Nachhaltiges Investment. Anlagestrategien und Gewährleistung der Nachhaltigkeit in Fonds


Seminararbeit, 2018

38 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Nachhaltiges Investment
2.1 Definition des Nachhaltigkeitsbegriffs
2.2 Vertiefung des Nachhaltigkeitsbegriffs in Bezug auf nachhaltiges Investment

3 Was ist ein Investmentfonds?

4 Nachhaltige Anlagestrategien
4.1 Aktive Nachhaltigkeitsstrategien
4.1.1 Engagement
4.1.2 Stimmrechtsausübung
4.2 Passive Nachhaltigkeitsstrategien
4.2.1 Integration
4.2.2 Ausschlüsse
4.2.3 Best-in-Class
4.2.4 Themenfonds
4.2.5 Impact Investing

5 Gewährleistung der Nachhaltigkeit in Fonds
5.1 Principles for Responsible Investment
5.2 The European Sustainable Investment Forum
5.3 Forum Nachhaltige Geldanlagen
5.3.1 FNG-Nachhaltigkeitsprofile
5.3.2 Das FNG-Siegel
5.4 Morningstar Sustainability Rating

6 Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

In der Welt der Finanzmärkte ist ein regelrechter Megatrend zu erkennen. Nach Angaben des Sustainable Business Institute (SBI) wurden Investoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Beginn des Jahres 2013 ganze 384 nachhaltige Publikumsfonds angeboten. Diese hielten ein Vermögen von ca. 35 Mrd. Euro. Das dritte Quartal in 2017 verzeichnet nunmehr 461 nachhaltige Fonds mit einem angelegten Vermögen von ca. 90 Mrd. Euro. Nicht umsonst ist ein so rapider Anstieg von nachhaltigen Investments zu erkennen. Supergaus, wie die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im April 2010 oder die Nuklearkatastrophe im Atomkraftwerk Fukushima im Jahr 2011, stellen zwei Paradebeispiele dar, aus welchen Gründen eine Beschäftigung mit nachhaltigen Investments unabdingbar ist. Derzeit dominieren institutionelle Investoren den Markt der nachhaltigen Geldanlagen. Doch auch auf Seiten der privaten Investoren besteht mittlerweile ein verstärktes Interesse, das Vermögen prinzipiengeleitet anzulegen. Da es Kleinanleger im Vergleich zu institutionellen Investoren an Spezialkenntnissen mangelt, stehen sie vor einem Dschungel von Investmentfonds, die behaupten das ihnen anvertraute Vermögen nachhaltig anzulegen. Doch gerade diese Behauptung lässt private Investoren im Dunkeln tappen, da der Trend von Nachhaltigkeit Fonds dazu verleitet ihrem Produkt ein grünes Image zu verpassen. Dieses sogenannte „Greenwashing“ macht es für Investoren nun noch schwieriger, sich endgültig für eine Anlagemöglichkeit zu entscheiden. Nicht selten sind in Fonds, die sich als nachhaltig betiteln, Aktien von Öl-, Auto- und Chemiekonzernen aufzufinden. Auf den ersten Blick erscheinen diese jedoch alles andere als nachhaltig. Daraus lässt sich schließen, dass jeder Investor etwas anderes unter Nachhaltigkeit versteht und im Zuge dessen eine entsprechende Aufklärung unerlässlich ist. Generell ist dieser Begriff sehr breit gefächert. Nachhaltiges Investment bezieht sich nicht nur auf ökologische Aspekte. Vielen Investoren ist es mindestens genauso wichtig mit ihrem angelegten Vermögen einen sozialen und gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Andere zielen darauf ab ihre ethischen und religiösen Werte in das Investment mit einfließen zu lassen. Investoren und speziell private Investoren stehen also vor der Aufgabe, bevor sie in einen nachhaltigen Fonds investieren, darüber Kenntnis zu erlangen, warum ein Manager gerade in Audi, BMW oder VW investiert, obwohl deren Produkte Unmengen an CO2-Emissionen ausstoßen. Aufgrund dessen möchte ich mich in dieser Seminararbeit nach einer kurzen Vorstellung des nachhaltigen Investments und der Begriffsbestimmung eines Investmentfonds mit dem Thema der nachhaltigen Investmentstrategien von Fondsmanagern auseinandersetzen. Des Weiteren gehe ich darauf ein, welche Möglichkeiten privaten Investoren in Deutschland geboten werden, um nachhaltige Investmentfonds zu erkennen und wo sie entsprechende Informationen erhalten können.

