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Der Einfluss des Führungsverhaltens auf die Gesundheit der Mitarbeiter. Empfehlungen für ein gesundheitsbewusstes Führen

Titre: Der Einfluss des Führungsverhaltens auf die Gesundheit der Mitarbeiter. Empfehlungen für ein gesundheitsbewusstes Führen

Thèse de Bachelor , 2019 , 68 Pages , Note: 1,8

Autor:in: Leonie am Orde (Auteur)

Sciences de la santé - Psychologie de la santé
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Ziel der Arbeit ist es, Führungskräften Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, mittels Führungsverhalten positiven Einfluss auf die Gesundheit der Belegschaft zu nehmen, ohne andere Aufgaben des Führungsalltags und wirtschaftliche Ziele zu vernachlässigen. Herauszufinden, welche Rolle gesunde Mitarbeiter für den Unternehmenserfolg spielen und inwiefern die Gesundheit durch Führungsverhalten gefördert oder beeinträchtigt werden kann, ist außerdem Ziel der Arbeit.

Für ein Unternehmen ist die Belegschaft eine bedeutende Ressource, um Qualität zu gewährleisten und Erfolge zu verzeichnen. Zu welchem Grad Qualität dabei geleistet wird und ob Unternehmensziele und Erfolge erreicht werden, ist untrennbar mit der Gesundheit und Motivation der Mitarbeiter verbunden, insbesondere in Berufen, in denen die Rahmenbedingungen und Umstände gesundheitsbewusstes Handeln erschweren.

Die Gestaltung des betrieblichen Umfeldes, der Unternehmenskultur und Unternehmensstrukturen fällt in den Verantwortungsbereich einer Führungskraft. Mitarbeitergesundheit ergibt sich aus einer komplexen Wechselwirkung der verschiedenen Einflussbereiche und wird durch Führungsverhalten bewusst oder unbewusst positiv oder negativ beeinflusst. Dieses Maß an Einfluss als Führungskraft wahrzunehmen und zu erkennen, welche Bereiche in Wechselwirkung mit der Gesundheit der Mitarbeiter stehen, stellt sich als eine Schwierigkeit heraus, die dazu führt, dass gesundheitsbewusstes Führen nicht erfolgen kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Definitionen

2.1 Mitarbeitergesundheit

2.2 Führungsverhalten

2.3 Stationäre Einrichtungen des Gesundheitswesens

3. Einfluss von Führungsverhalten auf die Mitarbeitergesundheit

3.1 Arbeitsplatzbezogene Belastungen

3.2 Gesundheitsrelevante Einflussbereiche einer Führungskraft

3.2.1 Einfluss auf Unternehmensebene

3.2.2 Einfluss auf sozialer Ebene

3.2.3 Einfluss auf psychischer Ebene

3.3 Eigenschaften und Folgen defizitären Führungsverhaltens

3.4 Eigenschaften gesundheitsförderlichen Führungsverhaltens

3.5 Mitarbeitergesundheit aus ökonomischer Perspektive

3.6 Bedeutung von Mitarbeitergesundheit in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens

4. Die Führungskraft als Initiator von Gesundheit in Unternehmen: Modelle

4.1 Vier-Ebenen-Modell nach Spieß und Stadler

4.2 Theorien gesunder Selbstführung

4.2.1 Sozial-kognitive-Theorie nach Bandura

4.2.2 Theorie des geplanten Verhaltens

4.3 Modell des Positiven Selbstmanagements

4.4 Psychosoziale Einflussbereiche

4.4.1 Anforderungs-Kontroll-Modell

4.4.2 Modell beruflicher Gratifikationskrisen

4.4.3 Modelle Sozialer Unterstützung

4.5 Ergebnisse

5. Möglichkeiten der Beeinflussung von Mitarbeitergesundheit in einer konkreten stationären Einrichtung des Gesundheitswesens

5.1 Strukturen der ausgewählten stationären Einrichtung

5.2 Implementierung von Möglichkeiten zur Beeinflussung von Mitarbeitergesundheit

5.2.1 Verhältnisprävention

5.2.2 Verhaltensprävention

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht, wie Führungskräfte in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens durch gezieltes Führungsverhalten Einfluss auf die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden nehmen können, um Belastungen zu reduzieren und die Produktivität zu sichern, ohne dabei die sonstigen Anforderungen des Führungsalltags zu vernachlässigen.

