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Die Besteuerung von Personengesellschaften. Steuerrechtliche Konflikte und Maßnahmen bei grenzüberschreitenden Aktivitäten

Título: Die Besteuerung von Personengesellschaften. Steuerrechtliche Konflikte und Maßnahmen bei grenzüberschreitenden Aktivitäten

Tesis de Máster , 2016 , 103 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Serdar Tilafsinlu (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Das Ziel dieser Arbeit ist, die Problematik uneinheitlicher Konzepte zur Besteuerung von gewerblich tätigen Personengesellschaften mit internationalem Gesellschafterkreis zu untersuchen. Zur Analyse wurde die USA als Vergleichsland herangezogen, da aufgrund derer zivilrechtlichen und steuerrechtlichen Besonderheiten sämtliche Gestaltungsmöglichkeiten im Verhältnis zu Deutschland abgebildet werden können.

Zunächst werden die zivilrechtlichen Grundlagen und die Besteuerungskonzeptionen insbesondere in Deutschland und den USA beschrieben. Sodann werden die Ursachen für die Konflikte herausgearbeitet und die unilateralen sowie bilateralen Maßnahmen zu deren Lösung erläutert. In den Kapiteln 5 und 6 wird die laufende Ertragsbesteuerung von grenzüberschreitend tätigen Personengesellschaften und ihren in- und ausländischen Gesellschaftern diskutiert. Dabei werden die Fälle mit und ohne Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) getrennt voneinander behandelt. Die Besonderheiten des US-Steuerrechts und des DBA zwischen Deutschland und den USA werden an gegebener Stelle aufgezeigt.

Personengesellschaften sind nicht nur in Deutschland weit verbreitet, sondern nehmen auch bei grenzüberschreitenden Investitionen immer stärker an Bedeutung zu. Allerdings existiert auf internationaler Ebene weder zivilrechtlich noch steuerrechtlich ein einheitliches Konzept zur Behandlung von Personengesellschaften.

Folglich kommt es regelmäßig zu Konfliktsituationen, mit denen sich die Rechtsprechung und die Finanzverwaltung sowie zahlreiche Autoren seit langem beschäftigen. Im Ergebnis kommt es zu Doppel-, Minder- oder Nichtbesteuerungen, die sowohl innerstaatlich als auch zwischenstaatlich zu lösen versucht werden. Probleme ergeben sich jedoch insbesondere bei Sachverhalten, die von den beteiligten Staaten unterschiedlich aufgefasst werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zivilrechtliche Grundlagen

