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Depressionen aus systemischer Perspektive. Forschungsstand, Prävalenz und Ätiologie

Título: Depressionen aus systemischer Perspektive. Forschungsstand, Prävalenz und Ätiologie

Trabajo Escrito , 2019 , 30 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Tashina Celine Nemec (Autor)

Psicología - Consulta y Terapia
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Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den derzeitigen Forschungsstand das Störungsbild der Depression aus systemischer Perspektive aufzuzeigen und das Krankheitsbild besser zu verstehen. Außerdem soll versucht werden, der noch immer vorhandenen Stigmatisierung durch Förderung des Verständnisses vorzubeugen. In weiterer Folge ist es das Ziel, einen Überblick über die Prävalenz und die Ätiologie zu geben und einen Fragebogen zu den diesbezüglichen Risikofaktoren zu erstellen.

Depression ist eine weltweit verbreitete Erkrankung, von der mehr als 300 Millionen Menschen betroffen sind. Depressionen unterscheiden sich von üblichen Stimmungsschwankungen und kurzlebigen emotionalen Reaktionen auf Herausforderungen im Alltag (WHO, 2018). Sie wirkt sich maßgeblich auf die Gedanken, die Stimmung und den gesundheitlichen Zustand aus und tritt unabhängig von der Kultur und der Nationalität auf. Es wird damit gerechnet, dass die Depression in geraumer Zeit die häufigste Erkrankung sein wird 2012 erkrankten deutschlandweit etwa 629.700 Personen an einer depressiven Neuerkrankung.

Das erste Kapitel umfasst eine Einführung in das Krankheitsbild der Depression und schildert das Problem und Ziel der Arbeit. Außerdem wird kurz auf die Methodik eingegangen. Die theoretischen Grundlagen, welche auf wissenschaftlich relevanter Literatur basieren, werden im zweiten Kapitel behandelt. Die Depression und die systemische Therapie werden definiert. Anschließend erfolgt ein Überblick über die möglichen Entstehungsursachen aus systemischer Sicht und die Klärung der Prävalenz. Daraufhin erfolgt die Vorstellung von typischen Symptomen des Krankheitsbildes. In einem weiteren Kapitel wird auf die Klassifikation von Depressionen nach Dauer und Schweregrad eingegangen. Verlauf und Diagnose bilden ein weiteres Kapitel. Im dritten Kapitel, dem methodischen Teil, erfolgt eine Darstellung der bekanntesten Risikofaktoren aus systemischer Sicht und eine Erläuterung deren Auswahl. Das vierte und somit letzte Kapitel bildet die Diskussion. Es erfolgt eine kritische Reflexion und eine Erläuterung der Herausforderungen, welche mit der Durchführung der Befragung einhergehen. In einem weiteren Kapitel werden die Konzepte "Lebensproblem / Problemsystem" in Bezug auf Depressionen hin reflektiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemaufriss und Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

1.3 Methodik

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffsdefinition

2.1.1 Depression

2.1.2 Systemische Therapie

2.2 Ätiologie

2.3 Häufigkeit, Alter, Geschlecht und soziale Schicht

2.4 Symptome

2.5 Klassifikation nach Schweregrad und Dauer

2.6 Verlauf und Prognose

2.7 Diagnostik und Therapie

2.7.1 Medikamentöse Therapie

2.7.2 Psychotherapie

2.7.3 Nichtmedikamentöse Verfahren

2.8 Präventionsansätze

2.9 Beziehungsmuster nach Schweitzer und Schlippe

3 Methodischer Teil

3.1 Strukturbaum – Risikofaktoren zur Entstehung einer Depression

3.2 Methode der Befragung und anschließende Auswertung

4 Diskussion

4.1 Herausforderungen bei der Durchführung der Befragung

4.2 Konzepte „Lebensproblem / Problemsystem“

4.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Forschungsstand zum Störungsbild der Depression aus einer systemischen Perspektive aufzuarbeiten, um das Verständnis für die Erkrankung zu vertiefen und zur Entstigmatisierung beizutragen. Zudem soll ein Überblick über die Prävalenz und Ätiologie gegeben sowie ein strukturierter Fragebogen zu den relevanten Risikofaktoren entwickelt werden.

  • Systemische Betrachtung der Entstehungsursachen (Ätiologie) von Depressionen.
  • Analyse von Risikofaktoren im bio-psycho-sozialen Kontext.
  • Vorstellung diagnostischer Verfahren und therapeutischer Ansätze.
  • Untersuchung familiärer Beziehungsmuster bei depressiven Erkrankungen.
  • Entwicklung eines quantitativen Fragebogens zur Selbstevaluation des Depressionsrisikos.

Auszug aus dem Buch

2.9 Beziehungsmuster nach Schweitzer und Schlippe

Schweitzer und Schlippe führen einige Beziehungsmuster an, welche häufig bei depressiven Personen und ihren Familien vorkommen:

1. Die depressive Person gibt den anderen Familienmitgliedern durch bestimmte Signale möglicherweise das Gefühl, sich stärker um diese kümmern zu müssen. Der Erkrankte traut sich nicht, seine Wünsche und Bedürfnisse offen auszusprechen und tut dies durch seine Symptomatik.

