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Der Einfluss zweier unterschiedlicher Schnellkrafttrainingsmethoden auf die Sprunghöhe

Título: Der Einfluss zweier unterschiedlicher Schnellkrafttrainingsmethoden auf die Sprunghöhe

Tesis de Maestría , 2008 , 100 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Sebastian Wagener (Autor)

Deporte - Quinesiología y teoría del entrenamiento
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In jüngster Vergangenheit wurden im Bereich der Trainings- und Bewegungswissenschaft immer neue Erkenntnisse bezüglich der motorischen Beanspruchungsform Kraft gewonnen. Dies ist insofern sehr interessant, als dass die Kraft die wichtigste Grundlage für sportliche Bewegungen darstellt. „Alle körperlichen Tätigkeiten des Menschen sind ohne Kraft undenkbar. Insbesondere können sportliche Leistungen nur mit einem bestimmten Einsatz an motorischer Kraft verwirklicht werden.“ (EHLENZ, GROSSER, ZIMMERMANN 2003). So schreibt auch KOMI (1994): „Körperliche Aktivität und sportliche Leistung entstehen als Ergebnis der Auswirkungen muskulärer Kontraktionen auf das Hebelsystem des Knochengerüsts.“ Im Sport, insbesondere im Leistungs- und Hochleistungssport, ist es aufgrund zunehmender Professionalisierung in letzter Zeit immer wichtiger geworden, die Trainingsmethoden entsprechend dem neuesten wissenschaftlichen Stand weiter zu entwickeln und gegebenenfalls daran anzupassen. Gerade im Teilbereich Krafttraining gab und gibt es allerdings immer wieder Verfechter unterschiedlicher Trainingsmethoden und -theorien. Allen gemein ist jedoch das verstärkte Interesse an den Kraftfähigkeiten und ihrer Komponenten (vgl. SCHMIDTBLEICHER & GÜLLICH 1999). Hierbei ist hervorzuheben, dass die Strukturierung der einzelnen Kraftfähigkeiten seit den späten achtziger Jahren einen Umbruch erfahren hat. PAMPUS (2001) schreibt dazu: „Durch neuere Forschungsergebnisse sind nämlich die etablierte, gleichgewichtende Strukturierung der einzelnen Kraftfähigkeiten und das daraus abgeleitete Konzept zur Klassifizierung der Trainingsmethoden sowie die daraus folgenden methodischen Maßnahmen zu deren Verbesserung zu Recht in Frage gestellt worden.“ Vor allem die wichtigen Teilkomponenten Maximalkraft und Schnellkraft einschließlich ihrer Trainingsmethoden wurden neu strukturiert und aufgeschlüsselt, da laut SCHMIDTBLEICHER & GÜLLICH (1999) eine effektive Gestaltung des Krafttrainings nur unter Berücksichtigung der Struktur der Kraftfähigkeiten möglich ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemdarstellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Der Kraftbegriff

2.1 Definition der Kraft

2.2 Dimensionale Struktur der Kraft

2.3 Maximalkraft

2.4 Schnellkraft

2.4.1 Startkraft

2.4.2 Explosivkraft

2.4.2.1 Explosiv-ballistische Kontraktionen

2.5 Reaktivkraft – Schnellkraftleistungen im DVZ

2.6 Zusammenhang von Maximalkraft und Schnellkraft

2.7 Sprungkraft

2.8 Kraft-Geschwindigkeits-Relation nach HILL

2.9 Kraftausdauer

2.10 Morphologische Einflussgrößen der Kraft

2.10.1 Physiologischer Muskelquerschnitt

2.10.2 Muskelfaserzusammensetzung

2.11 Neuronale Einflussgrößen der Kraft

2.11.1 Intramuskuläre Koordination

2.11.2 Rekrutierung

2.11.3 Frequenzierung

2.11.4 Synchronisation

2.11.5 Intermuskuläre Koordination

2.11.6 Inhibitorische Hemmung

3 Trainingsmethoden zur Verbesserung der Schnellkraft

3.1 Methoden zur Verbesserung der Maximalkraft

3.1.1 Methoden zur Vergrößerung des Muskelquerschnitts (Hypertrophiemethoden)

3.1.2 Methoden zur Verbesserung der intramuskulären Koordination

3.2 Schnellkrafttrainingsmethoden (Mischmethoden)

3.2.1 Schnellkraftmethode

3.2.2 Methode nach dem Prinzip der Muskelleistungsschwelle

3.3 Trainingsmethoden zur Verbesserung der Reaktivkraft

4 Empirische Befunde

4.1 Methodenkombination

4.2 IK-Methode

4.3 Ballistisches Training und Plyometrie

5 Hypothesenbildung

6 Methodik

6.1 Standardsprungkrafttest

6.1.1 Squat-Jump

6.1.2 Counter-Movement-Jump

6.1.3 Drop-Jump

6.2 Datenverarbeitung und Statistik

7 Ergebnisse

7.1 Entwicklung bei Squat-Jump und Counter-Movement-Jump

7.2 Entwicklung bei Drop-Jumps aus verschiedenen Fallhöhen

7.3 Gruppenvergleiche für die Leistungsentwicklung bei SJ und CMJ

8 Diskussion

8.1 Entwicklung der Sprungleistung beim Squat-Jump

8.2 Entwicklung der Sprungleistung beim Counter-Movement-Jump

8.3 Entwicklung der Sprungleistung beim Drop Jump

8.4 Erklärungsansätze für die Entwicklungen

9 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss zweier verschiedener Schnellkrafttrainingsmethoden (mit 30% vs. 60% des 1 RM) auf die vertikale Sprunghöhe im Standardsprungkrafttest (Squat-Jump, Counter-Movement-Jump und Drop-Jump) bei Probanden mit geringer Vorerfahrung.

