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Kleine europäische Länder in internationalen Organisationen

Title: Kleine europäische Länder in internationalen Organisationen

Seminar Paper , 2005 , 35 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Julia Hillebrandt (Author)

Business economics - Economic and Social History
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Seminararbeit ist der Analyse kleiner europäischer Staaten in internationalen Organisationen gewidmet. Sie zeigt auf, welche Bedeutung internationale Organisationen für kleine Staaten haben und welche Erwartungen mit einer Mitgliedschaft verbunden sind. Dabei stellt sich heraus, dass eine Mitgliedschaft der kleinen Nationen, deren Einfluss auf internationaler Ebene wesentlich geringer ist als der der grossen Länder, in internationalen Organisationen eine strategische Möglichkeit darstellt, den Globalisierungsprozessen zu begegnen. Gezeigt wird, dass kleine europäische Staaten es durch eine Mitgliedschaft beispielweise in der OECD schaffen, ihre Wirtschaft zu internationalisieren, Handel mit anderen Ländern zu verstärken und sich in der Weltwirtschaft zu behaupten, die gemäss Buckley von zwei Trends geprägt ist, nämlich einerseits von einem beschleunigten Abbau von Handelsbarrieren im Rahmen der WTO und andererseits von der Schaffung regionaler Handelsblöcke, wie der EU oder der EFTA.
Mittels einer Analyse bestehender Sekundärliteratur und der Aufarbeitung des Forschungsbestandes wird eine Untersuchung des Phänomens „Globalisierung“ auf der Makroebene vorgenommen. Der Fokus liegt auf den kleinen Ländern und dem geographischen Raum Europa. Die Beschreibung von Globalisierungsstrategien im wirtschaftlichen Bereich stellt den Schwerpunkt dar.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Thematik

2. Charakteristika kleiner Länder

2.1. Definition „Kleines Land“

2.2. Analyse kleiner Länder

2.3. Stärken und Schwächen kleiner Länder

3. Strategien kleiner Länder

3.1. Allianzen

3.2. Mitgliedschaft in Handelsblöcken und wirtschaftlichen Organisationen

4. Betrachtung internationaler Organisationen

4.1. Definition „Internationale Organisation“

4.2. Historische Entstehung internationaler Organisationen

4.3. UNO & NATO

4.3.1. Vereinte Nationen

4.3.2. NATO

4.4. WTO, OECD & IWF

4.4.1. Welthandelsorganisation

4.4.2. OECD

4.4.3. Internationaler Währungsfonds

4.5. Europäische Union

5. Studie – Welche Organisationen Handel fördern

6. Historischer Rückblick – Kleine europäische Länder in internationalen Organisationen

7. Abschlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die Bedeutung und strategische Rolle kleiner europäischer Staaten innerhalb internationaler Organisationen angesichts fortschreitender Globalisierungsprozesse.

  • Charakterisierung und Definition kleiner Länder
  • Analyse strategischer Handlungsmöglichkeiten für kleine Staaten
  • Bedeutung von internationalen Organisationen und Allianzen für die wirtschaftliche Positionierung
  • Empirische Untersuchung der handelspolitischen Effekte durch Mitgliedschaften
  • Historische Entwicklung der internationalen Einbindung kleiner europäischer Nationen

Auszug aus dem Buch

2.1. Definition „Kleines Land“

Zu Beginn der Analyse soll nun zunächst definiert werden, was ein so genanntes „kleines Land“ ausmacht und was seine spezifischen Charakteristika sind. Wie beim Globalisierungsbegriff gibt es auch für die Bezeichnung des kleinen Landes keine allgemeine und einheitlich anerkannte Definition. Eine Definition variiert je nach Betrachtungswinkel bzw. zu untersuchendem Forschungsproblem und beinhaltet daher jeweils Aspekte, die für die betreffende Fragestellung relevant sind.

Kleine Länder können absolut oder relativ definiert werden. Die absolute, objektive Methode betont einige inhärente Charakteristika kleiner Länder, wie z.B. physikalisch-geographische Faktoren, Verwundbarkeit, Bevölkerungsgrösse, Staatsfläche oder soziologische Eigenschaften. Die Bevölkerungsgrösse ist darunter die gebräuchlichste und - gemäss Henrikson - die nützlichste Masszahl für die Kategorisierung von Ländern. Die relative Methode stellt den Begriff „Kleines Land“ nicht absolut, sondern als komparativen Ausdruck dar, in Korrelation zu „Grossmacht“, „Supermacht“ oder „globale Macht“. Die Grösse eines Landes wird also in Relation zu anderen Ländern gestellt, z.B. Belgien-Frankreich, Frankreich-USA.

