"Kater Mikesch" von Joseph Lada und Otfried Preußler. Eine Analyse eines episch fiktionalen Textes


Hausarbeit, 2018

16 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Didaktische Grundlegung
1.1 Einleitung
1.2 Kinder- und Jugendliteratur

2 Analyse des Textauszugs
2.1 Gliederung des Kinderbuchs „Kater Mikesch“
2.2 Merkmale des Erzählens - Intentionale Zusammenhänge
2.3 Tafelbild zur Veranschaulichung der Erschließungsresultate in einer zweiten oder dritten Jahrgangsstufe

3. Literaturverzeichnis

1. Didaktische Grundlegung

1.1 Einleitung

Die folgende Arbeit befasst sich mit der Analyse einer Textstelle des Kinder­buchs „Kater Mikesch“ von Josef Lada und Otfried Preußler. Der tschechische Autor Josef Lada veröffentlichte im Jahr 1930 die Erstfassung des Buches unter dem tschechischen Namen „Kocour Mikes“. Preußler veröffentlichte 1963 die deutsche Nacherzählung in neuer Fassung.

Zuerst findet die Darstellung der wichtigsten Faktoren der Kinder- und Jugendliteratur statt, um die Analyse daraufhin zu vertiefen. Die Analyse be­zieht sich auf die Seiten 124 bis 129 und soll die intentionalen Zusammenhänge des Erzählten genauer darstellen und erläutern. Dazu wird die zu analysierende Textstelle in Abschnitte gegliedert und ein kurzer Einblick in das Thema und die Handlung gegeben. Zuletzt wird ein Tafelbild vorgestellt und erklärt, welches in der Unterrichtsreihe zur Lektüre verwendet werden könnte.

1.2 Kinder- und Jugendliteratur

Oft wird Kinder- und Jugendliteratur als einfachere Literatur eingeordnet, wenn man sie mit derer der Erwachsenen vergleicht. Kinderliteratur sollte jedoch nicht aufgrund der leichteren Verständlichkeit auf eine niedrigere Stufe gestellt werden. Denn gerade die gezielte Vereinfachung in der Kinderliteratur, kennzeichnet die Bewusstheit der Durchschaubarkeit dieser Texte. Dazu werden verschiedene Wege angewandt, diese Einfachheit hervorzubringen. Einfachheit in der Kinderliteratur lässt sich beispielsweise in den Grundlagen der Poetik wiederfinden, welche hier eine tragende Rolle spielen (Lypp, 2000, S. 828).

Ebenfalls Stereotype, die hohe Bildlichkeit und die sich durchziehende Formelhaftigkeit führen zur Vereinfachung, wodurch die Texte für Kinder zugänglicher erscheinen. Der Stereotyp als bekanntes Element ermöglicht es, das bereits vorhandene Repertoire anzuwenden und gilt als unerlässlich für den noch unsicheren Umgang mit Literatur. Sie dienen Kindern oft als Entlastung und sorgen zugleich für Klarheit, da, ähnlich wie bei der Episodenkette, ein Wiedererkennen stattfindet. (Lypp, 2000, S.839) Denn auch die Episodenkette, bestehend aus Konstante und Variable, sorgt bei dem jungen Leser für Orientierung. Durch das erkennen bekannter (Konstante) und dem erkennen neuer Elemente (Variable), werden erste Grundlagen für das spätere Formverständnis von Literatur geschaffen. Ebenfalls die Formelhaftigkeit, wel­che sich in jedem Kinderbuch wiederfinden lässt, sorgt bei dem Leser für Orientierung. Durch Anfänge einer Geschichte, wie „Es war einmal...“ weiß der Leser bereits, um welche Textart es sich handelt und welche Erwartungen er an die Geschichte stellen darf. (Lypp, 2000, S.834 ff.) Einfachheit veranlasst dem­nach die Einübung literarischer Optionen, welches das Kind aus der Kinderliteratur, auf das zu entschlüsselnde literarische Zeichensystem, übertragen kann. (Lypp, 2000, S.833)

Durch die vorgestellten Vereinfachungsverfahren wird den Kindern ein leichterer Zugang zur Literatur gewährt. Denn eben diese Form der Literatur sorgt für den Einstieg in die literarische Bildung sowie der imaginativen und gedanklichen Welterkundung. Sie unterstützt gleichzeitig den eigenen Entwicklungsprozess und gilt als starker Impuls für die Ausbildung einer emotionalen Intelligenz. Durch das Erleben der Gefühlswelt eines Protagonisten kann der Leser auch die eigene Gefühls- und Phantasiewelt besser entwickeln (Ewers, 2012, S.143ff.). Als von Kindern attraktiv wahrgenommen, gilt ebenfalls, den erwachsenen Protagonisten durch einen kindlichen zu ersetzen. So liegt eine große Bandbreite vor, sich dem Leser anzupassen, welche von der Aufmachung und Illustrierung, bis hin zu den einzelnen Charakteren und Motiven reicht (Ewers, 2012, S.145).