2 Nachhaltiges Investment

2.1 Definition des Nachhaltigkeitsbegriffs

Das im Jahr 1713 veröffentlichte Werk „Sylvicultura Oeconomica oder Haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung zur Wilden Baum-Zucht“ des aus Sachsen stammenden Oberhauptmannes Hans Carl von Carlowitz (1645-1714), sollte den Begriff der Nachhaltigkeit bis heute historisch prägen. Die damals herrschende Ressourcenknappheit an Holz veranlasst Carlowitz zur Verfassung seines oben genannten Buchs. In diesem geht er darauf ein, in welchem Maße Wälder ressourcenschonend genutzt werden sollen und fordert folglich eine „pflegliche“ Bewirtschaftung. Um dieser Forderung gerecht zu werden, sei es von großer Bedeutung dem Grundgedanken nachzugehen, nur die Menge an Holz zu beanspruchen, wie auf natürlichem Wege nachwächst.1

Eine weitere Definition des Nachhaltigkeitsbegriffs findet sich in dem sogenannten Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung aus dem Jahr 1987 wieder. Der Bericht trägt den Titel „Our Common Future“ (engl. für „Unsere gemeinsame Zukunft“) und definiert „Sustainable Development“ (engl. für „Nachhaltige Entwicklung“) wie folgt:[3] „Sustainable development is development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs.“2 Demnach ist eine Entwicklung nachhaltig, wenn sie die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt, ohne die Versorgung nachfolgender Generationen zu gefährden.3

2.2 Vertiefung des Nachhaltigkeitsbegriffs in Bezug auf nachhaltiges Investment

Bei einer Beschäftigung mit dem Thema der nachhaltigen Investments wird auffallen, dass diese an eine Vielzahl von Synonymen geknüpft sind. Folglich wird hierbei nicht nur von „nachhaltigen Investments“ gesprochen. Hier ein kleiner Überblick über weitere gängige Ausdrucksformen4:

- Sustainable and Responsible Investment (SRI)
- Grünes Geld
- Ethisches Investment
- Social Responsible Investment
- Nachhaltige Geldanlagen

Wie zu erkennen ist, weisen die Formulierungen kaum Abweichungen zu dem Grundgedanken des nachhaltigen Investierens auf. Sie unterscheiden sich lediglich in Bezug auf ihren eher sozialen, ethischen oder ökologischen Hintergrund.5

Doch was genau definiert Nachhaltigkeit in Geldanlagen? Diesbezüglich hat das European Sustainable Investment Forum (Eurosif), die europaweit führende Vereinigung für das Investieren in grüne Geldanlagen, eine klare Antwort:6 Sustainable and responsible investment („SRI“) is a long-term oriented investment approach which integrates ESG factors in the research, analysis and selection process of securities within an investment portfolio.“7 Demzufolge ist unter nachhaltigem Investment ein auf langfristige Zeit orientierter Ansatz zu verstehen, der im Zuge von Research- und Analysetätigkeiten und in der endgültigen Auswahl von Wertpapieren ESG-Faktoren in einem Portfolio berücksichtigt.

Unter der Abkürzung ESG werden die aus dem Englischen abzuleitenden Begrifflichkeiten Environment, Social und Governance verstanden. Charakterisierend für ein nachhaltiges Investment ist folglich ein Einbeziehen von nicht ökonomischen Kriterien aus den Themenbereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.8

