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Nonverbale Kommunikation im pädagogischen Unterricht. Körperhaltung und Körpersprache

Titel: Nonverbale Kommunikation im pädagogischen Unterricht. Körperhaltung und Körpersprache

Hausarbeit , 2019 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sandra Gottschalk (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit der pädagogischen Psychologie beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob nonverbale Kommunikation Einfluss auf den pädagogischen Unterricht hat und wie sich dieser äußert. Zunächst wird hierfür die Bedeutung von nonverbaler Kommunikation im Allgemeinen und speziell im Unterricht dargestellt. Anschließend werden die vier Elemente, Mimik, Gestik, Körperhaltung sowie Distanz und Nähe, näher beleuchtet, um die Relevanz der nonverbalen Kommunikation zu verdeutlichen.

Ziel ist es, die nonverbale Kommunikation im Unterricht als Unterstützung der verbalen Kommunikation darzustellen. Es sollen Ansätze gefunden werden, die Störungen und Missverständnisse auf pädagogischer Ebene zu minimieren beziehungsweise auszuschließen.

Die Körpersprache ist neben der verbalen Kommunikation, egal ob bewusst oder unbewusst eingesetzt, allgegenwärtig. Sie wird nonverbale Kommunikation bezeichnet. Nach heutigen Erkenntnisstand gibt es seit etwa 3,8 Millionen Jahren, Menschen auf der Erde. Vor etwa 5000 Jahren ist die Schrift eingeführt worden, somit besteht die Annahme, dass sich die Menschen damals über Zeichen verständigt haben. In der Geschichte beschäftigen sich Wissenschaftler und Philosophen seit über 2000 Jahren mit der nonverbalen Kommunikation und Rhetorik.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil

2.1 Nonverbale Kommunikation und deren Bedeutung

2.2 Nonverbale Kommunikation im Unterricht

2.2.1 Mimik

2.2.2 Gestik

2.2.3 Körperhaltung und Bewegung

2.2.4 Nähe und Distanz

3 Ansätze und Lösungen

4 Fazit mit Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der nonverbalen Kommunikation auf den pädagogischen Unterricht. Dabei wird analysiert, wie Mimik, Gestik, Körperhaltung sowie Nähe und Distanz die Lehrer-Schüler-Interaktion beeinflussen und wie durch ein bewusstes Verständnis dieser Signale Störungen im Unterricht minimiert oder vermieden werden können.

  • Bedeutung der nonverbalen Kommunikation im pädagogischen Kontext
  • Analyse der vier Kernbereiche: Mimik, Gestik, Körperhaltung, Distanz
  • Optimierung der Lehrer-Schüler-Interaktion
  • Vermeidung von Fehlinterpretationen und Kommunikationsstörungen
  • Methodische Ansätze zur Steigerung der Lehrkompetenz

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Mimik

Augenbewegung, Blickkontakt und Kopfbewegungen lassen sich der Mimik zuordnen. Der Blickkontakt, ob von der Lehrkraft oder dem Schüler ausgehend, hinterlässt einen intensiven Eindruck bei dem Empfänger. Besser ist es, den Lernenden offen ins Gesicht zu blicken, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie sich in ihrer Persönlichkeit ernst genommen fühlen. (vgl. Heidmann, R., 2012, S. 89, S. 111f.) Oftmals löst ein Blick das Gefühl des Beobachtens aus. Dieser kann aber auch Aufmerksamkeit und Freundlichkeit bedeuten. Wird ein Blickkontakt durch herabsenkenden Kopf vermieden, könnte dies Desinteresse, Gleichgültigkeit, aber auch Scham bedeuten. Ein längerer Blickkontakt wird meist als aufdringlich empfunden und kann ein Gefühl von Aggressivität bei dem Empfänger auslösen, was wiederum zu unterschiedlichen Reaktionen führen kann. (vgl. Caswell, C./Neill, S., 2003, S. 28) Schüler machen sich die Mimik der Lehrkraft, oft als Indikator, für die Bewertung ihrer Äußerungen, zunutze.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage bezüglich des Einflusses nonverbaler Kommunikation im pädagogischen Unterricht.

