"Rigoberta Menchú – eine Prophetin von heute". Ein Unterrichtsentwurf


Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2018

13 Seiten, Note: bestanden

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Stundenkontext
1.1 Stellung in der Unterrichtssequenz

2. Themenkonstitution und Zielverantwortung
2.1 Elementare Strukturen
2.2 Elementare Zugänge
2.3 Elementare Erfahrungen
2.4 Elementare Wahrheiten
2.5 Stundenziel und Feinziele

3. Artikulation
3.1 Lernschritte
3.2 Methoden
3.3 Medien
3.3 Artikulationsschema

4. Kritische Reflexion der Stunde
4.1 Erkenntnisse über Lernerfolge
4.2 Selbstwahrnehmung in der Rolle des Lehrers

5. Anhang mit verwendeten Medien und Arbeitsmaterialien

1. Stundenkontext

1.1 Stellung in der Unterrichtssequenz

Lehrplanbezug: Lehrplan Realschule R6: KR 7.1 Sprecher im Namen Gottes: Prophetinnen und Propheten „Rigoberta Menchú – eine Prophetin von heute“ Vor zwei Unterrichtsstunden wurde erarbeitet, was der Begriff „Prophet“ eigentlich meint.Die Schüler haben so eine Vorstellung davon, was einen Propheten ausmacht bzw. was dieser nun ist. In der vorangegangenen Stunde wurde ein Vertreter der Propheten aus der heutigen Zeit vorgestellt. Am Beispiel von Martin Luther King zeigte die Lehrkraft, wie ein durchschnittlicher Mensch auf die Missstände der heutigen Zeit aufmerksam machte und somit zum Propheten berufen wurde. Nun soll in dieser Unterrichtsstunde den Schülern einen weiteren Propheten von heute näher gebracht werden. Hier wird auf die weibliche Vertreterin, nämlich Rigoberta Menchú aus Guatemala, verwiesen. An ihrem Beispiel sollen die Schüler mit Hilfe ihres Buchtextes Genaueres über ihr Leben und Wirken herausfinden. Rigoberta Menchús prophetisches Verhalten wird innerhalb einer Gruppenarbeit erarbeitet und anschließend werden die Ergebnisse auf der Basis eines Interviews präsentiert wie auch gesichert.

2. Themenkonstitution und Zielverantwortung

2.1 Elementare Strukturen

Rigoberta Menchú wurde 1959 in Guatemala geboren. Sie wuchs auf einer spanischen Finca unter ärmliches Verhältnissen auf. Im Buchtext wird nun erzählt wie ihr Leben verlief sowie unter welchen Bedingungen sie und ihre Familie dort arbeiteten. Es wird beschrieben wie Rigoberta Menchú sich gegen die Ungleichheit von Minderheiten in der Welt aufbäumt. Sie wird klar als eine Menschenrechtsaktivistin, Prophetin dargestellt.

Der Buchtext ist eine rein informative Darstellung über den Verlauf Rigobertas Leben. Demzufolge zeigt der Text auf, wie sie durch Missstände geprägt wurde, aber auch dass sie und ihre Familie sich dagegen zu wehren versuchten. Damit ist nicht beabsichtigt, dass die Schüler die Lebensgeschichte der Rigoberta Menchú auswendig kennen sollen, sondern vielmehr sollen sie die Geschichte dieser Prophetin selbst als Lehre betrachten. Die Schüler erkennen, dass es im Leben auch ungerechte Situationen gibt. Wer selbst Ungleichheit erfährt, kann dagegen vorgehen. Zudem wird den Schülern anhand ihres Beispiels klar, dass Propheten keine perfekten Menschen sind. Gerade Menchú entwickelt sich im Laufe ihres Lebens weiter, lernt aus ihren Erfahrungen und setzt sich voller Leidenschaft gegen Ungerechtigkeit ein. Die Schüler können wie Menchú selbst Engagement aufbringen, das eigene Leben sowie das Leben anderer zu verbessern. Somit kann sie als eine Art Typisierung eines jeden Menschen gesehen werden.

