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Eignung klassischer Verfahren der Investitionsrechnung zur Entscheidungsfindung bei IT-Investitionen

Title: Eignung klassischer Verfahren der Investitionsrechnung zur Entscheidungsfindung bei IT-Investitionen

Term Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Martin Diez (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Der Einsatz von Informationstechnologie in Versicherungsunternehmen ist unabdingbar. Bei der Investition in neue IT-Systeme müssen Verantwortliche hinterfragen, inwiefern durch solche Systeme eine optimale Informationsversorgung des Unternehmens sichergestellt bzw. verbessert werden kann. Dieser fachlichen Problemstellung liegt oft eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zugrunde. Ob und in welchem Maße die klassischen Verfahren der Investitionsrechnung zur Beurteilung von Investitionen in die IT geeignet sind, soll in dieser Arbeit untersucht werden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Investitionstheoretische Grundlagen

2.1 Charakteristika von IT-Investitionen

2.2 IT-Investitionen in Versicherungsunternehmen

3 Investitionsrechnungsverfahren

3.1 Einführende Bemerkungen

3.2 Statische Investitionsrechnungsverfahren

3.2.1 Kostenvergleichsrechnung

3.2.2 Gewinnvergleichsrechnung

3.2.3 Rentabilitätsrechnung

3.2.4 Amortisationsrechnung

3.2.5 Return on Investment - ROI

3.3 Dynamische Investitionsrechnungsverfahren

3.3.1 Kapitalwertmethode / NPV

3.3.2 Endwertmethode

3.3.3 Interne Zinsfuß-Methode

3.3.4 Annuitäten-Methode

3.3.5 MAPI-Methode

3.4 Einschätzung der Investitionsrechnungsverfahren

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Eignung klassischer Verfahren der Investitionsrechnung zur fundierten Entscheidungsfindung bei IT-Investitionen im Kontext von Versicherungsunternehmen und bewertet deren Anwendungsmöglichkeiten sowie Grenzen.

  • Grundlegende Charakteristika und Besonderheiten von IT-Investitionen
  • Einsatzfelder von IT-Systemen in der Versicherungswirtschaft
  • Methodische Analyse statischer Investitionsrechnungsverfahren
  • Methodische Analyse dynamischer Investitionsrechnungsverfahren
  • Kritische Einschätzung der Anwendbarkeit dieser Verfahren auf IT-Vorhaben

Auszug aus dem Buch

2.1 Charakteristika von IT-Investitionen

Grundlegend kann man eine Investition als Kapitalverwendung bezeichnen. Diese allgemeine Aussage lässt sich allerdings aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, welche sich dann wiederum in unterschiedlichen Definitionen widerspiegeln. Z.B. ließe sich aus der zahlungsbestimmten Betrachtungsweise folgende Definition einer Investition ableiten: "Eine Investition ist durch einen Zahlungsstrom gekennzeichnet, der mit Auszahlungen beginnt und in späteren Zahlungszeitpunkten Einzahlungen bzw. Einzahlungen und Auszahlungen erwarten lässt." Von der vermögensorientierten Betrachtungsweise ausgehend ist die folgende Definition vorstellbar: "Eine Investition ist eine für eine längere Frist beabsichtigte Bindung finanzieller Mittel in materiellen oder immateriellen Objekten mit der Absicht, diese Objekte in Verfolgung einer individuellen Zielsetzung zu nutzen."

Die Unterschiede in den Definitionen spiegeln sich auch in den Erscheinungsformen von Investitionen wider. Auf eine detaillierte Klassifikation von Investitionen wird an dieser Stelle verzichtet. Es erscheint allerdings sinnvoll, speziell IT-Investitionen näher zu betrachten: Als Investitionsobjekt ist eine IT-Investition stets eine Realinvestition (im Unterschied zu einer Finanzinvestition). Hardware und EDV-Geräte sind (materielle) güterwirtschaftliche Investitionen, wohingegen Softwareprodukte als (immaterielle) Potentialinvestitionen angesehen werden. IT-Investitionen lassen sich von anderen Investitionen wie folgt abheben: Sie sind durch einen hohen Grad von Unsicherheit (bzgl. Kosten und Nutzen) gekennzeichnet, der jedoch mit der Zeit abnimmt. Nutzeffekte sind schwer (und nicht vollständig) quantifizierbar. Kurze IT-Lebenszyklen haben erheblichen Einfluss auf die Kosten. IT-Lösungen haben eine erhebliche Interdependenzweite. Es bestehen Abhängigkeiten zu anderen IT-Investitionen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Investitionsbewertung von IT-Systemen in Versicherungsunternehmen ein und definiert das Ziel der Untersuchung.

