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Kapitalflussrechnung für Konzerne. Grundlagen, Methoden & Beispiele

Title: Kapitalflussrechnung für Konzerne. Grundlagen, Methoden & Beispiele

Research Paper (undergraduate) , 2020 , 33 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Timo Sieber (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Seminararbeit beginnt zunächst mit theoretischen Informationen, zum Beispiel zum Thema Konzernrechnungslegung im Allgemeinen, und zeigt die Notwendigkeit zur Aufstellung sowie die einzelnen Bestandteile einer Konzernrechnungslegung nach HGB und IFRS auf. In Folge dessen wird gezielt auf die Kapitalflussrechnung eingegangen, beginnend mit Definitionen und Rechtsvorschriften bis hin zu konkreten Aufstellungsmöglichkeiten. Im Zuge dessen wird auch auf die verschiedenen Cashflow-arten und deren Ermittlung eingegangen. Ein anschließendes Rechenbeispiel in Kapitel vier soll dem Leser einen Einblick in die unternehmerische Praxis bieten. Abgerundet wird die Seminararbeit mit einem Fazit. Am Ende der Arbeit soll der Leser einen guten Einblick und Einstieg in die Konzernrechnungslegung und spezieller in die Konzernkapitalflussrechnung als Teil davon bekommen haben.

Spricht man von Konzernen, so fallen einem sofort zahlreiche Beispiele wie BASF, Daimler, Google oder Apple ein. Doch ist hier laut Definition tatsächlich auch immer von einem Konzern die Rede, oder wird in der Umgangssprache jedes größere Unternehmen direkt zum Konzern "befördert"? Ein ähnliches Bild ergibt sich wohl für die Finanzberichte von Unternehmen. Ist in der Gesamtbevölkerung von ihnen Rede, werden viele nur an die Bilanz und gegebenenfalls an die Gewinn- und Verlustrechnung denken. Die Wenigsten werden den Finanzbericht mit einer Kapitalflussrechnung assoziieren. Diese Arbeit möchte daher Aufklärung schaffen, indem sie das Konstrukt "Konzern" definiert, einige Grundlagen der Konzernrechnungslegung zeigt und sich schließlich der (Konzern-)Kapitalflussrechnung widmet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziele

2 Konzernrechnungslegung im Allgemeinen

2.1 Notwendigkeit einer Konzernrechnungslegung

2.2 Bestandteile der Konzernrechnungslegung nach HGB

2.3 Bestandteile der Konzernrechnungslegung nach IFRS

2.4 Einschlägige Rechtsvorschriften

3 Kapitalflussrechnung

3.1 Definition und Pflicht zur Aufstellung

3.2 Grundlegender Aufbau

3.3 Erstellung von Konzernkapitalflussrechnungen

3.3.1 Bruttoprinzip

3.3.2 Direkte und indirekte Ermittlung des Cashflows aus laufender Tätigkeit

3.3.3 Direkte Ermittlung des Cashflows aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit

3.3.4 Konsolidierung der Einzel-Kapitalflussrechnungen der einbezogenen Unternehmen

3.3.5 Derivative Ermittlung der konsolidierten Kapitalflussrechnung aus Konzernbilanz und Konzern-Erfolgsrechnung

3.3.6 Anhangsangaben

3.3.7 Ausgewählte gesetzliche Unterschiede

4 Praxisbeispiel

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit hat zum Ziel, einen Überblick über die Konzernkapitalflussrechnung zu geben, ihre Notwendigkeit im Rahmen der Konzernrechnungslegung zu erläutern sowie die verschiedenen Ermittlungsmethoden und rechtlichen Anforderungen nach HGB und IFRS darzustellen. Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich dabei mit der theoretischen Herleitung sowie der praktischen Anwendung bei der Erstellung konsolidierter Kapitalflussrechnungen.

  • Grundlagen der Konzernrechnungslegung und deren Bestandteile
  • Aufbau und Funktion der Kapitalflussrechnung
  • Direkte und indirekte Ermittlungsverfahren für Cashflows
  • Methoden der Konsolidierung bei Konzernkapitalflussrechnungen
  • Anwendung der Theorie anhand eines praxisorientierten Rechenbeispiels

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Direkte und indirekte Ermittlung des Cashflows aus laufender Tätigkeit

Wie bereits in Kapitel 3.3.1 erwähnt, darf der Cashflow aus laufender Tätigkeit sowohl gemäß DRS 21 als auch nach IAS 7 auf die direkte oder auf die indirekte Möglichkeit ermittelt werden. IAS 7.18 empfiehlt zwar für betriebliche Zahlungsströme die direkte Methode, lässt dem Anwender allerdings die Wahl. (vgl. DRS 21, 2014, S.11 sowie Deloitte GmbH, 2017, IAS 7) Die Unterschiede zwischen direkter und indirekter Ermittlung sind in den Abbildungen 2 und 3 zu sehen, woraus auch das Mindestgliederungsschema laut DRS 21 hervorgeht.

