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Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis

Titre: Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis

Dossier / Travail , 2006 , 20 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Harald Oblinger (Auteur)

Psychologie - Travail, Entreprise, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

1 Vorwort
Motivation ist ein sehr unpräziser und facettenreicher Begriff, der weder in der
Wissenschaft noch in der Praxis einheitlich verwendet wird. Unter personalwirtschaftlichen
oder Führungsaspekten kann Motivation als die Bereitschaft der
Mitarbeiter in Unternehmen verstanden werden, gute Leistungen zu erbringen.
Leistungsbereitschaft drückt sich dadurch aus, dass die Anforderungen und Aufgaben
am Arbeitsplatz bestmöglich erfüllt werden. Neben der fachlichen Qualifikation
ist die Motivation eine wichtige Voraussetzung zur Erfüllung der Arbeitsanforderungen
und -aufgaben. Zugespitzt ausgedrückt entscheidet sie darüber, ob
und wieweit der Mitarbeiter sein Wissen und Können tatsächlich einsetzt. Überlegungen
zur Motivation gingen bislang davon aus, dass ausreichende und attraktive
Möglichkeiten und Bedingungen zur Bedürfnisbefriedigung motivierend
wirken. Diese, so nahm man an, rufen als Leistungsanreize Motivation hervor
oder verstärken sie und wirken sich somit positiv auf Arbeitsverhalten und
-ergebnis aus. Fehlende oder unattraktive Leistungsanreize hingegen schwächen
die Motivation, mit möglichen negativen Auswirkungen auf Arbeitsleistung, Arbeitszufriedenheit,
Betriebsklima, Fehlzeiten, Fluktuation bis hin zur inneren
Kündigung.
Die meisten Menschen glauben, dass Motivation von innen, also aus uns selbst,
kommt. Wir verspüren den Wunsch oder Willen, etwas zu tun und verhalten uns
dementsprechend. Doch wir agieren nicht im luftleeren Raum. Um uns pulsiert
das Leben, und unsere Erfahrungen beeinflussen unser Verhalten. Das bedeutet,
dass Motivation auch von äußeren Faktoren beeinflusst wird. Zu diesen Faktoren
zählen unter anderem Belohnung, Anerkennung, Prämien, Beförderungen und
Lob. Die Motivation von Mitarbeitern bedeutet daher, ihnen zu helfen, eine Verbindung
zwischen ihrem inneren Antrieb, persönliche Bedürfnisse befriedigen zu
wollen, und guten Arbeitsleistungen herzustellen. Sobald Mitarbeiter ihr eigenes
Wohlergehen mit dem ihres Arbeitgebers gleichsetzen, werden sie von sich aus
intensiv arbeiten, weil es dann in ihrem eigenen Interesse liegt (vgl. URL:
http://www.onpulson.de/management/wissen/motivation-grundlagen--1.htm
[Stand: 01.2007]).
Seite 4 von 20
„Wie motiviere ich meine Mitarbeiter?“ Um diese Frage beantworten zu können,
wird nachfolgend definiert, was Motivation ist und werden einige als wichtig und
hilfreich erscheinende theoretische Ansätze der Arbeitsmotivation kurz vorgestellt.
Anschließend stelle ich Bezüge dieser Theorien zur Realität her. Dies geschieht
am Beispiel von zwei Szenarien, die sich auf einen Mitarbeiter in einem
weltweiten agierenden Unternehmen beziehen. Es wird jeweils die Ist-Situation
analysiert und auf Basis des erarbeiteten theoretischen Wissens werden Möglichkeiten
vorgeschlagen, die die Motivation der Person bzw. das Motivationspotential
in Bezug auf die Arbeitsproduktivität zu erhöhen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Die Motivation

2.2 Die Arbeitsmotivation / Arbeitsmotive

3 Zwei Gruppen von Motivationsmodellen

3.1 Die Inhaltsmodelle

3.1.1 Die Bedürfnishierarchie nach Abraham Maslow

3.1.2 Die Motivationstheorie von F. Herzberg

3.1.3 Die X-Y-Theorie nach McGregor

3.1.4 Die ERG-Theorie nach Alderfer

3.2 Die Prozessmodelle

4 Fallbeispiel zur Arbeitsmotivation

4.1 Das Szenario1

4.1.1 Die Situationsanalyse – Istzustand

4.1.2 Die Anwendung der Theorien der Arbeitsmotivation

4.1.3 Die Schlussfolgerung

4.2 Das Szenario 2

4.2.1 Die Situationsanalyse – Istzustand

4.2.2 Veränderungswissen

4.2.3 Die Schlussfolgerung

5 Zusammenfassung

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Grundlagen der Arbeitsmotivation zu beleuchten und verschiedene theoretische Ansätze in der Praxis anhand von Fallbeispielen zu evaluieren, um konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeitermotivation abzuleiten.

