Erving Goffmans Vorder- und Hinterbühnen-Modell. Ortsbestimmtes Verhalten in einer Lagerhalle


Hausarbeit (Hauptseminar), 2020

19 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Goffmans Vorder- und Hinterbühnen-Modell
2.1. Das Selbstdarstellungsdilemma
2.2. räumliche Trennung
2.3. Kritik

3. Ortsbestimmtes Verhalten in der „Lagerhalle“
3.1. Ursprung der Daten und Ausgangslage
3.2. Situationsbestimmung auf der Vorderbühne
3.3. Die Hinterbühne
3.4. Störungen und Fehler/ Brüche zwischen Vorder- und Hinterbühne

4. Zusammenfassung

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„[...] Er starrte durch sie hindurch, um sie herum, über sie hinweg - den Blick im Raum ver­loren. Der Strand hätte menschenleer sein können. Wurde zufällig ein Ball in seine Nähe ge­worfen, schien er überrascht; dann ließ er ein amüsiertes Lächeln über sein Gesicht huschen (Preedy, der Freundliche), sah sich um, verblüfft darüber, daß tatsächlich Leute am Strand waren, und warf den Ball mit einem nach innen gerichteten Lächeln - nicht etwa mit einem, das den Leuten zugedacht wäre - zurück und nahm heiter seine absichtslose Betrachtung des leeren Raums wieder auf. Aber jetzt war es an der Zeit, eine kleine Schaustellung zu inszenie­ren, die Schaustellung Preedys, des Geistesmenschen. Durch geschickte Manöver gab er je­dem, der hinschauen wollte, Gelegenheit, den Titel seines Buches zu bemerken - einer spani­schen Homer- Übersetzung, also klassisch, aber nicht gewagt und zudem kosmopolitisch -, baute dann aus seinem Bademantel und seiner Tasche einen sauberen, sandsicheren Schutz­wall (Preedy, der Methodische und Vernünftige), erhob sich langsam und räkelte sich (Preedy, die Raubkatze!) und schleuderte die Sandalen von sich (trotz allem: Preedy, der Sorglose!).[...]“ (vgl. Goffman 1988: 8).

Dieser Romanausschnitt, den Erving Goffman in seinem Buch „Wir alle spielen Theater“ (1988 1959) in der Einleitung verwendet, zeigt auf überspitzte Art und Weise Goffmans Grundan­nahme. Individuen seien in Anwesenheit von anderen durchgehend damit beschäftigt, ein be­stimmtes Bild von sich zu vermitteln. Sie seien der Situationsdynamik von Interaktionen unter­worfen und würden bewusst oder unbewusst durchgehend damit beschäftigt sein, Situationsnor­men zu entsprechen und die Handlungen anderer zu deuten und auf diese zu reagieren (Ringel 2017. 101). Doch Individuen würden sich vor anderen in einem stärkeren Maße als sonst darum bemühen, die offiziell anerkannten Werte der Gesellschaft zu verkörpern (Goffman 1988: 35). Das impliziert, dass es auch Raum-Zeit-Kontinuen gibt, in denen Individuen sich nicht so stark an anerkannten Werten der Gesellschaft orientieren. Goffman entwickelte innerhalb seiner In­teraktionstheorie ein Modell, welches sich mit genau dieser Thematik beschäftigt. Sein Modell bestehend aus „Vorderbühne“ und „Hinterbühne“ wird das Thema dieser Ausarbeitung werden.

Dazu wird zuerst im Sinne Goffmans Interaktionstheorie erklärt, wie und wieso Individuen ein Bild von sich produzieren und wieso sie dazu tendieren ihre Darstellungen räumlich zu trennen. Daran anknüpfend wird das „Vorder- und Hinterbühnen-Modell“ erklärt und kurz auf seine Aktualität überprüft. Im Anschluss daran wird anhand eines Beispiels, die Vorder- und Hinter- bühnen-Thematik erläutert. Es wird erklärt werden, wie „Lagerarbeiter“ gemeinsam und im Einzelnen, eine normorientierte Darstellung für ihre „Vorgesetzten“ konstruieren und zu wel­chen Inkonsistenzen es kommt. Die Beobachtungen aus dem Beispiel stützen sich dabei auf persönliche Beobachtungen, welche in einem Zentrallager von einer Kette von Schuhfachge­schäften, produziert wurden. Abschließend folgt eine kurze Zusammenfassung.