2 Hauptteil: Detaillierte Betrachtung der Definition nonverbaler Kommunikation sowie ihrer vier zentralen Elemente im Unterrichtskontext.

2.1 Nonverbale Kommunikation und deren Bedeutung: Erläuterung der Grundlagen nonverbaler Interaktion und der subjektiven Wahrnehmung bei Sende- und Empfangsprozessen.

2.2 Nonverbale Kommunikation im Unterricht: Untersuchung der besonderen Relevanz nonverbaler Signale für das Lehrer-Schüler-Verhältnis.

2.2.1 Mimik: Analyse der Wirkung von Blickkontakt und Gesichtsausdruck als Indikatoren für Aufmerksamkeit und Bewertung.

2.2.2 Gestik: Untersuchung der unbewussten und bewussten Handbewegungen als Verstärkung der verbalen Botschaft.

2.2.3 Körperhaltung und Bewegung: Bedeutung der Körperpräsenz und Sitzposition für die Vermittlung von Interesse und Lehrerautorität.

2.2.4 Nähe und Distanz: Definition und pädagogische Nutzung verschiedener Distanzzonen im Klassenraum.

3 Ansätze und Lösungen: Zusammenstellung praktischer Handlungsoptionen für Lehrkräfte zur bewussten Gestaltung der eigenen Kommunikation.

4 Fazit mit Ausblick: Zusammenfassende Bewertung und Einschätzung der Bedeutung für zukünftige Herausforderungen durch gesellschaftliche Veränderungen.

Schlüsselwörter

Nonverbale Kommunikation, Pädagogik, Unterricht, Mimik, Gestik, Körperhaltung, Nähe und Distanz, Lehrer-Schüler-Interaktion, Kommunikationsstörungen, Blickkontakt, Unterrichtsverlauf, Schulpädagogik, Signaldeutung, Beziehungsaspekt, Klassenmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der nonverbalen Kommunikation im Kontext von pädagogischem Unterricht und deren Einfluss auf die Interaktion zwischen Lehrkräften und Schülern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Definition nonverbaler Signale sowie deren praktische Ausprägungen in Form von Mimik, Gestik, Körperhaltung sowie der räumlichen Nähe und Distanz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Einfluss nonverbaler Signale auf den Unterricht zu verdeutlichen und Lösungsansätze zu finden, um Missverständnisse und Störungen im pädagogischen Alltag zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung und Analyse bestehender Fachliteratur sowie die Anwendung auf praktische Beispiele aus dem Schulalltag.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine allgemeine Definition der nonverbalen Kommunikation und eine tiefergehende Untersuchung der vier spezifischen Ausdrucksbereiche der Körper- und Ausdruckssprache.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lehrer-Schüler-Interaktion, Mimik, Gestik, Klassenmanagement und Unterrichtsgestaltung charakterisiert.

Warum ist der Blickkontakt im Unterricht laut Arbeit so bedeutsam?

Der Blickkontakt dient laut Autorin als zentraler Indikator für Aufmerksamkeit, Wertschätzung oder Desinteresse und beeinflusst massiv, wie sich Schüler in ihrer Persönlichkeit angenommen fühlen.

Wie definiert die Arbeit die verschiedenen Distanzzonen?

Die Arbeit unterteilt den Raum in vier Zonen: die öffentliche, die soziale, die persönliche und die intime Distanzzone, wobei jede Zone eine unterschiedliche Qualität der Kommunikation und Nähe impliziert.

Welche Empfehlungen gibt die Autorin für Lehrkräfte?

Lehrkräfte sollten sich der eigenen Körpersprache als Werkzeug bewusst werden, ihr Handeln reflektieren und eine Widerspruchsfreiheit zwischen verbalen und nonverbalen Botschaften anstreben.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nonverbale Kommunikation im pädagogischen Unterricht. Körperhaltung und Körpersprache
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,3
Autor
Sandra Gottschalk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
13
Katalognummer
V936457
ISBN (eBook)
9783346270146
ISBN (Buch)
9783346270153
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nonverbale kommunikation unterricht körperhaltung körpersprache
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Gottschalk (Autor:in), 2019, Nonverbale Kommunikation im pädagogischen Unterricht. Körperhaltung und Körpersprache, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/936457
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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