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Antizyklischer Kapitalpuffer zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Banken. Eine theoretische und empirische Analyse

Titre: Antizyklischer Kapitalpuffer zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Banken. Eine theoretische und empirische Analyse

Thèse de Master , 2020 , 78 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Philipp Wiesmann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Diese Masterthesis untersucht, welche Auswirkungen sich aus der Auswahl der - zur Bestimmung der Höhe des antizyklischen Kapitalpuffers genutzten - Inputfaktoren auf die Qualität der Risikoabschätzung und damit auf den Zielerreichungsgrad des Instrumentes ergeben. Dazu werden Kredit- sowie BIP-Zeitreihen von verschiedenen Ländern empirisch ausgewertet. Darauf aufbauend wird der Einfluss eines Berechnungsparameters auf die Qualität des antizyklischen Kapitalpuffers separiert sowie bewertet. Letztlich wird ein Entscheidungsmodell entwickelt, welches eine Verbesserung der Qualität des antizyklischen Kapitalpuffers erbringen soll.

Der antizyklische Kapitalpuffer ist ein Regulierungsinstrument mit dem Ziel, die Widerstandsfähigkeit der Banken gegenüber negativen Einflüssen zu erhöhen. Ausgangspunkt für die Höhe des Kapitalpuffers sind die Kredit/BIP-Lücke und weitere Hilfsindikatoren, wobei keine Einigkeit darüber besteht, welche Indikatoren das bestmögliche Ergebnis erzeugen. Diese Arbeit gelangt zur Erkenntnis, dass der antizyklische Kapitalpuffer dazu beitragen wird, die Widerstandsfähigkeit der Banken zu erhöhen; jedoch werden ferner Arbeitsfelder identifiziert, die Potentiale zur Verbesserung der Konzeption des Regulierungsinstrumentes bieten. Somit trägt diese Arbeit dazu bei, die zu erwartende Wirkung des antizyklischen Kapitalpuffers zu überprüfen sowie Ansätze zu entwickeln, die die Qualität des Instrumentes verbessern können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Zur Bedeutung der Kapitalpuffer in der Bankenaufsicht

2. Der antizyklische Kapitalpuffer

2.1. Grundlagen

2.2. Bestimmung des antizyklischen Kapitalpuffers

2.2.1. Berechnungsmethodik

2.2.2. Ausgewählte Einflussfaktoren auf die Höhe des antizyklischen Kapitalpuffers

2.3. Würdigung

2.3.1. Evidenz der Wirkungseffizienz des antizyklischen Kapitalpuffers

2.3.2. Kritische Betrachtung

2.4. Zwischenfazit

3. Auswirkungen der zur Berechnung des CCyB genutzten Indikatoren und Parameter

3.1. Datenbasis

3.2. Methodik

3.3. Überprüfung der Eignung der Kredit/BIP-Lücke als Alleinindikator

3.4. Überprüfung des Einflusses der Variation des Glättungsparameters

3.5. Einführung eines Entscheidungsmodells

3.6. Diskussion der Ergebnisse

4. Zusammenfassende Betrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie sich die Auswahl verschiedener Inputfaktoren auf die Qualität der Risikoabschätzung und den Zielerreichungsgrad des antizyklischen Kapitalpuffers (CCyB) auswirkt, um dessen Eignung als Instrument zur Stärkung der Bankenresilienz zu evaluieren und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

  • Analyse der Berechnungsmethodik und Einflussfaktoren des antizyklischen Kapitalpuffers
  • Empirische Untersuchung der Kredit/BIP-Lücke als zentraler Indikator
  • Evaluation des Einflusses von Glättungsparametern (Lambda) auf die Trendberechnung
  • Entwicklung eines kombinierten Entscheidungsmodells zur Risikoindikation

Auszug aus dem Buch

2.2. Bestimmung des antizyklischen Kapitalpuffers

Die Bestimmung der Höhe des antizyklischen Kapitalpuffers wird im Rahmen dieser Arbeit einerseits in Bezugnahme zur Berechnungsmethodik sowie andererseits im Hinblick auf die wesentlichen Einflussfaktoren auf den antizyklischen Kapitalpuffer erläutert. In einem ersten Schritt wird die konkrete Berechnungsmethodik des antizyklischen Kapitalpuffers dargestellt, ehe diese anhand von Beispielen praktisch umgesetzt wird. Aufbauend darauf werden ausgewählte Einflussfaktoren, die die Höhe des antizyklischen Kapitalpuffers beeinflussen können, aufgeführt und erläutert.

