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Das Prinzip der Salutogenese im betrieblichen Kontext

Betriebliche Gesundheitsförderung, betriebliches Gesundheitsmanagement, Altersmanagement - das Management personaler Ressourcen

Titel: Das Prinzip der Salutogenese im betrieblichen Kontext

Hausarbeit , 2020 , 33 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nina Hammerer (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Prinzip der Salutogenese wird im Theorieteil detailliert begründet. Aufbauend darauf wird die Gesundheitsförderung in den betrieblichen Kontext gestellt, um auf das betriebliche Management zu verweisen. Anschließend rückt das Altersmanagement auf dieser Grundlage in den Fokus. Es werden konkrete Handlungsempfehlungen gegeben, bevor die Thematik kritisch diskutiert wird.

Dazu werden unter Kapitel 2 die theoretischen Grundlagen in Bezug zu Gesundheit und Krankheit sowie das Konzept der Salutogenese detailliert beschrieben, um danach in Kapitel 3 auf die allgemeine Gesundheitsförderung und darauffolgend jene im betrieblichen Setting einzugehen. Aufbauend darauf werden im 4. Kapitel 4 von 7 Tipps nach Bürgel zur betrieblichen Gesundheitsförderung erklärt, reflektiert und anhand der zuvor vorgestellten Theorie evaluiert. Mittels kritischer Literaturbetrachtung werden die niedergeschriebenen Inhalte analysiert und hinterfragt, indem die offenbarten Möglichkeiten gleichermaßen wie die Grenzen betrachtet werden.  

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Prinzip der Salutogenese nach Antonovsky

2.1. Entstehung der Salutogenese

2.2. Gesundheit und Krankheit

2.3. Perspektivenwechsel

2.4. Allgemeine Widerstandsressourcen

2.5. Kohärenzgefühl

3. Gesundheitsförderung, betriebliche Gesundheitsförderung und betriebliches Gesundheitsmanagement

3.1. Gesundheitsförderung und betriebliche Gesundheitsförderung

3.2. Betriebliches Gesundheitsmanagement

4. Prinzip der Salutogenese in der Gesundheitsförderung im betrieblichen Kontext

4.1. „7 Tipps für gesündere Unternehmen“ nach Bürgel im Zusammenhang mit der Salutogenese

4.2. Prinzip der Salutogenese im betrieblichen Altersmanagement

5. Kritische Diskussion

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das salutogenetische Konzept nach Aaron Antonovsky und dessen Anwendungsmöglichkeiten in der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), insbesondere unter Berücksichtigung der speziellen Bedürfnisse älterer Erwerbstätiger.

  • Theoretische Fundierung der Salutogenese und des Kohärenzgefühls
  • Differenzierung zwischen Gesundheitsförderung und betrieblichem Gesundheitsmanagement
  • Praktische Reflexion von Gesundheitsstrategien anhand aktueller Unternehmens-Tipps
  • Analyse des demografischen Wandels und Anforderungen an das Altersmanagement
  • Evaluation von Möglichkeiten und Grenzen des salutogenetischen Modells in der Praxis

Auszug aus dem Buch

2.4. Allgemeine Widerstandsressourcen

Ein Element der Salutogenese stellen die allgemeinen Widerstandsressourcen dar. Darunter versteht Antonovsky individuelle Ressourcen, die bei der Spannungsbewältigung unterstützend wirken. Diese Faktoren sind dauerhaft verfügbar und ermöglichen eine positive Einflussnahme in Richtung völliger Gesundheit auf dem Gesundheits-Krankheits-Kontinuum. Diese Beeinflussung geschieht demnach indirekt und nicht direkt, da sie bspw. Auswirkungen auf das Verhalten oder das Denken einer Person haben, welches anschließend die Gesundheit positiv beeinflusst. Hierzu gibt es einen Unterschied zwischen dem vorhandenen Potenzial einer der Ressourcen und der tatsächlichen Mobilisierung und Nutzung dieser Ressource durch die Person.

Diese Widerstandsressourcen prägen zum einen kontinuierlich die Lebenserfahrungen und Einstellungen einer Person und somit auch das Kohärenzgefühl. Zum anderen wirken sie als Potential, das eine Person in sich trägt und bei Spannungszuständen nutzen kann. Dabei kann eine unterschiedliche Handhabe von Individuum zu Individuum beobachtet werden. Die Bewältigung der Spannungszustände wird hierbei als „coping“ bezeichnet. Auch dieser Copingprozess mit unterschiedlichen Copingstrategien stellt ein wesentlicher Teil für die Salutogenese dar, da sich die Position auf dem Gesundheits-Krankheits-Kontinuum rasch in Richtung Krankheit verändern kann, wenn die Bewältigungsstrategien mangelhaft sind und dadurch negativer Stress erlebt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der betrieblichen Gesundheitsförderung ein, begründet die Relevanz des salutogenetischen Ansatzes und formuliert die zentralen Forschungsfragen sowie das Ziel der Arbeit.