2.2 Elementare Zugänge

Das Beispiel Rigoberta Menchú als eine moderne Prophetin soll die Schüler dazu ermutigen, das eigene Verhalten zu überdenken, Konfliktsituationen gewaltfrei zu lösen sowie im eigenen Leben selbst „prophetisch“ zu handeln. Hierfür werden die Schüler die eigene persönliche Beziehung zwischen ihnen und Gott überdenken, sodass das Modell der Stufen des religiösen Urteils von Oser/Gmünder zutreffend ist. Aufgrund des Alters der Schüler in der 7. Jahrgangsstufe, nämlich 12/13, ist anzunehmen, dass sich der Großteil zwischen den Stufen 2 (mythisch- wörtlicher Glaube) und 3 (synthetisch- konventioneller Glaube) befindet. Schüler, die sich auf Stufe 2 befinden, urteilen über die Beziehung zwischen Mensch und Gott so, dass diese Beziehung Auswirkungen auf das Leben des jeweiligen Menschen hat. Daher ist es für einen Menschen auf dieser Stufe absolut plausibel, wenn ein Gläubiger etwas von Gott erbittet und dieser ihm etwas gibt. Ein passendes Beispiel ist der regelmäßige Besuch des Gottesdienstes, damit Gott diesem Menschen Unterstützung in einer wichtigen Situation gibt. Dahingegen ist nicht zu verachten, dass die Schüler dieser Stufe auch der Meinung sind, dass Gott ihnen die Hilfe verweigert, wenn sie ihn vernachlässigt haben. Die Schüler der Stufe 3 jedoch folgen eher dem „Deismus“. Sie beurteilen auf dieser Stufe die Beziehung zu Gott genau entgegengesetzt. Es wird angezweifelt, ob überhaupt ein Gott existiert. Somit meinen sie, Gott habe keinen wirklich relevanten Einfluss auf das, was in der Welt/ in ihrem Leben passiert. Doch Rigoberta Menchús Rolle als Prophetin zeigt den Schülern der Stufe 2, dass das Vertrauen in Gott bestätigt wird, es macht sie stark sich gegen das Unrecht einzusetzen. Auch die Schüler, die in der Phase des Deismus angekommen sind, können anhand der Prophetin verstehen, dass sich Gott in seiner Barmherzigkeit uns gegenüber offenbart. Rigoberta Menchú erhält Unterstützung und Anerkennung in ihrem Tun, da der Glaube alle Menschen vor Gott gleich macht. Sie zeigt auf, dass wir Menschen gleich sind und daher keinen Anspruch darauf haben, Ungerechtigkeit walten zu lassen.

So kann sich auch in dieser Phase die Bereitschaft entwickeln, das Schicksal der Prophetin zu erkennen und ihr Engagement auf das eigene Verhalten und Leben zu übertragen.

2.3 Elementare Erfahrungen

Die elementaren Erfahrungen der Schüler sind immer sehr individuell und daher sensibel zu betrachten. Gerade die Kindheit auf der Finca kann bei den Schülern Mitleid erregen. Sie versuchen sich hineinzuversetzen, wie es ist als Kind in ihrem Alter einen ganzen Tag körperlich schwer arbeiten zu müssen. Möglicherweise haben sie schon einmal eine ähnliche Erfahrung gemacht, wenn sie beispielsweise schon einmal einen ganzen Tag dem Vater beim Holz machen geholfen haben, oder der Mutter im Haushalt zur Seite standen, im Sportverein für ein anstehendes Fest beim Aufbau mitgeholfen haben. Sicherlich hat jeder Schüler aus der Klasse anstrengende körperliche Arbeit verrichtet. Daher ist das Bewusstsein dies jeden Tag, für einen nur äußerst geringen Lohn, machen zu müssen recht hoch. Sie sind in der Lage sich in den Unmut von Rigoberta und ihrer Familie hineinzuversetzen.

Damit kann man sagen, dass die Schüler wissen, wie gutes/ gerechtes Verhalten im Leben konkret aussehen muss. Auch sind sie in der Lage zu erkennen, welchen Mut man für ein gutes Leben aufbringen muss und wie es zu beurteilen ist, wenn jemand oder eben auch man selbst, sich nicht korrekt verhält.

2.4 Elementare Wahrheiten

Die elementare Wahrheit hier besteht darin, dass Gott möchte, dass wir gut sind, ohne diesen Wunsch als Voraussetzung anzusehen. Wir Menschen wiederum fühlen uns gut, wenn wir auch unser Verhalten und Handeln als gut bewerten. So gibt Gott uns den Auftrag gut zu uns, zu anderen zu sein. Wichtig hierbei ist, dass jeder einzelne Mensch eben nur so gut handeln kann wie es diesem möglich ist. Denn Gott verlangt nicht von uns, besser als wir es eben können oder uns zutrauen, zu handeln. Damit lässt sich auch bestätigen, dass Gott uns vergibt, wenn wir nicht „gut genug“ gehandelt haben. Genau dieses Nachsehen Gottes verlangt er auch von uns Menschen. Daher sind Propheten Menschen, die so gut sie können, handeln und dabei auch anderen mit Nachsicht begegnen. Jeder einzelne kann nach seinen eigenen Maßstäben gut und gerecht sein.