3 Was ist ein Investmentfonds?

Investmentfonds werden durch Kapitalanlagegesellschaften (KAG) verwaltet. Sie sind dazu verpflichtet dem Investmentgesetz (InvG) Folge zu leisten. Demnach zählen sie nicht zu den Kreditinstituten, sondern werden als Unternehmen definiert, die hauptsächlich inländisches Vermögen zum Investieren verwalten. Diese Gelder werden gemäß dem „Prinzip der Risikomischung“ am Finanzmarkt in ausgewählte Vermögensgegenstände investiert. Infolge dessen entspricht ein Investmentfonds einem Portfolio aus unterschiedlichen Vermögenswerten, das auch als „Sondervermögen“ definiert wird. Neben den unterschiedlichen Arten von Fonds, wie z.B. Immobilienfonds, gemischter Fonds, Hedgefonds, sollten private Investoren darauf achten, ob es sich um einen Publikums- oder um einen Spezialfonds handelt. In einen Publikumsfonds können grundsätzlich sowohl private als auch institutionelle Anleger investieren. Spezialfonds hingegen richten sich nur an Letztere.9

4 Nachhaltige Anlagestrategien

Auf dem Finanzmarkt werden jene private und institutionelle Investoren unterschieden. Während es sich bei privaten Investoren um Kleinanleger handelt, fallen bspw. Vermögensverwaltungen, Kirchen und Versicherungen unter die Bezeichnung der institutionellen Investoren. Im Gegensatz zu privaten Kleinanlegern genießen institutionelle Investoren den Vorteil, durch den Einsatz von hohen Investmentbeträgen und bereits vorhandener Marktkenntnisse- und Erfahrungen, eine individuell angepasste Anlagestrategie definieren zu können. Private Anleger hingegen sind zum Teil dazu gezwungen, die bspw. durch Fondsgesellschaften angebotenen Produkte und die dort angewendeten Anlagestrategien hinzunehmen.10 Auch ist zu sagen, dass in keinem Fall eine standardisierte Definition für das, was unter Nachhaltigkeit zu verstehen ist, besteht. Dieser Begriff ist an ein hohes Maß von persönlicher Interpretation, unter Berücksichtigung von eigenen Werten und Prinzipien, geknüpft.11 Somit sind auch Asset Manager oder Investmenthäuser dazu geneigt, eigene Wertvorstellungen in den von ihnen angebotenen Produkten widerzuspiegeln. Dies wirkt sich auf die Auswahl der Anlagestrategie/n und insbesondere auf die darin festgelegten Nachhaltigkeitskriterien aus. Aus diesem Grund ist es für private Anleger von großer Bedeutung darüber Kenntnis zu erlangen, welche Investmentansätze ein Anbieter nutzt, und ob diese mit den eigenen Werten und Absichten in Verbindung stehen.12

4.1 Aktive Nachhaltigkeitsstrategien

4.1.1 Engagement

Der Engagement-Ansatz zählt zu den aktiven Anlagestrategien, die durch Investoren ausgeübt werden können. Diese Form der Strategie ist ferner unter den Bezeichnungen „Aktive Dialogstrategie“ oder „Aktives Aktionärstum“ bekannt. Im Zuge dieses Ansatzes nutzen Investoren ihre Rolle als Anteilseigner und nehmen die Möglichkeit wahr, mit den Unternehmen in einen direkten Dialog zu treten. Dieses Vorgehen zielt darauf ab Unternehmen, aufgrund vermittelter Werte und nachhaltiger Vorstellungen, zu beeinflussen und hinsichtlich der Umsetzung von ESG-Kriterien eine positive Entwicklung zu erreichen. Hierbei entscheidet die Höhe des investierten Kapitals darüber, wie groß und erfolgreich der Einfluss der Anteilseigner auf das betroffene Unternehmen ist. Aufgrund dessen bilden sich nicht selten Investoreninitiativen, die sich mittels eines gemeinschaftlichen Engagements für ausgewählte ESG-Entwicklung einsetzen. Daraus lässt sich schließen, dass private Investoren, die ein eher geringes Vermögen anlegen, im Falle einer Investition (z.B. in Aktien) einen sehr überschaubaren Einfluss auf Unternehmen per direkten Dialog besitzen. In diesem Fall ist es für Kleinanleger von Vorteil in einen Fonds zu investieren, der ein höheres Vermögen verwaltet und somit einen entsprechend großen Anteil an einem Unternehmen hält. Die Voraussetzung hierfür besteht in einer angemessenen Transparenz und Berichtserstattung über geplante und bereits erfolgte Engagement-Prozesse. Stellt sich heraus, dass das Engagement keinerlei Erfolge und Veränderungen erzielt, kann das Desinvestieren, also die Veräußerung der Anteile, als letzte Möglichkeit der Beeinflussung herangezogen werden.13

