Am 1. Januar 2005 verpflichtete sich Deutschland gesetzlich dazu, die Integration von Neuzuwanderern zu unterstützen und zu fördern.
Jeder ist Ausländer, der nicht Deutscher im Sinne des §1 Abs.2 des Ausländergesetzes (BGBl.1990 I,S.1354) ist. Welches aber einige Lücken aufweist, denn will man die Integrationsprobleme skizzieren und eine ganzheitliche Integration erreichen, muss man bedenken, dass eine Integration mit dem Herzen nicht messbar ist. Ist dann eine Integration überhaupt zu steuern?
Inhaltsverzeichnis
- Ausländer in Deutschland
- Bevölkerung nach Staatszugehörigkeit
- Die stille Metamorphose vom Gastarbeiter zum Einwanderer
- ArbeitsmigrantInnen und die Belastungen am Arbeitsplatz
- Die Bildungschancen von Migrantenkinder
- Die Ursachen für Bildungsdefizite der Migrantenkinder
- Die Akzeptanz der ethnischen Minderheiten in Deutschland
- Vorurteile gegenüber ethnischen Minderheiten
- Missbrauch von Sozialleistungen
- Das Klischee vom „kriminellen Ausländer“
- Die Situation in der DDR
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Integrationsproblemen von Neuzuwanderern in Deutschland. Sie beleuchtet die historischen Entwicklungen der Migrations- und Integrationspolitik und analysiert verschiedene Problemfelder, die mit der Integration von Migranten zusammenhängen.
- Die historische Entwicklung der Migrationspolitik in Deutschland
- Die Herausforderungen der Integration von Migranten
- Sozioökonomische und kulturelle Aspekte der Integration
- Vorurteile und Diskriminierung von Migranten
- Die Rolle der Bildung und des Arbeitsmarktes
Zusammenfassung der Kapitel
- Ausländer in Deutschland: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über die demografische Situation Deutschlands und beleuchtet den Ausländeranteil an der deutschen Bevölkerung. Es wird auf die unterschiedliche Verteilung von Ausländern in den alten und neuen Bundesländern sowie in Großstädten und ländlichen Regionen eingegangen.
- Bevölkerung nach Staatszugehörigkeit: Das Kapitel stellt verschiedene Statistiken zur Bevölkerung nach Staatszugehörigkeit vor, insbesondere die Zahlen von Ausländern aus verschiedenen Ländern, die in Deutschland leben. Es wird auf die Veränderungen im Ausländeranteil im Laufe der Zeit eingegangen, die mit dem geänderten Einbürgerungsrecht zusammenhängen.
- Die stille Metamorphose vom Gastarbeiter zum Einwanderer: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung der Migrationspolitik in Deutschland, beginnend mit der Phase des „Einwanderungslandes wider Willen“. Es werden verschiedene Bezeichnungen für Migranten und die damit verbundenen Probleme im Umgang der Gesellschaft mit diesen Gruppen analysiert.
- ArbeitsmigrantInnen und die Belastungen am Arbeitsplatz: Das Kapitel beschäftigt sich mit den Arbeitsbedingungen von Arbeitsmigranten. Es wird auf die überproportional häufigen Belastungen und Gefahren am Arbeitsplatz sowie auf die stärkere Bedrohung durch Arbeitslosigkeit eingegangen.
- Die Bildungschancen von Migrantenkinder: Dieses Kapitel beleuchtet die Bildungschancen von Migrantenkinder in Deutschland und die Verbesserung der Situation im Laufe der Zeit. Es wird auf den Einfluss des familiären Umfeldes und der Kultur auf die Bildungschancen sowie auf die Notwendigkeit eines Umdenkens in der Schulpolitik eingegangen.
- Die Ursachen für Bildungsdefizite der Migrantenkinder: Dieses Kapitel analysiert die Ursachen für Bildungsdefizite von Migrantenkinder. Es wird auf den Zusammenhang mit dem sozioökonomischen Status der Familien, den unzureichenden Erfahrungen mit dem deutschen Bildungssystem, familiären Kulturdifferenzen, dem ungesicherten Aufenthaltsstatus und der Segregation in ethnischen Kolonien eingegangen.
- Die Akzeptanz der ethnischen Minderheiten in Deutschland: Dieses Kapitel behandelt die Entwicklung der Akzeptanz von ethnischen Minderheiten in Deutschland und zeigt auf, wie sie sich seit den 1980er Jahren langsam, aber stetig verbessert hat. Es wird auf die Rolle von Vorurteilen, persönlichen Erfahrungen und dem Kontakt mit ethnischen Minderheiten für die Steigerung der Toleranz eingegangen.
- Vorurteile gegenüber ethnischen Minderheiten: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Vorurteile gegenüber ethnischen Minderheiten, wie den Missbrauch von Sozialleistungen und das Klischee vom „kriminellen Ausländer“. Es werden die Ursachen für diese Vorurteile und die wissenschaftliche Kritik an ihnen dargestellt.
- Missbrauch von Sozialleistungen: Dieses Kapitel untersucht die Kritik am vermeintlichen Missbrauch von Sozialleistungen durch Migranten. Es werden Statistiken zum Beitrag von Migranten zu den Sozialversicherungen sowie die tatsächlichen Belastungen des Sozialstaates durch Migranten analysiert.
- Das Klischee vom „kriminellen Ausländer“: Dieses Kapitel behandelt das Klischee vom „kriminellen Ausländer“ und untersucht die Ursachen für dieses Bild in der deutschen Presse. Es werden kriminalstatistische Daten und differenziertere Analysen herangezogen, die zeigen, dass dieses Klischee nicht zutrifft und auf Fehldeutungen basiert.
Schlüsselwörter
Integration, Migration, Ausländer, Migranten, Gastarbeiter, Einwanderungsland, Ausländerpolitik, ethnische Minderheiten, Vorurteile, Diskriminierung, Sozialleistungen, Bildung, Arbeitsmarkt, Kultur, Deutschland.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die größten Integrationsprobleme in Deutschland?
Zu den zentralen Herausforderungen gehören Bildungsdefizite, Hürden am Arbeitsmarkt, Vorurteile in der Gesellschaft und sprachliche Barrieren.
Warum haben Migrantenkinder oft schlechtere Bildungschancen?
Ursachen sind oft der sozioökonomische Status der Eltern, mangelnde Sprachkenntnisse bei Schuleintritt und ein Schulsystem, das individuelle Förderung nicht immer ausreichend leistet.
Ist das Bild des „kriminellen Ausländers“ statistisch haltbar?
Wissenschaftliche Analysen zeigen, dass dieses Klischee oft auf Fehlinterpretationen der Kriminalstatistik basiert und eher mit sozialen Faktoren als mit der Staatsangehörigkeit zusammenhängt.
Wie hat sich die Akzeptanz ethnischer Minderheiten entwickelt?
Studien deuten darauf hin, dass die Akzeptanz seit den 1980er Jahren langsam gestiegen ist, wobei persönlicher Kontakt Vorurteile am effektivsten abbaut.
Belasten Zuwanderer das deutsche Sozialsystem?
Diese Frage ist komplex; während Zuwanderer Sozialleistungen beziehen, leisten sie durch Beitragszahlungen und Arbeit auch einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung der Sozialsysteme.
- Arbeit zitieren
- Tonia Bernhardt (Autor:in), 2007, Erläuterung der wichtigsten Integrationsprobleme und Darstellung von eventuellen Wechselwirkungen zwischen diesen Problembereichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94592