Jedoch sollte auch auf die Anpassung der Botschaft an den Empfänger geachtet werden. Denn betrachtet man die didaktische Relevanz, nützen all diese Verfahren nichts, wenn das Kind sich nicht angesprochen fühlt oder ein Lesehindernis in der Lektüre sieht. Kinderliteratur dient den Schülern als Lesen einer Ganzschrift und sollte zudem als lustvolles Erlebnis wahrgenommen werden. Demnach ist es von Bedeutung, bei den Schülern eine positive Haltung zum Medium Buch zu wecken. Dies geschieht oft bei Büchern mit kurzen, abwechslungsreichen und humorvollen Kapiteln, da das Kind dann die Bereit­schaft zeigt, sich auf den Text einzulassen und diesen zu mögen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass der Text angemessen rezipierbar für den Leser sein muss, aber gleichzeitig auch nicht zu kindlich-naiv sein darf. Denn sobald ein Text keinen Bezug auf die Lebenswelt der Kinder hat, gilt dieser schnell als uninteressant. Es muss also eine Balance zwischen Vertrautem und Fremden hergestellt werden, sodass die jungen Leser die nötige Motivation aufbringen. Der Inhalt muss also interessant und komplex sein (Ewers, 2012, S. 187).

Kinder- und Jugendliteratur dient als hauptsächlich didaktische Literatur, welche sich unter anderem als Ziel gesetzt hat, Werte und Kenntnisse an die jungen Leser zu vermitteln. Sie kann somit als Medium und Gegenstand des Unter­richts gesehen werden. Durch die vielen Gebrauchsregeln, welche die Kinder- und Jugendliteratur verwendet, bereitet sie den jungen Leser auf die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben vor (Sünkel, 2002, S. 40ff.). Demnach werden besondere Anforderungen an diese Gattung gestellt. Diese reichen hin von allgemeinen religiösen oder moralischen Normen, bis hin zu konkreten Vorschriften (Ewers, 2012, S.141).

Diesen verschiedenen Anforderungen für die Lektüreauswahl ist das Kinderbuch „Kater Mikesch“ zu verorten. Der genannte Text ist für Schüler Ende der zweiten oder Anfang der dritten Klasse geeignet und in didaktischer Zusammenstellung auch hier angesiedelt.

2. Analyse des Textauszugs

2.1 Gliederung des Kinderbuchs „Kater Mikesch“

Das Kinderbuch „Kater Mikesch- Geschichten vom Kater, der sprechen konnte“ handelt von einem Kater mit dem Namen Mikesch, welcher durch den Schuster­Jungen Pepik die Menschensprache erlernte. Erstreckt über 164 Seiten erfährt der Leser Geschichten über seinen Alltag im Dorf Holleschitz, die Abenteuer mit seinen Freunden und wird schließlich auf die Reise mitgenommen, welche Mikesch unternimmt. Nachdem der Kater im Verlauf der Geschichte bereits viele Erlebnisse mit seinen Freunden, dem Ziegenbock Bobesch und dem Jungen Pepik, gemacht hat, kam es schließlich dazu, dass er einen Fehler machte, woraufhin sich der Themenschwerpunkt der Lektüre verändert (Vgl. Lada,2004).

Als die Großmutter, bei der er lebt, ihn zum Rahm holen in den Keller im Hof schickte, ließ er durch ein Missgeschick den schweren Rahmtopf fallen, sodass dieser samt Rahm in den Graben fiel und zerbrach. Daraufhin plagt ihn ein schlechtes Gewissen und er beschließt auf Wanderschaft zu gehen, um genügend Geld für einen neuen Rahmtopf zu verdienen. Er packt ein paar Sachen und verlässt das Dorf Holleschitz, ohne sich von seinen Freunden oder der Großmutter zu verabschieden (Vgl.Lada,2004,S.82 ff.). Bereits nach kurzer Zeit weiß das ganze Dorf von seiner Flucht und sorgt sich um Mikesch (Vgl.Lada,2004,S.86 ff.). Obwohl auch schon andere seiner Freunde einen Fehler gemacht haben, fühlt er sich selbst verantwortlich seinen Fehler wieder gut zu machen.