4.1.2 Stimmrechtsausübung

Neben dem Engagement stellt die Stimmrechtsausübung eine weitere Möglichkeit für Investoren dar, aktiv eigene Nachhaltigkeitsvorstellungen in einem Unternehmen und dessen Politik umzusetzen. Unter einer Stimmrechtsausübung wird jedoch nicht nur das Ausüben der Stimmrechte verstanden, sondern die generelle Inanspruchnahme der Rechte eines Aktionärs. Im Vergleich zum Engagement besteht auch bei dieser Strategie die Möglichkeit eines Zusammenschlusses mehrerer Anteilseigener und deren Stimmrechte. Auf diese Weise wird den Wünschen und Anforderungen der Investoren eine stärkere Beachtung geschenkt. Dies gilt jedoch nicht nur für institutionelle Investoren. Auch privaten Anlegern wird bspw. über den „Dachverband der Kritischen Aktionäre“ die Möglichkeit geboten, den eigenen Stimmrechten zu einer maßgebenden Bedeutsamkeit zu verhelfen. Diese Institution setzt sich insbesondere für eine soziale und ökologische Entwicklung, aber auch für mehr Transparenz in den Handlungen von Unternehmen ein.14

4.2 Passive Nachhaltigkeitsstrategien

4.2.1 Integration

Von ESG-Integration ist die Rede, wenn Investoren sowohl im Zuge ihrer Research- und Analysetätigkeiten, als auch in der finalen Anlageentscheidung nicht nur ökonomische Kriterien beachten, sondern explizit ausgewählte Chancen und Risiken aus den ESG-Bereichen mit einbeziehen. Dieses Vorgehen erlaubt eine Bewertung von möglichen vorteilhaften oder unvorteilhaften Auswirkungen der ESG-Themen auf die finanziellen Kennzahlen eines Unternehmens. Hierbei stellt die Bewertung eine Art Hilfswerkzeug für den Investor dar, um mit Chancen und Risiken entsprechend umgehen zu können.15 Der Themenbereich Umwelt analysiert hierbei alle möglichen positiven und negativen Einflüsse auf die Natur, die mit den Tätigkeiten des betrachteten Unternehmens in Verbindung stehen. Beispielhafte Aspekte können der CO2-Fußabdruck, die Verwendung gegebener Ressourcen oder auch die Energieeffizienz sein. Die Analyse des sozialen Bereiches hingeben beschäftigt sich unter anderem mit gemeinschafts- und arbeitsplatzbezogenen Themen oder der Vermeidung von Diskriminierung und Verstößen gegen die Menschenrechte. Im Zuge dessen kann als Beispiel die Mitarbeiterfluktuation, Anzeichen für Kinderarbeit oder auch unethische Unternehmenspraktiken (z.B. Waffenproduktion) untersucht werden. Zum Abschluss findet eine Bewertung der Unternehmensführung statt. Diese befasst sich sowohl mit der Kompetenz der Führungskräfte, der Unternehmenskultur, als auch mit dem bisherigen Risikoverhalten des Unternehmens. Beispielhafte Anhaltspunkte können Themen aus dem Bereich „Corporate Governance“ sein, doch auch Aspekte, wie Korruption und Bestechung können bei einer Untersuchung mitberücksichtigt werden.16 Die Auswahl der ESG-Kriterien für die Analyse erfolgt durch jeden Investor individuell. Private Anleger stehen hierbei vor der Problematik, dass es keine festgelegten Standardkriterien gibt, die jedes Investmenthaus in einer Betrachtung einbeziehen muss. Vielmehr werben Vermögensverwaltungen mit der Zahl an berücksichtigten ESG-Kriterien, welche jedoch nichts über die Qualität des Produktes aussagen. Kleinanleger sind somit dazu aufgerufen festzustellen, welche Aspekte in die Analyse eingeflossen sind und welcher Gewichtung diese unterliegen.17

