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Der Mythos von Dädalus und Ikarus. Das Leben eines Genies und Mörders

Título: Der Mythos von Dädalus und Ikarus. Das Leben eines Genies und Mörders

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2014 , 30 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Latín
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem griechischen Mythos von Dädalus und Ikarus. Hierfür wird zunächst Dädalus' Abstammung und die Geschichte seiner Ahnen behandelt. Anschließend werden Dädalus' Erfindungen und sein Leben in Kreta beschrieben. Im nächsten Kapitel wird Dädalus' und Ikarus' Flucht aus Kreta analysiert, hierfür werden sowohl die Fluchtgründe, der Ablauf und die Route sowie Ikarus' Sturz in den Tod betrachtet. Es folgt eine Beschreibung von Dädalus' Leben nach der Flucht.

Des Weiteren werden die Erwähnungen des Mythos bei anderen Autoren angesprochen. Auch wird der Mythos aus philosophischer Sicht analysiert. Abschließend wird auch die Architektur- und Kultur-Rezeption behandelt. Hierfür werden zunächst die minoische und kretische Kunst und Kultur betrachtet. Anschließend liegt das Augenmerk auf der dädalischen Kunst.

Obwohl die griechische Mythologie nicht unbedingt zum Allgemeinwissen der breiten Bevölkerung zählt, so sind die Namen Dädalus und Ikarus doch recht vielen geläufig, ebenso wie die Geschichte des berühmten Ikarussturz. Auch wenn die griechische Mythologie eine Vielfältigkeit an Emotionen enthält – von Mutter- und Vatermord über endlose Kriege für die große Liebe bis hin zu einem Fluch, der ein ganzes Geschlecht verfolgt – so hat die berühmte Geschichte von Vater und Sohn etwas so Ergreifendes, dass nur wenige der griechischen Mythen so auf ihre Leser auszuwirken vermögen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einstieg mit Bezug auf Pieter Bruegels „Landschaft mit dem Sturz des Ikarus“

2. Der Mythos von Dädalus und Ikarus - damals bis heute

2.1 Dädalus Abstammung und Geschichte in Athen

2.1.1 Dädalus Ahnen

2.1.2 Dädalus Leben in Athen

2.1.3 Der Mord an seinem Neffen und dessen Verwandlung

2.2 Dädalus Erfindungen und Leben auf Kreta

2.2.1 Pasiphaë und der Stier – Poseidons Vergeltung

2.2.2 Bau des Labyrinths – Minotaurus-Gefängnis

2.2.3 Begegnung mit Theseus – der Ariadne Faden

2.3 Dädalus und Ikarus Flucht von Kreta

2.3.1 Fluchtgründe

2.3.2 Fluchtablauf und Route

2.3.3 Sturz und Tod von Ikarus – Namensentstehungen

2.4 Dädalus Leben nach der Flucht

2.4.1 Leben bei König Kokalos und Minos Tod

2.4.2 Werke auf Sizilien

2.5 Erwähnung bei anderen Autoren

2.6 Analyse des Mythos aus philosophischer Sicht

2.7 Architektur- und Kultur-Rezeption

2.7.1 Minoische und kretische Kunst und Kultur

2.7.2 Dädalische Kunst

3. Fazit

4. Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit setzt sich zum Ziel, den Mythos von Dädalus und Ikarus umfassend zu beleuchten, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Hintergründe, die verschiedenen Motive der beteiligten Akteure und die philosophische sowie kunsthistorische Rezeption gelegt wird. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, inwiefern die Erzählung über die rein mythologische Ebene hinausreicht und wie sich das Bild des "Genies und Mörders" durch verschiedene antike und literarische Quellen sowie durch die künstlerische Verarbeitung (beispielsweise bei Pieter Bruegel) wandelt und prägt.

  • Detaillierte Analyse der Abstammung und des Lebens von Dädalus in Athen und auf Kreta
  • Untersuchung der verschiedenen Motive für die Flucht und deren tragischem Verlauf
  • Philosophische Betrachtung des Mythos im Kontext der menschlichen Hybris und des Mittelmaßes
  • Kulturhistorische Einordnung der minoischen Zivilisation und des "dädalischen Stils"
  • Betrachtung der Rezeption des Mythos in der Literatur und bildenden Kunst

Auszug aus dem Buch

Einstieg mit Bezug auf Pieter Bruegels „Landschaft mit dem Sturz des Ikarus“

Obwohl die griechische Mythologie wohl eher zu den spezielleren Themen und nicht direkt zum Allgemeinwissen der breiten Bevölkerung zählt, so sind die Namen Dädalus und Ikarus doch recht vielen geläufig, genauso wie die Geschichte vom berühmten Ikarussturz. Auch wenn die griechische Mythologie eine Vielfältigkeit an Emotionen enthält - vom Mutter- und Vatersmord über endlose Kriege für die große Liebe bis hin zu einem Fluch, der ein ganzes Geschlecht verfolgt - so hat die berühmte Geschichte von Vater und Sohn etwas Ergreifendes, dass nur wenige der griechischen Mythen auf ihre Leser auszuwirken vermögen. Der größte Teil der Geschichte spielt sich auf Kreta ab, die Insel, die ein Dreh- und Angelpunkt der Mythologie ist.

