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Grundlagen und Geschäftsmodelle von Multimedia Messaging Services (MMS)

Title: Grundlagen und Geschäftsmodelle von Multimedia Messaging Services (MMS)

Seminar Paper , 2002 , 30 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Florian Lüchinger (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Wird die Entwicklung der mobilen Datendienste betrachtet, so kann festgestellt werden, dass eine Evolution von Text zu Multimedia stattfindet. Diese Transformation ist durch die drei Schritte Short Message Service (SMS) - Enhanced Messaging Service (EMS) - Multimedia Messaging Service (MMS) gekennzeichnet und wird in folgendem Zitat auf den Punkt gebracht: ,,Over time, the nature and form of mobile communication is getting less textual and more visual." Die geschätzten Umsätze, die bis etwa 2006 mit mobilen Applikationen gemacht werden sollen, varieren zwischen 7.8 und 27.4 Milliarden Euro (mit einem erwarteten Durchschnittswert von 18.9 Milliarden Euro).

Die vorliegende Arbeit ist in drei Kapitel gegliedert. Im 1. Kapitel werden einleitende Erklärungen dargelegt. Im 2. Kapitel werden die theoretischen Grundlagen und mögliche Geschäftsmodelle von MMS erklärt. Im ersten Abschnitt wird auf Abgrenzungen und Definitionen von SMS, EMS und MMS eingegangen. Darauf werden im zweiten Abschnitt die Inhalte von MMS-Applikationen, die Funktionsweise, der Aufbau, die Übertragung und die Geräte (Devices) erläutert. Im dritten Abschnitt des 2. Kapitels wird die Definition von Geschäftsmodellen mit den drei Hauptbereichen Value Proposition, Stufen der Wertschöpfung und mögliche Ertragsmodelle betrachtet. Anschliessend wird eine Übersicht zu möglichen Nutzenpotentialen gegeben. In einem letzten Schritt soll anhand der Definition der Geschäftsmodelle eine Anwendung auf ein konkretes Geschäftsmodell durchgeführt werden. Das 3. und letzte Kapitel enthält noch eine kurze Zusammenfassung und einen Ausblick.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Ausgangslage

1.2 Vorgehen

2 GRUNDLAGEN UND GESCHÄFTSMODELLE VON MULTIMEDIA MESSAGING SERVICES (MMS)

2.1 Abgrenzungen und Definitionen

2.1.1 Short Message Service (SMS)

2.1.2 Enhanced Messaging Service (EMS)

2.1.3 Multimedia Messaging Service (MMS)

2.1.4 Übersicht SMS-EMS-MMS

2.2 Grundlagen

2.2.1 Inhalte

2.2.2 Funktionsweise und Aufbau

2.2.3 Übertragung

2.2.4 Geräte (Devices)

2.3 Geschäftsmodelle

2.3.1 Definition

2.3.2 Übersicht von möglichen Nutzenpotentialen

2.3.2.1 Versand von persönlichen MMS

2.3.2.2 Information Services

2.3.2.3 Download von Klingeltönen, Logos und Games

2.3.2.4 Unterhaltung für Erwachsene

2.3.3 Ausgewähltes Geschäftsmodell für den B2C-Markt

3 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die technologischen Grundlagen von Multimedia Messaging Services (MMS) sowie deren Potenziale für Geschäftsmodelle im Bereich Business-to-Consumer (B2C), um die Evolution von reinen Text- zu komplexen Multimediadiensten im Mobilfunkmarkt zu analysieren.

  • Evolution der mobilen Nachrichtenübertragung von SMS über EMS zu MMS.
  • Technische Funktionsweise und Infrastruktur des Multimedia Messaging Service Environment (MMSE).
  • Analyse potenzieller Nutzenfelder wie Information Services und Personalisierung.
  • Entwicklung und Bewertung von Geschäftsmodellen sowie Wertschöpfungsketten für Mobilfunkinhalte.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Definition

Timmers definiert ein Geschäftsmodell wie folgt: „an architecture for the product, service and information flow, including a description of various business actors and their roles; and a description of the potential benefits for the various business actors; and a decription of the sources of revenues.22 Stähler nimmt diese Definition des Geschäftsmodells auf und unterteilt es in die folgenden drei Hauptkomponenten: Value Proposition, Architektur der Wertschöpfung und Ertragsmodell.23

Der Teil des Value Proposition enthält eine Beschreibung, welchen Nutzen der Kunde aus dem vom Unternehmen angebotenen Produkt oder Dienstleistung ziehen kann. Denkbar sind z. B. nutzenstiftende Informationen im MMS-Format, Informationsvorteile durch den privaten Versand von MMS oder Personalisierungsmöglichkeiten des Mobiltelefons durch den Download von polyphonen Klingeltönen, farbigen Fotos und farbigen, animierten Logos. Bei den sog. Information Services können dies z. B. Entscheidungs-, Erklärungs- und Verständnishilfen sein.