2. Die Depression kann metaphorisch für gewisse Familienereignisse stehen, beispielsweise kann durch die Erkrankung die Erinnerung an ein verstorbenes Familienmitglied aufrechterhalten werden.

3. Oftmals zeigt sich, dass Menschen mit depressiver Symptomatik ein schlechtes Gewissen haben, weil es ihnen besser geht als ihren Eltern. Hier kann die Depression als Loyalität verstanden werden.

4. Depressives Verhalten wirkt in Familien in gewisser Weise systemerhaltend. Partner und Kinder, welche in dieser Zeit den „starken“ Part darstellen, haben das Gefühl dem „schwachen“ Part, nämlich dem Erkrankten, beistehen zu müssen. Dies kann beispielsweise dazu führen, dass die anderen Familienmitglieder für eine bestimmte Zeit nicht mehr das Haus verlassen.

5. Stehen die eigenen Bedürfnisse und der Druck alles richtig machen zu müssen nicht im Einklang, kann dies zu massiven Schuldgefühlen führen

6. Depressive Menschen sind dazu verleitet, ihr Gegenüber dazu aufzufordern mehr Verantwortung zu übernehmen, den anderen aufzumuntern und sich selbst aktiv zu zeigen (Schweitzer & Schlippe, 2006, S. 76ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Depression ein, erläutert die Problemstellung, das Ziel der Arbeit sowie den methodischen Aufbau.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe definiert und ein fundierter Überblick über Ursachen, Symptome, Klassifizierungen, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten gegeben.

3 Methodischer Teil: In diesem Teil werden mittels Strukturbaumen relevante Risikofaktoren dargestellt und das quantitative Design der Befragung erläutert.

4 Diskussion: Das letzte Kapitel reflektiert kritisch die Herausforderungen der Befragung, diskutiert theoretische Konzepte wie das "Problemsystem" und gibt einen Ausblick.

Schlüsselwörter

Depression, Systemische Therapie, Ätiologie, Risikofaktoren, Psychische Gesundheit, Stigmatisierung, Prävention, Fragebogen, Symptomatik, Diagnostik, Familiensystem, Bewältigungsstrategien, Vulnerabilitäts-Stress-Modell, Psychotherapie, Quantitative Forschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Depression aus einer systemischen Perspektive und beleuchtet das Störungsbild durch die Analyse von Risikofaktoren und familiären Mustern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Ätiologie, der Klassifikation nach Schweregrad, den therapeutischen Ansätzen sowie der systemischen Betrachtung sozialer und familiärer Einflussfaktoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Verständnis für das Krankheitsbild zu fördern, zur Entstigmatisierung beizutragen und einen Fragebogen zur Evaluation des individuellen Depressionsrisikos zu konzipieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche sowie der Erstellung eines quantitativen Studiendesigns in Form eines Fragebogens zur Risikoevaluation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu den Ursachen und Symptomen sowie einen methodischen Teil, der mittels Strukturbaumen die bio-psycho-sozialen Risikofaktoren veranschaulicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Depression, systemische Therapie, Ätiologie, Risikofaktoren, Prävention und Diagnostik.

Wie unterscheidet sich die systemische Sichtweise vom individuellen Fokus bei Depressionen?

Die systemische Sichtweise betrachtet den Menschen nicht isoliert, sondern als Teil eines Systems (Familie, Umfeld), in dem Störungen als Ausdruck von Wechselwirkungen im gesamten System verstanden werden, statt nur beim Einzelnen.

Welche Rolle spielen "schlechte Gewissen" oder "Loyalität" in der systemischen Betrachtung von Depressionen?

Laut Schweitzer und Schlippe kann depressive Symptomatik als Loyalitätsbeweis gegenüber dem System (z. B. den Eltern) fungieren, wenn die betroffene Person versucht, sich durch die Krankheit in ein Gleichgewicht mit anderen Familienmitgliedern zu bringen.

Warum wird im methodischen Teil ein "Strukturbaum" verwendet?

Der Strukturbaum dient der übersichtlichen Darstellung komplexer und vielfältiger Risikofaktoren, unterteilt in biologische, psychische und soziale Bereiche.

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Detalles

Título
Depressionen aus systemischer Perspektive. Forschungsstand, Prävalenz und Ätiologie
Universidad
SRH - Mobile University
Calificación
1,3
Autor
Tashina Celine Nemec (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
30
No. de catálogo
V944400
ISBN (Ebook)
9783346279149
ISBN (Libro)
9783346279156
Idioma
Alemán
Etiqueta
depressionen perspektive forschungsstand prävalenz ätiologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tashina Celine Nemec (Autor), 2019, Depressionen aus systemischer Perspektive. Forschungsstand, Prävalenz und Ätiologie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/944400
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