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KMU Risikomanagement

Warum und Wohin?

Title: KMU Risikomanagement

Seminar Paper , 2008 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Nufer (Author)

Business economics - General
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Summary Excerpt Details

Unternehmerisches Handeln ist untrennbar mit Risiken verbunden. Immer dort, wo
unternehmerische Entscheidungen getroffen werden, eröffnen sich neue Chancen,
gleichzeitig resultieren aber auch Risiken aus diesen Entscheidungen.
Diese Risiken können sich extern ergeben, z.B. durch veränderte
Rahmenbedingungen oder intern durch die unternehmerische Entscheidung selbst
hervorgerufen werden, z.B. finanzwirtschaftliche Risiken. Dies kann ganz plötzlich der Fall sein oder sich schleichend einstellen.
Risiken treten also v.a. dort auf, wo unternehmerische Entscheidungen getroffen
werden. Um den unternehmerischen Erfolg sicher zu stellen bzw. zu erhöhen ist es
notwendig Risiken erkennbar zu machen, zu systematisieren und bewertbar zu
machen, um entsprechend darauf vorbereitet zu sein bzw. angemessen darauf
reagieren zu können, Probleme effizient zu lösen und die Schäden, die aus den
Risiken möglicherweise entstehen können, zu reduzieren.
Seit der Einführung des KonTraG und der Basel II Vereinbarungen hat das
Risikomanagement auch für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) an Bedeutung
gewonnen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Entscheidungen beinhalten Risiken

2 Grundlagen

2.1 Definition der Grundbegriffe

2.1.1 KMU

2.1.2 Risiko

2.2 Gesetzliche Grundlagen

2.2.1 KonTraG

2.2.2 Basel II

3 Risikomanagement in KMU

3.1 Risikomanagementprozess

3.1.1 Risikoerkennung und Risikosystematisierung

3.1.2 Risikobewertung

3.1.3 Risikobewältigung und Risikosteuerung

3.1.4 Risikoüberwachung und Risikoberichterstattung

3.2 Schwachstellenanalyse

3.2.1 Instrument zur Unterstützung des Risikomanagements

3.2.2 Durchführung der Schwachstellenanalyse

4 Darstellung ausgewählter Risiken

4.1 Personalrisiken

4.2 Umweltrisiken

4.3 Produktrisiken

5 Nutzen und Vorteile

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Notwendigkeit und praktische Umsetzung eines Risikomanagementsystems in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), um unternehmerische Handlungsfähigkeit zu sichern und strategische Wettbewerbsvorteile zu generieren.

  • Grundlagen des Risikomanagements und gesetzliche Rahmenbedingungen (KonTraG, Basel II)
  • Prozesshafte Gestaltung der Risikoerkennung, -bewertung und -steuerung
  • Praktische Anwendung der Schwachstellenanalyse als Instrument zur Risikoidentifikation
  • Analyse spezifischer Risikokategorien: Personal-, Umwelt- und Produktrisiken

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Risikobewertung

Die ermittelten Risiken sind nun in einem weiteren Schritt zu bewerten, d.h. sie werden in einer quantitativen Form darstellbar gemacht, um sie in eine Rangordnung bringen zu können und die Bedeutung einzelner Risiken erkennen zu können. Ist es nicht möglich Risiken exakt zu bestimmen, sind sie qualitativ zu schätzen. Für eine solche Darstellung werden die Risiken meistens mit Hilfe der Kategorien Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß eingeteilt. Das Schadensausmaß bezeichnet dabei die Größe der Auswirkung eines Risikos auf einen bestimmten Zielwert, wie z.B. den Umsatz oder den Gewinn. Die beiden Kategorien können bspw. in drei Stufen unterteilt werden, um die identifizierten Risiken zuordnen zu können. Die Kategorie Eintrittswahrscheinlichkeit kann z.B. in die Stufen unwahrscheinlich, wahrscheinlich und sehr wahrscheinlich eingeteilt werden und die Kategorie Schadensausmaß z.B. in die Stufen unbedeutend, bedeutsam und bedrohlich. Hierbei kann es aber zu Informationsverlusten kommen, da die Risikoinformation auf einen Erwartungswert reduziert wird. Daher empfiehlt es sich die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Risiken zu ermitteln, falls dies möglich ist. Mögliche Bewertungsverfahren sind z.B. Regressionsanalysen, Sensitivitätsanalysen, Simulationsmodelle oder der Value at Risk (VaR). Die Größe des Risikoausmaßes ergibt sich durch die Multiplikation der Eintrittswahrscheinlichkeit mit dem Schadensausmaß.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Entscheidungen beinhalten Risiken: Einführung in die untrennbare Verbindung von unternehmerischem Handeln und Risiken sowie die wachsende Bedeutung des Risikomanagements für KMU.

