirische Untersuchung besteht aus einer einfachen linearen Regression, bei welcher die betrachteten Zeitfenster rollierend fortgeschrieben werden, um eine Veränderung der Effekte über den Zeitverlauf erkennbar zu machen.

Nicht nur das Kalenderjahr verfügt über unterschiedliche Jahreszeiten, oder die Volkswirtschaft über alternierende Konjunkturzyklen, sondern auch die Aktienmärkte weisen wiederkehrende Verhaltensmuster auf. Diese Verhaltensmuster werden in der Behavioral Finance Theorie (BFT) häufig als Kapitalmarktanomalien bezeichnet. Eine besondere Form dieser Anomalien stellen dabei Kalenderanomalien dar, welche induzieren, dass erwartete Renditen nicht zeitkonsistent sind, sondern von saisonalen Effekten abhängig sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

2 Kalenderanomalien in der Behavioral Finance

2.1 Turn-of-the-week-effect

2.2 Januar-Effekt

2.3 Halloween-Effekt

3 Stand der Forschung

3.1 Turn-of-the-week-effect

3.2 Januar-Effekt

3.3 Halloween-Effekt

4 Empirische Untersuchung

4.1 Daten und Methodik

4.2 Regressionsdiagnostik

4.3 Zeitliche Persistenz der Effekte

4.3.1 Turn-of-the-week-effect

4.3.2 Januar-Effekt

4.3.3 Halloween-Effekt

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Kalenderanomalien an europäischen Aktienmärkten mit dem primären Ziel, die Persistenz ausgewählter saisonaler Effekte im Zeitverlauf zu analysieren und deren aktuelle Relevanz empirisch zu überprüfen.

  • Grundlagen der Behavioral Finance und Kapitalmarktanomalien
  • Analyse der Kalendereffekte: Turn-of-the-week, Januar-Effekt und Halloween-Effekt
  • Empirische Untersuchung anhand der Indizes DAX 30, IBEX 35 und CAC 40
  • Methodische Anwendung rollierender OLS-Regressionen zur Bestimmung zeitlicher Stabilität

Auszug aus dem Buch

2 Kalenderanomalien in der Behavioral Finance

Durch die Berücksichtigung menschlicher Verhaltensweisen entstand in den 1980er Jahren eine neue Disziplin, welche im Bereich der Kapitalmarktforschung als Behavioral Finance bezeichnet wird und sich zu einer regelrechten Modeerscheinung in der Finanzwirtschaft entwickelt hat. Die BFT erweitert die neoklassische Kapitalmarkttheorie um psychologische bzw. verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse, um das Anlegerverhalten und diverse Ausprägungen an den Kapitalmärkten besser erklären zu können. Die BFT argumentiert, dass einige Phänomene am Finanzmarkt nicht vollständig verstanden werden können, in denen einige Agenten nicht vollständig rational sind. Sie zeigt Anomalien im Kapitalmarkt sowie im menschlichen Verhalten auf, welche zu systematisch signifikanten Abweichungen in Wertpapierkursen führen.

In der Literatur werden Finanzmarktanomalien häufig wie in nachstehender Abbildung dargestellt aufgegliedert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der Kalenderanomalien als systematische Abweichungen von der Markteffizienz und stellt die Forschungsfrage zur Persistenz dieser Effekte in Europa.

2 Kalenderanomalien in der Behavioral Finance: Dieses Kapitel bettet die Anomalien in den theoretischen Kontext der Behavioral Finance ein und definiert die zentralen Effekte wie den Turn-of-the-week-, Januar- und Halloween-Effekt.

3 Stand der Forschung: Hier werden bestehende empirische Studien zusammengefasst, die sich mit den genannten Kalendereffekten insbesondere auf europäischen Aktienmärkten befasst haben.

4 Empirische Untersuchung: Dieser Hauptteil beschreibt die methodische Vorgehensweise mittels rollierender OLS-Regression für die Indizes DAX 30, IBEX 35 und CAC 40 und präsentiert die Ergebnisse der Regressionsdiagnostik sowie der Signifikanzprüfungen.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass eine persistente signifikante Ausprägung der untersuchten Kalendereffekte über den Zeitverlauf in den betrachteten Indizes kaum noch nachweisbar ist.

Schlüsselwörter

Kalenderanomalien, Behavioral Finance, DAX 30, IBEX 35, CAC 40, Aktienrenditen, Saisonalität, Januar-Effekt, Halloween-Effekt, Turn-of-the-week-effect, Markteffizienz, OLS-Regression, Persistenz, Kapitalmarktanomalien, Zeitreihenanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung von saisonalen Kursmustern, sogenannten Kalenderanomalien, an europäischen Aktienmärkten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Behavioral Finance, den aktuellen Forschungsstand zu Kalendereffekten sowie eine detaillierte empirische Datenanalyse ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, zu prüfen, ob die bekannten Kalendereffekte (Januar-, Halloween- und Turn-of-the-week-Effekt) zeitlich stabil und persistent sind oder ob sie im Laufe der Zeit verschwinden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine empirische Untersuchung durchgeführt, die auf der Methode der einfachen linearen OLS-Regression basiert, wobei die Zeitfenster rollierend angepasst werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Datenbasis der Indizes DAX 30, IBEX 35 und CAC 40, die Durchführung notwendiger Regressionsdiagnostiken und die Analyse der t-Werte im zeitlichen Verlauf.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Kapitalmarktanomalien, Saisonalität, Effizienzmarkthypothese und statistische Signifikanz geprägt.

Welche Rolle spielt die Finanzkrise 2008 in der Untersuchung?

Die Arbeit stellt fest, dass die Finanzkrise 2008 als Ausreißer die Renditen und damit die t-Werte stark beeinflusst hat, was bei der Interpretation der zeitlichen Persistenz berücksichtigt werden muss.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Markteffizienz?

Der Autor schließt aus den Ergebnissen, dass die Aktienmärkte zunehmend informationseffizienter werden, da die untersuchten Anomalien in jüngeren Zeiträumen weitestgehend abgenommen haben oder verschwunden sind.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kapitalmarktanomalien in der Behavioral Finance. Die Persistenz von Kalenderanomalien in europäischen Aktienindizes
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Note
1,0
Autor
Jan Schlauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
50
Katalognummer
V933810
ISBN (eBook)
9783346293343
ISBN (Buch)
9783346293350
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kalenderanomalien Kalendereffekte Behavioral Finance R Statistik Januar-Effekt Halloween-Effekt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Schlauer (Autor:in), 2020, Kapitalmarktanomalien in der Behavioral Finance. Die Persistenz von Kalenderanomalien in europäischen Aktienindizes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/933810
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Leseprobe aus  50  Seiten
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