2.1 Personengesellschaften in Deutschland

2.2 Personengesellschaften in den USA

3. Besteuerungskonzeptionen

3.1 Grundkonzepte zur Besteuerung von Personengesellschaften

3.2 Besteuerungskonzeptionen in Deutschland

3.3 Besteuerungskonzeptionen in den USA

4. Steuerrechtliche Konflikte und Maßnahmen bei grenzüberschreitenden Aktivitäten

4.1 Qualifikationskonflikte

4.1.1 Subjektiver Qualifikationskonflikt

4.1.2 Objektiver Qualifikationskonflikt

4.2 Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung

4.2.1 Unilaterale Maßnahmen

4.2.2 Bilaterale Maßnahmen

5. Besteuerung von inländischen Personengesellschaften mit ausländischem Gesellschafterkreis (Inbound-Investitionen)

5.1 Nicht-DBA-Fall

5.1.1 Gewinnanteil

5.1.2 Verlustanteil

5.1.3 Sondervergütungen

5.2 DBA-Fall

5.2.1 Gewinnanteil

5.2.2 Verlustanteil

5.2.3 Sondervergütungen

6. Besteuerung von ausländischen Personengesellschaften mit inländischem Gesellschafterkreis (Outbound-Investitionen)

6.1 Nicht-DBA-Fall

6.1.1 Besteuerung bei einheitlicher Steuersubjektqualifikation

6.1.1.1 Gewinnanteil

6.1.1.2 Verlustanteil

6.1.1.3 Sondervergütungen

6.1.2 Besteuerung bei abweichender Steuersubjektqualifikation

6.2 DBA-Fall

6.2.1 Besteuerung bei einheitlicher Steuersubjektqualifikation

6.2.1.1 Gewinnanteil

6.2.1.2 Verlustanteil

6.2.1.3 Sondervergütungen

6.2.2 Besteuerung bei abweichender Steuersubjektqualifikation

7. Thesenförmige Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung des steuerlichen Einflusses bei gewerblich tätigen Personengesellschaften mit internationalem Gesellschafterkreis unter besonderer Berücksichtigung der USA als Vergleichsland. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie sich zivilrechtliche und steuerrechtliche Divergenzen bei grenzüberschreitenden Aktivitäten auswirken und welche Gestaltungsoptionen bestehen.

  • Analyse der zivilrechtlichen Grundlagen von Personengesellschaften in Deutschland und den USA
  • Gegenüberstellung und Vergleich der Besteuerungskonzeptionen (Transparenz- vs. Trennungsprinzip)
  • Identifikation und Kategorisierung steuerrechtlicher Konflikte (subjektive und objektive Qualifikationskonflikte)
  • Untersuchung von Lösungsmechanismen (unilaterale und bilaterale Maßnahmen, DBA)
  • Detaillierte Untersuchung von Inbound- und Outbound-Investitionen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Personengesellschaften sind nicht nur in Deutschland weit verbreitet, sondern nehmen auch bei grenzüberschreitenden Investitionen immer stärker an Bedeutung zu. Allerdings existiert auf internationaler Ebene weder zivilrechtlich noch steuerrechtlich ein einheitliches Konzept zur Behandlung von Personengesellschaften. Folglich kommt es regelmäßig zu Konfliktsituationen, mit denen sich die Rechtsprechung und die Finanzverwaltung sowie zahlreiche Autoren seit langem beschäftigen. Knobbe-Keuk hat das Problem vor 25 Jahren folgendermaßen zum Ausdruck gebracht: „Schon nach innerstaatlichem deutschem Steuerrecht ist die Behandlung der Personengesellschaften verwickelt und teilweise verquer. Die Schwierigkeiten potenzieren sich bei internationalen Sachverhalten.“ Im Ergebnis kommt es zu Doppel-, Minder- oder Nichtbesteuerungen, die sowohl innerstaatlich als auch zwischenstaatlich zu lösen versucht werden. Probleme ergeben sich jedoch insbesondere bei Sachverhalten, die von den beteiligten Staaten unterschiedlich aufgefasst werden.

Das Ziel dieser Arbeit ist, den steuerlichen Einfluss der aufgeführten Problematik im Hinblick auf gewerblich tätige Personengesellschaften mit internationalem Gesellschafterkreis zu untersuchen. Zur Analyse wurde die USA als Vergleichsland herangezogen, da aufgrund derer zivilrechtlichen und steuerrechtlichen Besonderheiten sämtliche Gestaltungsmöglichkeiten im Verhältnis zu Deutschland abgebildet werden können. Zunächst werden die zivilrechtlichen Grundlagen (Kapitel 2) und die Besteuerungskonzeptionen insbesondere in Deutschland und den USA (Kapitel 3) beschrieben. Sodann werden die Ursachen für die Konflikte herausgearbeitet und die unilateralen sowie bilateralen Maßnahmen zu deren Lösung erläutert (Kapitel 4). In den Kapiteln 5 (Inbound-Fall) und 6 (Outbound-Fall) wird die laufende Ertragsbesteuerung von grenzüberschreitend tätigen Personengesellschaften und ihren in- und ausländischen Gesellschaftern diskutiert. Dabei werden die Fälle mit und ohne Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) getrennt voneinander behandelt. Die Besonderheiten des US-Steuerrechts und des DBA zwischen Deutschland und den USA (im Folgenden: DBA-USA) werden an gegebener Stelle aufgezeigt. Die Arbeit wird mit einer thesenförmigen Zusammenfassung abgeschlossen (Kapitel 7).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der grenzüberschreitenden Besteuerung von Personengesellschaften ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Zivilrechtliche Grundlagen: Dieses Kapitel behandelt die gesellschaftsrechtliche Struktur von Personengesellschaften in Deutschland und den USA als Grundlage für die steuerliche Würdigung.

