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Kann die inklusive Pädagogik in Zusammenhang mit veränderten moralischen Wertevorstellungen der Gesellschaft gebracht werden?

Eine Erarbeitung von veränderter Moralität

Titel: Kann die inklusive Pädagogik in Zusammenhang mit veränderten moralischen Wertevorstellungen der Gesellschaft gebracht werden?

Seminararbeit , 2018 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Laura Kriewen (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In wie weit kann die Einführung der inklusiven Pädagogik in Zusammenhang mit veränderten moralischen Wertevorstellungen der Gesellschaft gebracht werden? Für die Beantwortung dieser soll erarbeitet werden, wie sich Moralität kennzeichnet und wodurch moralische Probleme entstehen. Im Anschluss werden moralische Probleme und Moraltheorien mit der inklusiven Pädagogik verknüpft und analysiert.

In Bezug auf den Bildungssektor der Bundesrepublik Deutschland sind in den letzten Jahrzehnten entscheidende Veränderungen erkennbar. Vor allem die inklusive Pädagogik hat die Schulstrukturen beeinflusst. Der Bildungssektor ist ein Bereich der Gesellschaft, welcher jeder Bundesbürger während seines Lebens betrifft. Dementsprechend eignet sich dieser Bereich besonders gut, um eine beispielhafte Analyse und Untersuchung in Bezug auf die Einflüsse von veränderten Moralvorstellungen in der Gesellschaft zu erarbeiten. Die inklusive Pädagogik bietet nicht nur ein sehr aktuelles Themenfeld, sondern auch ein viel diskutiertes und liefert zahlreiche Literatur, auf welche die Arbeit aufbauen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund: Klärung von Begriffen

3 Moralität in der Gesellschaft

3.1 Drei Arten von moralischen Problemen

3.2 Die gesellschaftliche Bedeutung von Moralität

4 Moraltheorien

4.1 Deontologische Ethik

4.2 Konsequentialismus

4.3 Tugendethik

4.4 Diskursethik

5 Inklusive Pädagogik in Bezug auf die Moralität der Gesellschaft

5.1 Moralische Überlegungen in Bezug auf die inklusive Pädagogik

5.2 Analyse der Forschungsfrage

6 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen der Einführung inklusiver Pädagogik und den sich wandelnden moralischen Wertvorstellungen der Gesellschaft. Ziel ist es zu analysieren, wie inklusive Bildungsstrukturen mit gesellschaftlichen Normen harmonieren und welche moralischen Grundannahmen diesen Transformationsprozessen zugrunde liegen.

  • Grundlagen der Moralität und angewandte Ethik
  • Klassische Moraltheorien (Deontologie, Konsequentialismus, Tugendethik, Diskursethik)
  • Moralische Dilemmata und gesellschaftliche Herausforderungen
  • Inklusion als pädagogisches und gesellschaftliches Ziel
  • Verknüpfung von Bildungsreformen mit ethischen Wertesystemen

Auszug aus dem Buch

3.1 Drei Arten von moralischen Problemen

Ebenso wie sich die Sprache oder der Körper bei Heranwachsenden schreitend und stetig entwickelt, reift das moralische Verhalten eines Individuums mit schreitender Zeit immer weiter. Somit erfährt die Moralität des Individuums verschiedene – nicht vollständig abgrenzende – Stadien. Die Darstellung der Arten von moralischen Problemen bezieht sich jedoch auf einen bereits ausgewachsenen, gesunden und vollständig lebensfähigen Menschen. Insgesamt werden drei Arten von moralischen Problemen unterschieden (KAY (1975), S. 134).

