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Der Umgang mit digitalen Medien in der Schule. Kompetenzen und Erfahrungen von Grundschullehramtsstudierenden

Titre: Der Umgang mit digitalen Medien in der Schule. Kompetenzen und Erfahrungen von Grundschullehramtsstudierenden

Thèse de Bachelor , 2020 , 125 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Jonas Mumperow (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie des médias
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Diese Arbeit geht der Frage nach, inwiefern Studierende an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg auf den Umgang mit digitalen Medien für den Einsatz in der Grundschule vorbereitet werden. Anhand einer quantitativen Datenanalyse soll aufgezeigt werden, wie sich angehende Lehrkräfte im Umgang mit digitalen Medien einschätzen, inwiefern das Studium auf diesem Gebiet einen Kompetenzzuwachs ermöglicht und welche Erfahrungen die Studierenden bereits im Umgang mit digitalen Unterrichtsmedien gemacht haben. Da die Zufriedenheit zu einem großen Teil die Studienleistung beeinflusst, wird auch dieser Frage im Fragebogen nachgegangen.

Beginnend mit einer ausführlichen Definition des Medienbegriffs und einer Einordnung in den LehrplanPLUS – Grundschule in Bayern und dem Lehrplan für die bayerische Grundschule, soll darüber hinaus das Strategiepapier der Kultusministerkonferenz (im Folgenden „KMK“ genannt) zur Bildung in einer digitalisierten Welt (2017) vorgestellt werden. Durch den technologischen Wandel ist es darüber hinaus von Interesse, die Rolle der Lehrkraft in digitalen Lernumgebungen zu skizzieren.
Im modernen Unterricht ist es die Aufgabe der Lehrkraft, den eigenen Unterricht an den Voraussetzungen der Schüler auszurichten. Im Zuge des technologischen Wandel ist es von großem Interesse, über das Medienverhalten von Kindern Bescheid zu wissen. Dafür werden die Daten der KIM-Studien des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest von 1999 bis 2018 ausgewertet und vorgestellt. Daraus können didaktische Konsequenzen für die Hoch-schullehre und die unterrichtliche Praxis gezogen werden. Dafür werden Studienergebnisse und Empfehlungen von Experten herangezogen, um den theoretischen Teil abzuschließen.

Der Praxisteil stellt die Forschungsfragen und das methodische Vorgehen vor. Im Anschluss daran werden die Auswertungen der Ergebnisse dargestellt und diskutiert. Nach einer anschließenden Reflexion des Untersuchungsdesigns können aus den Ergebnissen Implikationen für die Forschung und die Praxis entworfen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Zielsetzung

2. „Medien“: Definition und Einordnung des Begriffs

2.1 Definitionen

2.1.1 Definition „Medien“

2.1.2 Definition „Mediensozialisation“

2.1.3 Definition „Medienbildung“

2.1.4 Definition „Medienerziehung“

2.1.5 Definition „Mediendidaktik“

2.1.6 Definition „Medienkompetenz“

2.2 Einordnung der (digitalen) Medien im LehrplanPLUS und im Lehrplan für die bayerische Grundschule

2.2.1 Vorstellung der Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz

2.3 Die Rolle der Lehrkraft im Umgang mit Medien im Unterricht

Zwischenfazit

3. Ergebnisvorstellung der KIM‐Studien von 1999 bis 2018

3.1 Ergebnisvorstellung der KIM‐Studien: Freizeitaktivitäten

3.2 Ergebnisvorstellung der KIM‐Studien: Themeninteressen

3.3 Ergebnisvorstellung der KIM‐Studien: Medienausstattung

3.4 Ergebnisvorstellung der KIM‐Studien: Medienbindung

3.5 Ergebnisvorstellung der KIM‐Studien: Computernutzung in der Schule

4. Didaktische Konsequenzen für die Hochschullehre und unterrichtliche Praxis

4.1 Konsequenzen für die digitale Lehre an der Hochschule – Bestandsaufnahme

4.2 Konsequenzen für die digitale Lehre an der Hochschule – Digitale Kompetenzen angehender Lehrkräfte im Vergleich zu Studierenden anderer Fächer

4.3 Konsequenzen für die digitale Lehre an der Hochschule – Kernkompetenzen von Lehrkräften für das Unterrichten in einer digitalisierten Welt

