Blockchain-Technologie. Chance oder Risko?

Funktionsweise und Anwendungsbereiche


Seminararbeit, 2020

29 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellun
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbei

2 Entstehung und Funktionsweise der Blockchain-Technologi
2.1 Entstehungsgeschichte und Intentio
2.2 Funktionswe

3 Anwendungsbereiche der Blockchain in der Praxis
3.1 Smart Contracts
3.1.1 Grundidee und technische Einordn
3.1.2 Anwendung in der Versicherungsbranche
3.1.3 Anwendung in der Unternehmensfinanzier
3.2 Kryptowährungen und Initial Coin Offering
3.2.1 Einführung in die Kryptowährunge
3.2.2 Initial Coin Offerings als Unternehmensfinanzierung

4 Fazit und Zukunftsausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1:Transaktion eines Schuldscheindarlehens

Abbildung 2: Volumen des deutschen Schuldscheinmarktes

Abbildung 3: Wertentwicklung des Bitcoins von 2016-2020

Abbildung 4: Struktur eines IC

Abkürzungsverzeichnis

Abb Abbildung

ABS Asset Backed Securities

bspw beispielsweise

bzgl bezüglich

bzw beziehungsweise

ca circa

d. h das heißt

EUR Euro

EZB Europäische Zentralbank

ggf gegebenenfalls

ICO Initial Coin Offering

IT Informationstechnologie

LBBW Landesbank Baden-Württemberg

Mrd Milliarden

sog sogenannte

SSD Schuldscheindarlehen

u. a unter anderem

USD US-Dollar

v. a vor allem

Vgl vergleiche

z. B zum Beispiel

Einleitung

1.1 Problemstellung

Auf der Suche nach Innovationen und neuen Technologien sind Unternehmen bereit, hohe Investitionen zu tätigen. Bei einer dieser Innovationen handelt es sich um die Blockchain-Technologie. Diese von Informatikern und Kryptologen entwickelte Technologie wird in den Medien immer publiker. Teilweise wird sie sogar als allumfängliche Lösung für die Abbildung und Abwicklung von Geschäftsprozessen dargestellt. Überwiegend wird die Technologie bisher nur im Zusammenhang mit Kryptowährungen erwähnt, jedoch kann sie in den verschiedensten Bereichen Anwendung finden.1 Ihre Funktionsweise und die Hintergründe ihrer Entstehung sind jedoch häufig nicht bekannt. Was hat es mit dieser Technologie auf sich, welche Bereiche könnten von ihrem Einsatz profitieren und wo findet sie bereits Anwendung?

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob es sich bei der Blockchain- Technologie um eine zukunftsweisende Innovation, oder lediglich um einen Hype handelt, der derzeit in den Medien präsent ist. Dabei soll zunächst die Entstehungsgeschichte und die grundlegende Funktionsweise der Blockchain vorgestellt werden. Des Weiteren werden Anwendungsbereiche aus der Praxis behandelt. Hierbei wird u. a. die Bedeutung der Blockchain-Technologie im Bereich der Smart Contracts erläutert. Dabei liegt der Schwerpunkt insbesondere auf deren Anwendungsmöglichkeiten in der Versicherungsbranche und im Finanzmanagement untersucht. Darauf folgt die Analyse der auf Blockchain- Technologie basierenden Kryptowährungen. Diesen digitalen Währungen wird eine zunehmende Bedeutung für zukünftige Zahlungssysteme zugeschrieben. Dabei wird auch auf ihre Funktion als spezielle Form der Unternehmensfinanzierung eingegangen. Nach einer Gegenüberstellung von Risiken und Chancen, die der Einsatz von Blockchain-Technologie nach sich zieht, folgt abschließend ein Fazit und ein Zukunftsausblick.1

2 Entstehung und Funktionsweise der Blockchain-Technologie

2.1 Entstehungsgeschichte und Intention

Ihren Ursprung hat die Blockchain-Technologie in den Folgen der Finanzkrise im Jahre 2008. Der Zusammenbruch einer systemrelevanten Investmentbank in den USA löste eine Kettenreaktion aus. Es folgte ein Einbruch der Wirtschaft und eine weltweite Rezession. Das Vertrauen der Verbrauchern gegenüber Banken, Finanzsystemen und Staaten leidet bis heute unter den damaligen Vorkommnissen.

