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Szenisches Lernen. Nicht-sprachliche Interaktion und nicht- sprachlicher Ausdruck in der Schule

Title: Szenisches Lernen. Nicht-sprachliche Interaktion und nicht- sprachlicher Ausdruck in der Schule

Term Paper , 2018 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Judith Heringhaus (Author)

Didactics for the subject German - Miscellaneous
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Gegenstand der Hausarbeit sind die Aspekte des Szenischen Lernens, die nicht sprachliche Interaktion sowie der nicht sprachliche Ausdruck und inwieweit sich diese Thematiken in der Schule wiederfinden. Ziel dieser Hausarbeit ist es dabei, einen Einblick zu bekommen, wie umfangreich und vielseitig die Welt des Kommunizierens ist und dass die Wortsprache allein lediglich einen geringen Teil der Verständigung einnimmt.

Die Menschen kommunizieren jederzeit und seit dem ersten Augenblick ihres beginnenden Lebens. Es ist ein existenzielles Bedürfnis verstanden zu werden. Die Sprache ist das differenzierteste Instrument für die zwischenmenschliche Verständigung, jedoch nicht das einzige. Viele Verhaltensweisen eines Individuums dienen ebenfalls der Bedeutungsvermittlung: Gestik, Mimik, Tonfall etc. Sie werden u.a. unter den Begriffen „Nicht-sprachliche Interaktion“ und „Nicht-sprachlicher Ausdruck“ zusammengefasst. Um diesen Aspekten im Laufe der Arbeit zu begegnen, werden zunächst die fundamentalen Begriffe Szenisches Lernen und Mündlichkeit, auf denen sich die Aspekte stützen, näher betrachtet. Die Bereiche des szenischen Lernens und der Mündlichkeit (Sprechen und Zuhören) bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit erste Einblicke bezüglich ihres Körperausdrucks zu erlangen und auf die nichtsprachlichen Kommunikationsmittel zu achten und diese wirkungsvoll einzusetzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Szenisches Lernen

3 Mündlichkeit

4 Kommunikation

5 Dimensionen der Kommunikation

5.1 Gesichtsausdruck

5.2 Tonfall

5.3 Gesten und Handbewegungen

5.4 Körperorientierung und Distanz

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von nicht sprachlicher Interaktion und Ausdruck innerhalb des Konzepts des Szenischen Lernens und deren Relevanz für den schulischen Kontext, um aufzuzeigen, dass gelungene Kommunikation weit über die reine Wortsprache hinausgeht.

  • Grundlagen des Szenischen Lernens als pädagogische Methode
  • Definition und Bedeutung von Mündlichkeit im Bildungskontext
  • Struktur und Ebenen der Kommunikation (verbal, paraverbal, nonverbal)
  • Analyse nonverbaler Signale wie Mimik, Gestik, Tonfall und Körperhaltung
  • Praktische Implikationen für die Lehrer-Schüler-Interaktion

Auszug aus dem Buch

5.1 Gesichtsausdruck

Der Gesichtsausdruck ist eines der wichtigsten Signale der Körpersprache und spielt bei der Übermittlung von Gefühlen eine wesentliche Rolle (vgl. Caswell & Neill, 2009, S.29). Eine Seminarübung war es, einen gelangweilten Gesichtsausdruck einzunehmen. Häufig sind keine erklärenden Worte nötig, um Gefühlslagen dem Gesicht der Personen zu entnehmen. Frau Dr. Lucia Licher las die Gefühlslagen aus unseren gestellt gelangweilten Gesichtern heraus. Solche Übungen erbrachten die Erkenntnis, dass nicht immer Wörter nötig sind, um eine Gefühlslage einer Person zu erfahren. Die Haltung des Kopfes hat nicht selten eine ähnliche Wirkung wie die Körpersprache. Ein emporgerecktes Kinn gilt wie eine erhöhte Position, als Zeichen eines Dominanzanspruchs. Ein gesenkter Kopf dagegen wirkt unbedrohlich und lässt die Person kleiner und unbedeutender erscheinen. Eine einfühlsame Anteilnahme wird häufig durch einen zur Seite geneigten Kopf signalisiert (vgl. ebd. S.30). Dennoch kann kein Ausdruck der Körpersprache pauschalisiert und einer definitiven Bedeutung zugeordnet werden.

