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Das Continuous Response Measurement und die Mikroebene - ein Traumpaar?

Zum Unterhaltungswert von Mikroemotionen und den Möglichkeiten ihrer Messbarkeit

Título: Das Continuous Response Measurement und die Mikroebene - ein Traumpaar?

Trabajo , 2008 , 23 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Franziska Rosenmüller (Autor)

Medios de comunicación - Investigación, estudios y encuestas
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In dieser Arbeit soll im Bereich der rezeptionsbegleitenden Messung von Unterhaltungserleben speziell beim Fernsehen einem Instrument der Vorzug gegeben werden, das an sich recht populär ist, dabei jedoch nicht ganz unproblematisch hinsichtlich seiner Anwendbarkeit und der Brauchbarkeit der Ergebnisse. Das Continuous Response Measurement, kurz CRM, soll unter Zuhilfenahme des theoretischen Konstruktes der triadisch-dynamischen Unterhaltungstheorie (TDU) auf seine Eignung für die Messung und Analyse der prozesshaften, veränderlichen und vor allem dynamischen Bestandteile des Unterhaltungserlebens geprüft werden. Dazu ist es zunächst notwendig, den theoretischen Rahmen durch einen kurzen Exkurs in die TDU und die hier interessante Mikroebene der Unterhaltungsrezeption aufzuspannen. Anschließend soll das CRM selbst hinsichtlich seiner Anwendbarkeit auf die theoretischen Anlagen im Vordergrund der Betrachtungen stehen. Zunächst wird dabei das Verfahren kurz vorgestellt. Daran schließt sich eine spezifische Problembetrachtung einzelner Aspekte im Hinblick auf die verschiedenen möglichen Konstrukte von Unterhaltung an. Dabei soll begründet werden, weshalb bereits die Mikroebene der Verarbeitung für die Unterhaltungsforschung relevant ist, worauf sich der Versuch eigener Lösungsvorschläge für auftauchende Probleme gründet. Diese Vorschläge beziehen sich neben der dynamischen Mikroebene des Unterhaltungserlebens auch auf die Möglichkeit der Rückführung emotionaler Reaktionen auf einzelne Bestandteile des Medienstimulus. Dazu sollen mögliche Ergänzungen des CRM durch andere Verfahren hinsichtlich der festgestellten Defizite besprochen werden. Eine zusammenfassende Diskussion eigener Schlussfolgerungen folgt darauf.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Ein ganz gewöhnlicher Fernsehabend

2. Die theoretische Konzeptualisierung von Unterhaltungserleben

2.1 Einpassung in das theoretische Konstrukt der TDU

2.2 Die Ebenen der Informationsverarbeitung

3. Warum rezeptionsbegleitende Messverfahren?

3.1 Unterhaltungserleben als dynamischer Prozess

3.2 Das Continuous Response Measurement

3.3 Probleme bei der empirischen Erfassung auf der Mikroebene

4. Lösungsvorschläge aus einer kritischen Perspektive

4.1 Begründung zur Notwendigkeit einer Erweiterung des CRM

4.2 Mögliche problemorientierte Ergänzungen des CRM

4.2.1 Physiologische Messungen und Mikroemotionen

4.2.2 Mimikanalyse und Mikroemotionen

4.2.3 Vorschlag zur Erfassung der Wirkung einzelner Stimulusbestandteile auf das emotionale Erleben

5. Zusammenfassende Diskussion eigener Schlüsse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Eignung des Continuous Response Measurement (CRM) zur Erfassung von dynamischen Unterhaltungsprozessen auf der Mikroebene. Dabei wird analysiert, wie das CRM durch andere methodische Ansätze ergänzt werden kann, um eine präzisere Rückführung emotionaler Reaktionen auf spezifische Stimulusbestandteile zu ermöglichen.

  • Theoretische Verankerung in der triadisch-dynamischen Unterhaltungstheorie (TDU)
  • Dynamik der Informationsverarbeitung bei der Medienrezeption
  • Kritische Analyse der Eindimensionalität des CRM
  • Ergänzungsmöglichkeiten durch physiologische Messungen und Mimikanalyse
  • Methoden zur Erfassung des Einflusses von Stimulusbestandteilen

Auszug aus dem Buch

3.2 Das Continuous Response Measurement

Dieses apparative Verfahren zur kontinuierlichen Messung von Rezipientenantworten auf Medienstimuli findet vor allem in der Werbe- und Fernsehforschung Anwendung und wird beispielsweise eingesetzt, „um Aufmerksamkeit oder Bewertungen zu messen“ (Reinemann, Maier, Maurer, 2005, S. 57). Meist ist damit eine Vorrichtung gemeint, die aus einem mechanischen Eingabegerät, wie z. B. einem Joystick oder einem anderen Schiebe- oder Drehregler, und einem daran gekoppelten Computer besteht. Über den Regler kann der Rezipient stetig Urteile abgeben, die sich nach einer vorher gestellten Frage richten. Diese Urteile werden dann vom angeschlossenen Computer aufgezeichnet. Von großem Vorteil ist die hierdurch erreichte Kopplung der Reaktion des Rezipienten mit dem gerade abgespielten Medienstimulus, die einen direkten Rückbezug ermöglicht.