  • Strukturelle Analyse der motorischen Eigenschaft Kraft
  • Differenzierung zwischen Startkraft, Explosivkraft und Maximalkraft
  • Vergleich von Trainingsmethoden zur Verbesserung der Schnellkraft
  • Untersuchung neuronaler und morphologischer Einflussgrößen der Kraft
  • Empirische Überprüfung der Effektivität unterschiedlicher Lastintensitäten

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Startkraft

Die Startkraft stellt laut HOLLMANN & HETTINGER (2001) eine relativ eigenständige Komponente der Schnellkraft dar und wird nur dann zum leistungsbestimmenden Faktor, wenn ein Ereignis eine Reaktion mit hoher Anfangsbeschleunigung erfordert, wie z.B. beim Boxen oder Fechten. Sie ist in Anlehnung an TIDOW & WIEMANN (1993a) von der Kontraktilität und vom Querschnitt der schnellen motorischen Einheiten des Typ-II determiniert. Laut BÜHRLE in BÜHRLE (1985) kommt die Startkraft nur während der ersten 30 msec eines Kontraktionsvorganges zum tragen. Nach BÜHRLE & SCHMIDTBLEICHER (1981b) ist sie für die Beschleunigungskraft relativ unbedeutend.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die sportwissenschaftliche Relevanz der Kraft und Problemstellung hinsichtlich der Trainingsmethoden.

2 Der Kraftbegriff: Detaillierte Definition und Einordnung der Kraftfähigkeiten (Maximalkraft, Schnellkraft, Reaktivkraft) sowie deren morphologische und neuronale Grundlagen.

3 Trainingsmethoden zur Verbesserung der Schnellkraft: Vorstellung von Methoden zur Steigerung der Maximalkraft (Hypertrophie, IK-Methode) sowie spezifischen Schnellkraft- und Reaktivkraftmethoden.

4 Empirische Befunde: Übersicht und Diskussion bisheriger wissenschaftlicher Studien zur Effektivität von Schnellkraft- und Kombinations-Trainingsmethoden.

5 Hypothesenbildung: Ableitung der sieben prüfbaren Hypothesen basierend auf dem aktuellen Stand der Literatur.

6 Methodik: Beschreibung des Studiendesigns, der Probandengruppen sowie der Testverfahren (Standardsprungkrafttest) und statistischen Auswertung.

7 Ergebnisse: Darstellung der Leistungsentwicklung in den Sprungvarianten SJ, CMJ und Drop-Jump über den Untersuchungszeitraum.

8 Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext des Trainiertheitsgrades der Probanden und Vergleich mit existierender Fachliteratur.

9 Zusammenfassung: Fazit der Arbeit mit der Schlussfolgerung, dass die Wirksamkeit von Schnellkrafttraining maßgeblich vom Ausgangsniveau des Athleten abhängt.

Schlüsselwörter

Schnellkraft, Maximalkraft, Sprungkraft, Krafttraining, Explosivkraft, Startkraft, Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus, neuromuskuläre Koordination, Muskelquerschnitt, IK-Methode, Muskelfasertypen, Leistungsdiagnostik, Sportwissenschaft, Trainingslehre, Periodisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung des Einflusses verschiedener Schnellkrafttrainingsmethoden auf die Sprungleistung bei Sportstudenten und Freizeitsportlern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Struktur der Kraftfähigkeiten, die physiologischen Grundlagen der Schnellkraft sowie deren praktische Trainierbarkeit durch unterschiedliche Lastintensitäten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Vergleich der Effektivität von zwei verschiedenen Schnellkrafttrainings-Ansätzen (30% vs. 60% des 1 RM) im Hinblick auf Verbesserungen bei verschiedenen Sprungformen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine sportwissenschaftliche Längsschnittstudie mit 77 Probanden, bei der mittels Standard-Sprungkrafttests (Squat-Jump, Counter-Movement-Jump, Drop-Jump) die Leistungsentwicklung gemessen wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition der Kraftkomponenten, die Vorstellung gängiger Trainingsmethoden und die detaillierte Auswertung der empirisch gewonnenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Schnellkraft, Maximalkraft, Sprungkraft, neuromuskuläre Koordination, Kraft-Zeit-Kurve und Leistungsindex.

Warum verbesserten sich die Probanden bei den Drop-Jumps nicht?

Der Autor führt dies auf das Fehlen spezifischer, auf den kurzen Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus (DVZ) ausgerichteter Trainingsinhalte und die unzureichende Kraftbasis der Testpersonen zurück.

Welche praktische Schlussfolgerung zieht der Autor für das Training?

Für Athleten mit niedrigem Kraftniveau wird eine Blockperiodisierung empfohlen, die erst eine Steigerung des Muskelquerschnitts und der intramuskulären Koordination vorsieht, bevor spezifische Schnellkraftreize gesetzt werden.

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Detalles

Título
Der Einfluss zweier unterschiedlicher Schnellkrafttrainingsmethoden auf die Sprunghöhe
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Sportwissenschaften)
Calificación
1,7
Autor
Sebastian Wagener (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
100
No. de catálogo
V94171
ISBN (Ebook)
9783640102884
Idioma
Alemán
Etiqueta
Einfluss Schnellkrafttrainingsmethoden Sprunghöhe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Wagener (Autor), 2008, Der Einfluss zweier unterschiedlicher Schnellkrafttrainingsmethoden auf die Sprunghöhe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94171
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