Auf der Suche nach einem Zahlungssystem, welches ohne ein zwischengeschaltetes Finanzinstitut funktioniert, wurde 2008 unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto das sogenannte Bitcoin-Whitepaper mit dem Titel „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“ veröffentlicht. Darin wurde ein Peer-to-Peer-Netzwerk vorgestellt, welches es ermöglicht Online-Zahlungen durchzuführen, ohne dafür eine Bank zu benötigen.2 Welche Person, Gruppe oder Institution hinter der Veröffentlichung steckt, ist bis heute ungeklärt. Das Bitcoin-Whitepaper und die damit verbundene Idee eines dezentralisierten Netzwerkes fand bei Kryptografen und IT-Spezialisten großen Anklang. Bis dato konnten elektronische Zahlungen nur über ein involviertes Finanzinstitut abgewickelt werden. Die Möglichkeit über eine virtuelle Währung, bspw. Bitcoin, Transaktionen abzuwickeln, war eine revolutionäre Kombination aus mehreren Technologien.3 Diese werden heute typischerweise als Blockchain bezeichnet. Doch nicht nur für ein elektronisches Zahlungssystem kann die Blockchain- Technologie verwendet werden. 4 Sie kann u. a. für die digitale Validierung von Identitäten, die Ausführung von automatischen Transaktionen, die Automatisierung von Reporting-Tätigkeiten, die digitale Übertragung von Eigentum und die Abwicklung von Verträgen eingesetzt werden.5

2.2 Funktionsweise

Vereinfacht gesagt, handelt es sich bei einer Blockchain um eine Kette von aneinander gereihten Informationen, die in sogenannten Blöcken zusammengefasst werden. Diese Informationen bilden ein dezentrales Register, welches die Datenketten dauerhaft, vertrauenswürdig und zu jeder Zeit transparent, speichert. Das Register ist für alle zugänglich, die an diesem Blockchain-Netzwerk teilnehmen. Es wird hierbei keine zentrale Instanz zur Speicherung benötigt.6

Die einzelnen Datenblöcke innerhalb der Blockchain sind dabei unveränderlich, da sie immer auf dem vorherigen Block aufbauen. Somit lässt sich jeder einzelne Datensatz überprüfen. Es entsteht eine Datenbank, die sich im Hinblick auf die Art und Weise der Datenspeicherung, von klassischen Datenbanken differenziert.7 Der Unterschied liegt darin, dass die Blockchains in Form eines Distributed Ledgers verwaltet werden. Das bedeutet, dass alle Daten innerhalb des Netzwerkes verteilt auf den Rechnern der Teilnehmer gespeichert und fortgeschrieben werden. Daraufhin stehen die Datensätze jedem zur Verfügung stehen und so die Datenstruktur manipulationssicher wird. Klassische Datenbanken werden nach dem sogenannten Client-Server-Modell konstruiert, bei welchem die Informationssätze zentral gespeichert werden. Das hat zur Folge, dass die einzelnen Netzwerkteilnehmer die Daten nicht verifizieren können, sondern einer zentralen Autorität vertrauen müssen.8 Gemeinsam bilden die einzelnen Konten anschließend das Netzwerk.9 Dieses Netzwerk kann unter anderem dazu verwendet werden, um Transaktionen abzuwickeln. Jede einzelne Übertragung, die innerhalb des Netzwerkes stattfindet, wird an allen Knotenenden, d. h. bei den Netzwerkteilnehmern, parallel gespeichert. Eine zentrale Institution, die die administrative Rolle übernimmt, wird dadurch obsolet.

Die Gewährleistung der Sicherheit innerhalb einer Blockchain erfolgt durch ihre spezielle Form der Verkettung. Alle Datenblöcke werden kryptografisch verkettet. Das bedeutet sie sind in chronologischer Reihenfolge miteinander verbunden. Hinter dieser Reihe werden mathematische Prüfsummen hinterlegt, sogenannte Hashs. Wird nun beispielsweise eine Transaktion getätigt, wird der daraus resultierende Datensatz in der Blockchain verschlüsselt, abgelegt und alle Daten im vorherigen Block sind nicht mehr veränderbar.10 Damit werden alle Informationen, die innerhalb einer Blockchain gespeichert sind, als „sicher“ angesehen. Sollte sich die Information eines Blockes innerhalb der gesamten Kette nur minimal ändern, würde die Prüfsumme nicht mehr übereinstimmen und das gesamte Netzwerk würde erkennen, dass die Referenz ungültig ist. Diese Tatsache macht es nahezu unmöglich einen Datensatz zu fälschen, da man dabei jeden Teilnehmer des Netzwerkes überzeugen müsste, dass die gefälschte Kette nun „die Richtige“ sei.11

