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Mobilitätsbildung in der Grundschule. Mobilität und Umweltbewusstsein am Beispiel des Fahrrads

Titel: Mobilitätsbildung in der Grundschule. Mobilität und Umweltbewusstsein am Beispiel des Fahrrads

Hausarbeit , 2018 , 12 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Laura Lutz (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Mobilitätsbildung in Grundschulen. Mobilität und Umweltbewusstsein sollen hier anhand des Fahrrads dargestellt werden. Die Arbeit beruht ausschließlich auf Quellengrundlagen. Im ersten Teil wird der zu vermittelnde Zusammenhang von Mobilität und Umweltbewusstsein für Grundschüler*innen am Beispiel des Fahrrads verdeutlicht. Außerdem werden möglich stattfindende Schulprojekte außerhalb des Unterrichts und rund ums Fahrrad dargelegt. Im zweiten Teil der Arbeit beschränkt sich der Inhalt auf die im Sachunterricht unterrichtete Verkehrserziehung. Dabei werden vorgehende Sensibilisierungen der Schüler*innen und die obligatorische Fahrradprüfung genauer beleuchtet. Weiterhin werden didaktische Überlegungen bezüglich des fächer- und jahrgangsübergreifenden Lernens zum Thema "Bewusst Radfahren" auf der Textgrundlage von Philipp Spitta angebracht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Nachhaltige Mobilitätserziehung in der Grundschule

2.1 Aktivierung von Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein der Kinder

2.2 Außerunterrichtliche Schulprojekte als Praxisbezug zum Umweltbewusstsein

3. „Bewusst Radfahren“ im Grundschulunterricht

3.1 Sicherheitserziehung als Förderung der Selbstständigkeit

3.2 Fächer- und jahrgangsübergreifendes Lernen am Fahrrad

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie das Fahrrad als zentrales Medium in der Grundschule genutzt werden kann, um Mobilitätserziehung mit Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein zu verknüpfen und die Selbstständigkeit der Kinder im Straßenverkehr zu fördern.

  • Mobilitätserziehung als fester Bestandteil des Sachunterrichts
  • Fahrradausbildung und Sicherheitserziehung in der Grundschule
  • Verknüpfung von Umweltschutz und gesundheitlicher Prävention durch das Fahrrad
  • Fächerübergreifende Ansätze zur Implementierung des Themas „Fahrrad“
  • Bedeutung außerunterrichtlicher Praxisprojekte für das reale Verkehrsverständnis

Auszug aus dem Buch

3.1 Sicherheitserziehung als Förderung der Selbstständigkeit

Nach der Aktivierung eines gewissenhaften Umgangs mit sich und seiner Umwelt, ist eine Fahrradausbildung der Grundschüler ein weiteres Ziel der Verkehrserziehung. Die Mobilitätsbildung bietet ein Konzept des richtigen Fahrradfahrens, das gleichzeitig das Objekt „Fahrrad“ auch über die Schulzeit hinaus attraktiv wirken lassen möchte. „Damit Ihr Kind routiniert mit dem Fahrrad umgeht, ist es sinnvoll, gemeinsame Fahrten zu unternehmen. Denn auch bei der Fahrradprüfung gilt der Grundsatz: ‚Übung macht den Meister!‘“ (Bussgeldkatalog, 2018) Das Konzept intendiert das Trainieren von Fertigkeiten sowie das Verstehen und Memorieren von Regeln. Viele Kinder mit gerade mal 5 Jahren besitzen bereits ein eigenes Fahrrad und können mit diesem im Schonraum hantieren. Jedoch ist ein motorisches Können und das Speichern von Regelwissen bei 5-Jährigen noch nicht stark genug entwickelt, um eine praktische Fahrradausbildung vollziehen zu können. Das motorische Üben lässt sich dennoch bereits in den ersten beiden Schuljahren fördern und dabei das Thema „Fahrrad“ fächerübergreifend eingliedern. (Vgl. Spitta, 2005)

