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Deutsche Autoren und indische Themen. Mystical search

Titel: Deutsche Autoren und indische Themen. Mystical search

Essay , 2020 , 7 Seiten , Note: 0

Autor:in: Charu Waliyan (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Thema Deutsche Autoren und indische Themen. Die deutschen Autoren und Philosophen sind von Indien und indischen mythologischen Welt sehr beeinflusst. Das Land Indien wurde als kulturell sehr lebhaft und vielfältig anerkannt. Das deutsche Interesse an Indien fokussiert vorwiegend auf die Erforschung von Philosophie, Religion sowie klassischer und vedischer Literatur. Indien war Herkunft vieler Geschichten, Volksgeschichten und Märchen z.b (Panchtantra). Die prominenten deutschen Gelehrten und Romantikern wie Max Müller, Jean Paul, Novalis, Wise Hinsel, Karoline von Günderode, Alfred Döblin, Johann Wolfgang von Goethe, Alexander und Wilhelm von Humboldt, Johann Gottfried Herder sowie Friedrich und August Wilhelm Schlegel betrachteten Indien als geeignet und mustergültig.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Indien-Fahrt, erheblichen Autoren (1900 – 1914)

3. Nach dem zweiten Weltkrieg: in der Mitte der 19 Jahrhundert betrachtete ein bedeutender Autor das Land „Indien“ als fiktionalisierter Welt

4. Reinhold Schein

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die tiefgreifende wissenschaftliche und literarische Faszination deutscher Autoren und Philosophen für Indien, wobei der Fokus auf dem Transfer von Philosophie, Religion sowie klassischer und vedischer Literatur liegt.

  • Historische Entwicklung der deutsch-indischen literarischen Beziehungen
  • Einfluss indischer Kultur auf prominente deutsche Gelehrte und Romantiker
  • Analyse zeitgenössischer deutscher Reiseberichte und Indienbilder (z.B. Bonsels, Keyserling)
  • Fiktionalisierung Indiens in der modernen deutschen Literatur (z.B. Winkler, Mosebach)
  • Die Rolle der Indologie und der Sanskrit-Forschung an deutschen Universitäten

Auszug aus dem Buch

Indien-Fahrt, erheblichen Autoren; (1900 – 1914)

Die Autoren begannen nach Indien zu reisen. In der Zeit des Aufbruchs zwischen 1900 und 1914 begannen deutsche Schriftsteller zum ersten Mal Indien nach eigenen Erlebnissen zu beschreiben und ihre erzählenden Schriften über Indien auf Selbsterlebtes zu gründen. Ich nenne hier jene bekannten Schriftsteller deutscher Sprache, deren Werke bis heute gelesen werden und die Indien zwischen 1900 und 1914 bereist und, nach Europa zurückgekehrt, beschrieben haben.

Waldemar Bonsels ist ein bekannter Schriftsteller Deutschlands. Sein Buch Indienfahrt [Indien Journey] (1916) wurde zum Bestseller und wird in der Zeit immer noch nachgedruckt. Waldemar Bonsels verbrachte sechs Monate als Händler der Basler Mission in Indien. Er war wie die anderen vom romantischen Bild Indiens beeinflusst. Die Erzählung beginnt ohne Vorwort:

„Als ich in der gesegneten Provinz Malabar in der Stadt Cannanore anlangte, führte mich der Hindu Rameni vor das Haus, das er mir für die Zeit meines Aufenthaltes vermieten wollte. Es war nach Art der europäischen Häuser Indiens erbaut, einstöckig, mit hohem überhängenden Dach und einer breiten Veranda, die die ganze Front entlang lief. Ich erblickte es, nachdem wir uns mit vereinten Kräften durch den verwilderten Garten gearbeitet hatten. Rameni sagte: „Dies ist mein liebstes Besitztum auf Erden. Ich habe es geschont und behütet, und seit sieben Jahren hat kein menschlicher Fuß es betreten. Sein letzter Bewohner war Sahib John Ditrey, ein englischer Offizier von großer Macht, dem jeder Soldat Gehorsam leistete, der in seine Nähe kam. Er war Tag für Tag glücklich unter diesem Dach und wäre es heute noch, wenn die Regierung ihn und seine Leute nicht an einen anderen Ort verschickt hätte“ (Bonsels, 1920).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die historisch gewachsene geistige Affinität Deutschlands zu Indien, die sich primär in der Erforschung von Philosophie, Religion und Literatur widerspiegelt.

