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Kinder psychisch kranker Eltern. Wie können Ihre psychischen Widerstandskräfte aufgebaut werden und was kann die Prävention für die Familie leisten?

Title: Kinder psychisch kranker Eltern. Wie können Ihre psychischen Widerstandskräfte aufgebaut werden und was kann die Prävention für die Familie leisten?

Term Paper , 2020 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Children and Youth
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Summary Excerpt Details

Eine psychische Erkrankung kann nicht nur viele Beeinträchtigungen für die Betroffenen mit sich bringen. Die Kinder psychisch kranker Menschen sind neben den Partner*innen am stärksten von möglichen Veränderungen in der eigenen Lebenssituation betroffen. Die folgende Arbeit soll einen genaueren Einblick in die Thematik ermöglichen. Im Fokus liegen die betroffenen Kinder und die möglichen Ressourcen, um die Schwierigkeiten bewältigen zu können. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Frage, wie sich eine mögliche Widerstandskraft seitens der betroffenen Kinder entwickeln kann und welche verschiedenen Faktoren einen Einfluss auf diesen Prozess ausüben. Zusätzlich wird die Wichtigkeit von Präventionsmaßnahmen für betroffene Familien veranschaulicht.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung​
1.1 Problemstellung​
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage​
1.3 Aufbau der Arbeit​
1.4. Theoretische Fundierung​

2. Überblick der häufigsten psychischen Störungen​
2.1 Affektive Störungen​
2.2 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung​
2.3 Schizophrenie​

3. Lebenswelt von Kindern psychisch kranker Eltern​
3.1 Desorientierung​
3.2 Schuldgefühle​
3.3 Soziale Isolierung​
3.4 Verantwortungsübernahme (Parentifizierung)​

4. Resilienz und Schutzfaktoren​
4.1 Resilienz​
4.2 Risikofaktoren​
4.3 Längsschnittstudien​
4.4 Die Kauai-Längsschnittstudie​
4.4.1 Emmy Werner​
4.4.2 Durchführung und zentrale Befunde​
4.4.3 Schutzfaktoren der Kauai-Studie​
4.5 Schutzfaktoren​
4.5.1 Personale Schutzfaktoren​
4.5.2 Familiäre Schutzfaktoren​
4.5.3 Soziale Schutzfaktoren​
4.6 Resiliente Kinder im Vergleich zu nicht-resilienten Kindern​

5. Prävention​
5.1 Präventive Maßnahmen​
5.2 „KIPKEL“​

6. Fazit​

7. Literaturverzeichnis​

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage

1.3 Aufbau der Arbeit

1.4. Theoretische Fundierung

2. Überblick der häufigsten psychischen Störungen

2.1 Affektive Störungen

2.2 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung

2.3 Schizophrenie

3. Lebenswelt von Kinder psychisch kranker Eltern

3.1 Desorientierung

3.2 Schuldgefühle

3.3 Soziale Isolierung

3.4 Verantwortungsübernahme (Parentifizierung)

4. Resilienz und Schutzfaktoren

4.1 Resilienz

4.2 Risikofaktoren

4.3 Längsschnittstudien

4.4 Die Kauai-Längsschnittstudie

4.4.1 Emmy Werner

4.4.2 Durchführung und zentrale Befunde

4.4.3 Schutzfaktoren der Kauai-Studie

4.5 Schutzfaktoren

4.5.1 Personale Schutzfaktoren

4.5.2 Familiäre Schutzfaktoren

4.5.3 Soziale Schutzfaktoren

4.6 Resiliente Kinder im Vergleich zu nicht-resilienten Kindern

5. Prävention

5.1 Präventive Maßnahmen

5.2 „KIPKEL“

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die herausfordernde Lebenssituation von Kindern psychisch kranker Eltern, wobei der Fokus insbesondere auf der Entwicklung psychischer Widerstandskraft (Resilienz) sowie der Bedeutung präventiver Unterstützungsangebote liegt.

  • Analyse der Belastungsfaktoren im Alltag betroffener Kinder
  • Erforschung von personalen, familiären und sozialen Schutzfaktoren
  • Vorstellung der wegweisenden Kauai-Längsschnittstudie
  • Evaluierung von Präventionskonzepten wie dem Projekt „KIPKEL“

