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Elternhaus und Schule. Unter welchen Bedingungen kann eine Zusammenarbeit funktionieren?

Title: Elternhaus und Schule. Unter welchen Bedingungen kann eine Zusammenarbeit funktionieren?

Term Paper , 2019 , 12 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Die folgende Arbeit zeigt auf welcher Grundlage und in welchen Formen eine Kooperation von Elternhaus und Schule stattfinden kann.

Bildung und Erziehung sind mittlerweile feste Bestandteile in den Lebenswelten Schule und Elternhaus, die sich mehr und mehr ineinander verschränken. Somit ist eine Kooperation von Elternhaus und Schule für das Gelingen des Lern- und Sozialisationsprozesses von Kindern unabdingbar. Denn heute spricht man nicht nur einfach von einer Kooperation zwischen Elternhaus und Schule, sondern sogar von einer Bildungs- und Erziehungsgemeinschaft zwischen beiden Partnern.
Auch diese Zusammenarbeit verlangt eine klare Abgrenzung von dem, was Elternarbeit im Kontext Schule bedeutet und deren praktische Umsetzung. Der Einbezug von Eltern in den Schulalltag ist daher rechtlich verankert, sodass hier Grenzen und Pflichten seitens Eltern und Schule festgehalten sind. Zudem werden den Eltern bestimmte Aufgabenfelder zugeordnet, die sie in ihrer Elternarbeit übernehmen können, um somit für die bestmögliche Lernförderung und Stärkung der Schüler/innen zu sorgen. Gerade die vielfältigen Möglichkeiten von Kooperationen zwischen Elternhaus und Schule werden mittlerweile in der Praxis des bayrischen Schulalltags gelebt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Elternarbeit

2.1 Definition von Elternarbeit

2.2 Rechtliche Grundlagen

2.3 Aufgabenfelder

2.4 Konfliktpotenzial innerhalb der Elternarbeit

3. Elternbeirat

3.1 Definition

3.2 Rechtliche Grundlagen

3.3 Durchführung

4. Unterstützung der Eltern (KESCH)

4.1 Definition

4.2 Funktionen

5. Schulforum

5.1 Definition

5.2 Funktionen

6. Mitwirkungsmöglichkeiten von Eltern

6.1 Aspekte der Mitwirkungsmöglichkeiten von Eltern

6.2 Gestaltung individueller Kontakte

6.3 Gestaltung kollektiver Kontakte

7. Beispiele aus der Praxis

7.1 Elternpatenschaften aus der vertieften Berufsorientierung (VOB)

7.2 Beratungsgespräche zum Zwischenzeugnis

7.3 Förderpläne

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die notwendige Kooperation zwischen Elternhaus und Schule als essenzielle Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. Ziel ist es, die rechtlichen Grundlagen, die verschiedenen Aufgabenbereiche, potenzielle Konfliktquellen sowie konkrete Mitwirkungsmöglichkeiten und Praxisbeispiele zu beleuchten, um eine gelungene Zusammenarbeit zur Förderung der Schülerinnen und Schüler zu definieren.

  • Strukturen und Rahmenbedingungen der Elternarbeit
  • Aufgabenfelder und rechtliche Verankerung der Kooperation
  • Konfliktpotenziale im asymmetrischen Verhältnis zwischen Lehrkräften und Eltern
  • Organe der Mitwirkung (Elternbeirat, Schulforum) und Unterstützungsangebote (KESCH)
  • Praxisnahe Beispiele wie Förderpläne und Elternpatenschaften

Auszug aus dem Buch

2.4 Konfliktpotenzial innerhalb der Elternarbeit

Neben den umfassenden Aufgabenfelder birgt die Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule auch ein gewisses Konfliktpotenzial. Dies gründet vor allem aus dem ungleichen Verhältnis zwischen Lehrkraft und Eltern, in welche beiden Seiten oftmals unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen aneinander besitzen (vgl. Sacher, 2008, S.66). Das Aufzählen aller möglichen Konflikten, die während der Kooperation zwischen Eltern und Schule entstehen könnten, sprengt den Rahmen dieser Arbeit. Dennoch sollen einige Beispiele aufgelistet werden.

Viele Eltern meiden womöglich den Kontakt zu den Lehrkräften ihres Kindes, weil mit Ängsten negativ konnotiert sind. Diese Ängste können aus unterschiedlichen Gründen heraus entstanden sein. Beispielsweise machten Elternteile schon zu ihrer eigenen Kindheit vorwiegend negativ geprägte Erfahrungen mit den eigenen Lehrkräften, sodass sie diese Erfahrungen nun auf die Lebenswelt des eigenen Kindes übertragen. Aber auch die Angst vor kritischen Äußerungen der Lehrkraft über das eigene Kind kann eine Hemmschwelle für die Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule darstellen (vgl. Sacher, 2008, S.66). Wiederrum lässt die Erwartungshaltung von Eltern an die Noten ihrer Kinder potenzielle Konflikte mit den Lehrkräften entstehen. Eltern, die gute Leistungen von ihren Kindern erwarten, möchte, dass diese auch von den Lehrkräften als ebenso gut eingestuft werden.

