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Die Intertextualität im Roman "Krach der Kulturen um einen Fahrstuhl an der Piazza Vittorio" von Amara Lakhous

Titel: Die Intertextualität im Roman "Krach der Kulturen um einen Fahrstuhl an der Piazza Vittorio" von Amara Lakhous

Hausarbeit , 2015 , 12 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Jasmin Sarlak (Autor:in)

Romanistik - Italianistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Werk von Lakhous von einer anderen Seite und unter einem besonderen Schwerpunkt zu betrachten. Dabei soll untersucht werden, mit welchen intertextuellen und intermedialen Mitteln er arbeitet und welche Resultate erzielt werden. Welche Bedeutung die Intertextualität besonders für "Krach der Kulturen um einen Fahrstuhl an der Piazza Vittorio" hat, wird diese Arbeit anhand der Analyse des Intertextualitätsbegriffs, insbesondere der von Julia Kristeva geprägten Definition, klären und sich auch auf den Begriff der Intermedialität fokussieren, welche ebenfalls von Lakhous angewandt wird.

Der Roman "Krach der Kulturen um einen Fahrstuhl an der Piazza Vittorio" von Amara Lakhous beschäftigt sich mit vielen verschiedenen Aspekten. Dabei nutzt Lakhous intertextuelle wie auch intermediale Bezüge, welche oftmals in der Literatur angewandt werden, um bestimmte Ziele zu erreichen. Er spielt auf wichtige Werke und Autoren an und zitiert unter anderem aus anderen Romanen und Filmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Intertextualität

2.1 Definition Intertextualität

2.2 Theorie nach Julia Kristeva

3. Intertextualitat im Roman ''Krach der Kulturen um einen Fahrstuhl an der Piazza Vittorio'' von Amara Lakhous

3.1 Abriss der Gesamthandlung

3.2 Intertextuelle und intermediale Bezüge

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Funktion intertextueller sowie intermedialer Bezüge im Roman "Krach der Kulturen um einen Fahrstuhl an der Piazza Vittorio" von Amara Lakhous. Das Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie der Autor durch diese Mittel Charaktereigenschaften und inhaltliche Ebenen des Romans gezielt untermauert und gestaltet.

  • Analyse des theoretischen Intertextualitätsbegriffs nach Julia Kristeva
  • Untersuchung von intermedialen Verweisen auf Filme und Medien
  • Darstellung der Zusammenhänge zwischen Zitaten und Charakterzeichnung
  • Interpretation des Titels als intertextuelle Anspielung auf Huntington
  • Einordnung der interkulturellen Spannbreite des Romans

Auszug aus dem Buch

3.2 Intertextuelle und intermediale Bezüge

Wie Lakhous durch das Buch mit den verschiedenen intertextuellen und intermedialen Bezügen arbeitet, wird im folgenden verdeutlicht. Er nutzt viele Arten intertextueller und intermedialer Bezüge und erzielt dadurch verschiedene Resultate. Durch die verschiedenen Bezüge schafft er ein ''Mosaik aus Zitaten'', wie Kristevas berühmtes Zitat lautet.

Schon der Titel ist eine intertextuelle Anspielung auf einen Artikel aus den 60er Jahren. Lakhous spielt auf Samuel P. Huntingtons ''Clash of Civilizations and the Remaking of World Order'' an. Huntingtons These besagt, dass seit der Auflösung des Ost-West Konflikts das Weltbild und die einst so klare Weltordnung zerstört sind.

[...]im 21. Jahrhundert wird sie [die Welt] den Konflikt der Kulturen erleben, auf den sich der Westen einzustellen und im wahrsten wie im übertragenen Sinne des Wortes zu rüsten hat. 17

Dabei verdeutlicht Huntington besonders das Problem zwischen Ost und West, wobei die Rollen klar verteilt sind. Lakhous nutzt die These Huntingtons und verdreht sie im selben Moment. Im Roman finden viele Konflikte statt. Ob zwischen Einheimischen und Einwanderern, nur zwischen Einwanderern oder zwischen den Einheimischen untereinander.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Intertextualität als zentrales Element in Texten dar und formuliert die Forschungsfrage bezüglich des Romans von Amara Lakhous.