2 Investitionstheoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten von IT-Investitionen sowie deren spezifische Rolle und Nutzung innerhalb von Versicherungsunternehmen.

3 Investitionsrechnungsverfahren: Das Kapitel bietet eine systematische Gegenüberstellung von statischen und dynamischen Verfahren zur Investitionsrechnung und bewertet deren Eignung.

4 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass klassische Verfahren allein oft nicht ausreichen, um den Nutzen von IT-Investitionen umfassend abzubilden.

Schlüsselwörter

IT-Investitionen, Investitionsrechnung, Versicherungsunternehmen, Wirtschaftlichkeit, Kapitalwertmethode, Amortisationsrechnung, ROI, Nutzeffekte, IT-Governance, Investitionsentscheidung, Kostenvergleichsrechnung, Rentabilitätsrechnung, Dynamische Verfahren, Statische Verfahren, Quantifizierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwieweit klassische betriebswirtschaftliche Verfahren der Investitionsrechnung geeignet sind, um fundierte Entscheidungen über IT-Investitionen in der Versicherungsbranche zu treffen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Besonderheiten von IT-Investitionen, die theoretischen Grundlagen der Investitionsrechnung sowie die praktische Anwendbarkeit verschiedener statischer und dynamischer Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Aussagekraft klassischer Investitionsrechnungsverfahren bei der Bewertung von IT-Projekten zu hinterfragen und deren Grenzen bei der Quantifizierung von Nutzenpotenzialen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert, um die Eignung der Verfahren gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von IT-Investitionen, die detaillierte Vorstellung statischer und dynamischer Rechenverfahren sowie eine kritische Würdigung dieser Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen IT-Investitionen, Investitionsrechnung, Versicherungsunternehmen, ROI, Kapitalwertmethode sowie die Abwägung zwischen quantitativen und qualitativen Faktoren.

Warum ist die Bewertung von IT-Investitionen in Versicherungen so komplex?

IT-Investitionen in Versicherungen zeichnen sich oft durch hohe Unsicherheit, schwer quantifizierbare Nutzeffekte und eine komplexe Interdependenz zu anderen Unternehmensprozessen aus.

Welches Fazit zieht der Autor zur Anwendbarkeit der klassischen Verfahren?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass klassische Verfahren zwar als Grundlage dienen können, für eine realistische Einschätzung aber durch moderne, ergänzende Methoden erweitert werden sollten.

Warum wird die MAPI-Methode in der Arbeit nur kurz erwähnt?

Die MAPI-Methode hat für die praktische Anwendung kaum noch Bedeutung, da sie in der betrieblichen Praxis nur von einem vernachlässigbar geringen Prozentsatz der Unternehmen genutzt wird.

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Details

Title
Eignung klassischer Verfahren der Investitionsrechnung zur Entscheidungsfindung bei IT-Investitionen
College
University of Leipzig  (Professur für Versicherungsinformatik)
Course
Hauptseminar Versicherungsinformatik
Grade
1,3
Author
Martin Diez (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V93390
ISBN (eBook)
9783638068277
ISBN (Book)
9783638953788
Language
German
Tags
Eignung Verfahren Investitionsrechnung Entscheidungsfindung IT-Investitionen Hauptseminar Versicherungsinformatik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Diez (Author), 2006, Eignung klassischer Verfahren der Investitionsrechnung zur Entscheidungsfindung bei IT-Investitionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93390
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