4.2.2 Ausschlüsse

Die Strategie der Ausschlüsse (auch: Negativ-Screening) bietet Investoren die Möglichkeit ihre persönlichen und moralischen Wertvorstellungen und Ziele, mit Hilfe definierter Ausschlusskriterien in das Investment einfließen zu lassen. Auf diese Weise können ganze Branchen, Unternehmen und Staaten direkt aussortiert werden, wenn sie die vom Investor festgelegten sozialen, ethischen, ökologischen und Governance-Aspekte nicht oder nicht ausreichend erfüllen. Neben diesen wertbasierten Ausschlüssen können Unternehmen und Branchen ferner aufgrund normenbasierter Kriterien von dem Investmentprozess ausgeschlossen werden. Hierunter sind internationale Normen und Standards zu verstehen, wie z.B. der UN Global Compact, die ILO-Arbeitsnormen, Gesetzesverstöße, Missachtung von Menschenrechten oder auch die Einhaltung der OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen.18 Auch bei diesem Ansatz ist eine hohe Transparenz der Investmentfonds über die definierten Ausschlusskriterien eine Voraussetzung für den privaten Investor, um in diesen Fonds investieren zu können. Der Grund hierfür liegt in den nicht standardisierten Kriterienkatalogen, die von Anbieter zu Anbieter enorme Unterschiede im Umfang aufweisen.19

4.2.3 Best-in-Class

Auch kann es vorkommen, dass Investoren in einem Nachhaltigkeitsfonds auf Unternehmen stoßen, die auf den ersten Blick nicht nachhaltig erscheinen (z.B. Öl- und Gaskonzerne). Asset Manager, die ein solches Portfolio führen, haben die sogenannte „Best-in-Class“ Investmentstrategie herangezogen. Charakterisierend für diesen Ansatz ist die grundlegende Betrachtung aller Unternehmen und Branchen. Im ersten Schritt wird jedes Unternehmen auf Grundlage definierter ESG-Kriterien analysiert, mit dem Ziel die individuelle Nachhaltigkeitsleistung heraus zu filtern. Infolge dessen erhalten die bewerteten Emittenten, unter Berücksichtigung der nachhaltigen Leistungen, Punkte (auch: Scores). Zum Abschluss werden alle Unternehmen der gleichen Branche mittels eines Rankings verglichen, um den nachhaltigsten des Sektors („Klassenbester“) zu identifizieren.

Da ein vollkommener Verzicht auf fossile Energie derzeit nicht möglich ist, wird der Best-in-Class Ansatz herangezogen. Dieses Verfahren zielt darauf ab die Wettbewerber einer Branche anzuregen, ihr Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln, um bei den Top-Performern mitschwimmen zu können.20

[...]


1 Vgl. Hiller 2014, S. 26.

2 World Commission on Environment and Development 1987.

3 Vgl. Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken 2015.

4 Vgl. Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. (FNG) o.J. [a].

5 Vgl. Weber 2013, S. 15.

6 Vgl. Eurosif o.J. [a].

7 Eurosif o.J. [a].

8 Vgl. Krämer 2017, S. 8.

9 Vgl. Becker/ Peppmeier 2011, S. 89ff..

10 Vgl. Exporo Investment GmbH o.J..

11 Vgl. Rosen 2009, S. 83f..

12 Vgl. Börsen-Zeitung 2009, S. 19.

13 Vgl. FNG e.V. 2015, S. 19.

14 Vgl. FNG e.V. 2015, S. 20, 33.

15 Vgl. Mayer 2017, S. 123.

16 Vgl. Eurosif o.J. [b].

17 Vgl. Perin 2017, S. B18.

18 Vgl. Mayer 2017, S. 121 und FNG 2017, S.12f..

19 Vgl. Börsen-Zeitung 2011, S. 19.

20 Vgl. Blanqué 2017, S. B10 und Schäfer/ Bauer/ Bracht 2015, S. 8ff..

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten

Details

Titel
Nachhaltiges Investment. Anlagestrategien und Gewährleistung der Nachhaltigkeit in Fonds
Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
38
Katalognummer
V941875
ISBN (eBook)
9783346271815
ISBN (Buch)
9783346271822
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nachhaltiges, investment, anlagestrategien, gewährleistung, nachhaltigkeit, fonds
Arbeit zitieren
Elisa Heil (Autor), 2018, Nachhaltiges Investment. Anlagestrategien und Gewährleistung der Nachhaltigkeit in Fonds, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/941875

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