Die Fahrradausbildung wird in der 4. Klasse intensiviert und erreicht gleichsam seinen Höhepunkt. „Denn erst ab neun Jahren entwickeln Kinder in der Regel das Verständnis für vorbeugende Maßnahmen, durch die Unfälle reduziert werden können.“ (Bussgeldkatalog, 2018) Die Viertklässler*innen durchlaufen sowohl eine theoretische Ausbildung bezüglich Verkehrsregeln, -zeichen und Verhaltensweisen im Straßenverkehr als auch eine praktische Ausbildung im Schonraum. Die Vermittlung der Theorie erfolgt durch den Grundschullehrkraft im Klassenraum. In der Praxis werden zum Beispiel das Anfahren mit Handzeichen, das Linksabbiegen und das Vorfahrtbeachten geübt und meist von einem Beamten der Deutschen Verkehswacht überprüft. Die praktischen Übungen werden oftmals in einer naheliegenden Jugendverkehrsschule durchgeführt. (Vgl. Spitta, 2005 & Schenk, o.D.) Am Ende der Fahrradausbildung erfolgt eine schriftliche und praktische Prüfung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Mobilitätserziehung für ein umweltfreundliches Verhalten und umreißt den inhaltlichen Aufbau der Arbeit.

2. Nachhaltige Mobilitätserziehung in der Grundschule: Dieses Kapitel betrachtet die theoretischen Grundlagen der Mobilitätserziehung, insbesondere die Verknüpfung mit gesundheitlichen Aspekten und die Rolle außerunterrichtlicher Projekte für den Praxisbezug.

3. „Bewusst Radfahren“ im Grundschulunterricht: Der Hauptteil analysiert die systematische Fahrradausbildung, deren Sicherheitsziele sowie die Möglichkeiten des fächerübergreifenden Lernens, beispielsweise im Kunst- und Deutschunterricht.

4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Bedeutung der Fahrradausbildung für die Förderung der Selbstständigkeit und betont die langfristige Verantwortung der Eltern bei der Verstetigung dieser Kompetenzen.

Schlüsselwörter

Mobilitätserziehung, Grundschule, Fahrrad, Umweltbewusstsein, Verkehrserziehung, Gesundheitsbewusstsein, Sicherheitserziehung, Fahrradausbildung, Sachunterricht, Selbstständigkeit, Verkehrsteilnahme, Prävention, fächerübergreifendes Lernen, Nachhaltigkeit, Schulprojekte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung von Mobilitätserziehung an Grundschulen, wobei das Fahrrad als zentrales Beispiel dient, um Umweltbewusstsein und gesundheitliches Handeln zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind nachhaltige Mobilität, die Fahrradausbildung als Teil der Verkehrserziehung, der Gesundheitsaspekt durch Bewegung sowie die fächerübergreifende Unterrichtsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Kinder durch eine systematische Mobilitätserziehung zu einem selbstständigen, umweltbewussten und sicheren Verhalten im Straßenverkehr befähigt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die vorliegende Belegarbeit basiert ausschließlich auf der Auswertung und Zusammenführung von wissenschaftlichen Quellengrundlagen und fachdidaktischer Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die theoretische Fundierung der Mobilitätserziehung als auch die praktische Umsetzung in der Schule, etwa durch die Fahrradausbildung in der 4. Klasse und fächerübergreifende Lernprojekte, detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mobilitätserziehung, Fahrrad, Umweltbewusstsein, Grundschule und Verkehrserziehung charakterisiert.

Warum ist die Fahrradausbildung in der 4. Klasse besonders bedeutsam?

Nach Ansicht der Literatur entwickeln Kinder erst ab etwa neun Jahren das notwendige Verständnis für vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen, was die 4. Klasse zum idealen Zeitpunkt für den Höhepunkt der Ausbildung macht.

Welche Rolle spielt der Deutschunterricht bei der Mobilitätserziehung?

Der Deutschunterricht bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte, wie etwa das Schreiben von Reparaturanleitungen, Berichten oder Briefen an die Stadt, um theoretisches Wissen zum Thema Fahrrad aktiv anzuwenden und zu vertiefen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mobilitätsbildung in der Grundschule. Mobilität und Umweltbewusstsein am Beispiel des Fahrrads
Hochschule
Universität Erfurt  (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Mobilitätsbildung
Note
1,7
Autor
Laura Lutz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
12
Katalognummer
V947382
ISBN (eBook)
9783346284891
ISBN (Buch)
9783346284907
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fahrrad Umweltbewusstsein Grundschule Kinder Mobilität Heimat- und Sachunterricht Sachkunde
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Lutz (Autor:in), 2018, Mobilitätsbildung in der Grundschule. Mobilität und Umweltbewusstsein am Beispiel des Fahrrads, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/947382
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Leseprobe aus  12  Seiten
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