  • Zusammenhang zwischen Führungsverhalten und Mitarbeitergesundheit
  • Ökonomische Bedeutung von Mitarbeitergesundheit in stationären Einrichtungen
  • Modelle gesundheitsförderlicher Führung und Selbstführung
  • Handlungsempfehlungen zur Implementierung von Präventionsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.1 Arbeitsplatzbezogene Belastungen

Der Thematisierung von Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz liegt ein Zusammenhang von Arbeit und Gesundheit zugrunde. Besonders dem psychosozialen Bereich wird die Entstehung einer Vielzahl von psychischen Erkrankungen zugeschrieben, die auf steigende psychosoziale Anforderungen und Belastungen zurückzuführen sind.

Abbildung 1 liefert einen Überblick über die stärksten Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz basierend auf den Antworten von 1650 befragten Personen im Februar 2018.

In den 18 abgegebenen Antworten, wobei die Angaben „Nichts“ und „Sonstiges“ mit eingeschlossen sind, spiegeln sich in 14 Stellungnahmen überwiegend psychische oder psychosoziale Belastungen wider. Allein zwei abgegebene Antworten stellen körperliche Belastungen dar.

Die am häufigsten erlebte Belastung, die 531 von 1650 (34 Prozent) Befragten angeben, ist ständiger Termindruck, gefolgt von emotionalem Stress (30 Prozent), welcher häufig in Folge zwischenmenschlicher Interaktionen entsteht. Überstunden und ein schlechtes Arbeitsklima werden von jeweils 29 Prozent der Befragten als belastend empfunden. 27 Prozent geben an, Pausen gar nicht oder nur zu kurz in den Arbeitsalltag einzubauen. Für jeweils 25 Prozent gelten ständige Erreichbarkeit und hoher Erfolgsdruck als Belastung. Als körperliche Belastung empfinden ihren Arbeitsalltag 24 Prozent der Befragten und 22 Prozent stören eine schlechte Ausstattung des Arbeitsplatzes. 21 Prozent belasten die schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie, 20 Prozent monotone Aufgaben und 18 Prozent fühlen sich durch Schichtarbeit belastet. Mobbing am Arbeitsplatz erleben 15 Prozent als Belastung sowie weitere 15 Prozent die Angst um ihren Arbeitsplatz. Acht Prozent der Befragten erleben Druck durch neue Technologien und sieben Prozent fühlen sich durch eine Vielzahl von Geschäftsreisen gestresst. Ein Prozent gibt „Sonstiges“ an und etwa 215 von 1650 (13 Prozent) befragten Personen geben an, keine Belastung zu erleben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung der Mitarbeitergesundheit als Ressource für Unternehmen und stellt die Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit vor, Führungskräften Handlungsmöglichkeiten für gesundheitsförderliches Verhalten aufzuzeigen.

2. Definitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe „Mitarbeitergesundheit“, „Führungsverhalten“ sowie die verschiedenen Formen stationärer Einrichtungen des Gesundheitswesens definiert und theoretisch eingeordnet.

3. Einfluss von Führungsverhalten auf die Mitarbeitergesundheit: Dieser Teil des Hauptteils analysiert die Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz, die Einflussbereiche der Führungskraft sowie die ökonomischen Konsequenzen von Mitarbeitergesundheit, insbesondere für das stationäre Gesundheitswesen.