Indien-Fahrt, erheblichen Autoren (1900 – 1914): Hier wird der Übergang zu einer reisebasierten, subjektiven Literaturgattung beschrieben, in der Autoren wie Waldemar Bonsels Indien als exotische Kulisse oder Ort der Selbstfindung thematisieren.

Nach dem zweiten Weltkrieg: in der Mitte der 19 Jahrhundert betrachtete ein bedeutender Autor das Land „Indien“ als fiktionalisierter Welt: In diesem Abschnitt werden moderne Autoren wie Josef Winkler und Martin Mosebach analysiert, die Indien jenseits romantischer Klischees als Raum für existenzielle Fragen oder kulturelle Spiegelungen nutzen.

Reinhold Schein: Das Kapitel widmet sich der Arbeit und Biografie von Reinhold Schein, der als Vermittler zwischen den Kulturen durch seine literarische Tätigkeit und Lehrtätigkeit in Indien wirkt.

Fazit: Das Fazit fasst die beständige und einzigartige deutsch-indische Partnerschaft zusammen, die durch gegenseitige Achtung und einen intensiven akademischen Austausch geprägt bleibt.

Schlüsselwörter

Indien, deutsche Autoren, Indologie, Philosophie, Sanskrit, Weltliteratur, Romantik, Reisebericht, interkulturelle Beziehung, Kulturtransfer, Bhagavad Gita, Upanishaden, Literaturgeschichte, Varanasi, Identitätsfindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beleuchtet die langjährige intellektuelle und literarische Auseinandersetzung deutscher Autoren mit indischen Themen, von der Romantik bis zur Moderne.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten gehören der philosophische Einfluss Indiens, die Entwicklung der Indologie in Deutschland und die verschiedenen Perspektiven deutscher Schriftsteller auf das Land.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Indien als kultureller und spiritueller Spiegel für deutsche Intellektuelle diente und wie sich die Darstellung Indiens im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet eine literaturwissenschaftliche und historische Analyse, die auf Sekundärliteratur und zeitgenössischen Texten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Epochen und untersucht das Werk von Schriftstellern wie Bonsels, Keyserling, Winkler und Mosebach im Kontext ihrer Indienreisen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Zentrale Begriffe sind Indologie, kultureller Austausch, literarische Indienbilder und der Transfer von Philosophie und Spiritualität.

Wie unterscheidet sich die Sicht von Waldemar Bonsels von jener der modernen Autoren?

Bonsels war stark vom romantischen und exotischen Bild Indiens geprägt, während moderne Autoren wie Josef Winkler oder Martin Mosebach Indien eher mit kritischer Präzision oder existenziellem Ernst betrachten.

Welche Bedeutung kommt der Stadt Varanasi im Werk von Josef Winkler zu?

Varanasi dient für Winkler als zentraler Ort, an dem die Themen Tod und Kindheit in unmittelbarer Nähe zueinander in einem spezifischen kulturellen Setting erforscht werden.

Was verdeutlicht das Beispiel der Indologie an deutschen Universitäten?

Die Etablierung von Lehrstühlen für Sanskrit zeigt das tiefe wissenschaftliche Interesse Deutschlands an der vedischen Kultur und die Institutionalisierung dieses Austauschs.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Deutsche Autoren und indische Themen. Mystical search
Hochschule
Banaras Hindu University  (Department of German Studies)
Note
0
Autor
Charu Waliyan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
7
Katalognummer
V938369
ISBN (eBook)
9783346269874
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutsche Autoren in Indien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Charu Waliyan (Autor:in), 2020, Deutsche Autoren und indische Themen. Mystical search, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/938369
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Leseprobe aus  7  Seiten
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