Nach einigen Wochen erreichte den Ziegenbock Bobesch ein Brief, in dem Mikesch sein Wohlbefinden, den Grund für die Reise und ebenfalls von seiner baldigen Rückkehr berichtet. Daraufhin warteten die Dorfbewohner Tag für Tag, dass Mikesch wiederkommt (Vgl.Lada,2004,S.102 ff.). Als der Kater schließlich zurück nach Hause kehrt, erzählt er seinen Freunden und der Familie, was er in der Zeit seiner Abwesenheit erlebt hat (Vgl.Lada,2004,S.109 ff.). Auf seiner Reise sah er nicht nur neue Dinge und holte das Geld für den neuen Rahmtopf ein, sondern traf auch auf viele neue Figuren.

Die folgende Analyse bezieht sich auf die zwei Kapitel „Mikesch beginnt zu erzählen“ und „Bei den Hütebuben und in Großmutters Buckelkorb“, in denen Mikesch sich auf seiner Reise befindet und zwei durchaus unterschiedliche Begegnungen macht. Es findet jeweils ein kurzes Erlebnis mit einer neuen Figur statt, welche sich jedoch grundlegend voneinander unterscheiden.

Seine erste Begegnung macht Mikesch mit Schreiners Mariechen aus Dalleschitz (Vgl.Lada,2004,S.124-126). Hierzu kam es, nachdem Mikesch Holleschitz hinter sich ließ und in Richtung Dalleschitz wanderte. Als der Kater sie ansprach, um nach Arbeit zu fragen, unterbrach sie den Lesefluss und schon startete die Diskussion, über Mikeschs Fähigkeit zu sprechen und den Grund, der ihn zu dieser Reise bewegte. Das Dorfmädchen vertritt das Weltbild, dass Katzen nicht sprechen können und legt ihm diese Meinung offen dar. Die Szene lässt sich demnach in wenige Abschnitte unterteilen. Zuerst eine Art Orientierung, in der erklärt wird, was bis hierher geschah (Z. 1-8). Anschließend die Begegnung mit Dalleschitz Mariechen sowie die Diskussion über Mikeschs Nutzung der Menschensprache (Z.9-49), den Grund für seine Wanderschaft und ihre Meinung zu seinem Fehlverhalten (Z.50-68) sowie Mariechens Ansicht zum weiteren Verlauf seiner Reise und schließlich die Verabschiedung der beiden Figuren (Z.69-93).

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass das zweite der analysierenden Kapitel nicht vollständig behandelt wird, sondern die Analyse hier nur die „Hütebuben­Episode“ aufgreift. Im Folgenden trifft Mikesch noch auf eine Großmutter mit Buckelkorb. Jedoch wird diese Episode nicht hinzugenommen, da sie nicht in das Analyseschema der vorherigen passt.

Nachdem der Protagonist weiterwandert, traf er nach einiger Zeit auf eine Gruppe Hütebuben, dessen Konversation er zunächst meiden wollte (Vgl. Lada, S. 127-129). Auch diese waren überrascht von seiner Begabung für die Menschensprache, nahmen dies jedoch mit Begeisterung auf. Mikesch wurde direkt als Teil der Gruppe angesehen, sodass er mit Nahrung und weiterem Gut versorgt wird. Hier lassen sich ebenfalls kurze Abschnitte wiederfinden. Auch hier gibt der Autor kurz wieder, was in der Zwischenzeit der beiden Begegnungen passiert ist (Z.1-8). Daraufhin kommt es zu der Zusammenkunft mit dem Hütebuben und dessen positive Reaktion auf den sprechenden Kater (Z.9-27), dem Grund für die Wanderschaft sowie die Haltung der Jungen dazu (Z.28-55) und schließlich der Abschied von der Gruppe und dem Fortgang der Reise (Z.56-75).

