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Techno. Die Bedeutung von Jugendkultur in der Jugendphase.

Title: Techno. Die Bedeutung von Jugendkultur in der Jugendphase.

Diploma Thesis , 2007 , 138 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sandra Rauch (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Die Jugendphase ist ein Abschnitt im Leben jedes Einzelnen von uns. Jeder Mensch durchlebt diese Zeit anders. Während die einen ungehindert ihren Weg durch diese Phase finden und gehen, bleiben andere stehen, gehen Umwege und benötigen viel Kraft, um diesen Abschnitt bewältigen zu können. Was bedeutet es, ein Jugendlicher zu sein? Wo liegen die prägnanten Schwerpunkte in dieser Lebensphase? Welches sind die primären Sozialisationsinstanzen in dieser Zeit? Wie ist die Jugend im 21. Jahrhundert? Und was macht eine Jugendkultur aus, vor allem in Bezug auf die Musikrichtung Techno?
Die Entwicklungen der Technokultur in Deutschland legt ihren Schwerpunkt vor allem auf die Darstellung der Zentren der Technobewegung. Für eine historische Rekonstruktion des Phänomens “Techno” ist es aber unumgänglich, die historischen Entwicklungen auch außerhalb Deutschlands miteinzubeziehen, d.h. die Musikkulturen aus “Disco”, “Chicago” und “Detroit”, sowie “Ibiza”, “Goa” und “England”, die ich als Vorläufer und prägnante Entwicklungsfelder dieses Phänomens ansehe. An diese historische Rekonstruktion knüpft sich thematisch die Analyse der Produktion und Rezeption von Techno. Als zentrale Figur in der Produktion musikalischen Materials sehe ich die DJs. Bei dem Aspekt der Rezeption von Techno-Musik lege ich den Schwerpunkt der Analyse auf die Veranstaltungsorte, an denen diese vornehmlich rezipiert wird, d.h. der Club und der Rave. Nicht auszuschließen, und vor allem gerade in der Technoszene verbreitet, ist der Konsum von Drogen.
Technoanhänger sind keine gesellschaftlichen Aussteiger, sondern vielmehr ein integrierter Bestandteil unserer Gesamtgesellschaft im Informations- und Kommunikationszeitalter des 21. Jahrhunderts. War Techno Anfang der Neunziger noch eine exotische Randerscheinung, so wandelte es sich im Laufe der Jahre zu einem der stilprägendsten Trends in der Geschichte der Popmusik.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einleitung