Lächeln und Stirnrunzeln sind im Kontext des Schulunterrichts einer der markantesten Formen des Gesichtsausdrucks, deren Intention ebenfalls nicht immer eindeutig ist. Das Stirnrunzeln beispielsweise kann gelegentlich Anlass zur Verwirrung geben, da es sowohl ein Zeichen für erhöhter Konzentration darstellt, als auch ein Signal des Ärgers und der Bedrohung. Ohne zusätzliche Signale lässt es sich demnach nicht eindeutig auf das eine oder andere schließen (vgl. ebd. S.29).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der nicht sprachlichen Kommunikation ein und erläutert das Ziel der Arbeit, die Vielseitigkeit menschlicher Verständigung jenseits der Wortsprache aufzuzeigen.

2 Szenisches Lernen: Das Kapitel definiert szenisches Lernen als Methode zur spielerischen Darstellung von Szenen und Konflikten, die soziales sowie kognitives Lernen vernetzt.

3 Mündlichkeit: Hier wird Mündlichkeit als gesprochene Sprache und zentraler Bestandteil des Kompetenzbereichs „Sprechen und Zuhören“ im Deutschunterricht expliziert.

4 Kommunikation: Dieses Kapitel differenziert zwischen verbaler, paraverbaler und nonverbaler Kommunikation und betont deren Bedeutung im schulischen Alltag.

5 Dimensionen der Kommunikation: Das Kapitel analysiert detailliert spezifische Verhaltensaspekte wie Gesichtsausdruck, Tonfall, Gestik und Körperorientierung, die nonverbale Kommunikation konstituieren.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass gelungene Kommunikation eine Übereinstimmung zwischen Sender und Empfänger erfordert und Pädagogen im Unterricht die Bedeutung nonverbaler Signale reflektieren sollten.

Schlüsselwörter

Szenisches Lernen, Kommunikation, Mündlichkeit, nonverbale Kommunikation, paraverbale Kommunikation, Körpersprache, Gesichtsausdruck, Gestik, Tonfall, Interaktion, Ausdruck, Grundschule, Deutschunterricht, Sprechen, Zuhören

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung und die verschiedenen Aspekte nicht sprachlicher Interaktion und Ausdrucksformen innerhalb des Szenischen Lernens im schulischen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des szenischen Lernens, die Definition von Mündlichkeit sowie die detaillierte Analyse der nonverbalen und paraverbalen Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie vielseitig Kommunikation ist und dass der körperliche Ausdruck und paraverbale Signale einen entscheidenden Beitrag zum Verstehen zwischen Menschen leisten.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit fachdidaktischer Literatur sowie auf praktische Erfahrungen und Beobachtungen, die in einem begleitenden Seminar gesammelt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Begriffen des szenischen Lernens und der Mündlichkeit die verschiedenen Dimensionen der Kommunikation, insbesondere Mimik, Gestik und Körperhaltung, erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Szenisches Lernen, nonverbale Kommunikation, Körpersprache und pädagogische Interaktion charakterisiert.

Welche Bedeutung hat der Tonfall für die Kommunikation?

Der Tonfall ist entscheidend für die Beziehungsgestaltung; er kann Sympathien erzeugen oder ablehnend wirken und schafft eine Ebene zwischen dem Gesagten und dem eigentlich Gemeinten.

Wie beeinflusst die räumliche Distanz die Interaktion?

Die Ausnutzung des Raumes und der Abstand zwischen den Beteiligten definieren den Rahmen der Interaktion und signalisieren beispielsweise Dominanz oder Offenheit, was besonders in der Sitzordnung im Unterricht eine psychologische Rolle spielt.

Warum ist das Stirnrunzeln ein komplexes Signal?

Stirnrunzeln ist vieldeutig, da es sowohl Konzentration signalisieren kann als auch Ärger oder Bedrohung ausdrücken kann, weshalb es nicht isoliert interpretiert werden sollte.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der nonverbalen Kommunikation?

Lehrkräfte sind gefordert, ihre eigene Körpersprache bewusst einzusetzen, um eine konstruktive pädagogische Beziehung zu den Schülern aufzubauen und als Modell für gelungene Kommunikation zu dienen.

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Details

Title
Szenisches Lernen. Nicht-sprachliche Interaktion und nicht- sprachlicher Ausdruck in der Schule
College
University of Vechta
Grade
1,0
Author
Judith Heringhaus (Author)
Publication Year
2018
Pages
14
Catalog Number
V946858
ISBN (eBook)
9783346283290
ISBN (Book)
9783346283306
Language
German
Tags
szenischen lernen nicht-sprachliche interaktion ausdruck schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Judith Heringhaus (Author), 2018, Szenisches Lernen. Nicht-sprachliche Interaktion und nicht- sprachlicher Ausdruck in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/946858
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