  • Grundlegende Begriffsdefinitionen von Motivation und Arbeitsmotiven
  • Analyse und Vergleich klassischer Motivationsmodelle (Maslow, Herzberg, McGregor, Alderfer)
  • Darstellung von Prozesstheorien der Motivation am Beispiel des VIE-Ansatzes
  • Praktische Anwendung theoretischen Wissens durch detaillierte Szenario-Analysen
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Die Bedürfnishierarchie nach Abraham Maslow

Die Maslowsche Bedürfnispyramide beruht auf einem vom US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow 1958 entwickelten Modell, um Motivationen von Menschen zu beschreiben. Die menschlichen Bedürfnisse bilden die "Stufen" der Pyramide und bauen dieser eindimensionalen Theorie gemäß aufeinander auf. Der Mensch versucht demnach, zuerst die Bedürfnisse der niedrigen Stufen zu befriedigen, bevor die nächsten Stufen Bedeutung erlangen. Maslow gilt als der wichtigste Gründervater der Humanistischen Psychologie, die eine Psychologie seelischer Gesundheit anstrebte und die menschliche Selbstverwirklichung untersuchte. Sein Gesamtwerk war wesentlich weit reichender als das hier dargestellte Modell, obwohl ihn diese einfache Darstellung sehr bekannt gemacht hat.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einführung in die Vielschichtigkeit des Begriffs Motivation und dessen Bedeutung für den Unternehmenserfolg.

Begriffsdefinitionen: Theoretische Abgrenzung der Motivation sowie Unterscheidung zwischen extrinsischen und intrinsischen Arbeitsmotiven.

Zwei Gruppen von Motivationsmodellen: Gegenüberstellung von Inhaltsmodellen, die Motive klassifizieren, und Prozessmodellen, die die Entstehung von Motivation erklären.

Fallbeispiel zur Arbeitsmotivation: Praktische Erprobung der zuvor erläuterten Theorien anhand zweier komplexer Szenarien in einem Unternehmen.

Zusammenfassung: Synthese der Erkenntnisse über die Einflussfaktoren auf das Arbeitsverhalten und die praktische Anwendbarkeit der Theorien.

Fazit: Abschließende Betrachtung der Bedeutung immaterieller Motivationsinstrumente für die langfristige Mitarbeiterbindung.

Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen, unterteilt in Buchbeiträge, Studienbriefe und Weblinks.

Schlüsselwörter

Arbeitsmotivation, Motivationsmodelle, Bedürfnispyramide, Maslow, Hygienefaktoren, Motivatoren, Intrinsische Motive, Extrinsische Motive, Personalmanagement, Selbstverwirklichung, Arbeitszufriedenheit, Leistungsbereitschaft, Personalführung, VIE-Theorie, Bedürfnisstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den psychologischen Grundlagen der Arbeitsmotivation und untersucht, wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter durch verschiedene Instrumente gezielt motivieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die Klassifizierung von Motivationsmodellen (Inhalts- vs. Prozesstheorien), die Unterscheidung von Anreizsystemen sowie deren Anwendung auf reale berufliche Situationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein theoretisches Fundament zur Arbeitsmotivation zu schaffen und dieses in Fallbeispielen so anzuwenden, dass konkrete Lösungsansätze zur Steigerung der Arbeitsproduktivität und Zufriedenheit entstehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse der klassischen Motivationspsychologie und transferiert diese Erkenntnisse mittels Fallstudienanalysen (Ist-Zustand vs. Soll-Zustand) in die betriebliche Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung bedeutender Modelle wie der Maslowschen Bedürfnishierarchie oder Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie und deren anschließende Anwendung auf konkrete Mitarbeiter-Szenarien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind Arbeitsmotivation, Bedürfnispyramide, Hygienefaktoren, Motivatoren, Personalmanagement und Selbstverwirklichung.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Defizit- und Wachstumsbedürfnissen für Manager eine Rolle?

Das Verständnis hilft Managern zu erkennen, dass materielle Anreize (Defizitbedürfnisse) nur bis zu einem gewissen Punkt motivieren, während langfristige Bindung primär durch Wachstumsbedürfnisse und immaterielle Anreize erreicht wird.

Was ist das zentrale Problem im ersten Fallbeispiel zu Herrn Meier?

Herr Meier ist durch Unterforderung und das Ausbleiben versprochener Gehaltserhöhungen demotiviert, was seine Verbundenheit zum Unternehmen stark negativ beeinträchtigt hat.

Wie reagiert das Modell von Alderfer auf das Scheitern von Führungskräften?

Durch die Frustrationsregressions-Grundregel erklärt Alderfer, dass bei Nichterfüllung höherer Bedürfnisse Mitarbeiter auf untere Ebenen zurückfallen, was sich etwa in einer verstärkten sozialen Orientierung an Kollegen statt an Arbeitszielen äußert.

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Résumé des informations

Titre
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
2,3
Auteur
Harald Oblinger (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
20
N° de catalogue
V94300
ISBN (ebook)
9783640101009
ISBN (Livre)
9783640115372
Langue
allemand
mots-clé
Motivationstheorie Motivationspraxis
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Harald Oblinger (Auteur), 2006, Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94300
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