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Modernisierung des Bilanzrechts. Entwurf des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG)

Bilanzierung von Rückstellungen nach dem BilMoG und steuerliche Folgen

Titel: Modernisierung des Bilanzrechts. Entwurf des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG)

Hausarbeit , 2008 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marvin Franke (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschreibt ausführlich, welche Auswirkungen das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) auf die Bilanzierung von Rückstellungen hat. Die verschiedenen Arten der Rückstellungen werden erläutert und die Veränderungen durch das BilMoG detailliert aufgezeigt. Sowohl für das deutsche Handels- als auch für das Steuerrecht ergeben sich hier zum Teil bedeutsame Veränderungen. Die Ausarbeitung bezieht sich auf den Gesetzentwurf des Bundesministeriums der Justiz (BMJ) vom 21.05.2008 und vergleicht diesen zudem mit den Kritiken am Referentenentwurf vom 08.11.2007.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Anlass

1.2 Ziele

2 Ansatz von Rückstellungen

2.1 Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten

2.2 Aufwandsrückstellungen

2.2.1 Rückstellungen für Instandhaltung

2.2.2 Rückstellungen für genau umschriebene Aufwendungen

2.3 Pensionsrückstellungen

2.4 Rückstellungen für passive latente Steuern

2.4.1 Im Einzelabschluss

2.4.2 Im Konzernabschluss

3 Bewertung von Rückstellungen

3.1 Abzinsung

3.2 Pensionsrückstellungen

3.3 Passive latente Steuern

4 Steuerliche Folgen

4.1 Rückstellungen für Instandhaltung

4.2 Rückstellungen für genau umschriebene Aufwendungen

4.3 Pensionsrückstellungen

4.4 Passive latente Steuern

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf die Bilanzierung von Rückstellungen nach deutschem Handelsrecht und untersucht die daraus resultierenden steuerlichen Folgen. Ziel ist es, den Reformbedarf im Kontext der Harmonisierung mit internationalen Standards bei gleichzeitigem Gläubigerschutz zu beleuchten.

  • Reform des Ansatzes und der Bewertung von Rückstellungen im HGB
  • Änderungen bei Aufwandsrückstellungen und Pensionsrückstellungen
  • Einführung des temporary-Konzepts für passive latente Steuern
  • Analyse der steuerlichen Auswirkungen und der angestrebten Steuerneutralität
  • Vergleich und Annäherung an internationale Rechnungslegungsstandards (IFRS)

Auszug aus dem Buch

2.3 Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen gehören zu den ungewissen Verbindlichkeiten, die in § 249 Abs. 1 Satz 1 1. Alt. HGB genannt werden. Die notwendigen Voraussetzungen für eine Verbindlichkeit, werden zum einen durch die Verpflichtung zur Zahlung der Alters-oder Invaliditätszusatzversorgung für die Arbeitnehmer und zum anderen durch die Ungewissheit begründet. So ist der Eintritt der Verpflichtung ungewiss, da der Arbeitnehmer vor Erreichen des Rentenalters versterben, aber auch schon weit vorher durch Invalidität den Anspruch geltend machen kann. Die Höhe der Verpflichtung ist ungewiss, da sich die Pensionszahlungen am letzten Gehalt orientieren und sich dieses vorher nicht abschätzen lässt. Ebenso wenig lassen sich die Mitarbeiterfluktuation und die Frühpensionierung voraussagen.

Es wird zwischen unmittelbaren und mittelbaren Pensionsverpflichtungen unterschieden. Bei einer unmittelbaren Pensionsverpflichtung verpflichtet sich das Unternehmen zur Zahlung der Pension gegenüber dem Pensionsempfänger ohne Einschaltung eines selbstständigen Versorgungsträgers. Bei einer mittelbaren Pensionsverpflichtung werden die Pensionsleistungen durch einen selbstständigen Versorgungsträger erbracht. Sollte das Vermögen des Versorgungsträgers nicht ausreichen, hat der Arbeitgeber aber in diesem Falle eine Subsidiärhaftung aus der arbeitsrechtlichen Grundverpflichtung gegenüber dem Arbeitnehmer und muss somit für die Versorgungsleistung nach § 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG aufkommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung erläutert den Entwurf des BilMoG als bedeutendste Bilanzrechtsreform seit 1985 und begründet diese mit der notwendigen Modernisierung des handelsrechtlichen Jahresabschlusses für mittelständische Unternehmen.

