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Die Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH

Ein Praxisbeispiel aus betriebswirtschaftlicher und steuerlicher Sicht

Título: Die Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH

Tesis de Máster , 2018 , 72 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Edona Gashi (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Die Arbeit analysiert die Beweggründe eines Unternehmers, sein Einzelunternehmen in eine GmbH umzuwandeln und soll Aufschluss über den Ablauf der Umwandlung geben sowie einhergehende Vor- und Nachteile aufzeigen. Hierfür dient vor allem der durchgeführte Rechtsform- und Steuerbelastungsvergleich. Aus der Zielsetzung resultiert die zentrale Frage dieser Arbeit: „Welche Vorteile aus unternehmensrechtlicher und steuerrechtlicher Sicht hat eine Umgründung eines Einzelunternehmens in eine GmbH?“

Die Welt der Unternehmen ist geprägt durch ständige Veränderung bedingt durch rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Einflüsse. Entscheidungen über Strukturen und Organisation, die bei der Gründung eines Unternehmens getroffen wurden, müssen regelmäßig überdacht werden. Unternehmer stehen des Öfteren vor der Frage, ob ihre aktuelle Rechtsform mit Blick auf die wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse aus unternehmens- und steuerrechtlicher Sicht noch die optimale Lösung bietet oder ob ein Rechtsformwechsel Vorteile bringen würde. Grundsätzlich sind dabei steuerliche und unternehmensrechtliche Aspekte zu berücksichtigen.

Aus steuerlicher Sicht ist die Höhe der Steuerbelastung das ausschlaggebende Kriterium. Unternehmerisch gesehen müssen bei der Frage der optimalen Rechtsform einige Faktoren berücksichtigt werden. So zum Beispiel die Phase, in dem sich das Unternehmen befindet (Gründung, Wachstum etc.). Ebenfalls ist die gewünschte oder gelebte Entnahme- und Ausschüttungspolitik sowie der Umfang der Rechnungslegung ausschlaggebend. Zudem spielen die Mitarbeiteranzahl und die Art der Einkünfte sowie die Kosten, die ein Rechtsformwechsel mit sich bringt, eine Rolle.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Methodik und Aufbau