Zusammenfassend werden einige Grundvoraussetzungen sichtbar, die einen erfolgreichen Einsatz der Blockchain-Technologie ermöglichen. Zunächst benötigt man Teilnehmer, die gemeinsam das Netzwerk bilden. Deren Anzahl hängt vom individuellen Anlass und Verwendungszweck der Blockchain ab. Eine weitere Eigenschaft, die erfüllt werden muss, stellt die Sicherheit dar. Durch Kontrollmechanismen, wie der Unveränderlichkeit der Datenblöcke und der ständigen Transparenz über alle Transaktionen, wird ein gemeinsamer Konsens gefunden und innerhalb des Netzwerkes verteilt.12 Eine weitere Voraussetzung stellt die Anonymität der Teilnehmer dar. So können zwar alle Transaktionen innerhalb des Netzwerkes von jedem Teilnehmer nachvollzogen werden, jedoch sind die Personen oder Organisationen dahinter verschlüsselt. Wie bereits erwähnt, muss unter allen Netzwerkknoten ein einheitlicher Konsens hergestellt werden, welcher Datensatz „richtig“ ist.

Dies wird schlicht durch die Annahme, dass alle Datenblöcke innerhalb der Blockchain stets korrekt sind, erreicht. Diese Annahme wird durch das Kontrollinstrument der Unveränderbarkeit aller Datensätze gewährleistet.

3 Anwendungsbereiche der Blockchain in der Praxis

3.1 Smart Contracts

3.1.1 Grundidee und technische Einordnung

Wenn man sich mit der Funktionsweise und den Hintergründen der Blockchain- Technologie beschäftigt, kommt man zwangsläufig mit dem Begriff Smart Contracts in Berührung. Diesen sogenannten intelligenten Verträgen wird das Potenzial nachgesagt, den elektronischen Handel und die Abwicklung von Verträgen in Zukunft erheblich zu verändern.13

Der Grundgedanke, Verträge durch webbasierte Programmcodes und Computerprotokolle zu unterstützen, kam bereits Ende des zwanzigsten Jahrhunderts auf. Der US-amerikanische Informatiker und Jurist Szabo erkannte schon damals, bevor die Idee der Blockchain-Technologie überhaupt aufkam, dass das Vertragswesen durch technische Unterstützung erheblich entlastet werden könnte.14 Entgegen der Bedeutung des Begriffs Contract handelt es sich bei einem Smart Contract jedoch nicht um einen Vertrag an sich, sondern vielmehr um die Durchführung eines Programmablaufs, wie er auch bei Verträgen Anwendung findet. Die Ausführung des Programms ist an bestimmte Bedingungen oder Ereignisse geknüpft, die zuvor festgelegt werden.15 Diese Bedingungen können beispielsweise die Ausführung einer Überweisung oder die Ankunft einer Lieferung am Zielort sein. Die Kriterien werden in einem Programmcode protokolliert, der dann anschließend in einem Blockchain- Netzwerk hinterlegt wird. Basierend auf einer Wenn-Dann-Logik werden dadurch Ereignisse ausgelöst, sollten die gegebenen Kriterien erfüllt werden.

Ein einfaches Beispiel hierfür wäre eine Wette auf das Ergebnis eines Münzwurfs. Ein Spieler setzt auf „Kopf“ als Ergebnis des Wurfes. Sollte die Bedingung eintreten, verdoppelt er seinen Einsatz, ansonsten verliert er seinen gesamten Wetteinsatz.16

Dieses simple Beispiel kann auch auf deutlich komplexere Sachverhalte angewandt werden. So sind der Anzahl an möglichen Ereignissen und darauffolgenden Programmabläufen in der Theorie keine Grenzen gesetzt. In Kombination mit der Blockchain-Technologie bieten Smart Contracts sowohl die Möglichkeiten bestehende, als auch zukünftige Verträge digital abzuwickeln und zu verwalten. Dies spart nicht nur Zeit und Transaktionskosten, sondern bietet auch im Sicherheitsaspekt erhebliches Optimierungspotenzial.17 Da das Prinzip einer Blockchain auf der Unveränderbarkeit, Transparenz und Sicherheit von Daten basiert, bietet die Blockchain-Technologie das perfekte Grundgerüst für die Abwicklung und Abbildung von Verträgen (Vgl. Abschnitt 2.2).

