Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, digitale Technologien und Methoden wissenschaftlich zu identifizieren, zu analysieren und eine Perspektive für den Mittelstand darzustellen. Im theorieorientierten Abschnitt werden die Begriffe Digitalisierung sowie digitale Technologien wie auch der Mittelstand definiert und beschrieben. Dabei werden ebenso methodische Instrumente theorieorientiert dargestellt. Anschließend umfasst der anwendungsorientiere Abschnitt die Beantwortung der Leitfragen, die Diskussion und Interpretation der Ergebnisse sowie die Darstellung von Handlungsempfehlungen.
Die erste Leitfrage soll die Frage beantworten, wie geeignet aktuelle digitale Technologien und Methoden zur Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen sind. Die zweite Leitfrage geht der Frage nach, welcher Trend sich im Mittelstand auf Basis der ausgewählten digitalen Technologien und Methoden erkennen lässt. Aus den daraus entstehenden Erkenntnissen werden praxisbezogene Handlungsempfehlungen für mittelständische Unternehmen abgeleitet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit und Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Thematische Grundlagen
2.1.1 Digitalisierung und digitale Technologien
2.1.2 KMU vs. Mittelstand
2.2 Methodische Grundlagen
2.2.1 Nutzwertanalyse
2.2.2 Szenarioanalyse
2.3 Zusammenfassung und Aufstellen der Leitfragen
3 Konzept zur Herstellung einer Technologietransparenz
3.1 Darstellung des Modells
3.2 Identifikation digitaler Technologien und Methoden
3.3 Einsatzszenarien digitaler Technologien und Methoden
3.4 Analyse digitaler Technologien und Methoden
3.4.1 Faktorenanalyse
3.4.2 Paarvergleich
3.4.3 Ermittlung Teilnutzen
3.4.4 Ermittlung Gesamtnutzen
3.5 Perspektive digitaler Technologien und Methoden
3.5.1 Definition Szenarioumfeld
3.5.2 Analyse des Szenarioumfeldes
3.5.3 Zukünftige Entwicklungsverläufe
3.5.4 Szenarioanalyse
3.6 Zusammenfassung relevanter Erkenntnisse
4 Darstellung der Ergebnisse
4.1 Ergebnisse Analysephase
4.2 Ergebnisse Perspektive
4.3 Zusammenfassung und Beantwortung der Leitfragen
5 Interpretation und Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Ableitung von Handlungsempfehlungen
5.3 Reflexion des eignen Vorgehens
6 Ausblick und Fazit
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, digitale Technologien und Methoden wissenschaftlich zu identifizieren, zu analysieren und eine Perspektive für deren Anwendung im Mittelstand zu entwickeln, um Entscheidungsträgern Transparenz und einen Orientierungsrahmen für Digitalisierungsvorhaben zu bieten.
- Identifikation relevanter digitaler Technologien (Cloud-Computing, Blockchain, Künstliche Intelligenz)
- Methodische Bewertung mittels Nutzwertanalyse zur Bestimmung der Eignung für den Mittelstand
- Analyse zukünftiger Trends und Entwicklungsverläufe durch Szenarioanalyse
- Ableitung praxisorientierter Handlungsempfehlungen für mittelständische Unternehmen
- Kritische Reflexion der Herausforderungen bei der technologischen Transformation
Auszug aus dem Buch
Cloud-Computing
Der Begriff Cloud-Computing ist ein vielfach überladener Begriff, der in der Literatur sehr breit definiert wird [vgl. Kofler 2018, S. 219]. Unter Cloud-Computing wird zunächst die Nutzung von IT-Infrastruktur wie Speicherplatz, Rechenleistung und Anwendungssoftware über das Internet verstanden [vgl. Weber et al. 2018, S. 11]. Somit wird Software nicht mehr lokal auf dem eigenen Computer, sondern zentral auf dem eigenen Server oder über einen externen Server in einem Rechenzentrum betrieben [vgl. Bieletzke et al. 2019, S. 15]. Dabei werden zentral gespeicherte Daten mithilfe des Internets jederzeit verfügbar gemacht [vgl. Wagner 2018, S. 8]. Dadurch verändert sich die Bereitstellung und Nutzung von IT-Diensten, vor allem durch die Auslagerung an externe Dienstleister [vgl. Weisbecker 2012, S. 8].
