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Zur Architektur der St. Aposteln Kirche in Köln

Título: Zur Architektur der St. Aposteln Kirche in Köln

Trabajo Escrito , 2010 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Arte - Historia del Arte
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In der folgenden Hausarbeit werde ich mich mit der Kirche St. Aposteln auseinandersetzen, eine der insgesamt zwölf romanischen Kirchen in Köln. Ich werde mit einem historischen Umriss beginnen und versuchen die Geschichte um den Bau und die vielen Umbau- beziehungsweise Restaurationsarbeiten der Kirche vom Baubeginn im 11. Jahrhundert bis heute zu erörtern. Der Schwerpunkt soll in meiner Arbeit allerdings auf den architektonischen Gegebenheiten der Kirche liegen, sowohl vom Außenbau als auch vom Innenraum. Hier werde ich auch im Vergleich mit anderen Kirchenbauten besonderen Bezug auf die aufwendige Dreikonchenanlage und die Doppelchörigkeit von St. Aposteln nehmen. Nicht nur aus Gründen der Vollständigkeit, sondern auch wegen der an manchen Stellen nicht ganz unwichtigen Zusammenhänge von Bau und Ausstattung der Kirche, folgt im Anschluss noch ein Teil zu einigen Werken innerhalb des Kirchenraums und zu ihrer Bedeutung für den Stift.

Im Vorhinein möchte ich noch erwähnen, dass während meiner Recherche einige Fragen aufgetaucht sind, deren Antwort sich mir nicht sofort erschloss, unter anderem die anfängliche Westung der Kirche und die damit verbundenen Zusammenhänge zum Petersdom in Rom. Da die Recherchearbeit zu den Antworten auf diese Fragen einen wichtigen Teil meiner Recherchearbeit überhaupt darstellt und sich aufgrund jener die Grundstruktur meiner Hausarbeit erst entwickelt hat, wird der allgemeine Aufbau sich an diesen neugewonnenen Erkenntnissen meinerseits orientieren.
Es gibt zum Thema St. Aposteln viel Literatur über die Restaurationen und den Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg, in denen überall sehr detailliert beschrieben wird, wann welche Änderungen stattfanden und was die Vorgängerbauten vom aktuellen Bau unterscheidet. Ich möchte all diesen Quellen auch keineswegs ihre Wichtigkeit im Bezug auf die bauliche Geschichte von St. Aposteln absprechen, jedoch finde ich es persönlich schwierig, die meisten Angaben nachzuvollziehen ohne die gemeinte Stelle direkt vor Augen zu haben.

Das Ziel dieser Hausarbeit soll deswegen nicht ein möglichst detaillierter Plan der Kirchenbaugeschichte oder eine genaue Aufzählung der verschiedenen Altäre und der dazugehörigen Stiftmitglieder sein, sondern ein von mir ausgearbeiteter Überblick über die Geschichte und den Bau von St. Aposteln mit Bezug auf architektonische Besonderheiten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Lage und Geschichte

Baubeschreibung

Deutung

Ausstattung

Schlusswort

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit bietet einen fundierten Überblick über die Geschichte, die architektonische Entwicklung und die bedeutende Ausstattung der Kölner Kirche St. Aposteln vom 11. Jahrhundert bis zur Gegenwart, wobei ein besonderer Fokus auf den staufischen Besonderheiten und der Zahlensymbolik liegt.

  • Historischer Abriss der Baugeschichte vom 11. Jahrhundert bis heute
  • Analyse architektonischer Merkmale wie der Dreikonchenanlage und der Doppelchörigkeit
  • Untersuchung der architektonischen Zahlensymbolik
  • Dokumentation der bedeutendsten Ausstattungsgegenstände

Auszug aus dem Buch

Deutung

In Bezug auf die Deutung der oben genannten architektonischen Merkmale, möchte ich hier nur einige Ansätze erwähnen, da dieser Teil einem umfangreichen geschichtlichen Hintergrund bedarf und diese Ausführung die Grenzen dieser Arbeit sprengen würden. Um diesen nicht unbedeutenden Punkt jedoch nicht auslassen zu müssen, werde ich einen Teil der von mir erarbeiteten Zahlensymbolik erörtern.

Vor allem der Dreikonchenchor vermittelt in St. Aposteln einen Eindruck von einer vollkommenen Architektur, die den Erbauern natürlich nicht Selbstzweck war, sondern zur „Sichtbarmachung des Göttlichen“ diente. Mit Blick auf den Rhythmus der architektonischen Formen und Zierglieder, lässt sich eine für einen mittelalterlichen Bürger wahrscheinlich höchst bedeutsame Symbolik erkennen, die sich auf „heilige Zahlen“ bezieht.