2. Goffmans Vorder- und Hinterbühnen-Modell 2.1. Das Selbstdarstellungsdilemma

Um Goffmans Vorder- und Hinterbühnen-Modell erschließen zu können, muss es in seine In­teraktionstheorie eingeordnet werden. Zuerst lässt sich, wie in der Einleitung angedeutet, fest­halten, dass Goffman davon ausgeht, dass Individuen durchgehend damit beschäftigt seien ein bestimmtes, normorientiertes Bild von sich selbst zu vermitteln (Ringel 2017: 101). Diese Bil­der würden durch Darstellungen in Rollen produziert werden. „Darstellungen“ definiert Goff­man als Gesamtverhalten eines Einzelnen, welches in Gegenwart von „Zuschauern“ gezeigt wird und Einfluss auf diese Zuschauer hat (Goffman 1988: 23). Damit Darstellungen ein ge­wünschtes Bild vermitteln, müsse der Darsteller seinen Ausdruck kontrollieren und die Deu­tungen seiner Darstellungen seitens des Publikums lenken (Raab 2014: 89). Dabei ist wichtig festzuhalten, dass jeder Teilnehmer einer sozialen Interaktion gleichzeitig Darsteller und Zu­schauer sei (Lenz 1991: 58). Die Beobachter einer Darstellung würden dazu aufgefordert wer­den, diese Darstellungen ernst zu nehmen (Goffman 1988: 19). Dennoch heiße das nicht, dass Individuen zwangsläufig von ihrer Rolle überzeugt sind und an der Überzeugung des „Publi­kums“ interessiert sind. Deshalb lassen sich zwei „Arten“ von Darstellern unterscheiden. Dazu gehören die „zynischen“ Darsteller, welche nicht ernsthaft an der Überzeugung des Publikums interessiert sind und die „aufrichtigen“ Darsteller, welche „[...] an den Eindruck glauben, den ihre eigene Vorstellung hervorruft.“ (vgl. Goffman 1988: 20). Nach Goffman sind Darstellun­gen des Einzelnen standardisiert und bestimmen die Situation für das Publikum (ebd.: 23). Die­ses allgemeine „Ausdrucksrepertoire“, das im Verlauf der Vorstellung bewusst oder unbewusst angewendet werden würde, nennt Goffman „Fassade“ (ebd.). Die Fassade einer Darstellung lasse sich in das „Bühnenbild“ und in die „persönliche Fassade“ unterteilen. Das Bühnenbild meine dabei die, geographisch meist unbewegliche Szenerie, welche als Teil der Vorstellung verwendet werden würde (ebd.). Dazu würden Möbelstücke, Dekorationselemente und die ge­samte räumliche Anordnung gehören, welche die Requisiten und Kulissen für menschliches Handeln darstellen würden (ebd.). Zu der persönlichen Fassade würden alle Ausdrucksmittel gehören, die Individuen am stärksten mit dem Darsteller identifizieren würden. Beispiele sind: Abzeichen, Kleidung, Geschlecht, Alter, Ethnie, Größe, physische Erscheinung, Sprechweisen und Gesichtsausdrücke (ebd.: 25). Die persönliche Fassade müsse jedoch nochmal unterteilt werden in die „Erscheinung“ und das „Verhalten“ (ebd.). Die Erscheinung des Einzelnen, in­formiere Andere über seinen sozialen Status und seine augenblickliche Situation. Das Verhalten meint die Teile der persönlichen Fassade, welche dazu dienen würden, die Rolle anzuzeigen, die der Darsteller in der Situation zu spielen beabsichtige (ebd.). Für die Erwartbarkeit der Si­tuation sei es notwendig, dass Erscheinung und Verhalten nicht widersprüchlich und mit dem Bühnenbild kohärent seien (ebd.: 26). Anders ausgedrückt würden die Zuschauer erwarten, dass die Fassade ein, in sich stimmiges, Gesamtbild ergebe.