Bei der Architektur der Wertschöpfung geht es darum, wie der Nutzen für die Kunden generiert wird. Dazu gehört eine Beschreibung der verschiedenen Stufen der Wertschöpfung und der diversen wirtschaftlichen Agenten und ihrer Rollen in der Wertschöpfung. Hier zeigt sich, durch welche Zusammensetzung, resp. Konfiguration der Wertschöpfungskette der Benutzer konkrete Nutzenvorteile dank den mobilen Applikationen erhält. Mögliche Aspekte sind z. B. die Auswahl, Herstellung, Aufbereitung und der Versand von Information Services. Aber auch die Auswahl und die Entwicklung von für den privaten Versand geeigneten MMS-Applikationen, gehören zu diesem Teil des Geschäftsmodells.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Evolution der mobilen Datendienste von SMS zu MMS ein und erläutert das methodische Vorgehen der Arbeit.

2 GRUNDLAGEN UND GESCHÄFTSMODELLE VON MULTIMEDIA MESSAGING SERVICES (MMS): Dieser Hauptteil behandelt die technischen Voraussetzungen, die Abgrenzung zu Vorgängertechnologien sowie die strukturelle Analyse von Geschäftsmodellen und Anwendungsfeldern.

3 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das abschließende Kapitel bewertet den aktuellen Marktstatus und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung hin zu qualitativen Multimediadiensten.

Schlüsselwörter

MMS, SMS, EMS, Mobilfunk, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungskette, GPRS, UMTS, Content-Anbieter, B2C, Microbilling, Personalisierung, Multimedia, Mobile Content, Information Services

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und die wirtschaftlichen Potenziale von Multimedia Messaging Services (MMS) als Fortführung der mobilen Textkommunikation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die technischen Grundlagen (MMSE, GPRS, UMTS), die Definition von Geschäftsmodellen nach Stähler sowie die Analyse verschiedener Anwendungsszenarien im B2C-Markt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die technologischen Möglichkeiten von MMS aufzuzeigen und zu untersuchen, wie diese in rentablen Geschäftsmodellen für den Konsumentenmarkt umgesetzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Anwendung theoretischer Geschäftsmodell-Definitionen auf die Praxis der Mobilfunkdienstleister.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, eine detaillierte Analyse von Anwendungsgebieten (z.B. Information Services, Downloads) und die konkrete Ausarbeitung von Wertschöpfungsketten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Multimedia Messaging Service, Wertschöpfung, Geschäftsmodell, Mobilfunkinfrastruktur und Personalisierung von Endgeräten.

Welche Rolle spielen Endgerätehersteller bei der Einführung von MMS?

Hersteller wie Nokia oder SonyEricsson sind entscheidend, da sie die notwendigen technologischen Features (Farbdisplays, integrierte Kameras) implementieren und verbreiten müssen, um MMS-Dienste überhaupt nutzbar zu machen.

Warum ist Microbilling für MMS-Geschäftsmodelle wichtig?

Microbilling ermöglicht die Abrechnung kleiner Beträge über die Mobilfunkrechnung, was für den erfolgreichen Verkauf von Inhalten wie Klingeltönen oder speziellen Information Services eine essenzielle Voraussetzung darstellt.

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Details

Title
Grundlagen und Geschäftsmodelle von Multimedia Messaging Services (MMS)
College
University of Bern  (Institut für Wirtschaftsinformatik)
Course
Proseminar Mobile Business
Grade
sehr gut
Author
Florian Lüchinger (Author)
Publication Year
2002
Pages
30
Catalog Number
V9353
ISBN (eBook)
9783638160797
ISBN (Book)
9783638735575
Language
German
Tags
SMS EMS MMS Geschäftsmodelle Grundlagen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Lüchinger (Author), 2002, Grundlagen und Geschäftsmodelle von Multimedia Messaging Services (MMS), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9353
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