Die Zahl Zwölf, die ein Hinweis auf die Apostel darstellt, wurde im salischen Bau noch durch die Anzahl der Langhausarkaden vertreten, was dann aber beim staufischen Umbau auf die Anzahl der Stützen übertragen wurde, so dass die Aposteln nun als „Stützen“ der Kirche erscheinen. Im westlichen Querhaus, in dessen Mitte sich der Apostelchor befand, ist die Zahl ebenfalls in den dort eingelassenen zwölf Fenstern wiederzufinden.

Für den Außenbau der staufischen Dreikonchenanlage sowie für den damaligen Bau der Pilgrimbasilika stellt die Zahl Sieben eine Bedeutung dar, denn sie taucht in der Zwerggalerie ebenso wie in den Reihen der Blendarkaden auf. Im biblischen Kontext stellt sie die heilige Zahl der Vollkommenheit dar und passt die Bedeutung des Pfingstfestes in den Kontext der Außenfassade der Kirche ein, denn nach dem christlichen Glauben werden die Aposteln sowie Maria von den sieben Gaben des heiligen Geistes erfüllt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Der Autor führt in das Thema ein und erläutert die Zielsetzung, den Fokus auf architektonische Besonderheiten sowie die forschungsleitenden Fragen der Hausarbeit.

Lage und Geschichte: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Kirche von ihren Ursprüngen unter Bruno von Sachsen bis zu den umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen nach dem Zweiten Weltkrieg nach.

Baubeschreibung: Hier erfolgt eine detaillierte Untersuchung der architektonischen Struktur der Kirche, insbesondere des Westturms, der Dreikonchenanlage und der Raumgestaltung im Inneren.

Deutung: Der Autor widmet sich der Interpretation architektonischer Gestaltungselemente, wobei der Schwerpunkt auf der theologisch motivierten Zahlensymbolik liegt.

Ausstattung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die bedeutendsten Kunstwerke und Ausstattungsgegenstände der Kirche, wie Skulpturen, Sarkophage und Gemälde.

Schlusswort: Ein kurzes Fazit, das die Erkenntnisse zusammenfasst und die Bedeutung einer Vor-Ort-Betrachtung für das Verständnis des Bauwerks hervorhebt.

Schlüsselwörter

St. Aposteln, Köln, Romanik, staufische Architektur, Dreikonchenanlage, Doppelchörigkeit, Baugeschichte, Zahlensymbolik, Pilgrimbasilika, Kirchenarchitektur, Mittelalter, Ausstattung, Vierung, Sakralbau, Stiftskirche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Kölner St. Aposteln Kirche, einer der bedeutenden romanischen Kirchen der Stadt, und beleuchtet deren Architektur und Geschichte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die bauhistorische Entwicklung, die architektonische Gliederung des Außen- und Innenbaus, die Deutung symbolischer Elemente sowie die Beschreibung der historischen Ausstattung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein strukturierter Überblick über die Geschichte und den Bau von St. Aposteln, wobei der Schwerpunkt gezielt auf den architektonischen Besonderheiten liegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen historisch-architektonischen Analyseansatz, der durch Literaturrecherche sowie die Auswertung spezifischer Fragestellungen und bildgestützter Ortsbeschreibungen gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine baugeschichtliche Einordnung, eine detaillierte Beschreibung des Bauwerks (Außenbau und Innenraum), eine Analyse der Zahlensymbolik und eine Vorstellung der wichtigsten Ausstattungsobjekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere St. Aposteln, Köln, Romanik, Dreikonchenanlage, Doppelchörigkeit und Zahlensymbolik.

Welche Rolle spielt die Zahlensymbolik in der Architektur von St. Aposteln?

Die Zahlensymbolik dient der „Sichtbarmachung des Göttlichen“. Insbesondere die Zahlen Zwölf (Apostel) und Sieben (Vollkommenheit/Gaben des Heiligen Geistes) sind in der architektonischen Gestaltung bewusst integriert worden.

Warum ist die „Doppelchörigkeit“ für die Deutung der Kirche relevant?

Die Doppelchörigkeit knüpft an das Vorbild des alten Kölner Doms an und macht St. Aposteln zu einer integralen Ergänzung des Kölner Kirchenkranzes, wobei die Westausrichtung auch auf Bezüge zum Petersdom in Rom hindeutet.

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Detalles

Título
Zur Architektur der St. Aposteln Kirche in Köln
Universidad
University of Duisburg-Essen  (Kunstgeschichte)
Curso
Romanische Kirchen
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
17
No. de catálogo
V936696
ISBN (Ebook)
9783346286796
ISBN (Libro)
9783346286802
Idioma
Alemán
Etiqueta
St. Aposteln Kirche Köln Architektur Romanik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2010, Zur Architektur der St. Aposteln Kirche in Köln, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/936696
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