3. Die Lebensphase Jugend

3.1. Zur Differenzierung des Lebensabschnitts Jugend

3.2. Historischer Rückblick

3.3. Körperliche Veränderungen im Jugendalter

3.3.1. Größenwachstum und Entwicklung der Geschlechtsreife

3.3.2. Psychische Folgen der Pubertät

3.4. Kognitive Entwicklung im Jugendalter

3.4.1. Das formallogische Denken

3.4.2. Auswirkungen der kognitiven Entwicklung

3.5. Individuation im Jugendalter

3.6. Sozialisation im Jugendalter

3.6.1. Die Familie als ambivalente Bezugsgruppe

3.6.2. Die Peer-Group und ihre Funktion

3.6.3. Die Schule als instrumentalisierter Lebensbereich

3.6.4. Schulische Ausbildung und Berufsausbildung

3.7. Jugend zu Beginn des 21. Jahrhunderts

3.8. Jugendkulturen

4. Technokultur als Jugendkultur

4.1. (Elektronische-) Musikgeschichte

4.1.1 Entwicklung der Technomusik

4.1.2. Chicago

4.1.3. Detroit

4.1.4. Ibiza

4.1.5. Goa

4.1.6. England

4.1.7. Deutschland

4.2. Produktion und Rezeption von “Techno”

4.2.1. Produktion

4.2.1.1. Der Produzent der “Techno”-Musik

4.2.1.2. Zur Funktion des DJs

4.2.2. Rezeption

4.2.2.1. Clubs und Clubkultur in Deutschland

4.2.2.2. Raves und Rave-Kultur in Deutschland

4.3. Drogenkonsum in der Techno Party Szene

4.3.1. Begriffsbestimmungen

4.3.1.1. Party-Drogen

4.3.1.2. Designer-Drogen

4.3.2. Charakteristik der gebräuchlichsten Party-Drogen

4.3.2.1.Amphetamine

4.3.2.2. Ecstasy

4.3.3. Verbreitung und Häufigkeit

4.3.4. Begründungen für den Konsum von Drogen

4.3.5. Risikowahrnehmung und Bewältigungsstrategien

5. Sozialarbeit in der (Sub-) Kultur

5.1. Praxisfeld Jugendsozialarbeit

5.1.1. Pädagogik der offenen Situation

5.1.2. Personales Angebot-Sachangebot-reflektierte Gruppe

5.1.3. Erfahrungsorientierte Ansätze

5.1.4. Erlebnisorientierte Ansätze

5.2. Praxisfeld Jugendkulturarbeit

5.3. Praxisfeld Suchtprävention

5.3.1. Primäre Prävention

5.3.2. Sekundäre Prävention

5.3.3. Tertiäre Prävention

5.4. Vorstellung einzelner Projekte

5.4.1. Das Safer House Konzept: Die Idee vom gesunden Feiern

5.4.2. Drugchecking und Harm Reduction

5.4.3. Vorstellung des Projekts Eve & Rave e.V.

5.5. Auswirkungen in der Sozialarbeit

6. Schlussbetrachtung

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

8.1. Begriffsbestimmungen

8.2. Abbildungen

8.3. Bilder

8.4. Bildernachweis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Jugendkultur im Kontext der Jugendphase, wobei der Fokus insbesondere auf der Musikkultur "Techno" liegt. Die Autorin analysiert dabei die historischen Entwicklungen, die soziologischen Aspekte der Techno-Szene sowie die spezifische Rolle der Sozialen Arbeit in diesem Umfeld, insbesondere hinsichtlich Suchtprävention.

  • Die Lebensphase Jugend: Entwicklungsaufgaben und Sozialisationsprozesse.
  • Technokultur: Historische Rekonstruktion, Produktion und Rezeption.
  • Drogenkonsum in der Techno-Szene: Hintergründe und Risikowahrnehmung.
  • Soziale Arbeit in der Subkultur: Handlungsfelder und Präventionsansätze.
  • Fallbeispiele und Projektarbeit (z.B. "Safer House", "Eve & Rave").

Auszug aus dem Buch

4.1.2. Chicago

Chicago ist die Geburtsstadt von House Music. “An der Südspitze des Michigansee im mittleren Westen gelegen, ist Chicago, die mit knapp drei Millionen Einwohnern drittgrößte Stadt der USA und nach New York lange Zeit deren zweitgrößtes Wirtschaftszentrum. (Bild5) “Chicago ist eine Stadt der Superlative und kulturellen Gegensätze. (..) Der Chicago River ist wohl der einzige Fluss der Welt, der rückwärts, d.h. bergauf, fließt (dies wurde aus hygienischen Gründen mittels Pumpen so eingerichtet).” (Schäfer, 1998 S.80) Afroamerikaner und Hispanos machen insgesamt 60% der Bevölkerung aus. Dies führt zu fast 100% zu schwarzen oder weißen Gegenden.

“House-Musik entstand aus dem Erbe von Disco und war eine Reaktion auf die Sackgassensituation, in der sich Disco nach dem Ausverkauf befand. Die Möglichkeiten des herkömmlichen Disco-Songs schienen ausgereizt, und die Flucht der Hi-NRG-Produzenten in die Monotonie erschien den soul- und technikverliebten DJs in Chicago und New York als Irrweg. Sie wünschten sich eine Uptempo Disco mit ungefähr 120 Beats per Minute (BPM), je nach Vorliebe mit oder ohne Vocals. Während in Chicago der Sound vor allem durch technische Innovationen auf der Basis von einfachen Basslines und einem “four-on-the-floor”-Rhythmus geprägt wurde, waren es in New York die gospel- und soulähnlichen Vocal-Passagen.” (Poschardt, 1997: S.248-249)

“In den späten siebziger Jahren macht ein junger DJ namens Frankie Knuckles von sich reden. Er legt in dem kleinen Gay-Club Warehouse einen energetischen Mix aus Soul, R&B und Disco auf. Oft reduziert er die gespielten Platten auf ihre rhythmusbetonten Parts und erzeugt so eine treibende Melange aus Beats und Bruchstücken von Vocals. So wie das Warehouse bald nur noch “The House” genannt wird, ist Knuckles Sound fortan schlicht House. Das Original-Warehouse wird 1982 geschlossen, aber die zahlreichen jungen DJs der Stadt, darunter Jesse Saunders, Farley Jackmaster Funk, Lil`Louis und Steve>Silk

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitung in das Thema durch biographische Einblicke, die das Spannungsfeld zwischen jugendlicher Sinnsuche und der Technoszene illustrieren.

