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Kritische Würdigung eines wissenschaftlichen Fachartikels

Am Beispiel des Artikels „What makes websites trustworthy?“

Title: Kritische Würdigung eines wissenschaftlichen Fachartikels

Seminar Paper , 2007 , 22 Pages , Grade: 1

Autor:in: Bakk. Mag. Manfred Hammerl (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Bennis/O’Toole (2005) kritisieren in ihrem Aufsatz die mangelnde Übereinstimmung von wissenschaftlich produzierten Erkenntnissen und dem tatsächlichen Bedarf der wirtschaftlichen Praxis. Auch an Business Schools würden nicht zukünftige Manager ausgebildet. Die lehrenden Wissenschaftler würden zu sehr auf Spezialforschungsgebiete setzen anstatt auf interdisziplinäre und praxisrelevante Ausbildung der Studierenden. Dies spiegelt sich auch in Publikationen wider. Methodisch hochkomplexe Fachartikel werden nur mehr von wenigen Wissenschaftlern gelesen und besitzen für den Praktiker kaum Relevanz. Besonders im Bereich der Betriebswirtschaftslehre ist es jedoch wünschenswert, wissenschaftliche Forschung in Hinblick auf ihre praktische Relevanz zu prüfen. Fragestellungen aus der Wirtschaft sollten nach den strengen Kriterien der Wissenschaft bearbeitet werden um zu reliablen und validen Ergebnissen zu gelangen. Die gewonnen Erkenntnisse müssen danach ihre Relevanz für die wirtschaftliche Praxis unter Beweis stellen.

In diesem Sinne ist es das Ziel dieser Seminararbeit, einen wiss. Fachartikel aus dem Bereich der digitalen Ökonomie kritisch zu würdigen. Es sollen die angewandten Methoden auf ihre wiss. Korrektheit überprüft werden, sowie die Ergebnisse des Artikels auf ihre Praxisrelevanz. Das Feld der digitalen Ökonomie ist noch relativ jung. Erst in den letzten fünf bis zehn Jahren wird intensiv auf diesem Gebiet geforscht. Nicht nur Ökonomen, auch Soziologen, Psychologen, Informatiker u. a. beschäftigen sich mit diesem Thema, wie man der Vielzahl der Publikationen der letzten Jahre entnehmen kann. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Zugänge zum Feld. Ausgewählt wurde nun ein Artikel aus dem Jahr 2005, welcher der Frage nachgeht, welche Eigenschaften eine Website aus der Sicht des Kunden vertrauenswürdig erscheinen lassen. Im nächsten Abschnitt wird der Artikel kurz vorgestellt. Abschnitt drei versucht nach einer kritischen Würdigung der Methoden und der Ergebnisse des Aufsatzes dessen Stärken und Schwächen herauszuarbeiten. Abschnitt vier schließlich fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung, Problemstellung und Aufbau der Arbeit

2 Vorstellung des ausgewählten Fachartikels

2.1 Einleitung und Literatursichtung

2.2 Forschungsmethode und Durchführung der Untersuchung

2.2.1 Phase eins

2.2.2 Phase zwei

2.3 Schlussfolgerungen der Autorinnen

3 Kritische Würdigung

3.1 Aufbau des Artikels

3.2 Eingesetzte Methoden

3.2.1 Phase eins

3.2.2 Phase zwei

3.3 Reliabilität und Validität der Ergebnisse

3.4 Praxisrelevanz der Ergebnisse

3.5 Stärken und Schwächen des Aufsatzes

4 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die kritische wissenschaftliche Würdigung eines Fachartikels aus dem Bereich der digitalen Ökonomie, insbesondere im Hinblick auf die methodische Korrektheit und die praktische Relevanz der Ergebnisse für Online-Händler.

  • Kritische Analyse der methodischen Vorgehensweise bei der Identifikation von vertrauensfördernden Website-Merkmalen.
  • Anwendung der Motivator-Hygiene-Theorie von Herzberg auf den Kontext von E-Commerce-Systemen.
  • Untersuchung der Reliabilität und Validität der im Fachartikel verwendeten empirischen Untersuchung.
  • Bewertung der praktischen Anwendbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Gestaltung von Onlineshops.
  • Reflektion der Stärken und Schwächen von Studiendesigns in der aktuellen E-Commerce-Forschung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Aufbau des Artikels