Auszug aus dem Buch

3.1 Desorientierung

Durch die sensible Beobachtung der erkrankten Eltern nehmen Kinder Veränderung in den Handlungen, Verhaltensweisen und Gefühlsäußerungen genau wahr. Sie besitzen ein ausgeprägtes Gefühl dafür, ob das betroffene Elternteil deutlich unruhiger oder schneller aufbrausend wird und dazu ungeduldig reagiert, ob es oft weint und viel schläft, sich schneller zurückzieht oder sich ängstlicher zeigt und auf Fragen nicht mehr antwortet. Die Kinder registrieren ebenso genau, wenn beispielsweise die Hausarbeit nicht mehr geschafft wird, nicht mehr regelmäßig gekocht wird und die Wohnung dazu immer unordentlicher wird. Ältere Kinder versuchen dann häufig, jede Form von Auseinandersetzungen oder Aufregung in der Familie zu vermeiden, indem sie sich ruhig und unauffällig verhalten und es möglichst vermeiden, Forderungen zu stellen. Die Folgen sind meist der Rückzug ins eigene Zimmer und das Absagen jeglicher Verabredungen. Jüngere Kinder reagieren dagegen oft aggressiv auf diese Veränderungen, auf diese Weise drücken sie ihre Überforderung aus. Hinzukommend stellen sich die betroffenen Kinder die Frage, aus welchem Grund sich die Mutter oder der Vater so verhalten. Fehlt den Kindern dann noch das nötige Wissen über die Erkrankung der Eltern, so löst dies Sorgen, Ängste und Verwirrung aus. Oftmals verändern sich diese Gefühle zu Enttäuschung, Traurigkeit und Wut auf den Erkrankten Elternteil (Lenz & Wiegand-Grefe, 2016, S. 22-23).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik betroffener Kinder und Darlegung der wissenschaftlichen Zielsetzung sowie des methodischen Vorgehens.

2. Überblick der häufigsten psychischen Störungen: Kurzporträts von affektiven Störungen, der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung und Schizophrenie zur Verdeutlichung der Alltagsauswirkungen.

3. Lebenswelt von Kinder psychisch kranker Eltern: Detaillierte Betrachtung spezifischer Belastungen wie Desorientierung, Schuldgefühle, soziale Isolation und Parentifizierung.

4. Resilienz und Schutzfaktoren: Fundierte Analyse theoretischer Konzepte von Resilienz sowie Vorstellung der Kauai-Studie und Identifikation zentraler Schutzfaktoren.

5. Prävention: Darstellung präventiver Interventionsmöglichkeiten und Vorstellung des spezifischen Förderprogramms „KIPKEL“.

6. Fazit: Kritische Zusammenfassung des Forschungsstandes mit Forderungen nach Ausbau präventiver Strukturen und stärkerer gesellschaftlicher Anerkennung der betroffenen Kinder.

Schlüsselwörter

Resilienz, psychisch kranke Eltern, Schutzfaktoren, Prävention, Kinder, psychische Störungen, Parentifizierung, Kauai-Studie, Lebenswelt, soziale Unterstützung, psychische Gesundheit, Familienberatung, Entwicklungspsychologie, Bewältigungsstrategien, KIPKEL.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Kindern, die mit psychisch kranken Elternteilen aufwachsen, und untersucht, wie diese Kinder trotz der Belastungen eine gesunde psychische Widerstandskraft entwickeln können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Belastungssituation der Kinder, das Konzept der Resilienz, verschiedene wissenschaftlich belegte Schutzfaktoren sowie Möglichkeiten der präventiven Unterstützung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Sensibilisierung für die Lebenswelt dieser Kinder sowie die Analyse der Faktoren, die zu einer erfolgreichen Bewältigung der familiären Situation beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung bestehender Studien zur Resilienzforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung psychischer Störungsbilder, eine Analyse kindlicher Belastungen, die Erläuterung des Resilienzbegriffs anhand der Kauai-Studie sowie die Vorstellung präventiver Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Resilienz, Schutzfaktoren, Parentifizierung, Prävention und die Lebenswelt betroffener Kinder.

Welche Rolle spielt die Kauai-Studie in der Arbeit?

Die Studie von Emmy Werner dient als wissenschaftliches Fundament, um zu zeigen, dass Hochrisikokinder trotz widriger Umstände durch spezifische Schutzfaktoren eine positive Entwicklung nehmen können.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „KIPKEL“?

KIPKEL ist ein vorgestelltes Präventionsprojekt, das durch Netzwerkarbeit und pädagogische Angebote die Ressourcen von Kindern psychisch kranker Eltern stärkt und ihnen hilft, ihre Rolle in der Familie zu entlasten.

Warum sind Kinder psychisch kranker Eltern oft von Parentifizierung betroffen?

Aufgrund der elterlichen Erkrankung übernehmen Kinder häufig Aufgaben der Haushaltsführung oder emotionalen Betreuung, um die Familie zu stabilisieren, was sie massiv in ihrer eigenen Entwicklung überfordern kann.

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Details

Title
Kinder psychisch kranker Eltern. Wie können Ihre psychischen Widerstandskräfte aufgebaut werden und was kann die Prävention für die Familie leisten?
College
(International University of Applied Sciences)
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
19
Catalog Number
V934535
ISBN (eBook)
9783346255464
ISBN (Book)
9783346255471
Language
German
Tags
kinder eltern ihre widerstandskräfte prävention familie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Kinder psychisch kranker Eltern. Wie können Ihre psychischen Widerstandskräfte aufgebaut werden und was kann die Prävention für die Familie leisten?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/934535
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