2. Das Einzelunternehmen

2.1 Rechtsgrundlagen

2.1.1 Abgrenzung Land- und Forstwirtschaft

2.1.2 Abgrenzung Freiberufler und Gewerbetreibender

2.1.3 Das Handelsgewerbe

2.1.3.1 Abgrenzung des Kaufmanns vom Kleingewerbetreibenden

2.2 Gründung

2.2.1 Anmeldung von Mitarbeitern

2.3 Geschäftsführung

2.4 Haftung

2.5 Buchführungspflicht und Gewinnermittlung

2.5.1 Buchführungspflicht nach Handelsgesetzbuch

2.5.2 Buchführungspflicht nach Steuerrecht

2.6 Besteuerung

2.6.1 Gewinnermittlung

2.6.1.1 Einnahmenüberschussrechnung

2.6.1.2 Betriebsvermögensvergleich

2.6.1.2.1 Entnahmen und Einlagen

2.6.1.2.2 Betriebsvermögen

2.6.1.2.3 Betriebseinnahmen und -ausgaben

2.6.1.2.4 Unterschiede zwischen den Gewinnermittlungsmethoden

2.6.2 Einkommensteuer

2.6.3 Gewerbesteuer

2.6.4 Gesamtsteuerbelastung

2.6.5 Umsatzsteuer

2.6.5.1 Dauerfristverlängerung

2.7 Beendigung

2.7.1 Steuerliche Folgen

3. Die GmbH

3.1 Rechtsgrundlagen

3.1.1 Die Organe der GmbH

3.2 Gründung

3.2.1 Vorgründungsgesellschaft

3.2.2 Gesellschaftervertrag

3.2.3 Eintragung im Handelsregister

3.3 Geschäftsführung

3.3.1 Haftung des Geschäftsführers

3.4 Haftung der GmbH

3.5 Unternehmensrechtliche Rechnungslegung

3.5.1 Buchführungspflicht

3.5.1.1 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

3.5.2 Aufstellung Jahresabschluss

3.5.3 Größenklassen

3.5.4 Abschlussprüfung

3.5.5 Offenlegung

3.6 Besteuerung

3.6.1 Ermittlung des körperschaftsteuerlichen Einkommens

3.6.2 Körperschaftsteuer

3.6.3 Gewerbesteuer

3.6.4 Gesamtsteuerbelastung

3.6.5 Besteuerung der Gesellschafter

3.7 Beendigung der Gesellschaft

3.7.1 Steuerliche Behandlung

4. Steuerbelastungs- und Rechtsformvergleich

4.1 Steuerbelastungsvergleich

4.1.1 Einzelunternehmen

4.1.2 GmbH

4.2 Rechtsformvergleich

5. Motive

5.1 Außersteuerliche Motive

5.1.1 Regelung der Nachfolge

5.1.2 Verbesserung der Kapitalbeschaffungskonditionen

5.1.3 Reduzierung von Haftungsrisiken

5.2 Steuerliche Motive

5.2.1 Die Abzugsfähigkeit des Geschäftsführergehalts

5.2.2 Steuervergünstigung durch die Rechtsform

5.2.3 Steuervergünstigen durch Nachfolgeplanung

5.2.4 Steueroptimale Ausschüttungspolitik

6. Umwandlung

6.1 Einbringung durch Einzelrechtsnachfolge

6.2 Ausgliederung gemäß UmwG

6.2.1 Ablauf der Ausgliederung

6.3 Folgen der Einbringung im Wege der Einzelrechtsnachfolge

6.4 Steuerrechtliche Behandlung der Einbringung nach dem Umwandlungsgesetz

6.4.1 Grundsätzliche Voraussetzungen

6.4.2 Bewertungswahlrecht

6.4.3 Besteuerungsfolgen

6.4.3.1 Besteuerungsfolgen der aufnehmenden Kapitalgesellschaft

6.4.3.2 Besteuerungsfolgen des übertragenden Einzelunternehmens

7. Umwandlung am Praxisbeispiel

7.1 Voraussetzungen

7.2 Stichtagsbilanz

7.3 Kosten der Umwandlung

7.4 Eröffnungsbilanz

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Beweggründe für die Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH. Dabei wird untersucht, welche Vorteile sich aus unternehmensrechtlicher sowie steuerrechtlicher Sicht ergeben und wie ein solcher Prozess in der Praxis unter Berücksichtigung der gesetzlichen Anforderungen konkret abläuft.

  • Vergleich der Rechtsformen Einzelunternehmen und GmbH
  • Analyse der steuerlichen Belastung und Gestaltungsmöglichkeiten
  • Untersuchung der Beweggründe (steuerlich und außersteuerlich) für eine Umwandlung
  • Praktische Durchführung der Umwandlung anhand eines Modellunternehmens

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Welt der Unternehmen ist geprägt durch ständige Veränderung bedingt durch rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Einflüsse. Entscheidungen über Strukturen und Organisation, die bei der Gründung eines Unternehmens getroffen wurden, müssen regelmäßig überdacht werden. Unternehmer stehen des Öfteren vor der Frage, ob ihre aktuelle Rechtsform mit Blick auf die wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse, aus unternehmens- und steuerrechtlicher Sicht noch die optimale Lösung bietet oder ob ein Rechtsformwechsel Vorteile bringen würde. Grundsätzlich sind dabei steuerliche und unternehmensrechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Aus steuerlicher Sicht ist die Höhe der Steuerbelastung das ausschlaggebende Kriterium. Unternehmerisch gesehen müssen bei der Frage der optimalen Rechtsform einige Faktoren berücksichtigt werden. So zum Beispiel die Phase, in dem sich das Unternehmen befindet (Gründung, Wachstum etc.). Ebenfalls ist die gewünschte oder gelebte Entnahme- und Ausschüttungspolitik, sowie der Umfang der Rechnungslegung ausschlaggebend. Zudem spielen die Mitarbeiteranzahl und die Art der Einkünfte, sowie die Kosten, die ein Rechtsformwechsel mit sich bringt, eine Rolle.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet die Problemstellung der Rechtsformwahl in einer sich wandelnden Unternehmenslandschaft und definiert das Ziel der Arbeit.