4. Die Führungskraft als Initiator von Gesundheit in Unternehmen: Modelle: Kapitel 4 stellt wissenschaftliche Modelle wie das Vier-Ebenen-Modell nach Spieß und Stadler sowie Theorien der Selbstführung vor, um Führungskräften praktische Werkzeuge für gesundheitsorientierte Führung an die Hand zu geben.

5. Möglichkeiten der Beeinflussung von Mitarbeitergesundheit in einer konkreten stationären Einrichtung des Gesundheitswesens: Hier werden die theoretischen Erkenntnisse auf eine ausgewählte stationäre Einrichtung angewendet und durch Maßnahmen der Verhältnis- und Verhaltensprävention konkretisiert.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung einer gesunden Belegschaft für die Wirtschaftlichkeit zusammen und betont die Schlüsselrolle der Führungskraft bei der Gestaltung eines gesundheitsförderlichen Arbeitsumfelds.

Schlüsselwörter

Mitarbeitergesundheit, Führungsverhalten, Stationäre Einrichtungen, Gesundheitswesen, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stressprävention, Arbeitsbelastung, Führungskräfte, Fehlzeiten, Arbeitszufriedenheit, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Selbstführung, Unternehmenskultur, Arbeitsproduktivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie das Verhalten von Führungskräften die Gesundheit von Mitarbeitern in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens beeinflussen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind der Zusammenhang zwischen Führung und Gesundheit, psychische Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz, Modelle gesunder Selbstführung sowie Strategien zur Implementierung von Gesundheitsmaßnahmen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Hauptziel ist es, Führungskräften konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, wie sie positiven Einfluss auf die Mitarbeitergesundheit nehmen können, ohne wirtschaftliche Ziele zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse sowie die Anwendung bekannter gesundheitspsychologischer Modelle auf den spezifischen Kontext von Krankenhäusern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Einflussfaktoren auf die Mitarbeitergesundheit, eine Vorstellung verschiedener Führungsmodelle und eine konkrete Übertragung dieser Ansätze auf eine stationäre Einrichtung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Schlüsselwörter sind Mitarbeitergesundheit, Führungsverhalten, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), stationäre Einrichtungen und Prävention.

Warum ist das Thema gerade in stationären Einrichtungen besonders wichtig?

Stationäre Einrichtungen weisen branchenübergreifend sehr hohe Absentismus- und Präsentismusquoten auf, was hohe wirtschaftliche Kosten verursacht und die Versorgungsqualität gefährden kann.

Welche Rolle spielt die Führungskraft bei der Verhältnisprävention?

Die Führungskraft fungiert als Gestalter der Arbeitsbedingungen und der Unternehmenskultur; durch gezielte Arbeitsgestaltung und Transparenz kann sie strukturelle Gesundheitsrisiken minimieren.

Was ist mit dem Modell des "Positiven Selbstmanagements" gemeint?

Dieses Modell postuliert, dass Führungskräfte durch die Entwicklung eigener Kompetenzen und mentaler Stärken (wie Optimismus und Selbstwirksamkeit) nicht nur die eigene Gesundheit bewahren, sondern auch authentische Vorbilder für ihre Mitarbeiter werden.

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Résumé des informations

Titre
Der Einfluss des Führungsverhaltens auf die Gesundheit der Mitarbeiter. Empfehlungen für ein gesundheitsbewusstes Führen
Université
University of Applied Sciences Essen
Note
1,8
Auteur
Leonie am Orde (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
68
N° de catalogue
V937620
ISBN (ebook)
9783346305794
ISBN (Livre)
9783346305800
Langue
allemand
mots-clé
einfluss führungsverhaltens gesundheit mitarbeiter empfehlungen führen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Leonie am Orde (Auteur), 2019, Der Einfluss des Führungsverhaltens auf die Gesundheit der Mitarbeiter. Empfehlungen für ein gesundheitsbewusstes Führen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/937620
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