In den Politikwissenschaften spielt bei der Definition kleiner Staaten der Sicherheitsgedanke eine wesentliche Rolle. Unter dem Aspekt der Sicherheit wird die Fähigkeit des Fortbestehens eines kleinen Landes impliziert. Rothstein definiert ein kleines Land folgendermassen:

“A small power is a state which recognizes that it can not obtain security primarily by use of its own capabilities, and that it must rely fundamentally on the aid of other states, institutions, processes, or developments to do so; the Small Power´s belief in its inability to rely on its own means must also be recognized by other states involved in international politics”.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Thematik: Die Arbeit beleuchtet die Rolle kleiner europäischer Staaten im Kontext der Globalisierung und stellt die strategische Bedeutung internationaler Organisationen heraus.

2. Charakteristika kleiner Länder: Dieses Kapitel definiert kleine Länder anhand absoluter und relativer Merkmale und arbeitet deren spezifische Stärken sowie Schwächen heraus.

3. Strategien kleiner Länder: Es werden Allianzen und Mitgliedschaften als strategische Instrumente analysiert, mit denen kleine Staaten ihre Sicherheit und ihren wirtschaftlichen Einfluss sichern.

4. Betrachtung internationaler Organisationen: Dieses Kapitel definiert und historisiert internationale Organisationen und untersucht relevante Akteure wie UNO, NATO, WTO, OECD und EU hinsichtlich ihrer Bedeutung für kleine Länder.

5. Studie – Welche Organisationen Handel fördern: Basierend auf einer Studie wird untersucht, inwiefern verschiedene Organisationen den Handel tatsächlich stimulieren und welche Effekte die Mitgliedschaft für kleine Länder hat.

6. Historischer Rückblick – Kleine europäische Länder in internationalen Organisationen: Eine historische Periodisierung zeigt die Entwicklung des Verhaltens kleiner Länder in internationalen Organisationen von 1850 bis heute auf.

7. Abschlussbetrachtungen: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass die aktive Teilnahme an internationalen Organisationen für kleine europäische Staaten essentiell ist, um ihren wirtschaftlichen Handlungsspielraum zu wahren.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Kleine Länder, Internationale Organisationen, Außenhandel, Handelsliberalisierung, Wirtschaftswachstum, Allianzen, Sicherheitspolitik, Europäische Integration, OECD, WTO, IWF, Souveränität, Institutionen, Weltwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Seminararbeit befasst sich mit der Rolle und den Strategien kleiner europäischer Staaten innerhalb des internationalen Systems und internationaler Organisationen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Charakteristika kleiner Staaten, ihre außenpolitischen Strategien, die Bedeutung internationaler Institutionen sowie der Einfluss dieser Mitgliedschaften auf den Welthandel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie kleine europäische Staaten durch die Mitgliedschaft in internationalen Organisationen globalisierungsprozessen begegnen und ihren begrenzten Handlungsspielraum strategisch erweitern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine Analyse bestehender Sekundärliteratur und arbeitet den Forschungsbestand auf, um das Phänomen der Globalisierung auf der Makroebene zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert Charakteristika kleiner Länder, Strategien wie Allianzen und Handelsblöcke sowie die spezifische Bedeutung von Organisationen wie UNO, NATO, WTO, OECD und IWF.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Globalisierung, kleine Länder, internationale Organisationen, Handelsliberalisierung, wirtschaftliche Integration und staatliche Souveränität.

Welche Rolle spielt die NATO für kleine europäische Länder?

Sie bietet kleinen Staaten ein militärisches „Schutzschild“ und dient als Partner für die kollektive Sicherheit, da diese Länder oft nicht über ausreichende eigene Ressourcen zur Selbstverteidigung verfügen.

Wie unterscheidet sich die Wirkung von OECD und WTO auf den Handel?

Eine Studie legt nahe, dass die OECD einen ausgeprägt positiven Effekt auf die Handelssteigerung hat, während die WTO, trotz ihres Fokus auf Handelsliberalisierung, im untersuchten Zeitraum weniger direkte Effekte zeigte.

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Details

Title
Kleine europäische Länder in internationalen Organisationen
College
University of Zurich
Course
Wirtschaftshistorisches Seminar Globalisierung
Grade
2,7
Author
Julia Hillebrandt (Author)
Publication Year
2005
Pages
35
Catalog Number
V94012
ISBN (eBook)
9783640102686
Language
German
Tags
Kleine Länder Organisationen Wirtschaftshistorisches Seminar Globalisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Hillebrandt (Author), 2005, Kleine europäische Länder in internationalen Organisationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94012
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