Derzeit wird in der Wirtschaft und im Privatbereich nur mit Verträgen gehandelt, die Kryptografen als sogenannte Silly Contracts bezeichnen. Diese Verträge werden manuell ausgestellt, auf Papier unterschrieben und anschließend in den Systemen abgebildet. Das hat zur Folge, dass es zu Abweichungen zwischen der manuellen und digitalen Form kommen kann. Des Weiteren sind Klauseln in Verträgen oft mehrdeutig und es kommt zu Problemen, sollte die Interpretation dieser Klauseln zwischen den einzelnen Vertragsteilnehmern abweichen.18 Treten diese Unstimmigkeiten zwischen den Vertragspartnern ein, werden externe Dritte benötigt, um zwischen den Teilnehmern zu vermitteln. Diese Abweichungen können mit Hilfe des Einsatzes von intelligenten Verträgen verhindert werden. Durch die manipulationssichere Datenstruktur und Nachvollziehbarkeit aller Transaktionen, innerhalb eines Blockchain-Netzwerkes, wird unter allen Teilnehmern ein einheitlicher Konsens hergestellt (Vgl. Abschnitt 2.2).

Das gleiche gilt für die Implementierung eines Smart Contracts in eine Blockchain. Nach der Integrierung des Programmcodes in das Netzwerk tritt der Smart Contract sozusagen als eigener Teilnehmer auf, der nach den Regeln seines Protokolls agiert.19 Treten bestimmte Ereignisse ein, werden der Programmcode und die damit verbundenen Abläufe ausgeführt. Diese sind anschließend für alle Teilnehmer nachvollziehbar und der gemeinsame Konsens wird gewahrt.

3.1.2 Anwendung in der Versicherungsbranche

Wie bereits erwähnt, sind die Anwendungsmöglichkeiten von Smart Contracts nahezu unbegrenzt. Einer der Bereiche, die von Effizienzvorteilen bei der Vertragsabwicklung besonders profitieren können, ist die Versicherungsbranche. Hier werden für die einzelnen Versicherungen überwiegend noch papierhafte Verträge unterschrieben. Die damit verbundenen Aufgaben sind sehr zeitaufwendig und kostenintensiv für die Versicherungsunternehmen. Neben der Einholung der Unterschrift müssen die Verträge anschließend im System dokumentiert und abgelegt werden. Des Weiteren folgen die laufende Überwachung und die Prüfung etwaiger Ansprüche des Versicherungsnehmers aus dem Vertrag. Eine digitalisierte Verwaltung der Verträge, über die Blockchain-Technologie mit integrierten Smart Contracts, könnte für die Unternehmen enorme Kosteneinsparungen zur Folge haben. Ein Beispiel, für den Einsatz von Smart Contracts, ist hierbei die Prüfung und Auszahlung der Vertragsansprüche an den Versicherten.20

[...]


1 Vgl. Burniske, C. & Tatar, J. (2018), S. 26

2 Vgl. Nakamoto, S. (2008), S. 1

3 Vgl. Arslanian, H. & Fischer, F. (2019), S. 97-98

4 Vgl. ebenda, S. 96-98

5 Vgl. Mandl, I. (2019) S. 29

6 Vgl. Fill, H., Meier, A. & Härer, F. (2020), S. 3

7 Vgl. Siegel, D. (2019) S. 270

8 Vgl. Wilkens, R. & Falk, R. (2019), S. 4-6

9 Vgl. Siegel, D. (2019) S. 270

10 Vgl. Wilkens, R. & Falk, R. (2019), S. 4-7

11 Vgl. Million, C. (2019), S. 22

12 Vgl. ebenda, S. 24

13 Vgl. Vigliotti, M. & Jones, H. (2019), S. 133

14 Vgl. Wilkens, R. & Falk, R. (2019), S. 3

15 Vgl. Million, C. (2019), S. 117

16 Vgl. Wilkens, R. & Falk, R. (2019), S. 9

17 Vgl. Million, C. (2019), S. 55

18 Vgl. Lewrick, M. & Giorgio, C. (2018), S. 72-73

19 Vgl. Wilkens, R. & Falk, R. (2019), S. 10

20 Vgl. ebenda, S. 24-25

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Blockchain-Technologie. Chance oder Risko?
Untertitel
Funktionsweise und Anwendungsbereiche
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg
Note
1,3
Jahr
2020
Seiten
29
Katalognummer
V941713
ISBN (eBook)
9783346272232
ISBN (Buch)
9783346272249
Sprache
Deutsch
Schlagworte
blockchain-technologie, chance, risko, funktionsweise, anwendungsbereiche
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Blockchain-Technologie. Chance oder Risko?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/941713

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