Wenn Darsteller eine bereits etablierte soziale Rolle übernehmen, würden sie im Allgemeinen feststellen, dass es bereits eine bestimmte Fassade für ihre Rolle gäbe, dessen Merkmalen sie entsprechen müssten (ebd.: 28). Diese Darstellungen in den Rollen seien dann meistens sozia­lisiert. Das hieße, sie wären dem Verständnis und den Erwartungen der Gesellschaft angepasst worden. Das sorge dann dafür, dass sich für bestimmte Rollen und Darstellungen ein gesell­schaftliches „Ideal“ entwickle (ebd.: 35). Aufgrund dessen kann festgehalten werden, dass der Einzelne, sich bei seiner Selbstdarstellung vor Anderen darum bemühen würde, „[...] die offi­ziell anerkannten Werte der Gesellschaft zu verkörpern und zu belegen, und zwar in einem stärkeren Maße als in seinem sonstigen Verhalten.“ (vgl. Goffman 1988: 35). Diese Erkenntnis Goffmans weise darauf hin, dass Individuen Darstellungen produzieren würden, die im Wider­spruch zu Handlungen stehen würden, die vollzogen werden, wenn kein Publikum anwesend ist (Ringel 2017: 101). Das heißt, „Wenn jemand in seiner Darstellung bestimmten Idealen ge­recht werden will, so muß er Handlungen, die nicht mit ihnen übereinstimmen, unterlassen oder verbergen.“ (vgl. Goffman 1988: 40). Aber warum ist das so? Wie weiter oben beschrieben, würden Darstellungen in sich konsistent sein müssen. Inkonsistenzen würden die Darstellung eines Individuums, in einer Situation sowie alle anderen seiner Darstellungen, diskreditieren können (Ringel 2017: 101). Goffman konstatiert passend dazu: „Wir müssen bereit sein zu se­hen, daß der Eindruck von Realität, den eine Darstellung erweckt, ein zartes, zerbrechliches Ding ist, das durch das kleinste Mißgeschick zerstört werden kann.“ (vgl. Goffman 1988: 52). Aber warum ist es wichtig, dass der Eindruck von Realität nicht zerstört wird? Was bei Goffman in diesem Sinne nicht weiter ausgearbeitet wird, beschreibt Niklas Luhmann sehr gut. Mit be­stimmten Darstellungen würde man sich auf eine bestimmte Persönlichkeit festlegen. So wür­den auch Selbstdarstellungen in Rollen zur Konsistenz verpflichten, wenn man die gleiche „Per­son“, also ein Objekt zuverlässiger Erwartungsbildung bleiben möchte (Luhmann 1983: 91f). Das heißt, Selbstdarstellungen sind eine heikle Sache. Denn nur geringe Inkonsistenzen können zu einer Diskreditierung des Verhaltens der gesamten Persönlichkeit führen. Das führt zu der Frage: Wieso kommt es überhaupt zu Inkonsistenzen? Goffman schreibt dazu: Es gäbe Brüche, wenn sie an sich befriedigend für den Einzelnen sind, wenn sie für die Erreichung eines anderen Zweckes, als dem in der Situation offiziell bekannt gegebenen, notwendig sind, wenn Fehler und Unachtsamkeiten passieren, wenn sie die Zielerreichung erleichtern, wenn sie zur Erreichung eines Ziels notwendig sind, aber gegen gesellschaftliche Moralvorstellungen ver­stoßen und wenn gewisse Idealvorstellungen auf Kosten von anderen Idealvorstellungen einge­halten werden (Ringel 2017: 104f).

Zum Dilemma würde die Zerbrechlichkeit des Eindrucks der Selbstdarstellung dadurch, dass die oben genannten Inkonsistenzen für den Widerstreit zwischen „Ausdruck und Handeln“ des Einzelnen stehen würden (Goffman 1988: 33). Produktionen von Selbstdarstellungen würden sehr aufwendig sein können, weshalb das Erreichen von Zielen durch effizientes Handeln und ein idealisierter Ausdruck oftmals im Widerspruch stehen könnten (Ringel 2017: 102). Anders ausgedrückt seien Akteure immer der Gefahr ausgesetzt, ihr zielgerichtetes Handeln oder ihren Ausdruck zu konterkarieren (ebd.: 102). Wie reagieren Individuen auf dieses Dilemma? Sie würden dazu neigen, Darstellung und Vorbereitung räumlich voneinander zu trennen (Ringel 2017: 102).