2. Einleitung: Definition des Forschungsinteresses, welches die Jugendphase, die Historie und Rezeption von Techno sowie die Rolle der Sozialarbeit umfasst.

3. Die Lebensphase Jugend: Theoretische Auseinandersetzung mit den entwicklungspsychologischen und soziologischen Grundlagen des Jugendalters sowie der Rolle von Sozialisationsinstanzen.

4. Technokultur als Jugendkultur: Historischer Abriss der elektronischen Musik, Analyse der Produktions- und Rezeptionsbedingungen sowie eine tiefgehende Untersuchung des Drogenkonsums in der Szene.

5. Sozialarbeit in der (Sub-) Kultur: Diskussion professioneller Ansätze in der Jugendsozialarbeit, Kulturarbeit und Suchtprävention mit Fokus auf konkrete Projekte.

6. Schlussbetrachtung: Reflexion über die Bedeutung der Jugendphase und die Notwendigkeit, Jugendliche in ihrer Lebenswelt ernst zu nehmen und präventiv zu begleiten.

Schlüsselwörter

Jugendphase, Jugendkultur, Techno, Sozialarbeit, Suchtprävention, Drogenkonsum, Rave, Clubkultur, Individuation, Sozialisation, Prävention, Partydrogen, Identitätsfindung, Musikgeschichte, Soziale Arbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Bedeutung von Jugendkultur in der heutigen Zeit, wobei sie das Phänomen "Techno" als exemplarische Jugendkultur analysiert und in den Kontext der Lebensphase Jugend und der Sozialen Arbeit stellt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Werk?

Das Buch deckt ein breites Spektrum ab, von psychologischen und soziologischen Grundlagen der Jugendphase über die Entstehungsgeschichte der elektronischen Musik bis hin zu suchtpräventiven Ansätzen in der offenen Jugendarbeit.

Was ist das primäre Ziel der wissenschaftlichen Arbeit?

Ziel ist es, die Rolle von Technokultur im Leben Jugendlicher zu verstehen und aufzuzeigen, wie professionelle Soziale Arbeit angemessen auf die Bedürfnisse und Risiken (insbesondere Drogenkonsum) reagieren kann.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse soziologischer, entwicklungspsychologischer und fachspezifischer Quellen der Sozialen Arbeit, ergänzt durch die Untersuchung von Fallbeispielen aus der Drogenhilfe.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der historischen Rekonstruktion von Techno (Chicago, Detroit, Deutschland), der Rolle von DJs und Veranstaltungsorten sowie einer detaillierten Auseinandersetzung mit Substanzkonsum und Präventionsprojekten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Jugendphase, Technokultur, Sozialarbeit, Suchtprävention, Partydrogen, Rave und Identitätsfindung charakterisiert.

Welche Bedeutung kommt der "Safer House"-Initiative zu?

Das "Safer House"-Konzept fungiert als Beispiel für eine akzeptierende Drogenarbeit, die durch spezifische Richtlinien für Veranstalter und Clubs ein sicheres und verantwortungsvolles Feiern ermöglichen will.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Sozialarbeiter in der Technoszene?

Die Autorin betont die Notwendigkeit von Netzwerkarbeit und Empowerment, um Jugendliche in ihrer Lebenswelt zu unterstützen und plädiert für eine akzeptierende Haltung, die Drogenkonsum nicht tabuisiert, sondern präventiv begleitet.

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Details

Title
Techno. Die Bedeutung von Jugendkultur in der Jugendphase.
College
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Paderborn
Grade
2,0
Author
Sandra Rauch (Author)
Publication Year
2007
Pages
138
Catalog Number
V93618
ISBN (eBook)
9783638069250
ISBN (Book)
9783638954938
Language
German
Tags
Bedeutung Jugendkultur Jugendphase Beispiel Techno
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Rauch (Author), 2007, Techno. Die Bedeutung von Jugendkultur in der Jugendphase., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93618
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