2.5 Stundenziel und Feinziele

Stundenziel

Die Schüler können nun eine weitere bedeutsame Prophetin der heutigen Zeit benennen. Dabei orientieren sie sich am Verhalten der Prophetin, um das eigene Handeln zu reflektieren und dies eventuell zu ändern.

Feinziele

1. Die Schüler erkennen, dass die Propheten der heutigen Zeit (beispielsweise Martin Luther King oder Rigoberta Menchú) keine perfekten Menschen sind.
2. Die Schüler verstehen, dass jeder Mensch in der Lage ist sich für andere, für Minderheiten und für Ungerechtigkeit einzusetzen.
3. Die Schüler sehen, dass Konflikte auch gewaltfrei gelöst werden können.
4. Die Schüler reflektieren sich selbst im Kontext ihrer eigenen Umwelt.

3. Artikulation

3.1 Lernschritte

Als gemeinsamer Start in den Schultag wird ein Gebet aus dem Gebetsbuch der Klasse gelesen. Zum Einstieg in das Thema liest ein Schüler folgendes Zitat vor: „Ich träume von dem Tag, an dem die Beziehung zwischen den einheimischen und anderen Völkern gestärkt ist; wenn sie ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten verbinden und dazu beitragen können, das Leben auf diesem Planeten weniger ungerecht zu machen.“ (von Rigoberta Menchú). Nun wird innerhalb der Klasse erklärt, was dieses Zitat aussagen möchte. Einer der Schüler wird aufgefordert, einen weiteren Menschen zu benennen, der ebenfalls gegen Ungerechtigkeit in der gewaltfrei kämpft. Die Antwort wird auf den Prophetin Martin Luther King fallen, den die Schüler in der vorangegangenen Stunde kennenlernen durften.

Nun möchte der Lehrer der Klasse eine weitere Vertreterin von heutigen Propheten näherbringen, indem in der ersten Erarbeitungsphase der Buchtext auf den Seiten 20/21 gemeinsam gelesen wird. Während des gemeinsamen Lesen können Zwischenfragen geklärt werden. So zeigt der Lehrer den Schülern beispielsweise anhand einer großen Weltkarte, wo das Land Guatemala genau liegt. Damit können die Schüler sich geografisch orientieren.

Nachdem der Text nun gelesen wurde, wird in der zweiten Erarbeitungsphase eine arbeitsteilige Gruppenarbeit vom Lehrer angeleitet. Der Lehrer teilt die Schüler in insgesamt 5 Gruppen ein, die alle unterschiedliche Arbeitsaufträge zur genauen Analyse des Textes erhalten. In dieser Unterrichtsphase haben die Schüler ein Zeitlimit, indem die gestellte Aufgabe gemeinsam in der Gruppe gelöst werden soll. Der Lehrer geht in der Zwischenzeit von Gruppe zu Gruppe, um dort mögliche Fragen zu beantworten oder Hilfestellung bei Problemen anbietet.

Die dritte Erarbeitungsphase besteht aus dem Zusammentragen der Ergebnisse aus den einzelnen Arbeitsaufträgen. Die Schüler bleiben in ihren Gruppen und jeweils ein Schüler pro Arbeitsgruppe trägt die Ergebnisse der ganzen Klasse vor.

Um diese Ergebnisse nochmals kompetenzorientiert zu sichern, werden zwei Schüler aus der Klasse vom Lehrer gebeten nach vorne zu kommen, um in der Form eines Rollenspiels, genauer eines Interviews, das Leben und Wirken von Rigoberta Menchú darzustellen. Einer der Schüler wird zum Journalist erklärt und der andere schlüpft in die Rolle der Rigoberta. Dabei fordert der Lehrer die Klasse auf eine Podiumsdiskussion einzuleiten. So können Journalist, Rigoberta und die ganze Klasse über das Leben der Prophetin, ihre Wirken und ihre Wirkung sowie über andere Ungerechtigkeiten und Missstände diskutieren. Die Lehrkraft hält sich in dieser Sicherungsphase als Moderator sehr zurück, da die Klasse von selbst über die Thematik sprechen soll.

3.2 Methoden

Diese Unterrichtsstunde lebt von ihren unterschiedlichen Methodeneinsätzen. Zunächst verwendet die Lehrkraft ein Zitat, das im Lehrer- Schüler- Gespräch genauer betrachtet werden soll. So hat jeder Schüler der Klasse die Möglichkeit, etwas zur Thematik mitteilen zu können. Es wird Raum für eine mögliche Diskussion geschaffen. Im weiteren Ablauf wird der Buchtext über Rigoberta Menchú gemeinsam in der Klasse von einzelnen Schülern Abschnitt für Abschnitt laut gelesen. Hier üben die Schüler ihre Lesekompetenz und können gleichzeitig Verständnisfragen klären. Die Lehrkraft versucht mögliche unbekannte Wörter selbst zu erläutern oder fragt auch in der Klasse nach, ob die Schüler sich unbekannte Begrifflichkeiten gegenseitig erklären können. Jeder soll mit dieser Methode den Text genau gelesen und verstanden haben.