Bei der originären, sprich direkten Ableitung des CFOp, werden Überschüsse und Fehlbeträge anhand der Zahlungsstromdaten des Unternehmens während eines Abrechnungszeitraums ermittelt. (vgl. Möller, 2018, S. 415) Konkret bedeutet dies, dass alle zahlungswirksamen Einzahlungen (z.B. Umsatzerlöse) und alle zahlungswirksamen Auszahlungen (z.B. Löhne/Gehälter) aufgeführt werden, d.h. bei der Rechnung sind alle Komponenten des Zahlungssaldos, welches letztendlich den Cashflow ergibt, ersichtlich. (vgl. Busse von Colbe, 2010, S. 577).

Ausgangspunkt der indirekten Ermittlung ist üblicherweise der bilanzielle Erfolg des Konzerns, sprich der Periodengewinn/-verlust (Konzernüberschuss/-fehlbetrag). (vgl. Bussen von Colbe, 2010, S. 579) Wird von einer anderen Größe als dem Periodenergebnis ausgegangen, so ist die gewählte Ausgangsgröße auf des Periodenergebnis überzuleiten. (vgl. DRS 21, 2014, S. 14) Das Periodenergebnis wird dann um alle zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge, um Bestandsveränderungen bei Posten des Nettoumlaufvermögens (ohne Finanzmittelfonds) sowie um alle Posten, die Cashflows aus Investitions- oder Finanzierungstätigkeit darstellen, korrigiert. (vgl. DRS 21, 2014, S. 13)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Konzernrechnungslegung ein und formuliert das Ziel der Arbeit, die Konzernkapitalflussrechnung und ihre Bedeutung zu beleuchten.

2 Konzernrechnungslegung im Allgemeinen: Hier werden Definitionen und die gesetzliche Notwendigkeit der Konzernrechnungslegung nach HGB und IFRS sowie deren spezifische Bestandteile definiert.

3 Kapitalflussrechnung: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau der Kapitalflussrechnung und die methodischen Details der Cashflow-Ermittlung unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorschriften.

4 Praxisbeispiel: Ein konkretes Fallbeispiel veranschaulicht anhand von zwei Methoden die Erstellung einer Konzernkapitalflussrechnung in der Praxis.

5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Rolle der Kapitalflussrechnung als wichtiges Informationsinstrument für die Liquiditätssteuerung.

Schlüsselwörter

Konzernrechnungslegung, Kapitalflussrechnung, Cashflow, Konsolidierung, HGB, IFRS, DRS 21, IAS 7, Finanzmittelfonds, operative Tätigkeit, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, direkte Methode, indirekte Methode, Konzernabschluss

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Konzernkapitalflussrechnung als zentrales Element der Finanzberichterstattung für Konzerne und erläutert deren theoretische Grundlagen sowie praktische Anwendung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Konzernrechnungslegung nach HGB und IFRS, die Systematik der Kapitalflussrechnung, verschiedene Ermittlungsmethoden (direkt/indirekt) sowie Konsolidierungsverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Seminararbeit?

Das primäre Ziel ist es, dem Leser einen umfassenden Einstieg in die Konzernkapitalflussrechnung zu bieten, indem Vorschriften und Vorgehensweisen verständlich zusammengefasst werden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse relevanter Standards (DRS 21, IAS 7, HGB) und veranschaulicht die theoretischen Konzepte anhand eines praxisorientierten Rechenbeispiels.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Notwendigkeit der Konzernrechnungslegung, dem Aufbau der Kapitalflussrechnung, der Erstellung durch direkte oder indirekte Ermittlung sowie der Konsolidierung von Einzel-Kapitalflussrechnungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Konzernrechnungslegung, Kapitalflussrechnung, Cashflow, Konsolidierung, HGB und IFRS charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die direkte von der indirekten Ermittlung des Cashflows?

Die direkte Methode basiert auf der exakten Aufzeichnung aller zahlungswirksamen Ein- und Auszahlungen, während die indirekte Methode vom Periodenergebnis ausgeht und dieses um nicht zahlungswirksame Posten sowie Bestandsveränderungen korrigiert.

Warum ist das im Anhang aufgeführte Praxisbeispiel wichtig?

Das Beispiel verdeutlicht, dass unterschiedliche Erstellungsmethoden bei korrekter Anwendung zum identischen Ergebnis führen und zeigt die praktische Umsetzung der Konsolidierungsschritte auf.

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Details

Title
Kapitalflussrechnung für Konzerne. Grundlagen, Methoden & Beispiele
College
University of Applied Sciences Darmstadt  (Wirtschaft)
Grade
1,3
Author
Timo Sieber (Author)
Publication Year
2020
Pages
33
Catalog Number
V945796
ISBN (eBook)
9783346282118
ISBN (Book)
9783346282125
Language
German
Tags
Kapitalflussrechnug Cashflow Cash-Flow Zahlungsstromrechnung Besondere Aspekte der Konzernrechnungslegung Konzernkapitallflussrechnung Originäre Methode Derivative Methode Originäre Ermittlung Derivative Ermittlung Direkte Ermittlung Indirekte Ermittlung Direkte Vorgehensweise Indirekte Vorgehensweise IFRS IAS HGB DRS Verbundene Unternehmen Doppelte Buchführung Doppelerfassung Konzern Unternehmen Statement Jahresabschluss Konsolidierung Konsolidierungskreis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Timo Sieber (Author), 2020, Kapitalflussrechnung für Konzerne. Grundlagen, Methoden & Beispiele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/945796
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