Der entscheidende Ausgangspunkt dieses Verfahrens ist die Instruktion des Versuchsleiters, unter deren Anleitung die Probanden ihre inneren Zustände bzw. ihr subjektives Empfinden über den Messregler veräußerlichen sollen. Es geht dabei um die introspektive Selbstauskunft über Vorgänge, die sich in Bezug auf den Medienreiz abspielen. Die Eingabe-Vorrichtung erlaubt dem Zuschauer, kontinuierlich Veränderungen seiner inneren Zustände auf einer vorher festgelegten Skala anzuzeigen. Nach dem Eingabegerät ist auch die Skala ausgerichtet. So ist bei einem handelsüblichen Joystick eine stufenlose Regelung möglich, bei der Eingabe über die Tasten der Computer-Tastatur muss vorher die Abstufung genau festgelegt werden. Erst die Instruktion des Versuchsleiters bestimmt jedoch endgültig, worauf sich die Reaktionen der Rezipienten genau beziehen sollen. Mit Rücksicht auf die Informationsverarbeitungskapazität des Menschen und die Versuchsanlage kann nur ein einfaches, eindimensionales Konstrukt durch das CRM erhoben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ein ganz gewöhnlicher Fernsehabend: Einführung in das Phänomen der TV-Unterhaltung und die Schwierigkeiten, die subjektive Dynamik der Rezeption wissenschaftlich zu erfassen.

2. Die theoretische Konzeptualisierung von Unterhaltungserleben: Darstellung der triadisch-dynamischen Unterhaltungstheorie (TDU) und Differenzierung zwischen Mikro- und Makroebene der Informationsverarbeitung.

3. Warum rezeptionsbegleitende Messverfahren?: Erläuterung der Notwendigkeit einer zeitnahen Erfassung von Rezeptionsprozessen sowie Vorstellung des Continuous Response Measurement (CRM) und seiner Grenzen.

4. Lösungsvorschläge aus einer kritischen Perspektive: Diskussion von methodischen Ergänzungen wie Mimikanalyse und physiologischen Messungen zur Überwindung der Eindimensionalität des CRM.

5. Zusammenfassende Diskussion eigener Schlüsse: Resümee über die Notwendigkeit von Verfahrenskombinationen, um sowohl die Dynamik des Unterhaltungserlebens als auch die Wirkung einzelner Stimulusbestandteile präzise abzubilden.

Schlüsselwörter

Continuous Response Measurement, CRM, Unterhaltungserleben, TDU, Mikroebene, Mikroemotionen, Medienrezeption, Informationsverarbeitung, Mimikanalyse, Physiologische Messungen, Stimulusbestandteile, Dynamik, Rezeptionsforschung, Emotionen, Wirkungsforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der wissenschaftlichen Erfassung von Unterhaltungsprozessen beim Fernsehen, insbesondere der Frage, wie die Dynamik des Zuschauererlebens in Echtzeit gemessen werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die triadisch-dynamische Unterhaltungstheorie (TDU), die Unterscheidung zwischen Mikro- und Makroebene der Verarbeitung sowie die kritische Analyse apparativer Messinstrumente wie dem Continuous Response Measurement (CRM).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Eignung des CRM zur Messung dynamischer Mikroemotionen zu prüfen und Lösungsvorschläge für dessen Limitationen zu erarbeiten, um eine präzisere Analyse des Unterhaltungserlebens zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die bestehende Literatur und Forschungsergebnisse zur Medienrezeption analysiert, um methodische Defizite im Bereich der CRM-Messung aufzuzeigen und neue Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Verfahren wie der Mimikanalyse zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretische Konzeptualisierung von Unterhaltung, die Funktionsweise des CRM sowie dessen Probleme bei der Erfassung komplexer, auf der Mikroebene entstehender Gefühle und schlägt spezifische methodische Erweiterungen vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Continuous Response Measurement (CRM), Unterhaltungserleben, Mikroebene, Mikroemotionen, Dynamik und Medienrezeption beschreiben.

Inwiefern beeinflusst das Medium Fernsehen die Messbarkeit von Emotionen?

Durch die kontinuierliche Abfolge von audiovisuellen Reizen und rasanten Szenenwechseln ist das Unterhaltungserleben prozesshaft und dynamisch, was eine momentane und rezeptionsbegleitende Erfassung erforderlich macht.

Welche Herausforderungen bestehen bei der Kopplung von CRM mit anderen Messverfahren?

Die größte Herausforderung ist die potenzielle Reaktivität: Die gleichzeitige Anforderung an den Probanden, ein Messgerät zu bedienen und sich natürlich zu verhalten, kann zu Verzerrungen in den physiologischen Daten oder dem Mienenspiel führen.

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Detalles

Título
Das Continuous Response Measurement und die Mikroebene - ein Traumpaar?
Subtítulo
Zum Unterhaltungswert von Mikroemotionen und den Möglichkeiten ihrer Messbarkeit
Universidad
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Calificación
1,7
Autor
Franziska Rosenmüller (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
23
No. de catálogo
V93882
ISBN (Ebook)
9783640102525
ISBN (Libro)
9783640116249
Idioma
Alemán
Etiqueta
Continuous Response Measurement Mikroebene Traumpaar
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Franziska Rosenmüller (Autor), 2008, Das Continuous Response Measurement und die Mikroebene - ein Traumpaar?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93882
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