5. Fragestellung

6. Methode

6.1 Untersuchungsdesign

6.2 Instrument

6.3 Stichprobenkonstruktion

6.4 Untersuchungsdurchführung

6.5 Datenanalyse

7. Ergebnisse

7.1 Stichprobenschreibung

7.2 Auswertung der Ergebnisse

7.2.1 Ergebnisse der Fragestellung 1

7.2.2 Ergebnisse der Fragestellung 2

7.2.3 Ergebnisse der Fragestellung 3

7.2.4 Ergebnisse der Fragestellung 4

7.3 Diskussion der Ergebnisse

7.3.1 Einschätzung digitaler Kompetenzen bezüglich der Nutzung digitaler Unterrichtsmedien

7.3.2 Qualitätskriterien einer sachgemäßen Auseinandersetzung mit digitalen Unterrichtsmedien

7.3.3 Erfahrungen im Umgang mit digitalen Unterrichtsmedien

7.3.4 Zufriedenheit und Wünsche bezüglich des Einbezugs digitaler Unterrichtsmedien im Studium

7.4 Reflexion des Untersuchungsdesigns

7.5 Implikationen für Forschung und Praxis

8. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Lehramtsstudierende des Grundschullehramts an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg durch ihr Studium auf den Einsatz digitaler Medien im Unterricht vorbereitet werden. Dabei soll anhand einer quantitativen Datenanalyse geklärt werden, wie die Studierenden ihre eigenen digitalen Kompetenzen einschätzen, welche Erfahrungen sie bereits mit Medien im Studium und in der Praxis gesammelt haben und inwieweit das Studium einen Kompetenzzuwachs in diesem Bereich ermöglicht.

  • Grundlagen der Medienpädagogik und relevante Begriffsdefinitionen.
  • Einordnung digitaler Medien in Lehrpläne und KMK-Strategien.
  • Mediennutzungsverhalten von Kindern basierend auf KIM-Studien (1999–2018).
  • Empirische Untersuchung der digitalen Kompetenzen und Erfahrungen von Studierenden.
  • Didaktische Implikationen für eine praxisorientierte Hochschullehre.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Definition „Medien“

Eberle (2013) definiert Medien zunächst grundlegend als „Informations- und Kommunikationsmittel“ (S. 178 f.). Weitet man den Medienbegriff aus, so besitzt „jede Interaktion und Kommunikation eine mediale Komponente“ (ebd, S. 179). Spanhel (2006) sieht in einem engen Definitionsbegriff Medien als Übermittler von Botschaften von einem Sender zu einem Empfänger mittels eines Zeichen und Symbolsystems (S. 72). Speziell für die Medienpädagogik muss die Defini tion des Medienbegriffs präzisiert werden, denn mediale Erfahrungen weisen Merkmale auf, die andere Erfahrungen nicht leisten können. Durch einen ge nauen Blick auf die Formen der Erfahrung ist es möglich, einen Unterschied dar zustellen und einen wissenschaftlich tragbaren Medienbegriff zu entwickeln.

Beim Lernen eines neuen Sachverhaltes bzw. neuer Inhalte macht jeder Mensch Erfahrungen. Diese sind individuell und stark davon abhängig, in welcher Form der Sachverhalt oder der Inhalt erfahren wird. Ein Kind, welches einen Elefanten nur auf Bildern sieht, kann sich wahrscheinlich nicht angemessen vorstellen, wie groß das Tier in der Realität ist. Die Lerntheorie unterstützt dabei das Wunsch denken, dass Vorstellungen an realistischen Beispielen entstehen. Für den Un terricht bedeutet dies allerdings nicht, dass jedes neue Thema mit einer direkten Konfrontation aus der Lebenswelt einhergehen muss. Liegen einem neuen Un terrichtsthema bereits Vorerfahrungen zugrunde, so kann mit angemessenen Darstellungen gelernt werden. Es kann sich auch anbieten, eine Thematik der Überschaubarkeit wegen per Skizze einzuführen, beispielsweise beim Ablauf ei ner Produktionskette in der Industrie. Tulodziecki und Herzig (2004) definieren vier verschiedene Formen der Erfahrungen eines bestimmten Sachverhaltes bzw. Inhaltes:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Zielsetzung: Einführung in die Problematik der digitalen Medienbildung an Schulen und Formulierung der Forschungsfrage zur Vorbereitung von Lehramtsstudierenden.

