Die Studienarbeit beschäftigt sich grundlegend mit der Frage, welchen Einfluss die Corona-Krise auf die Kreativität und Innovation von Menschen hat und ob durch Kreativität und Innovation das eigene Wohlbefinden in Krisenzeiten gesteigert werden kann. Die Untersuchung beschränkt sich auf das wettbewerbsorientierte Weltbild, das Kreativ-Wachstum und die soziale Verbundenheit der Menschen während der COVID-19-Pandemie.
Die Relevanz dieser Forschung ergibt sich aus dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie Anfang des Jahres 2020. Seither herrscht ein globaler Ausnahmezustand, denn das Coronavirus hat erheblichen Einfluss auf die Gesellschaft und die Wirtschaft. Diese Krisensituation führt jedoch auch dazu, dass die Menschen vermehrt kreative und innovative Lösungen für teils neuartige Probleme entwickeln. Aufgrund der aktuell relevanten COVID-19-Pandemie wird daher konkret untersucht, welchen Einfluss diese Krise auf das kreative Wachstum, ein wettbewerbsorientiertes Weltbild und die soziale Verbundenheit der Deutschen hat.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Forschungsstand & Hypothesen
2.1 Bisherige Forschung
2.2 Forschungsfragen & Hypothesen
3. Methoden
3.1 Stichprobe
3.2 Forschungsdesign/Vorgehen
3.3 Messinstrumente
4. Ergebnisse
4.1 Deskriptive Statistiken und Korrelationen der Variablen
4.2 Ergebnisse bezüglich der 1. Hypothese
4.3 Ergebnisse bzgl. der 2. Hypothese
4.4 Ergebnisse bzgl. der 3. Hypothese
5. Diskussion
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Implikationen der Ergebnisse
5.3 Einschränkungen und zukünftige Forschung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Covid-19 Pandemie auf das kreative Wachstum, ein wettbewerbsorientiertes Weltbild sowie die soziale Unverbundenheit der Menschen. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen diesen Variablen zu analysieren und zu klären, ob kreatives Wachstum als Mediator fungiert oder das Geschlecht einen moderierenden Effekt auf die genannten Konstrukte ausübt.
- Analyse des Einflusses der Corona-Krise auf Kreativität und Innovation.
- Untersuchung des Konstrukts "kreatives Wachstum" in der deutschen Stichprobe.
- Überprüfung der Mediatorenfunktion von kreativem Wachstum zwischen Weltbild und sozialer Verbundenheit.
- Evaluation von moderierenden Effekten des Geschlechts auf soziale und psychologische Variablen.
Auszug aus dem Buch
2.1 Bisherige Forschung
Seit Ende des Jahres 2019 breitet sich das Coronavirus rasant aus. Wissenschaftler vermuten, dass die Pandemie ihren Ursprung in Asien hat. Anfang des Jahres 2020 erreichte das Virus Europa. Das Covid-19 Virus kann unterschiedliche Symptome haben. Die meisten der Infizierten klagen über leichte bis mittelschwere Krankheitsbeschwerden und werden ohne einen Aufenthalt Krankenhaus wieder gesund. Zu den häufigsten Krankheitssymptomen des Coronavirus zählren Fieber, trockener Husten und stetige Müdigkeit (Lüers, Klußmann & Guntinas-Lichius, 2020). Um die Ausbreitung zu verlangsamen, haben viele Länder, darunter auch Deutschland, zu tiefgreifenden Maßnahmen gegriffen. In Deutschland gab es zwar aufgrund des Covid-19 Virus keine Ausgangssperre, wie beispielsweise in Spanien, trotzdem wurden auch hier weitreichende Kontakt-Regelungsmaßnahmen eingeleitet. Es wurden Bildungseinrichtungen und Geschäfte, die nicht für die Versorgung des täglichen Bedarfs notwendig sind, geschlossen.