In der nächsten Erarbeitungsphase wird eine offenere Unterrichtsmethode verwendet, nämlich die arbeitsteilige Gruppenarbeit. Hierbei bekommt jede der fünf Gruppen einen anderen Arbeitsauftrag. Diese Form der Gruppenarbeit ist sehr effektiv, da so im gleichen Zeitraum viele unterschiedliche Aspekte des Textes/ der Thematik von den Schülern erarbeitet werden können. Zudem sehen die Schüler sich in der Verantwortung ihren Mitschülern mitteilen zu können, was sie herausgefunden haben. Denn jede Gruppe erhält andere Ergebnisse. Dennoch ist dabei wichtig, dass die Schüler wissen, wie eine Gruppenarbeit funktioniert. Sollten die Schüler darin ungeübt sein, müssen vorher die Regeln einer Gruppenarbeit nochmals gemeinsam im Lehrer- Schüler- Gespräch festgelegt werden. Die Schüler übernehmen Verantwortung für ihre Ergebnisse, lernen Probleme mit anderen zu diskutieren und müssen ihre eigenen Meinungen gut argumentieren. Daher ist die Form der arbeitsteiligen Gruppenarbeit in dieser Stunde sehr angebracht.

Das Zusammentragen der Ergebnisse durch jeweils einen Sprecher aus der Gruppe fördert die Präsentationskompetenz der Schüler. Sie sprechen vor der ganzen Klasse im Namen ihrer Gruppe, so werden auch rhetorische Fertigkeiten geschult. Zudem besteht die Möglichkeit für den Rest der Klasse Fragen stellen zu können.

Die letzte Methode dieser Stunde lebt vom Gespräch der Schüler. Zwei aus der Klasse schlüpfen in die Rolle eines Journalisten und der Rigoberta Menchú, damit müssen sich die Schüler in andere Persönlichkeiten hineinzuversetzen. Diese beiden geben die Thematik vor und regen zum Gespräch an. Weiterhin soll es ein offenes Interview geben, sodass sich die anderen aus der Klasse beteiligen können. Jeder hat die Möglichkeit das Interview weiter zu spinnen wie auch durch eigene Einwände die Thematik auszuweiten. Somit werden die Schüler in dieser Phase gezielt zur kompetenzorientierten Ausweitung des Themas.

3.3 Medien

Medien werden in dieser Stunde nur recht wenige benutzt. Anfangs bedient sich die Lehrkraft eines Zitates, das per Objektkamera an die Tafel geworfen wird. So haben die Schüler dieses Zitat direkt vor Augen und können mitlesen. Es soll zu eigentlichen Thema hinführen. Als weiteres Medium wird der Text aus dem Religionsbuch verwendet. Dieser bietet sich an, da hier die Lebensgeschichte von Rigoberta Menchú auf altersgerechte Art und Weise dargestellt wird. Die Gruppenarbeitsphase wird mit Hilfe von Arbeitsblättern, auf denen die genauen Arbeitsaufträge formuliert sind, gestaltet. So erhalten die Schüler genaue Arbeitsaufträge und Impulse für ihre Erarbeitung. Gleichzeitig erarbeiten die Schüler gemeinsam in den Gruppen mögliche Interviewkarten (die zum Arbeitsauftrag innerhalb der Gruppen verteilt werden) selbst.

In der letzten Phase, nämlich der Sicherung, bedient sich der Lehrer keinem weiterem Medium als den vorher gestalteten Interviewkarten für das Rollenspiel. Somit ist diese Unterrichtsstunde nicht sehr Vielfältig im Einsatz der Medien, aber dennoch ausreichend, um den Schülern das wesentliche Stundenziel nahezubringen. Hier stehen nämlich die kompetenzorientierten Methoden eher im Vordergrund.

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Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
"Rigoberta Menchú – eine Prophetin von heute". Ein Unterrichtsentwurf
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
bestanden
Jahr
2018
Seiten
13
Katalognummer
V941667
ISBN (eBook)
9783346304780
ISBN (Buch)
9783346304797
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rigoberta, menchú, prophetin, unterrichtsentwurf
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, "Rigoberta Menchú – eine Prophetin von heute". Ein Unterrichtsentwurf, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/941667

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