2.2. räumliche Trennung

Der Terminus „räumliche Trennung“ impliziert ein physikalisches Raum-Zeit-Kontinuum, in dem Darstellungen praktiziert werden. In der Tat meint Goffman mit Regionen Orte, die durch bestimmte Wahrnehmungsschranken begrenzt sind. Diese Orte würden auf unterschiedliche Art und Weise beschränkt sein können. Zum Beispiel könne ein Ort nur visuell oder auch nur akustisch eingeschränkt sein (Goffman 1988: 99). In der angelsächsischen Gesellschaft bewege man sich hauptsächlich in geschlossenen Räumen, also stark eingegrenzten und häufig zeitlich begrenzten Bereichen (ebd.). Dabei konzentriere sich die Vorstellung für Darsteller und Zu­schauer meistens auf einen bestimmten, räumlich begrenzten Brennpunkt der Aufmerksamkeit (ebd.). Die Region, in der eine Vorstellung stattfindet, wird von Goffman als „Vorderbühne“ bezeichnet (ebd.: 100). Auf der Vorderbühne würden alle Akteure versuchen, ihre Darstellung an gewissen idealisierten Normen zu orientieren. Goffman teilt diese Normen in zwei Katego­rien auf. Es gäbe einerseits „Höflichkeitsregeln“, die sich auf die Art beziehen, wie ein Darstel­ler sein Publikum behandeln würde, wenn er sich mit ihm verständigt und andererseits „An­standsregeln“, welche das Verhalten von Darstellern meinen, welches sie zeigen würden, so­bald sie in den Wahrnehmungssphären des Publikums sind, aber nicht im direkten Kontakt ste­hen (ebd.). Die Anstandsregeln würden in „moralische“ und „instrumentelle“ Untergruppen aufgeteilt werden müssen (ebd.). Die moralischen Normen beziehen sich nach Goffman auf den Selbstzweck. Das heißt, mit moralischen Normen seien alle gesellschaftlichen Normen ge­meint, die sich auf den zwischenmenschlichen Kontakt beziehen. Im Gegensatz dazu seien instrumentelle Normen Pflichten, wie sie zum Beispiel ein Arbeitgeber von seinen Angestellten erwarten könne (ebd.). Im Bezug zur „persönlichen Fassade“ scheint es, als sei das „Verhalten“ wichtig für die „Höflichkeitsregeln“ und die „Erscheinung“ wichtig für die „Anstandsregeln.“ Für die Darstellung auf der Vorderbühne scheinen die Anstandsregeln wichtiger zu sein, denn die Vorderbühne könne durchgehend vom Publikum kontrolliert werden. Für eine gelungene Darstellung müsse es dabei nicht zwingend zu einem direkten Kontakt zu kommen (Goffman 1988:101).

Tätigkeiten auf der Vorderbühne würden dafür sorgen, dass einige Aspekte, welche den her­vorgerufenen Eindruck beeinträchtigen könnten, unterdrückt werden (ebd.: 104). Der Ort an dem das, was unterdrückt wird, in Erscheinung tritt, nennt Goffman Hinterbühne (ebd.). Oft­mals sei die Hinterbühne eine Möglichkeit, um sich gegen die gesellschaftlichen Erwartungen an die eigene Vorstellung abzupuffern (ebd.:106). Aber die Möglichkeit mit den gesellschaftli­chen Idealvorstellungen zu brechen diene dabei nicht nur der Entspannung oder dem Vergnü­gen eines Individuums, sondern sei auch die Grundlage für die Fähigkeit, idealisierte Selbst­darstellungen herzustellen (Ringel 2017: 103). Auf der Hinterbühne würden Illusionen und Ein­drücke für die Vorstellung offen entwickelt werden können (Goffman 1988: 104). Damit das gelingt, sei es notwendig, dass die Vorder- und die Hinterbühne räumlich getrennt ist und dass die Hinterbühne dem Publikum verschlossen ist (ebd.: 105). Individuen würden dann mehr oder weniger problemlos zwischen den Bühnen wechseln können (Ringel 2017: 103). Sie würden aber dann darauf achten, dass dieser Wechsel kontrolliert passiert, denn an manchen Orten, beispielsweise einer Toilette, würden Individuen so stark aus ihrer Rolle und ihrer „Ausdrucks­maske“ fallen, dass sie ihre persönliche Fassade, bei einem plötzlichen Eintreten anderer, nicht mehr schnell genug aufbauen könnten (Goffman 1988: 112). Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass Vorder- und Hinterbühnen nicht unveränderlich auf ihre Eigenschaften festgelegt seien. Orte würden zu unterschiedlichen Zeitpunkten als Vorder- oder Hinterbühnen fungieren kön­nen (ebd.: 116). Außerdem gebe es meistens eine „Hinterbühnensprache“, welche sich dadurch auszeichne, dass sie mit den Höflichkeits- und Anstandsregeln breche (ebd.: 118). Die Vorder­bühnensprache sei dann immer an gesellschaftliche Idealvorstellungen gebunden (ebd.).

[...]

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Erving Goffmans Vorder- und Hinterbühnen-Modell. Ortsbestimmtes Verhalten in einer Lagerhalle
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
19
Katalognummer
V936724
ISBN (eBook)
9783346268228
ISBN (Buch)
9783346268235
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erving, goffmans, vorder-, hinterbühnen-modell, ortsbestimmtes, verhalten, lagerhalle
Arbeit zitieren
Julian Borchard (Autor), 2020, Erving Goffmans Vorder- und Hinterbühnen-Modell. Ortsbestimmtes Verhalten in einer Lagerhalle, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/936724

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