2.2 Merkmale des Erzählens - Intentionale Zusammenhänge

Anhand der in Abschnitt 2.1 dargestellten Textstellen, lassen sich viele Rück­schlüsse auf die didaktischen Grundlagen ziehen. Somit werden die einzelnen Textstellen im Folgenden genauer, hinsichtlich der Art und Weise des Erzählens und dem didaktischen Hintergrund, untersucht. Betrachtet man die erste Textstelle „Mikesch beginnt zu erzählen“ (Vgl.Lada,2004,S.124-126), lässt sich ein auktoriales Erzählverhalten erkennen sowie eine heterodiegetische Erzählform. Diese ziehen sich durch das gesamte Kapitel. Zu erkennen ist dies, da der Erzähler allwissende Informationen über den weiteren Verlauf der Geschichte liefert und dabei in der Er-Form über den Protagonisten spricht. Der Erzähler führt den Leser in das Geschehen ein, indem er durch Zeitraffung die Zeitspanne von Mikeschs Wiedersehen mit Bekannten beschreibt. Er erzählt von dem Zusammentreffen, bei dem Mikesch seine Erlebnisse mit seinen Freunden teilt und ihnen von seinen Abenteuern berichtet (Z. 1-8). Somit liegt hier ein narrativer Modus vor, welcher nach dem ersten Abschnitt in einen dramatischen Modus übergeht. Nachdem der Erzähler erst zusammenfassend berichtet, wechselt er im zweiten Abschnitt zu dem dramatischen Textmodus, in dem die vielen Einzelheiten zum Vorschein kommen. Zum Schluss des ersten Abschnittes kommt es zur direkten Ansprache des Lesers „ Und auch ihr sollt nun endlich erfahren, wie es dem braven Kater in der Fremde ergangen ist!“ (Z. 7-8). Durch die direkte Anrede des Lesers, durch den Erzähler, wird noch einmal stärker die Aufmerksamkeit geweckt und betont, dass der Erzähler weiß, was als nächstes passiert. Fortlaufend kommt es zur Zeitdeckung. Der Erzähler gibt das Geschehene genau und in direkter Rede durch den Protagonisten wieder. Bereits als der Kater das Dorfmädchen entdeckt, wird hervorgehoben, wie belesen und schlau sie sein muss. Kaum nimmt er das Gespräch mit ihr auf, bestätigt sich diese Vermutung (Z.20 ff). Mariechen aus Dalleschitz verkörpert das brave und fleißige Dorfmädchen, welches stets gute Noten schreibt und nie so einen schwerwiegenden Fehler wie Mikesch machen könnte. Nachdem Mikesch sie begrüßt, beginnt sie die Diskussion, dass Katzen normalerweise nicht auf zwei Beinen laufen und zudem nicht über die Fähigkeit der Menschensprache verfügen (Z.37-38). Dies begründet sie mit der Behauptung, die Katze kürzlich erst in Naturkunde behandelt zu haben und hebt noch einmal hervor, dass sie eine gute Schülerin sei (Z.43-46). Hier wird das fiktive der Geschichte noch einmal hervorgehoben, nämlich, dass Tiere nicht sprechen können. Jedoch dürfte sie das Gespräch mit Mikesch ihrer Begründung nach gar nicht weiterführen, da sie behauptet, Katzen können nicht sprechen. Demnach müsste sie, um ihr Weltbild nicht zu verletzen, anders reagieren. Nachdem sie von Mikesch erfährt, warum er sich auf Wanderschaft befindet, gibt sie den Ratschlag, er solle besser umkehren und die Strafe für seine Tat ertragen, denn so hätte die Großmutter weder Rahmtopf noch Kater. Im letzten Abschnitt zeigt sich wieder das gut erzogene Mädchen, denn ohne etwas zu Essen, ließ sie den Kater dann doch nicht weiterziehen. Es kann gesagt werden, dass die Figurenkonzeption des Mariechen als dynamisch, eindimensional und offen angelegt ist, da nur ein kleiner Satz an Merkmalen bekannt ist, sie aber ihre Haltung während dieser kurzen Episode verändert und kurz durch ihr Handeln ihrer eigentlichen Weltansicht wieder- spricht. Betrachtet man die Figurenkonstellation, lässt sich eine Kontrast­beziehung zwischen Mariechen aus Dalleschitz und Kater Mikesch feststellen, da die Figuren unterschiedliche Ansichten vertreten. Mikesch, welcher der Menschensprache fähig ist und diese auch benutzt und die Kontrasthaltung von Mariechen, welche dies für falsch hält. Ebenfalls ihre Einstellung zu Mikeschs Antritt der Reise stimmt nicht mit der Meinung des Protagonisten übereinander und bestätigt diesen Kontrast zwischen den beiden Figuren (Z. 66ff.).

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
"Kater Mikesch" von Joseph Lada und Otfried Preußler. Eine Analyse eines episch fiktionalen Textes
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
2,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V943807
ISBN (eBook)
9783346277916
ISBN (Buch)
9783346277923
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kater, mikesch, joseph, lada, otfried, preußler, eine, analyse, textes
Arbeit zitieren
Marie Finger (Autor), 2018, "Kater Mikesch" von Joseph Lada und Otfried Preußler. Eine Analyse eines episch fiktionalen Textes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/943807

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