2.2.1. Berechnungsmethodik

Das zentrale Element zur Bestimmung der Höhe des antizyklischen Kapitalpuffers stellt der Pufferrichtwert dar, der jeweils quartalsweise von der - in Deutschland für die Festsetzung des inländischen antizyklischen Kapitalpuffers verantwortlichen - BaFin in 0,25 %-Schritten gemäß § 10d KWG und §§ 33-36 SolvV ermittelt wird (Schulte-Mattler & Schulte-Mattler, 2020). Der Pufferrichtwert folgt hierbei dem konzeptionellen Gedanken, dass der zu beobachtende Kreditzyklus sowie die sich daraus aufbauenden systemischen Risken durch diesen Richtwert widergespiegelt werden. Praktisch geschieht dies anhand der Bestimmung einer Kredit/BIP-Lücke. Zusätzlich werden zur Bestimmung des Pufferrichtwertes gemäß Tente et al. (2015) mehrere Faktoren zur wirtschaftlichen Entwicklung einbezogen. So bezieht die BaFin zur Bestimmung der Pufferquote neben den quantitativen Daten zur Kredit/BIP-Entwicklung insbesondere auch Vorschläge des ESRB und des Ausschusses für Finanzstabilität (AFS) sowie der EZB in die Bestimmung der Pufferquote mit ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Zur Bedeutung der Kapitalpuffer in der Bankenaufsicht: Die Einleitung beleuchtet die Rolle von Banken im Finanzsystem, die Auswirkungen der Finanzkrise 2007 auf die Realwirtschaft und die Entwicklung der regulatorischen Maßnahmen nach Basel III zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit.

2. Der antizyklische Kapitalpuffer: Dieses Kapitel erläutert die Konzeption, die Berechnungsmethodik und die Rolle des antizyklischen Kapitalpuffers als Instrument der makroprudenziellen Bankenaufsicht zur Dämpfung prozyklischer Effekte.

3. Auswirkungen der zur Berechnung des CCyB genutzten Indikatoren und Parameter: Hier erfolgt eine empirische Analyse der Kredit/BIP-Lücke, des Einflusses von Glättungsparametern sowie die Einführung eines neuen, kombinierten Entscheidungsmodells zur Risikoabschätzung.

4. Zusammenfassende Betrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst die empirischen Erkenntnisse zur begrenzten Eignung der Kredit/BIP-Lücke als Alleinindikator zusammen und gibt einen Ausblick auf potenzielle Forschungsansätze zur Optimierung des Regulierungsrahmens.

Schlüsselwörter

Antizyklischer Kapitalpuffer, CCyB, Bankenaufsicht, Basel III, Kredit/BIP-Lücke, Finanzstabilität, Risikomanagement, Hodrick-Prescott-Filter, Prozyklizität, Eigenkapitalausstattung, Makroprudenzielle Regulierung, Risikoabschätzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem antizyklischen Kapitalpuffer als regulatorischem Instrument, das darauf abzielt, die Widerstandsfähigkeit von Banken gegenüber systemischen Risiken und prozyklischen Entwicklungen im Finanzsektor zu erhöhen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Grundlagen der Bankenregulierung nach Basel III, die empirische Evaluierung der Kredit/BIP-Lücke als Hauptindikator sowie die Untersuchung von Einflussfaktoren wie Glättungsparametern auf die Wirksamkeit dieses Instruments.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie sich die Auswahl spezifischer Indikatoren und Parameter auf die Qualität der Risikoabschätzung auswirkt und ob die aktuelle Konzeption des Puffers den angestrebten Zielerreichungsgrad gewährleistet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine empirische Analyse von Zeitreihen-Daten für fünf Länder, wobei statistische Verfahren wie der Hodrick-Prescott-Filter zur Trendberechnung sowie Kennzahlen wie die "Noise to Signal Ratio" zur Qualitätsbewertung angewandt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Eignung der Kredit/BIP-Lücke als Alleinindikator geprüft, der Einfluss der Variation des Glättungsparameters Lambda auf die Ergebnisse untersucht und ein neues, kombiniertes Entscheidungsmodell auf Basis verschiedener Wirtschaftsindikatoren entwickelt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Antizyklischer Kapitalpuffer, Finanzstabilität, Kredit/BIP-Lücke, Prozyklizität, Basel III und makroprudenzielle Regulierung.

Welche Rolle spielen die Schwellenwerte bei der Pufferberechnung?

Die Schwellenwerte L und H dienen als Auslöser (Trigger) für die Aktivierung und Begrenzung des Puffers. Eine fehlerhafte Kalibrierung kann dazu führen, dass Banken entweder zu früh oder zu spät mit zusätzlichem Kapital belastet werden.

Warum wird der Standardansatz des BCBS hinterfragt?

Der Standardansatz wird hinterfragt, da er in verschiedenen nationalen Kontexten und bei unterschiedlichen Kreditzyklen nicht immer valide Signale liefert, was eine individuelle Anpassung der Parameter oder eine Kombination mit weiteren Indikatoren sinnvoll macht.

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Résumé des informations

Titre
Antizyklischer Kapitalpuffer zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Banken. Eine theoretische und empirische Analyse
Université
University of Applied Sciences Dortmund  (Fachbereich Wirtschaft)
Note
1,0
Auteur
Philipp Wiesmann (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
78
N° de catalogue
V934097
ISBN (ebook)
9783346274595
ISBN (Livre)
9783346274601
Langue
allemand
mots-clé
Antizyklischer Kapitalpuffer Banken Erhöhung der Widerstandsfähigkeit Bankenkrisen Risikovorsorge Risikomanagement Bankenaufsicht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Philipp Wiesmann (Auteur), 2020, Antizyklischer Kapitalpuffer zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Banken. Eine theoretische und empirische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/934097
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Extrait de  78  pages
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