3. Besteuerungskonzeptionen: Hier werden das Transparenz- und das Trennungsprinzip sowie hybride Formen als steuerliche Grundkonzepte in Deutschland und den USA analysiert.

4. Steuerrechtliche Konflikte und Maßnahmen bei grenzüberschreitenden Aktivitäten: In diesem Kapitel werden Ursachen für Qualifikationskonflikte (subjektiv/objektiv) dargelegt und Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung erläutert.

5. Besteuerung von inländischen Personengesellschaften mit ausländischem Gesellschafterkreis (Inbound-Investitionen): Dieses Kapitel analysiert die steuerliche Behandlung bei ausländischen Gesellschaftern in deutschen Gesellschaften, unterteilt in Nicht-DBA- und DBA-Fälle.

6. Besteuerung von ausländischen Personengesellschaften mit inländischem Gesellschafterkreis (Outbound-Investitionen): Dieses Kapitel untersucht die Umkehrkonstellation, bei der inländische Gesellschafter an ausländischen Gesellschaften beteiligt sind.

7. Thesenförmige Zusammenfassung: Dieses abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit in prägnanten Thesen zusammen.

Schlüsselwörter

Personengesellschaft, Doppelbesteuerung, Transparenzprinzip, Trennungsprinzip, Qualifikationskonflikt, Inbound-Investitionen, Outbound-Investitionen, DBA, Betriebsstätte, Sondervergütungen, Check-the-box, USA, Deutschland, Steuerrecht, Mitunternehmerschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die komplexe steuerliche Behandlung von grenzüberschreitend tätigen Personengesellschaften unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Rechtssysteme in Deutschland und den USA.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Besteuerungskonzeptionen, das Auftreten von Qualifikationskonflikten durch unterschiedliche Auslegungen sowie die Möglichkeiten zur Vermeidung von Doppelbesteuerungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den steuerlichen Einfluss bei gewerblichen Personengesellschaften mit internationalem Gesellschafterkreis zu untersuchen und aufzuzeigen, wie sich Divergenzen in den Besteuerungssystemen auf die Steuerlast auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtsvergleichende Analyse zwischen Deutschland und den USA, um die unterschiedlichen Gestaltungsoptionen und steuerlichen Konsequenzen systematisch aufzubereiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert zivilrechtliche Grundlagen, Besteuerungskonzeptionen, steuerliche Konfliktarten sowie detailliert die laufende Ertragsbesteuerung bei Inbound- und Outbound-Investitionen, jeweils mit und ohne DBA.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Personengesellschaft, Doppelbesteuerung, Transparenz- und Trennungsprinzip, Qualifikationskonflikte, Betriebsstätten sowie das Check-the-box-Verfahren.

Wie unterscheidet sich die steuerliche Einordnung der USA von Deutschland?

Während Deutschland stark auf die zivilrechtliche Rechtsform und das Transparenzprinzip bei Mitunternehmern setzt, bieten die USA mit dem Check-the-box-Verfahren eine Option zur Wahl zwischen transparenter und intransparenter Besteuerung.

Was bedeutet der in der Arbeit erwähnte "Treaty override" im Kontext von § 50d Abs. 10 EStG?

Dies bezieht sich auf die gesetzliche Regelung, mit der Deutschland versucht, sein Besteuerungsrecht für Sondervergütungen entgegen der abkommensrechtlichen Auslegung des BFH durchzusetzen.

Final del extracto de 103 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Besteuerung von Personengesellschaften. Steuerrechtliche Konflikte und Maßnahmen bei grenzüberschreitenden Aktivitäten
Universidad
University of Hohenheim
Calificación
1,7
Autor
Serdar Tilafsinlu (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
103
No. de catálogo
V941154
ISBN (Ebook)
9783346276704
ISBN (Libro)
9783346276711
Idioma
Alemán
Etiqueta
Unternehmensbesteuerung Personengesellschaften international Doppelbesteuerung Check-the-box - Verfahren
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Serdar Tilafsinlu (Autor), 2016, Die Besteuerung von Personengesellschaften. Steuerrechtliche Konflikte und Maßnahmen bei grenzüberschreitenden Aktivitäten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/941154
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