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Nutzung von Mehrkanalsystemen im stationären Handel. Veränderung des Handels durch die Digitalisierung

Titel: Nutzung von Mehrkanalsystemen im stationären Handel. Veränderung des Handels durch die Digitalisierung

Studienarbeit , 2020 , 24 Seiten , Note: 1

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird analysiert, wie sich der stationäre Handel durch die Digitalisierung sowie durch die Nutzung und Verknüpfung mehrerer Kanäle verändert hat. Des Weiteren wird untersucht, welche Vorteile, Risiken und Herausforderungen die Einführung von Mehrkanalsystemen für die Unternehmen und Kunden darstellen. Konkret soll die folgende Frage beantwortet werden: Welche Maßnahmen ergreift der stationäre Handel, um von der Online-Landschaft profitieren und langfristig überleben zu können?

Jeder Mensch kennt es und für viele ist es eine Normalität. Während wir früher auf Warenhäuser und Shoppingzentren angewiesen waren, ist es heute möglich, alles per Mausklick online einzukaufen. Jedoch boomt der Online-Einkauf auf Kosten des stationären Handels. Dies führt dazu, dass viele Geschäfte umdenken oder im schlimmsten Fall ihre Türen schließen müssen.

Die Veränderungen der Digitalisierung führen im gesellschaftlichen Alltag seit einigen Jahren zu einer kontinuierlichen Verschiebung der Umsätze des stationären Handels ins Online-Geschäft. Der stationäre Handel hat in den letzten Jahren in der Schweiz im Bereich Non-Food 8.3 Mrd. CHF an Umsatz eingebüßt, während sich die Online-Ausgaben der Schweizerinnen und Schweizer zwischen den Jahren 2010 bis 2018 um 4.4 Mrd. CHF gesteigert haben. Insbesondere stieg der Online-Umsatz in der Schweiz in den letzten Jahren im Bekleidungsbereich. Mit einer Zunahme von 0.82 Mrd. CHF zwischen 2010 und 2018 gehört er zu den umsatzstärksten Bereichen im E-Commerce.

Der stationäre Handel muss Maßnahmen ergreifen und Strategien verfolgen, welche die Digitalisierung mit einbeziehen. Das Internet muss in den stationären Handel hinein erweitert werden. Es muss eine erfolgreiche Hybridisierung des stationären Handels und dem E-Commerce erfolgen. Die Strategieverfolgungen vom stationären Handel sind einerseits von bedeutender Relevanz für die Konsumentinnen und Konsumenten, da sich durch die Digitalisierung die Zukunft des Einkaufens und des Konsumverhaltens erheblich verändert, und anderseits für die Unternehmen, die diese Strategien umsetzen müssen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangslage

1.2 Begriffsdefinitionen

2 Veränderungen des Kaufprozesses durch die Digitalisierung

3 Die Situation im stationären Handel

4 Nutzung von Mehrkanalsystemen

4.1 Multi-Channel-Marketing

4.1.1 Chancen, Potenziale, Risiken und Herausforderungen des Multi-Channel-Marketings

4.1.1.1 Chancen des Multi-Channel-Marketings

4.1.1.2 Potenziale des Multi-Channel-Marketings

4.1.1.3 Risiken und Herausforderungen des Multi-Channel-Marketings

4.1.2 Anforderungen an Multi-Channel-Konzepte

4.1.2.1 Veränderungen des Konsumentenverhaltens erkennen

4.1.2.1 Sicherstellung der Multi-Channel-Integration

4.2 Omni-Channel-Marketing

4.2.1 Chancen, Risiken und Herausforderungen des Omni-Channel-Marketings

4.2.1.1 Chancen des Omni-Channel-Marketings

4.2.1.2 Risiken und Herausforderungen des Omni-Channel-Marketings

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die tiefgreifenden Veränderungen des stationären Handels durch die zunehmende Digitalisierung und die Verlagerung von Umsätzen in den E-Commerce. Das primäre Ziel ist es, die zentralen Herausforderungen für den traditionellen Einzelhandel zu identifizieren und aufzuzeigen, wie durch die Implementierung und strategische Verknüpfung von Mehrkanalsystemen – insbesondere Multi- und Omni-Channel-Konzepte – langfristige Wettbewerbsvorteile und ein verbessertes Kundenerlebnis realisiert werden können.

  • Veränderungen im Konsumentenverhalten durch Digitalisierung
  • Gegenüberstellung von stationärem Handel und E-Commerce
  • Chancen und Herausforderungen von Multi-Channel-Strategien
  • Konzeptuelle Grundlagen des Omni-Channel-Marketings
  • Integrationsmöglichkeiten und Best Practices im Handel

Auszug aus dem Buch

4.1.1.1 Chancen des Multi-Channel-Marketings

Die Chancen, die ein Unternehmen mit der Durchführung eines Multi-Channel-Marketing-Konzeptes verwirklichen kann, sind vielfältig. Jäger (2016, S. 16) spricht einerseits von der Erschliessung neuer Absatzgebiete durch die Gewinnung neuer Konsumentengruppen und anderseits von der stärkeren Kundenbindung durch die verschiedenen Möglichkeiten der Erreichbarkeit. Des Weiteren erwähnt er die Möglichkeit Cross-Selling oder Up-Selling zu betreiben mit passgenauen Zusatz- und Folgeangeboten und damit den Umsatz/Gewinn des Unternehmens zu steigern.