Zeus bringt seine Geliebte Europa auf diese Insel und auch Theseus macht sich auf den Weg nach Kreta, um den gefürchteten Minotaurus zur Strecke zu bringen. Faszinierend ist die Geschichte von Dädalus zudem, weil sie sowohl raum-, wie auch zeitübergreifend ist, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Im Wörtlichen, vor allem durch die Verbindung vieler einzelner Geschichten und verschiedener Schauplätze. Im Übertragenen ist das Fortwirken der Geschichte gemeint, egal ob in der Kunst, im Theater oder im Schullehrplan, von damals bis heute. In der Kunst ist das Werk von Pieter Bruegel dem Älteren genauer zu betrachten, anzusiedeln im 16. Jahrhundert, wobei die Zuordnung wegen fehlender Datierung und Signatur noch immer fraglich bleibt.

Im Vordergrund des Gemäldes (vgl. Abb. 2) ist ein Bauer dargestellt, der seinen Acker pflügt. Dahinter sieht man einen Hirten, der seine Schafe hütet, und am Ufer sitzt ein Fischer. Eine Szene, wie sie Ovid in seinen Metamorphosen beschrieben hat, nur dass diese Menschen das Geschehen, das in unmittelbarer Nähe stattfindet, überhaupt nicht verfolgen, sondern ganz ruhig und gelassen ihrer Arbeit nachgehen. Währenddessen kann man im unteren rechten Teil des Bildes bei genauerem Betrachten wild strampelnde Beine ausmachen. Über den beinahe im Meer verschwundenen Beinen wirbeln nur noch ein paar Federn der geschmolzenen Flügel in Richtung Meer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einstieg mit Bezug auf Pieter Bruegels „Landschaft mit dem Sturz des Ikarus“: Einführung in den Mythos anhand der künstlerischen Darstellung von Pieter Bruegel und erste Thematisierung der Bedeutung des Stoffes.

2. Der Mythos von Dädalus und Ikarus - damals bis heute: Detaillierte Darstellung der Lebensgeschichte von Dädalus, angefangen bei seinen familiären Ursprüngen in Athen bis hin zu seinem Wirken auf Kreta und Sizilien.

3. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Zerrissenheit des Dädalus zwischen genialer Erfindungskraft und moralischem Versagen sowie ein Ausblick auf die zeitlose Relevanz des Mythos.

Schlüsselwörter

Dädalus, Ikarus, griechische Mythologie, Kreta, Labyrinth, Minotaurus, Hybris, Perdix, König Minos, minoische Kultur, Ovid, Kunstgeschichte, Sagen, Vater-Sohn-Konflikt, Genie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den antiken Mythos von Dädalus und Ikarus, betrachtet dabei die verschiedenen Überlieferungen des Lebensweges von Dädalus und beleuchtet die Rolle des Mythos in Kunst und Philosophie.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die mythologischen Hintergründe, die Rivalitäten zwischen den Akteuren (Vater-Sohn-Konflikte), die Erfindungen des Dädalus sowie die kulturhistorische Bedeutung der minoischen Epoche.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein möglichst vollständiges und differenziertes Bild der Figur Dädalus zu zeichnen, indem die vielfältigen Informationen verschiedener antiker Autoren und moderne Deutungsansätze kritisch zusammengeführt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse antiker Quellen, ergänzt durch die Untersuchung von Kunstwerken und deren Rezeption.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Stationen von Dädalus' Leben – von Athen über Kreta bis hin zu seinem Exil auf Sizilien – sowie eine philosophische und architekturhistorische Einordnung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind: Mythos, Dädalus, Ikarus, minoische Kunst, Hybris, Labyrinth und antike Überlieferung.

Warum spielt die Figur Perdix eine wichtige Rolle für das Verständnis von Dädalus?

Perdix repräsentiert den Neid und die zerstörerische Konkurrenz des Dädalus, die den Ausgangspunkt für seine Flucht aus Athen markiert und seinen Charakter als "Genie und Mörder" unterstreicht.

Wie interpretieren Sie das Scheitern des Ikarus im Kontext der philosophischen Lehren?

Im Lichte der Mesoteslehre des Aristoteles wird Ikarus als Beispiel für den jugendlichen Überschwang gesehen, der das gebotene Maß missachtet und durch seine Hybris den Untergang herbeiführt.

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Detalles

Título
Der Mythos von Dädalus und Ikarus. Das Leben eines Genies und Mörders
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
30
No. de catálogo
V944822
ISBN (Ebook)
9783346282651
Idioma
Alemán
Etiqueta
mythos dädalus ikarus leben genies mörders
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2014, Der Mythos von Dädalus und Ikarus. Das Leben eines Genies und Mörders, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/944822
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