2 Ansatz von Rückstellungen: In diesem Kapitel werden die strukturellen Änderungen beim Ansatz von Rückstellungen dargelegt, insbesondere die Abschaffung von Passivierungswahlrechten für Aufwandsrückstellungen.

3 Bewertung von Rückstellungen: Das Kapitel behandelt die neue Bewertung mit dem Erfüllungsbetrag, die Einführung von Abzinsungsvorschriften sowie spezifische Regelungen für Pensionsrückstellungen und latente Steuern.

4 Steuerliche Folgen: Hier wird untersucht, wie sich die handelsrechtlichen Änderungen auf die steuerliche Gewinnermittlung auswirken und inwieweit das Ziel der Steuerneutralität gewahrt bleibt.

5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die weitreichenden Änderungen und bewertet kritisch das Spannungsfeld zwischen Steuerneutralität und der angestrebten Erhöhung der Aussagekraft der Handelsbilanz.

Schlüsselwörter

BilMoG, Rückstellungen, Bilanzrecht, Handelsgesetzbuch, Pensionsrückstellungen, Aufwandsrückstellungen, latente Steuern, Erfüllungsbetrag, Abzinsung, Steuerneutralität, Jahresabschluss, Bewertungsverfahren, Gläubigerschutz, Rechnungslegung, Reform

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des geplanten Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf die Bilanzierungspraxis von Rückstellungen im deutschen Handelsrecht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Ansatz und die Bewertung von Rückstellungen (insbesondere Instandhaltungs- und Pensionsrückstellungen) sowie die bilanziellen Auswirkungen von passiven latenten Steuern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen der durch das BilMoG initiierten Reformen auf die handelsrechtliche Rechnungslegung und die damit korrespondierenden steuerlichen Folgen darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten juristischen und betriebswirtschaftlichen Literaturanalyse des Gesetzentwurfes, verknüpft mit einer Untersuchung der handelsrechtlichen Normen im Vergleich zum Steuerrecht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den Ansatz von Rückstellungen, die geänderten Bewertungsmethoden wie die Abzinsung sowie die steuerlichen Konsequenzen unter Berücksichtigung der Maßgeblichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie BilMoG, Rückstellungen, Abzinsung, Erfüllungsbetrag und Steuerneutralität charakterisiert.

Welche Auswirkung hat die Bewertung zum Erfüllungsbetrag auf die Bilanz?

Durch die Einbeziehung künftiger Preis- und Kostensteigerungen bei der Bewertung mit dem Erfüllungsbetrag kommt es tendenziell zu einer Erhöhung der Rückstellungsbeträge in der Handelsbilanz.

Warum wird die Saldierung bei Pensionsrückstellungen eingeschränkt?

Die Saldierung ist auf spezifische Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen begrenzt, um die Transparenz zu erhöhen und den Informationsgehalt der Bilanz zu verbessern, während allgemeine Verrechnungen ausgeschlossen bleiben.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Modernisierung des Bilanzrechts. Entwurf des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG)
Untertitel
Bilanzierung von Rückstellungen nach dem BilMoG und steuerliche Folgen
Veranstaltung
Bilanzierung
Note
1,3
Autor
Marvin Franke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
24
Katalognummer
V94306
ISBN (eBook)
9783640101030
ISBN (Buch)
9783640115389
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Modernisierung Bilanzrechts Entwurf Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes Bilanzierung Rückstellung Rückstellungen BilMoG Gesetzentwurf Referentenentwurf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marvin Franke (Autor:in), 2008, Modernisierung des Bilanzrechts. Entwurf des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94306
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Leseprobe aus  24  Seiten
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