2. Prinzip der Salutogenese nach Antonovsky: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Salutogenese, inklusive der Entstehung des Modells, der Definition von Gesundheit und Krankheit sowie der zentralen Rolle des Kohärenzgefühls und der allgemeinen Widerstandsressourcen.

3. Gesundheitsförderung, betriebliche Gesundheitsförderung und betriebliches Gesundheitsmanagement: Hier werden die Begriffe Gesundheitsförderung, BGF und BGM definiert, voneinander abgegrenzt und in den betrieblichen Kontext gesetzt.

4. Prinzip der Salutogenese in der Gesundheitsförderung im betrieblichen Kontext: Dieses Kapitel reflektiert konkrete Handlungsempfehlungen nach Ilona Bürgel durch die salutogenetische Brille und widmet sich spezifisch den Herausforderungen und dem Bedarf eines betrieblichen Altersmanagements für Mitarbeitende ab 50 Jahren.

5. Kritische Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, wobei die Anwendungsmöglichkeiten des Modells sowie offene Forschungsfragen und Grenzen des salutogenetischen Ansatzes erörtert werden.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bestätigt die wissenschaftliche Relevanz des Salutogenese-Modells für eine nachhaltige betriebliche Gesundheitsstrategie.

Schlüsselwörter

Salutogenese, Kohärenzgefühl, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Widerstandsressourcen, Stressbewältigung, Coping, Altersmanagement, Demografischer Wandel, Gesundheit, Arbeitsfähigkeit, Arbeitswelt, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das salutogenetische Konzept nach Aaron Antonovsky und analysiert, wie dieses als theoretische Grundlage für gesundheitsförderliche Maßnahmen in Unternehmen genutzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Theorie der Salutogenese, die Unterscheidung zwischen betrieblicher Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement sowie die Anwendung dieser Konzepte auf die alternde Belegschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, theoretische Grundlagen der Salutogenese mit betrieblichen Gesundheitsstrategien zu verknüpfen, um deren Nutzen zu evaluieren und insbesondere auf die Bedürfnisse von Mitarbeitenden über 50 Jahren einzugehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kritische Literaturanalyse und die theoretische Reflexion bestehender Handlungsempfehlungen, um den salutogenetischen Ansatz auf den betrieblichen Kontext zu übertragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte theoretische Beschreibung der Salutogenese, die Klärung betrieblicher Gesundheitsbegriffe sowie die konkrete Anwendung und Reflexion von Praxistipps für gesündere Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Salutogenese, Kohärenzgefühl, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Coping und Altersmanagement charakterisiert.

Warum ist das Kohärenzgefühl für die betriebliche Gesundheit so wichtig?

Ein ausgeprägtes Kohärenzgefühl ermöglicht es Mitarbeitenden, Anforderungen besser zu verstehen, zu bewältigen und als sinnhaft zu erachten, was die Widerstandsfähigkeit gegenüber arbeitsbedingtem Stress erhöht.

Welche Rolle spielt das Alter bei der Umsetzung salutogenetischer Maßnahmen?

Bei Belegschaften ab 50 Jahren müssen altersbedingte Einschränkungen sowie spezifische Bedürfnisse berücksichtigt werden, da es mit zunehmendem Alter schwerer fallen kann, das eigene Kohärenzgefühl zu stärken.

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Details

Titel
Das Prinzip der Salutogenese im betrieblichen Kontext
Untertitel
Betriebliche Gesundheitsförderung, betriebliches Gesundheitsmanagement, Altersmanagement - das Management personaler Ressourcen
Hochschule
SRH Fernhochschule
Veranstaltung
Personale Ressourcen
Note
1,0
Autor
Nina Hammerer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
33
Katalognummer
V942660
ISBN (eBook)
9783346271556
ISBN (Buch)
9783346271563
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Altersmanagement Gesundheitsförderung Betrieblich Personalmanagement Salutogenese Gesundheitsmanagement Personal Personale Ressourcen Ressourcen Ressourcenmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nina Hammerer (Autor:in), 2020, Das Prinzip der Salutogenese im betrieblichen Kontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/942660
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  33  Seiten
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