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Das Phänomen Sexting und das Gefahrenbewusstsein von Schülern beim Nutzen des Internets. Die Relevanz einer sexualbezogenen Medienkompetenz im Zuge digitaler Kommunikation

Título: Das Phänomen Sexting und das Gefahrenbewusstsein von Schülern beim Nutzen des Internets. Die Relevanz einer sexualbezogenen Medienkompetenz im Zuge digitaler Kommunikation

Tesis de Máster , 2019 , 155 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Nora Ulbing (Autor)

Pedagogía - Pedagogía de los medios
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Thema der Masterarbeit ist das Phänomen Sexting, das die Relevanz einer sexualbezogenen Medienkompetenz im Kontext digitaler Kommunikation beinhaltet. Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen empirischen Teil.

Der Theorieteil bildet hierbei die Grundlage für die empirische Forschung. Ziel dieser Untersuchung war es, das Gefahrenbewusstsein Heranwachsender im Hinblick auf das Phänomen Sexting zu ergründen. Die Forschungsfrage lautete: „Welches Gefahrenbewusstsein weisen Schülerinnen und Schüler bei sexualbezogener Interaktion mit digitalen Medien auf?“

Mittels leitfadengestützten Interviews und Dilemmata Interviews, die mit der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet wurden, wurden acht Schülerinnen und Schüler einer Sekundarstufe im Alter von 14-15 Jahren im Hinblick auf die Thematik befragt. Die Antworten der Befragten konnten zeigen, dass das Smartphone heute die Funktion eines multifunktionalen Alltagsbegleiters hat und dass das Phänomen Sexting im Leben Heranwachsender zur Wirklichkeit geworden ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 FORSCHUNGSZIEL UND FORSCHUNGSMETHODE

1.2 AUFBAU DER ARBEIT

2 MEDIENTHEORETISCHE EINFÜHRUNG

2.1 SEXUELLE SOZIALISATION

2.2 SEXUELLE SOZIALISATION IM KONTEXT SOZIALER MEDIEN

2.3 CHANCEN UND RISIKEN FÜR MÄDCHEN IM KONTEXT DER NUTZUNG SOZIALER MEDIEN UND SEX 2.0

2.4 DAS PHÄNOMEN SEXTING

2.5 SEXUALBEZOGENE MEDIENKOMPETENZ

2.6 GEFAHRENBEWUSSTER UMGANG MIT RISIKEN

2.7 MEDIENPÄDAGOGISCHER ANSATZ

3 FORSCHUNGSSTAND

4 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG

4.1 BESCHREIBUNG UND BEGRÜNDUNG DER METHODE

4.2 DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG

4.3 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE

4.3.1 NUTZUNG DES SMARTPHONES

4.3.2 ERFAHRUNGEN MIT BILDERN IN SOZIALEN MEDIEN

4.3.3 KOMMUNIKATION MIT SELFIES

4.3.4 STRATEGIEN EINES GEFAHRENBEWUSSTEN UMGANGS

4.3.4.1 ERSTES DILEMMA

4.3.4.2 ZWEITES DILEMMA

4.3.4.3 PERSÖNLICHE ERFAHRUNG

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Gefahrenbewusstsein von 14- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schülern im Hinblick auf das Phänomen Sexting. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf das bei Jugendlichen vorhandene Gefahrenbewusstsein sowie auf deren Strategien und Handlungsmöglichkeiten in Situationen sexualbezogener Interaktion mit digitalen Medien.

  • Sexualsozialisation im Kontext digitaler Kommunikation und sozialer Medien
  • Analyse der Chancen und Risiken von Sexting für Heranwachsende
  • Entwicklung und Bedeutung sexualbezogener Medienkompetenz
  • Empirische Untersuchung mittels leitfadengestützter Interviews und Dilemmata
  • Medienpädagogische Ansätze zum sicheren Umgang mit digitalen Medien

Auszug aus dem Buch

2.4 DAS PHÄNOMEN SEXTING

Heute bilden das Internet und die digitalen Medien, in Anlehnung an Dekker und Koops (2017), „alltägliche soziale, partnerschaftliche und auch sexuelle Erfahrungsräume“ (S. 1 034). Hinsichtlich sexueller Erfahrungsräume wird das Phänomen Sexting zu einem immer zentraleren Punkt, auf den im folgenden Kapitel näher eingegangen wird.

Nach Davidson (2014) gibt es ausgehend vom Diskurs zur Begriffsdefinition von Sexting auch Fragen, die sich auf das Verhältnis der Technologien zum Sexting beziehen. Was genau ist Sexting? Ist Sexting ein Text oder ein Foto? Kann Sexting auch ein Video sein? Bezieht sich Sexting auf das Senden, Empfangen, Weiterleiten oder Annehmen (vgl. ebd., S. 23)? Nach all diesen Fragen rund um den Begriff Sexting, wird darunter mehrheitlich „der private Austausch selbst produzierter erotischer Fotos per Handy oder Internet“ verstanden (Döring 2012, S. 4; Schlund 2014, S. 117), oder von Dir und Cyders (2015) definiert als „the exchange of sexually suggestive pictures or messages via mobile phone or social networking sites (SNS)“.