Durch den Einsatz mehrerer Kanäle erhöht ein Unternehmen die Anzahl der Kundinnen und Kunden, so wird das Marktpotenzial besser ausgeschöpft. Die Benutzung verschiedener Kanäle ermöglicht es den Unternehmen unterschiedliche Informationen zu sammeln, diese werden ebenfalls kanalübergreifend dokumentiert. Durch die grosse Anzahl von Informationen erhalten Unternehmen bessere Erkenntnisse über das Kaufverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten und können ihr Angebot noch besser auf deren Bedürfnisse anpassen (Tschäni, 2015).

Gemäss Bernd (2007, S. 67) erweitert sich durch die Einführung mehreren Kanälen das Distributionsnetz. Die Reichweite des Unternehmens wird grösser und dies führt zu einem höheren potenziellen Käufermarkt. Mit der höheren Beurteilungssicherheit der Produkte bei kleinerem Informationsaufwand wird für die Kundinnen und Kunden Mehrwert geschaffen. Darauf werden die Kundinnen und Kunden positiv reagieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Verschiebung des Konsums vom stationären Handel zum Online-Einkauf ein und definiert relevante Begriffe für das Verständnis der Arbeit.

2 Veränderungen des Kaufprozesses durch die Digitalisierung: Hier wird analysiert, wie moderne Technologien das Einkaufsverhalten verändern und welche Gründe Konsumenten für die Nutzung digitaler Kanäle anführen.

3 Die Situation im stationären Handel: Es wird die Bedrohung des traditionellen Ladengeschäfts durch den E-Commerce beleuchtet, wobei Aspekte wie Haptik und Erlebnisorientierung als strategische Vorteile hervorgehoben werden.

4 Nutzung von Mehrkanalsystemen: Dieses Hauptkapitel detailliert die Möglichkeiten des Multi- und Omni-Channel-Marketings sowie die damit verbundenen Anforderungen an Unternehmen.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine rein stationäre oder rein digitale Strategie nicht mehr ausreicht und eine kanalübergreifende Verknüpfung für das Überleben im Handel unerlässlich ist.

Schlüsselwörter

Stationärer Handel, E-Commerce, Digitalisierung, Multi-Channel-Marketing, Omni-Channel-Marketing, Kaufprozess, Konsumentenverhalten, Kundenbindung, Cross-Selling, Up-Selling, Channel-Hopping, Showrooming, Webrooming, Vertriebskanäle, Kundenerlebnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wandel des stationären Handels durch die fortschreitende Digitalisierung und die steigende Bedeutung des Online-Handels.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem veränderten Konsumentenverhalten, der Notwendigkeit hybrider Handelsmodelle und der operativen Umsetzung von Multi- und Omni-Channel-Strategien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, mit welchen Maßnahmen der stationäre Handel seine Wettbewerbsfähigkeit durch die Integration digitaler Kanäle langfristig sichern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Studien zu Handelsstrategien und Konsumentenverhalten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Chancen, Risiken und konkreten Anforderungen bei der Einführung von Mehrkanalsystemen sowie die spezifischen Entwicklungsstufen von der Trennung der Kanäle bis zur vollständigen Omni-Channel-Integration.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Stationärer Handel, Omni-Channel, Multi-Channel, Digitalisierung und Kundenerlebnis.

Warum ist das Phänomen des "Showrooming" für Händler problematisch?

Showrooming bedeutet, dass Kunden sich im stationären Handel beraten lassen, das Produkt dann aber bei einem günstigeren Online-Anbieter kaufen, was für den Händler Beratungskosten ohne Umsatz zur Folge hat.

Was unterscheidet Multi-Channel von Omni-Channel?

Während bei Multi-Channel-Ansätzen verschiedene Kanäle oft noch getrennt geführt werden, zeichnet sich Omni-Channel durch eine vollständige Vernetzung aller Kontaktpunkte und eine Zentralisierung sämtlicher Kundendaten aus.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nutzung von Mehrkanalsystemen im stationären Handel. Veränderung des Handels durch die Digitalisierung
Hochschule
Fachhochschule Nordwestschweiz
Note
1
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
24
Katalognummer
V936476
ISBN (eBook)
9783346269638
ISBN (Buch)
9783346269645
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Marketing stationärer Handel offline omni-channel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Nutzung von Mehrkanalsystemen im stationären Handel. Veränderung des Handels durch die Digitalisierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/936476
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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