Es wird grundsätzlich zwischen einer Private-Cloud oder Public-Cloud unterschieden. Bei einer Private-Cloud befindet sich der Anbieter und Nutzer von Cloud-Diensten in der gleichen Organisation [vgl. Weisbecker 2012, S. 9]. Dem gegenüber steht die Public-Cloud. Hierbei ist der Cloud-Nutzer weder Eigentümer der IT-Infrastruktur sowie Softwarelösungen, noch befindet sich die Cloud auf dem Gelände des Anwenders [vgl. Bräuninger et al. 2012, S. 176 f.]. Sämtliche Einrichtungen werden vom Cloud-Anbieter betrieben. Für die Nutzung hat der Nachfrager Gebühren zu entrichten. Eine Hybrid-Version aus beiden Cloud-Varianten ist ebenfalls möglich.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Hinführung zur Problemstellung, Erläuterung der Zielsetzung und des Aufbaus der wissenschaftlichen Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Definition zentraler Begriffe wie Digitalisierung, Mittelstand und Vorstellung der methodischen Werkzeuge zur Analyse.
3 Konzept zur Herstellung einer Technologietransparenz: Darstellung des Forschungsmodells, Identifikation und detaillierte Analyse der Technologien sowie Entwurf von Szenarien.
4 Darstellung der Ergebnisse: Präsentation der Analyseergebnisse aus der Nutzwert- und Szenarioanalyse sowie direkte Beantwortung der Leitfragen.
5 Interpretation und Diskussion: Kritische Würdigung der Ergebnisse, Ableitung von Handlungsempfehlungen und Reflexion des methodischen Vorgehens.
6 Ausblick und Fazit: Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse und Einschätzung zur zukünftigen Bedeutung der Digitalisierung im Mittelstand.
Schlüsselwörter
Digitalisierung, digitale Technologien, Mittelstand, Nutzwertanalyse, Szenarioanalyse, Cloud-Computing, Blockchain, Künstliche Intelligenz, IT-Infrastruktur, Unternehmensstrategie, Innovationsmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Transformation, KMU, Technologiebewertung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Digitalisierung im deutschen Mittelstand und untersucht, wie Unternehmen geeignete Technologien auswählen und bewerten können.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind Cloud-Computing, Blockchain und Künstliche Intelligenz sowie deren Eignung und Trends für mittelständische Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, Transparenz für die Auswahl geeigneter digitaler Technologien zu schaffen und Entscheidungshilfen für die digitale Transformation anzubieten.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Autorin nutzt eine Nutzwertanalyse zur Bewertung der Technologien sowie eine Szenarioanalyse zur Prognose zukünftiger Trends.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst das methodische Konzept zur Technologietransparenz, die detaillierte Bewertung der Technologien anhand von Kosten-, wirtschaftlichen, technischen, organisatorischen und rechtlichen Kriterien sowie eine Szenarioprognose für das Jahr 2030.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über die Schlagworte Digitalisierung, Mittelstand, Nutzwertanalyse, Szenarioanalyse und Cloud-Computing definieren.
Warum wird Cloud-Computing besonders hervorgehoben?
Cloud-Computing erzielt in der Analyse den höchsten Nutzwert und wird als Schlüsseltechnologie für die Modernisierung mittelständischer IT-Infrastrukturen identifiziert.
Welche Rolle spielen qualitative Faktoren bei der Bewertung?
Da nicht alle Vorteile monetär messbar sind, integriert die Arbeit neben Kostenkriterien auch qualitative Aspekte wie Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und rechtliche Rahmenbedingungen.
- Quote paper
- Thorsten Bauer (Author), 2020, Technologien und Methoden zur Digitalisierung im Mittelstand. Nutzenpotenzial und mögliche Einsatzszenarien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/937963