I. Es besteht bei dem Individuum auf einer Seite die Kenntnis und das Wissen über ein moralisch korrektes Handeln in einer beliebigen Situation, auf der anderen Seite jedoch ein diesbezüglich gegensätzlicher Handlungsantrieb. Diese Gegebenheit bringt das Individuum in einen Zwiespalt und stellt es vor ein moralisches Problem. Trotz der Kenntnis über die moralischen Prinzipien bestehen bei dem Individuum Wünsche und Interessen für die Ausübung einer Handlung, die sich nicht mit diesen moralischen Prinzipien vereinbaren lassen (BAYERTZ (1991), S. 27f.). Als Resultat besteht bei dem Individuum eine „Einschränkung seiner Handlungsfreiheit“, welche Überlegungen für die Lösung dieser Einschränkung von Nöten machen (WOLF (1984), S. 8). Als wichtigen zu betrachtenden Faktor kann der „Nutzungsanspruch der nachfolgenden Generationen“ erwähnt werden. An dieser Stelle liegt der Kern der Lösung des moralischen Problems darauf zu erarbeiten, wie sich das Handeln des Individuum in der Gesellschaft mit dem Erhalten der Gesellschaft Vereinbaren lassen. Somit wird das Filtern und Erarbeiten dieses Konfliktes zu einem Abwägen und Ausgleichen divergierenden Perspektiven (BAYERTZ (1991), S. 27f.). Es gilt herauszufinden, ob ein Handeln konträr des vorhanden Wissens über korrektes moralisches Handeln situativ bessere Option ist, um das Ziel für die Erhaltung der Gesellschaft zu erreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz moralischer Fragestellungen im 21. Jahrhundert ein und leitet aus gesellschaftlichen Veränderungen die zentrale Forschungsfrage zur inklusiven Pädagogik ab.

2 Theoretischer Hintergrund: Klärung von Begriffen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der angewandten Ethik und beleuchtet soziologische Perspektiven auf Moral und Normen.

3 Moralität in der Gesellschaft: Es wird untersucht, wie moralische Probleme klassifiziert werden können und welche grundlegende Bedeutung Moral für den sozialen Zusammenhalt hat.

4 Moraltheorien: Das Kapitel bietet einen Überblick über zentrale ethische Strömungen wie die Deontologie, den Konsequentialismus, die Tugendethik und die Diskursethik.

5 Inklusive Pädagogik in Bezug auf die Moralität der Gesellschaft: Der Hauptteil verknüpft die zuvor erarbeiteten moraltheoretischen Grundlagen mit den Anforderungen und Zielen inklusiver Bildungssysteme.

6 Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Rolle von Moral und Recht bei der Gestaltung von Bildungsprozessen.

Schlüsselwörter

Moralität, Inklusive Pädagogik, Angewandte Ethik, Deontologische Ethik, Konsequentialismus, Tugendethik, Diskursethik, Gesellschaftlicher Wandel, Normen, Werte, Bildungssystem, Integration, Menschenwürde, Moralische Probleme, Werteerziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen moralischen Wertvorstellungen in der Gesellschaft und den Strukturen der inklusiven Pädagogik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen ethische Grundlagentheorien, soziologische Betrachtungen der Moral sowie die Analyse bildungspolitischer Reformen unter ethischen Gesichtspunkten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: In wie weit kann die Einführung der inklusiven Pädagogik in Zusammenhang mit veränderten moralischen Wertevorstellungen der Gesellschaft gebracht werden?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf Basis bestehender philosophischer und soziologischer Fachliteratur Argumentationslinien entwickelt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert verschiedene moralphilosophische Theorien und wendet diese Erkenntnisse auf die aktuelle Debatte um inklusive Beschulung und gesellschaftliche Integration an.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Inklusion, Moralität, angewandte Ethik, gesellschaftliche Transformation und Wertewandel.

Wie unterscheidet sich die deontologische Ethik von der Diskursethik innerhalb der Arbeit?

Die Deontologie fokussiert sich auf Pflichten und allgemeingültige Regeln, während die Diskursethik nach Habermas moralische Richtigkeit durch einen rationalen Prozess unter Beteiligten erzielt.

Welche Bedeutung hat das Grundgesetz in der Analyse?

Das Grundgesetz wird herangezogen, um zu verdeutlichen, wie gesellschaftliche Normen wie die Menschenwürde als moralischer Ankerpunkt für Inklusionsbemühungen dienen können.

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Details

Titel
Kann die inklusive Pädagogik in Zusammenhang mit veränderten moralischen Wertevorstellungen der Gesellschaft gebracht werden?
Untertitel
Eine Erarbeitung von veränderter Moralität
Hochschule
Universität Münster  (Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Urteilsbildung - Theorie, Methodik, Didaktik
Note
1,0
Autor
Laura Kriewen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V937737
ISBN (eBook)
9783346266743
ISBN (Buch)
9783346266750
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ethik Moral Gesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Kriewen (Autor:in), 2018, Kann die inklusive Pädagogik in Zusammenhang mit veränderten moralischen Wertevorstellungen der Gesellschaft gebracht werden?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/937737
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Leseprobe aus  17  Seiten
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