Die Gliederung des Aufsatzes in Einleitung, Literatursichtung (bzw. Stand der Forschung), Beschreibung der empirischen Studie, Diskussion der Ergebnisse und Anregungen für zukünftige Forschung entspricht durchaus dem üblichen (und sinnvollen) Aufbau anderer Aufsätze in diesem Bereich (vgl. Ranganathan/Ganapathy 2002; Aladwani/Palvia 2002; Barnes/Vidgen 2002; Liang/Lai 2002; Corritore et al. 2005; Walczuch/Lundgren 2004) wie auch dem aus weiteren Bereichen der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Was fehlt, sind konkret ausformulierte Hypothesen (vgl. Liang/Lai 2002; Walczuch/Lundgren 2004; Stewart 2003; Muthitacharoen/Palvia 2002; Rettie 2002; Singh et al. 2006; Flavian/Guinaliu/Gurrea 2006). Grundsätzlich werden bei Studien aufgrund bisheriger Forschung und vorhandenen Theorien oder sachlogischen Überlegungen Hypothesen aufgestellt, die Vermutungen über bestimmte Zusammenhänge ausdrücken. Diese Hypothesen müssen empirisch prüfbar sein. In vorliegenden Fall einer explorativen Studie ist es jedoch zulässig, mit einer einfachen Fragestellung an das Thema heranzugehen, ohne konkrete Hypothesen aufzustellen. In der Einleitung des Artikels werden nach einer Erläuterung der bisherigen Forschung zum Thema Vertrauen beim Onlineshopping zwei solche Fragestellungen abgeleitet. Den Autorinnen geht es also nicht um das Prüfen konkreter Zusammenhänge, sondern um das Entdecken von Kategorien, die das Vertrauen des Konsumenten fördern, was in dieser Form in der bisher erschienen Literatur noch nicht geschehen ist. Insgesamt ist die Einleitung in sich schlüssig, führt auf das Thema der Untersuchung hin und präsentiert klar die zu bearbeitenden Fragestellungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung, Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Diese Einführung erläutert die Diskrepanz zwischen wissenschaftlicher Forschung und wirtschaftlicher Praxis und definiert das Ziel der Seminararbeit.

2 Vorstellung des ausgewählten Fachartikels: Dieses Kapitel präsentiert die untersuchte Studie von Rattanawicha/Esichaikul zur Vertrauensbildung in Onlineshops und deren methodisches Vorgehen.

3 Kritische Würdigung: Der Hauptteil bietet eine detaillierte methodische und inhaltliche Analyse der Studie, prüft Reliabilität und Validität und hinterfragt die praktische Relevanz.

4 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: Hier werden die Ergebnisse der kritischen Würdigung reflektiert und die Erkenntnisse für die wissenschaftliche und praktische Anwendung zusammengefasst.

Schlüsselwörter

Vertrauen, Onlineshop, E-Commerce, Website-Design, Motivator-Hygiene-Theorie, Herzberg, Empirische Untersuchung, Faktorenanalyse, Online-Konsumenten, Forschungsmethodik, Reliabilität, Validität, Praxisrelevanz, Online-Handel, Vertrauensfaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt eine kritische wissenschaftliche Würdigung eines Fachartikels dar, der sich mit Faktoren beschäftigt, die das Kundenvertrauen in Onlineshops beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung von Website-Qualität, die Anwendung der Motivator-Hygiene-Theorie auf das Internet und die Übertragbarkeit von Forschungsergebnissen in die Praxis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, die wissenschaftliche Korrektheit der angewandten Methoden des ausgewählten Artikels zu überprüfen und die Praxisrelevanz der ermittelten Ergebnisse kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird im Fachartikel verwendet?

Im Fachartikel werden ein zweiphasiges empirisches Forschungsdesign, Fragebögen und eine explorative Faktorenanalyse eingesetzt, um Faktoren für Kundenvertrauen zu identifizieren und zu gewichten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit dem Aufbau des Artikels, den eingesetzten statistischen Methoden, der Güte der Ergebnisse (Reliabilität/Validität) sowie einer kritischen Einschätzung des Nutzens für Praktiker.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Vertrauen, E-Commerce, Faktorenanalyse, Website-Design, empirische Forschung und die Anwendung von Motivations-Hygienetheorien auf Web-Plattformen.

Warum ist die Anwendung der Motivator-Hygiene-Theorie auf Webseiten so besonders?

Die Arbeit hebt hervor, dass die Identifikation von Hygiene- und Motivationsfaktoren durch die Autoren einen innovativen Ansatz darstellt, um Muss-Merkmale von ergänzenden Vorteilen bei Webseiten zu unterscheiden.

Welche Limitationen sieht der Autor bezüglich der untersuchten Studie?

Der Autor kritisiert insbesondere die begrenzte Stichprobe (MBA-Studierende in Thailand) und das Fehlen einer präzisen Definition zentraler Begriffe wie "Vertrauen" und "Onlineshop".

Welche Empfehlung gibt die Arbeit für die Praxis?

Für Online-Händler wird empfohlen, sich zunächst auf essenzielle Hygienefaktoren zu konzentrieren, um Mindestanforderungen zu erfüllen, bevor in weiterführende Motivatoren zur Vertrauenssteigerung investiert wird.

Welche Bedeutung hat die Faktorenanalyse in diesem Kontext?

Die Faktorenanalyse dient dazu, eine große Anzahl von Rohmerkmalen auf neun intern reliable Faktoren zu reduzieren, um die zugrunde liegende Struktur des Kundenvertrauens besser verständlich zu machen.

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Details

Title
Kritische Würdigung eines wissenschaftlichen Fachartikels
Subtitle
Am Beispiel des Artikels „What makes websites trustworthy?“
College
University of Graz  (Institut für Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik )
Course
Seminar Neue Geschäftsmodelle
Grade
1
Author
Bakk. Mag. Manfred Hammerl (Author)
Publication Year
2007
Pages
22
Catalog Number
V94199
ISBN (eBook)
9783640104796
Language
German
Tags
Neue Geschäftsmodelle Website Internet wissenschaftlicher Fachartikel Digitale Ökonomie E-Commerce Wirtschaftsinformatik empirische Methoden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bakk. Mag. Manfred Hammerl (Author), 2007, Kritische Würdigung eines wissenschaftlichen Fachartikels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94199
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