2. Intertextualität: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Intertextualität sowie Intermedialität und erläutert die theoretischen Grundlagen basierend auf den Ansätzen von Julia Kristeva und Michail Bachtin.

3. Intertextualitat im Roman ''Krach der Kulturen um einen Fahrstuhl an der Piazza Vittorio'' von Amara Lakhous: Der Hauptteil bietet eine inhaltliche Übersicht des Romans und analysiert detailliert die verschiedenen intertextuellen und intermedialen Verweise der Romanfiguren.

4. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen, bestätigt die Ausgangsthese und zeigt auf, dass der Roman durch die untersuchten Bezüge eine besondere Vielschichtigkeit gewinnt.

Schlüsselwörter

Intertextualität, Intermedialität, Amara Lakhous, Krach der Kulturen, Julia Kristeva, Literaturwissenschaft, Romananalyse, Zitate, interkulturelle Bezüge, Samuel P. Huntington, Charakterdarstellung, Zeugenaussagen, Erzählstruktur, Kulturkonflikte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung intertextueller und intermedialer Bezüge im Roman "Krach der Kulturen um einen Fahrstuhl an der Piazza Vittorio" von Amara Lakhous.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Neben dem theoretischen Konzept der Intertextualität nach Julia Kristeva stehen die vielfältigen Verweise auf Literatur, Filme, Sprichwörter und aktuelle Nachrichtenmedien im Fokus, welche die Romanfiguren zur Charakterisierung nutzen.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, mit welchen Mitteln der Autor arbeitet, um die Eigenschaften seiner Charaktere zu untermauern und welche inhaltlichen Resultate durch die intertextuellen Ebenen erzielt werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Analyse stützt sich auf literaturwissenschaftliche Definitionen von Intertextualität (insb. Kristeva) und wendet diese exemplarisch auf die Textstellen und Handlungsebenen des Romans an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil erfolgt zunächst ein inhaltlicher Abriss der Handlung, gefolgt von einer detaillierten Analyse der intertextuellen und intermedialen Bezüge der zwölf Romanfiguren sowie Amedeos Wolfsgesängen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument am besten?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Intertextualität, Intermedialität, Kulturkonflikte und die Analyse der Erzählweise von Amara Lakhous definiert.

Welche Bedeutung hat der Titel des Romans für die Untersuchung?

Der Titel ist eine explizite intertextuelle Anspielung auf Samuel P. Huntingtons These des "Clash of Civilizations", die Lakhous im Roman aufgreift und im Kontext der Konflikte zwischen den Bewohnern der Piazza Vittorio transformiert.

Wie werden die "Wolfsgesänge" von Amedeo intertextuell eingeordnet?

Amedeos Wolfsgesänge werden als collageartige Texte analysiert, die durch interkulturelles Wissen, Zitate aus "Tausendundeiner Nacht" und zahlreiche Aphorismen seine Darstellung als gebildeter Intellektueller stützen.

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Details

Titel
Die Intertextualität im Roman "Krach der Kulturen um einen Fahrstuhl an der Piazza Vittorio" von Amara Lakhous
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Romanistik)
Veranstaltung
Von Antimafia bis Zuwanderung
Note
2,0
Autor
Jasmin Sarlak (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
12
Katalognummer
V936818
ISBN (eBook)
9783346263971
ISBN (Buch)
9783346263988
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Intertextualität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jasmin Sarlak (Autor:in), 2015, Die Intertextualität im Roman "Krach der Kulturen um einen Fahrstuhl an der Piazza Vittorio" von Amara Lakhous, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/936818
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Leseprobe aus  12  Seiten
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