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Erzieherische Richtlinien religiöser Subkulturen am Beispiel der Zeugen Jehovas

Welche Auswirkungen erfahren Kinder und Jugendliche im Bereich Entwicklung und Sozialisation?

Titre: Erzieherische Richtlinien religiöser Subkulturen am Beispiel der Zeugen Jehovas

Thèse de Bachelor , 2017 , 41 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Michael Hack (Auteur)

Travail Social
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Die Arbeit behandelt erzieherische Richtlinien religiöser Subkulturen am Beispiel der Zeugen Jehovas. Die spezifische Forschungsfrage lautet: „Welche Auswirkungen erfahren Kinder und Jugendliche im Bereich Entwicklung und Sozialisation?“

Der Aufbau dieser Arbeit dient der schrittweisen Heranführung an das Thema und der Beantwortung der Forschungsfrage. Zu Beginn werden die Begriffe Subkultur und Sozialisation beschrieben, da die Definition einen ersten Überblick über die Begrifflichkeiten aus der Forschungsfrage bietet. Im zweiten einleitenden Teil wird der Einstieg in die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas erarbeitet. Hierbei steht zunächst die Entstehungsgeschichte Jehovas Zeugen, anschließend eine Übersicht der Lehren und Glaubensvorstellungen im Vordergrund. Einleitend zum Hauptteil wird genauer auf die Richtlinien der Wachtturm- Gesellschaft in Bezug auf Freundschaft, Schule, Freizeit, Erziehung und Zucht eingegangen. Diese Untertitel beziehen sich teilweise aufeinander, worauf eben diese Reihenfolge der behandelten Bereiche entsteht. Im Hauptteil werden eben diese Richtlinien erneut aufgezählt und mit Theorien und Erkenntnissen aus dem Themenbereich Sozialisation und Erziehungswissenschaften verglichen. Eine präzise Zusammenfassung findet sich nach jedem Unterkapitel wieder. Das abschließende Fazit beschäftigt sich mit einer Reflexion der gewonnenen Erkenntnisse und wertet diese.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Subkultur

III. Sozialisation

IV. Die Zeugen Jehovas

1. Entstehungsgeschichte

2. Glauben und Lehre

V. Richtlinien der Zeugen Jehovas in Bezug auf

1. Freundschaft

2. Schule

3. Freizeit

4. Erziehung

5. Zucht

VI. Gegenüberstellung aktueller pädagogischer und soziologischer Positionen

1. Freundschaft

2. Schule

3. Freizeit

4. Erziehung

5. Zucht

VII. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der erzieherischen Richtlinien der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas auf die soziale und emotionale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird kritisch beleuchtet, inwieweit die strengen Vorgaben dieser religiösen Subkultur die Bewältigung entwicklungsspezifischer Aufgaben behindern oder zu einer sozialen Isolation führen können.

  • Analyse der Zeugen Jehovas als religiöse Subkultur
  • Untersuchung von Erziehungsrichtlinien in den Bereichen Freundschaft, Schule und Freizeit
  • Vergleich der religiösen Vorgaben mit pädagogischen und soziologischen Erkenntnissen
  • Reflexion der Auswirkungen von Zuchtmaßnahmen auf die kindliche Entwicklung

Auszug aus dem Buch

1. Freundschaft

Den Platz des besten Freundes nimmt, wie in Kapitel IV beschrieben, ausschließlich Jehova selbst ein. Es stellt ein Ziel eines Zeugen Jehovas dar, sich diese Freundschaft zu verdienen. Wird die Kindheit und Jugendzeit betrachtet, speziell im Bereich der Entwicklungsaufgaben, die dem Individuum in dieser Zeit gestellt werden, so stößt man nicht selten auf das Themengebiet der Freundschaft. Der Umgang zu einem besten Freund, einer besten Freundin des gleichen Geschlechts und auch zu Gruppen von Gleichaltrigen, den sogenannten Peer- Groups stellt sich als wichtiges Werkzeug zur Entwicklung von vertrauensvollen Kontakten und der Erkundung neuer Verhaltensmöglichkeiten dar. Zudem dienen sie als Möglichkeit, Erfahrungen von Solidarität und Beistand bei Problemen und Krisen zu machen (vgl. Hurrelmann&Quenzel, 2016, S.172). Es scheint also, als könnten stabile Freundschaften und die Einbindung in Peer- Groups einen positiven Einfluss auf Situationen und Entwicklungen bieten, den die Familie und Eltern allein nicht leisten können.