2. „Medien“: Definition und Einordnung des Begriffs: Theoretische Grundlegung durch Definitionen medienpädagogischer Kernbegriffe und deren Relevanz im bayerischen Lehrplan sowie in KMK-Strategien.

3. Ergebnisvorstellung der KIM‐Studien von 1999 bis 2018: Auswertung von Langzeitdaten zum Medienverhalten von Kindern, um die Relevanz für eine praxisnahe Lehrerbildung zu begründen.

4. Didaktische Konsequenzen für die Hochschullehre und unterrichtliche Praxis: Ableitung von Anforderungen an die universitäre Ausbildung und Vorstellung von Kernkompetenzen für Lehrkräfte.

5. Fragestellung: Konkretisierung der vier zentralen Forschungsfragen der durchgeführten quantitativen Studie.

6. Methode: Darstellung des methodischen Vorgehens, des Untersuchungsdesigns und der Stichprobenkonstruktion der Feldstudie.

7. Ergebnisse: Deskriptive Analyse der Umfragedaten inklusive der Diskussion der Teilergebnisse im Vergleich mit bestehender Fachliteratur.

8. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Arbeit und Aufzeigen von Potenzialen für die zukünftige Gestaltung der Lehrerbildung.

Schlüsselwörter

Medienpädagogik, Lehramtsstudium, Grundschule, Digitale Medien, Medienkompetenz, KIM-Studien, Unterrichtspraxis, Hochschullehre, Mediensozialisation, Mediendidaktik, Digitale Bildung, Kompetenzerwerb, Lehrkraft, Unterrichtsqualität, Quantitative Datenanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie gut Lehramtsstudierende des Grundschullehramts an der Universität Erlangen-Nürnberg durch ihr Studium auf den professionellen Umgang mit digitalen Medien im Unterricht vorbereitet werden.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die Arbeit behandelt medienpädagogische Grundlagen, die aktuelle Rolle digitaler Medien in Lehrplänen, das reale Mediennutzungsverhalten von Kindern und die spezifischen Anforderungen an die medienbezogene Kompetenz von Lehrkräften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den aktuellen Stand der digitalen Vorbereitung der Studierenden zu eruieren und auf Basis einer quantitativen Studie aufzuzeigen, wo Bedarf für eine bessere Verzahnung von Theorie und Praxis in der Hochschullehre besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive, quantitative Datenanalyse basierend auf einer Online-Umfrage, welche unter Grundschullehramtsstudierenden an der Friedrich-Alexander-Universität durchgeführt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Medienpädagogik, die Analyse von Langzeitstudien zur Mediennutzung von Kindern (KIM-Studien) sowie die Darstellung und Diskussion eigener empirischer Ergebnisse zur Studienzufriedenheit und Kompetenzeinschätzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind Medienkompetenz, Grundschullehramt, digitale Unterrichtsmedien, Kompetenzentwicklung und Praxisbezug in der Hochschulausbildung.

Warum spielt die Zufriedenheit der Studierenden eine Rolle?

Die Zufriedenheit der Studierenden wird als Indikator für die Qualität der Lehre und deren Wirksamkeit bei der Vermittlung digitaler Kompetenzen verstanden, wobei eine starke Korrelation mit dem wahrgenommenen Praxisbezug festgestellt wurde.

Welche konkreten Kritikpunkte äußern die Teilnehmer?

Die Studierenden kritisieren vor allem einen mangelnden Praxisbezug, eine nur oberflächliche Behandlung digitaler Themen in Seminaren und eine fehlende Vorbildfunktion der Dozierenden bei der Nutzung digitaler Lehrmethoden.

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Résumé des informations

Titre
Der Umgang mit digitalen Medien in der Schule. Kompetenzen und Erfahrungen von Grundschullehramtsstudierenden
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Grundschulforschung)
Note
1,0
Auteur
Jonas Mumperow (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
125
N° de catalogue
V945525
ISBN (ebook)
9783346283931
ISBN (Livre)
9783346283948
Langue
allemand
mots-clé
Grundschulpädagogik Datenanalyse Studium Vorbereitung Kompetenzen digitale Kompetenzen digitale Kompetenzen von angehenden Lehrkräften KIM-Studien Hochschullehre Medien digitale Medien Bayern
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jonas Mumperow (Auteur), 2020, Der Umgang mit digitalen Medien in der Schule. Kompetenzen und Erfahrungen von Grundschullehramtsstudierenden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/945525
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Extrait de  125  pages
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