Die Menschen wurden dazu angehalten, nur mit triftigem Grund raus zu gehen, Veranstaltungen und Freizeitangebote wurden über mehrere Wochen ebenfalls verboten, beziehungsweise stark eingeschränkt. Zudem wechselten viele Arbeitnehmer ins Homeoffice und in die Kurzarbeit. Einige Betriebe mussten gänzlich schließen. Man kann daher aktuell von einer globalen Krisensituation sprechen, die auch Deutschland betrifft. Eine Krise entsteht durch ein plötzliches und unerwartetes Ereignis, das mit bekanntem Verhalten und herkömmlichen Methoden nicht bewältigt werden kann (Jungtäubl, 2015). Diese Krise hat unter anderem zur Folge, dass die Menschen ein kreatives Wachstum erleben (Krampen, 2019).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Covid-19 Pandemie ein und formuliert die Zielsetzung, den Einfluss der Krise auf Kreativität, Weltbild und soziale Verbundenheit zu untersuchen.
2. Forschungsstand & Hypothesen: Dieses Kapitel fasst bestehende Literatur zu Krisensituationen, kreativem Wachstum und sozialen Bedürfnissen zusammen und leitet daraus drei zentrale Forschungs-Hypothesen ab.
3. Methoden: Hier werden das Forschungsdesign, die Stichprobenzusammensetzung sowie die verwendeten Messinstrumente zur Datenerhebung detailliert beschrieben.
4. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Statistiken, die Korrelationsanalysen sowie die Ergebnisse der Überprüfung der drei aufgestellten Hypothesen.
5. Diskussion: Die Diskussion fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, erläutert deren Implikationen und reflektiert die methodischen Grenzen sowie zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.
Schlüsselwörter
Covid-19 Pandemie, Kreatives Wachstum, Wettbewerbsorientiertes Weltbild, Soziale Unverbundenheit, Krisensituation, Quantitative Forschung, Mediation, Moderation, Psychisches Wohlbefinden, Querschnittsstudie, Sozialpsychologie, Selbstpsychologie, Deutschland, Explorative Faktorenanalyse, Soziale Verbundenheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie sich die Covid-19 Pandemie auf das kreative Potenzial, das Weltbild und die soziale Verbundenheit von Menschen auswirkt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf "kreativem Wachstum", einem "wettbewerbsorientierten Weltbild" und der "sozialen Unverbundenheit" während der globalen Gesundheitskrise.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Es soll geklärt werden, ob kreatives Wachstum als vermittelnde Variable zwischen Weltbild und sozialer Verbundenheit wirkt und ob das Geschlecht diese Zusammenhänge moderiert.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine quantitative Querschnittsstudie, bei der Daten mittels Online-Umfrage erhoben und mit statistischen Verfahren wie Faktoren-, Mediations- und Moderationsanalysen ausgewertet wurden.
Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Forschungsstand), die methodische Beschreibung (Stichprobe und Instrumente) sowie die Darstellung und Interpretation der statistischen Ergebnisse.
Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Covid-19, kreatives Wachstum, soziale Unverbundenheit, Weltbild sowie mediierende und moderierende Effekte.
Warum wurde das Konstrukt soziale Verbundenheit in "soziale Unverbundenheit" umbenannt?
Im Zuge der Datenaufbereitung zeigte sich, dass Teilnehmer, die den Items zustimmten, eher Frustration durch mangelndes Verständnis erfuhren, weshalb die Umbenennung die inhaltliche Ausrichtung präziser widerspiegelt.
Bestätigen die Ergebnisse die aufgestellten Hypothesen?
Lediglich die erste Hypothese zur Faktoriellen Struktur des kreativen Wachstums wurde bestätigt, während die Mediatoren-Hypothese und die Moderations-Hypothese aufgrund fehlender statistischer Signifikanz widerlegt wurden.
- Arbeit zitieren
- Lilly Sarisakal (Autor:in), 2020, Die Covid-19-Pandemie. Einfluss auf die Kreativität, Innovation und das Wohlbefinden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/946765