„Jugendliche haben in dieser Phase ihrer Entwicklung einen großen Bedarf an diesen Kontakten, um sich in ihrem sozialen und emotionalen Erleben und Handeln der Unterstützungs- und Vertrauensbeziehungen zu vergewissern, die ihre Eltern nun nicht mehr oder nur noch eingeschränkt anbieten können“ (Hurrelmann&Quenzel, 2016, S.173). Oft entstehen durch die Verbindungen von Freunden oder Freundinnen und Peer- Groups Cliquen. Ein Merkmal dieser Zusammenschlüsse besteht in ihrem solidarischen Charakter. Cliquen gehen in der Regel gemeinsamen Interessen und Aktivitäten nach, wodurch untereinander eine enge Gruppenidentität entstehen kann und sogar eine Form von gegenseitiger starker Bindung aufgebaut werden kann (vgl. Hurrelmann&Quenzel, 2016, S.173).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Darstellung der persönlichen Motivation und Herleitung der Forschungsfrage zur Sozialisation innerhalb religiöser Subkulturen.

II. Subkultur: Definition und soziologische Einordnung des Begriffs Subkultur sowie dessen Relevanz für geschlossene Gesellschaftssysteme.

III. Sozialisation: Erläuterung des Sozialisationsbegriffs als fortlaufenden Prozess der Persönlichkeitsentwicklung im gesellschaftlichen Kontext.

IV. Die Zeugen Jehovas: Historischer Abriss der Entstehung sowie detaillierte Beschreibung der zentralen Glaubenslehren und Organisationsstruktur.

V. Richtlinien der Zeugen Jehovas in Bezug auf: Aufzählung der spezifischen Verbote und Vorgaben der Wachtturm-Gesellschaft in den Bereichen Freundschaft, Schule, Freizeit, Erziehung und Zucht.

VI. Gegenüberstellung aktueller pädagogischer und soziologischer Positionen: Kritische Analyse und Abgleich der religiösen Richtlinien mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Entwicklung in der Kindheit und Jugend.

VII. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der Einordnung der Zeugen Jehovas als Subkultur und der Auswirkungen auf die betroffenen Kinder und Jugendlichen.

Schlüsselwörter

Zeugen Jehovas, Sozialisation, Subkultur, Erziehungsrichtlinien, Wachtturm-Gesellschaft, Kindheit und Jugend, Harmagedon, Glaubensgemeinschaft, Peer-Groups, Zucht, religiöse Erziehung, Entwicklung, soziale Isolation, Weltanschauung, Fundamentalismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die erzieherischen Leitlinien der Zeugen Jehovas und analysiert deren Auswirkungen auf die Entwicklung und Sozialisation von Kindern und Jugendlichen, die in dieser Glaubensgemeinschaft aufwachsen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die fünf Bereiche Freundschaft, Schule, Freizeit, Erziehung und Zucht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Frage lautet: „Welche Auswirkungen erfahren Kinder und Jugendliche im Bereich Entwicklung und Sozialisation?“ innerhalb der religiösen Subkultur der Zeugen Jehovas.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Beantwortung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturarbeit, die einen Vergleich zwischen Schriften der Wachtturm-Gesellschaft und aktuellen wissenschaftlichen Positionen der Sozialisations- und Erziehungswissenschaft vornimmt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die spezifischen Richtlinien der Zeugen Jehovas dargelegt und anschließend den gängigen pädagogischen und soziologischen Erkenntnissen zu den Themen Freundschaft, Schule, Freizeit, Erziehung und Zucht gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sozialisation, Subkultur, Zeugen Jehovas, religiöse Erziehung, Entwicklungsaufgaben und Zucht charakterisiert.

Inwieweit wird das Konzept der „Zucht“ bei den Zeugen Jehovas kritisch hinterfragt?

Der Autor hinterfragt den Zuchtbegriff im Kontext der deutschen Rechtsprechung und moderner Pädagogik, wobei er vor allem die Gefahr der seelischen Gewalt und die Hemmung der kindlichen Identitätsentwicklung durch autoritäre Strukturen kritisiert.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Eltern in der Glaubensgemeinschaft?

Der Autor konstatiert eine Entmündigung der Eltern, da diese ihre Erziehungsmethoden strikt nach den Vorgaben der Wachtturm-Gesellschaft ausrichten müssen und dabei eigene reflektierte pädagogische Entscheidungen in den Hintergrund stellen.

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Titre
Erzieherische Richtlinien religiöser Subkulturen am Beispiel der Zeugen Jehovas
Sous-titre
Welche Auswirkungen erfahren Kinder und Jugendliche im Bereich Entwicklung und Sozialisation?
Université
University of Siegen
Note
2,0
Auteur
Michael Hack (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
41
N° de catalogue
V941877
ISBN (ebook)
9783346271792
ISBN (Livre)
9783346271808
Langue
allemand
mots-clé
Erziehung Zeugen Jehovas
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michael Hack (Auteur), 2017, Erzieherische Richtlinien religiöser Subkulturen am Beispiel der Zeugen Jehovas, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/941877
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Extrait de  41  pages
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