Daher konzentrieren sich manche Eltern zu sehr auf ausschließlich positive Rückmeldungen zu den Lernleistungen. Wenn diese jedoch von der Lehrkraft als weniger oder nicht positiv bewertet werden, dann können Konflikte entstehen (vgl. ebenda). Ein weiterer Faktor, der das Konfliktpotenzial schüren kann, ist die bereits recht hohe Belastung von Lehrkräften. Sie sind oftmals aufgrund von Unterrichtsvor und -nachbereitungen, Korrekturen, organisatorischen Angelegenheiten wie dem Unterricht per se stark in ihrer Berufswelt eingespannt, sodass die zusätzliche Elternarbeit als weitere Belastung angesehen werden kann (vgl. Sacher, 2008, S.67). So zeigt sich abschließend, dass „[d]as Verhältnis zwischen Eltern und Lehrkräften […] in mehrfacher Hinsicht asymmetrisch [ist]“ (Sacher, 2008, S.68, Herv.d. Verf.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung unterstreicht die Notwendigkeit der Kooperation von Elternhaus und Schule als unabdingbare Bildungs- und Erziehungsgemeinschaft.

2. Elternarbeit: Dieses Kapitel definiert Elternarbeit, erläutert die rechtlichen Grundlagen sowie die verschiedenen Aufgabenfelder und analysiert bestehendes Konfliktpotenzial.

3. Elternbeirat: Es wird die Rolle des Elternbeirats als Bindeglied zwischen Eltern und Schule sowie dessen Rechte und Pflichten thematisiert.

4. Unterstützung der Eltern (KESCH): Hier wird das KESCH-System als Unterstützungssystem für die professionelle Zusammenarbeit vorgestellt.

5. Schulforum: Das Kapitel beschreibt das Schulforum als mitentscheidendes Gremium, das an der Gestaltung des Schullebens beteiligt ist.

6. Mitwirkungsmöglichkeiten von Eltern: Die Vielfalt der Beteiligungsmöglichkeiten für Eltern, sowohl individuell als auch kollektiv, steht hier im Fokus.

7. Beispiele aus der Praxis: Dieses Kapitel zeigt anhand von Elternpatenschaften, Beratungsgesprächen und Förderplänen auf, wie Kooperation praktisch gelebt wird.

8. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Beziehungs- und Erziehungspartnerschaft für den Schulerfolg unerlässlich ist und stetig gefestigt werden muss.

Schlüsselwörter

Elternarbeit, Kooperation, Elternhaus, Schule, Erziehungspartnerschaft, Elternbeirat, Schulforum, KESCH, Bildungsauftrag, Mitwirkung, Konfliktpotenzial, Lehrkraft, Lernförderung, Förderpläne, Schulleben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der notwendigen Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule, die heutzutage als eine gemeinsame Bildungs- und Erziehungspartnerschaft verstanden wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die verschiedenen Formen der Mitwirkung, die Rolle von Gremien wie dem Elternbeirat und dem Schulforum sowie die praktische Umsetzung der Elternarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Grundlagen und Möglichkeiten der Kooperation aufzuzeigen, die für das Gelingen der Lern- und Sozialisationsprozesse von Kindern unabdingbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf Fachliteratur, gesetzlichen Grundlagen (BayEUG) sowie offiziellen Leitlinien des Kultusministeriums basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Definitionen, rechtliche Regelungen, die Aufgabenfelder der Elternarbeit, die Analyse von Konfliktpotenzialen sowie die Vorstellung verschiedener Beteiligungsinstanzen und Praxisbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Erziehungspartnerschaft, Elternarbeit, Kooperation, Mitwirkung und Schulerfolg charakterisiert.

Welche Rolle spielt das Schulforum innerhalb der Kooperation?

Das Schulforum agiert als entscheidendes Gremium, in dem Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern und Schüler zusammenkommen, um über wichtige schulische Belange zu beraten und Empfehlungen auszusprechen.

Warum entsteht laut Autor häufig Konfliktpotenzial zwischen Eltern und Lehrkräften?

Das Konfliktpotenzial basiert laut Autor primär auf einem asymmetrischen Verhältnis, unterschiedlichen Erwartungshaltungen, persönlichen Ängsten der Eltern aus eigener Schulerfahrung sowie der hohen Arbeitsbelastung der Lehrkräfte.

Welchen Zweck verfolgen die beschriebenen Elternpatenschaften im Rahmen der VOB?

Elternpatenschaften aus der vertieften Berufsorientierung sollen Schülern der siebten bis neunten Jahrgangsstufe den Übergang von der Schule in die Berufswelt durch Kontakte in verschiedene Berufsbranchen erleichtern.

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Details

Title
Elternhaus und Schule. Unter welchen Bedingungen kann eine Zusammenarbeit funktionieren?
College
University of Würzburg
Grade
bestanden
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
12
Catalog Number
V941661
ISBN (eBook)
9783346273703
ISBN (Book)
9783346273710
Language
German
Tags
elternhaus schule unter bedingungen zusammenarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Elternhaus und Schule. Unter welchen Bedingungen kann eine Zusammenarbeit funktionieren?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/941661
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