2. Das Einzelunternehmen: Hier werden die rechtlichen Grundlagen, Gründungsanforderungen, Haftungsfragen sowie die spezifischen Buchführungspflichten und Besteuerungsregeln des Einzelunternehmens detailliert erläutert.

3. Die GmbH: Dieses Kapitel behandelt die GmbH als juristische Person, ihre Organe, die Gründungsvoraussetzungen, die Haftungsbeschränkung sowie die spezifischen Rechnungslegungs- und Besteuerungsaspekte.

4. Steuerbelastungs- und Rechtsformvergleich: Hier erfolgt der direkte Vergleich der beiden Rechtsformen anhand eines Praxisbeispiels, um die steuerlichen Auswirkungen von Entscheidungen (wie Thesaurierung vs. Vollausschüttung) aufzuzeigen.

5. Motive: Dieses Kapitel gliedert die Beweggründe für eine Umwandlung in außersteuerliche Faktoren (wie Nachfolge und Haftung) und steuerliche Aspekte (wie Abzugsfähigkeit von Geschäftsführergehältern).

6. Umwandlung: Es werden die verschiedenen Methoden der Umwandlung, wie die Einbringung durch Einzelrechtsnachfolge oder die Ausgliederung nach dem Umwandlungsgesetz, theoretisch dargelegt.

7. Umwandlung am Praxisbeispiel: Dieses Kapitel stellt die konkrete, schrittweise Durchführung einer Umwandlung anhand des Praxisbeispiels von Herrn Mustafa Mustermann dar.

8. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und gibt eine abschließende Handlungsempfehlung für das betrachtete Unternehmen.

Schlüsselwörter

Einzelunternehmen, GmbH, Umwandlung, Steuerbelastung, Rechtsformvergleich, Umwandlungsgesetz, Gewinnermittlung, Haftungsbeschränkung, Unternehmensnachfolge, Besteuerung, Jahresabschluss, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Praxisbeispiel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den rechtlichen und steuerlichen Aspekten bei der Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Rechtsformvergleich, der steuerlichen Belastungsanalyse, den Motiven für einen Rechtsformwechsel sowie den praktischen Schritten einer Umwandlung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile einer GmbH gegenüber einem Einzelunternehmen aufzuzeigen und zu klären, unter welchen Bedingungen eine Umwandlung steuerlich und unternehmensrechtlich vorteilhaft ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche in wissenschaftlich anerkannter Fachliteratur und ergänzt diese durch ein detailliertes Praxisbeispiel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretisch die beiden Rechtsformen, vergleicht sie steuerlich, erläutert Umwandlungsmethoden und wendet diese Erkenntnisse auf ein Modellunternehmen an.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem GmbH, Einzelunternehmen, Steuerbelastung, Rechtsformvergleich, Umwandlungsgesetz und Unternehmensnachfolge.

Warum ist das Thema für einen Einzelunternehmer relevant?

Da sich die Unternehmensumwelt stetig ändert, kann eine bei Gründung gewählte Rechtsform mit der Zeit unvorteilhaft werden, beispielsweise hinsichtlich Haftung oder Steuerlast.

Welche Rolle spielt die Thesaurierung für die Steuerlast?

Die Thesaurierung (Einbehaltung von Gewinnen) kann unter bestimmten Voraussetzungen zu einer steuerlichen Begünstigung führen, muss jedoch bei späterer Entnahme nachversteuert werden, was die Planung verkompliziert.

Was ist das zentrale Ergebnis für das Praxisbeispiel?

Das Beispiel zeigt, dass die GmbH zwar Vorteile bietet, die Umwandlung aber individuell aufgrund der Kosten, des administrativen Aufwands und der persönlichen steuerlichen Situation des Unternehmers bewertet werden muss.

Final del extracto de 72 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH
Subtítulo
Ein Praxisbeispiel aus betriebswirtschaftlicher und steuerlicher Sicht
Universidad
Munich University of Applied Sciences
Calificación
1,7
Autor
Edona Gashi (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
72
No. de catálogo
V935683
ISBN (Ebook)
9783346283108
ISBN (Libro)
9783346283115
Idioma
Alemán
Etiqueta
umwandlung einzelunternehmens gmbh praxisbeispiel sicht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Edona Gashi (Autor), 2018, Die Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/935683
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