Neben erotischen Bildern wird auch das Versenden von intimen Videos zu Sexting gezählt (vgl. Zimmermann 2016, S. 244). Davidson (2014) fasst Sexting als das Teilen von sexuell expliziten Nachrichten auf digitalem Wege zusammen (S. 1). Zu Sexting (das Wort setzt sich aus den beiden Wörtern „Sex“ und „Texting“ zusammen) zählen neben sexualisierten Fotos und Videos auch Textnachrichten mit sexuellem Inhalt, wie Döring (2014b) zusammenfasst: “Sexting is a 21st-century neologism and portmanteau of ‘sex’ and ‘texting’ that refers to the interpersonal exchange of self-produced sexualized texts and above all images (photos, videos) via cell phone or the internet”. Symons et al. (2018, S. 3 936) beziehen sich auf die Begriffsdefinition von Döring (2014b), die unter anderem beschreibt, dass unter Sexting konkret das Senden („sending“), Empfangen („receiving“) und Weiterleiten („forwarding“) von sexualisierten Nachrichten, Bildern und Videos verstanden wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die digitale Kommunikationsgesellschaft und Relevanz der Medienkompetenz.

2 MEDIENTHEORETISCHE EINFÜHRUNG: Theoretische Fundierung von Sozialisation, Mediensozialisation und dem Phänomen Sexting.

3 FORSCHUNGSSTAND: Überblick über aktuelle Studien und Trends zum Sexting-Verhalten im In- und Ausland.

4 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Darstellung und Auswertung der qualitativen Interviews zu Smartphone-Nutzung und Gefahrenbewusstsein.

5 FAZIT: Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse und Ausblick auf medienpädagogische Erfordernisse.

Schlüsselwörter

Sexting, Medienkompetenz, Soziale Medien, Jugendliche, Smartphone, Gefahrenbewusstsein, Sexualsozialisation, Digitale Kommunikation, Online-Risiken, qualitative Forschung, Medienpädagogik, Identitätsentwicklung, Dilemma-Interview, Internet, Privatsphäre

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit primär?

Die Arbeit untersucht das Gefahrenbewusstsein von Jugendlichen im Alter von 14 bis 15 Jahren im Kontext von Sexting und der Nutzung digitaler Medien.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die sexuelle Sozialisation, die Auswirkungen sozialer Medien auf Jugendliche, Chancen und Risiken digitaler Interaktion sowie medienpädagogische Präventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu ergründen, welches Gefahrenbewusstsein Schülerinnen und Schüler bei sexualbezogener Interaktion mit digitalen Medien aufweisen und wie sie auf Risikosituationen reagieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, bestehend aus leitfadengestützten Interviews und hypothetischen Dilemma-Interviews, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine medientheoretische Einführung, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der empirischen Untersuchung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem über die Begriffe Sexting, Medienkompetenz, Jugendliche, Gefahrenbewusstsein und Online-Risiken definieren.

Wie gehen Jugendliche laut Studie mit Sexting-Dilemmata um?

Die Studie zeigt, dass Jugendliche ein hohes Maß an Gefahrenbewusstsein besitzen und über clevere Strategien – wie das Löschen von ungebetenen Bildern oder den Abbruch von Kontakten zu Unbekannten – verfügen.

Welche Rolle spielt Vertrauen bei der digitalen Kommunikation?

Die Studie identifiziert gegenseitiges Vertrauen als eine essenzielle Voraussetzung für eine sichere Kommunikation und als Schutzfaktor im Umgang mit intimen digitalen Inhalten.

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Detalles

Título
Das Phänomen Sexting und das Gefahrenbewusstsein von Schülern beim Nutzen des Internets. Die Relevanz einer sexualbezogenen Medienkompetenz im Zuge digitaler Kommunikation
Universidad
University of Hagen
Calificación
1,0
Autor
Nora Ulbing (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
155
No. de catálogo
V935028
ISBN (Ebook)
9783346320377
ISBN (Libro)
9783346320384
Idioma
Alemán
Etiqueta
sexting medien sexualpädagogik medienpädagogik medienkompetenz mediensozialisation social media soziale medien forschung interview
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nora Ulbing (Autor), 2019, Das Phänomen Sexting und das Gefahrenbewusstsein von Schülern beim Nutzen des Internets. Die Relevanz einer sexualbezogenen Medienkompetenz im Zuge digitaler Kommunikation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/935028
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