2 Grundlagen: Definition grundlegender Begriffe wie KMU und Risiko sowie Erläuterung relevanter gesetzlicher Rahmenbedingungen für Unternehmen.

3 Risikomanagement in KMU: Detaillierte Darstellung des Risikomanagementprozesses vom Analyse- bis zum Strategiekreislauf sowie Einführung der Schwachstellenanalyse als konkretes Instrument.

4 Darstellung ausgewählter Risiken: Spezifische Betrachtung von Personal-, Umwelt- und Produktrisiken als wesentliche Gefahrenbereiche für die unternehmerische Tätigkeit.

5 Nutzen und Vorteile: Darlegung der strategischen und finanziellen Vorteile eines implementierten Risikomanagementsystems trotz des notwendigen Kostenaufwands.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, KMU, Risikoerkennung, Risikobewertung, Risikobewältigung, Schwachstellenanalyse, Personalrisiken, Umweltrisiken, Produktrisiken, Basel II, KonTraG, Risikosteuerung, Unternehmensfortbestand, Risikoberichterstattung, Bewertungsmethoden

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Relevanz und Implementierung eines Risikomanagementsystems, das speziell auf die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zugeschnitten ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements, der systematische Prozess der Risikobearbeitung, die Schwachstellenanalyse sowie die detaillierte Betrachtung von Personal-, Umwelt- und Produktrisiken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie KMU Risiken identifizieren, bewerten und steuern können, um trotz begrenzter Ressourcen den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die theoretische Konzepte des Risikomanagements mit praktischen Anwendungsbeispielen und Instrumenten für den Mittelstand verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der gesetzlichen Grundlagen, den Kreislauf des Risikomanagementprozesses (Erkennung bis Überwachung) und die praktische Durchführung der Schwachstellenanalyse sowie die Analyse spezifischer Risikogruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Risikomanagement, KMU, Schwachstellenanalyse, Risikoerkennung, Risikobewertung, Personalrisiken, Umweltrisiken, Produktrisiken und die gesetzlichen Anforderungen gemäß Basel II und KonTraG.

Warum ist die Schwachstellenanalyse besonders für KMU relevant?

Da KMU häufig über begrenzte Ressourcen verfügen, bietet die Schwachstellenanalyse ein praxisnahes Instrument, um in Arbeitsgruppen Fehler in Prozessabläufen systematisch aufzudecken und zielgerichtet zu minimieren.

Wie beeinflussen Basel II Anforderungen das Risikomanagement in KMU?

Basel II führt zu einem sogenannten Mittelstandsrating, bei dem ein integriertes Risikomanagementsystem dazu beitragen kann, die Bonität zu verbessern und somit die Fremdkapitalkosten für das Unternehmen zu senken.

Welche Rolle spielt der Faktor "Personal" bei Risiken?

Das Personal ist eine zentrale Ressource, deren Ausfall – insbesondere bei Schlüsselmitarbeitern – die Handlungsfähigkeit kleiner Unternehmen massiv gefährden kann, weshalb ein proaktives Personalrisikomanagement notwendig ist.

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Details

Title
KMU Risikomanagement
Subtitle
Warum und Wohin?
College
University of Hohenheim  (Betriebswirtschaftslehre)
Course
Seminar: Angewandtes Umweltmanagement
Grade
1,3
Author
Christian Nufer (Author)
Publication Year
2008
Pages
25
Catalog Number
V94470
ISBN (eBook)
9783640106509
ISBN (Book)
9783640115419
Language
German
Tags
Risikomanagement Seminar Angewandtes Umweltmanagement KMU SME Basel II
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Nufer (Author), 2008, KMU Risikomanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94470
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