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Demenzdörfer als alternatives Versorgungskonzept. Die Segregation von Demenzerkrankten am Beispiel des Demenzdorfes "De Hogeweyk"

Título: Demenzdörfer als alternatives Versorgungskonzept. Die Segregation von Demenzerkrankten am Beispiel des Demenzdorfes "De Hogeweyk"

Trabajo Escrito , 2020 , 56 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Jens Saathoff (Autor), Isabel Geis (Autor)

Sociología - Vejez
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Segregation von Demenzkranken. Zu Beginn wird einleitend in den Begriff der Segregation eingeführt. Anschließend werden Demenzdörfer als ein alternatives Versorgungskonzept vorgestellt. Im dritten Teil wird als Beispiel das niederländische Demenzdorf "De Hogyeweyk" analysiert. Darauffolgend werden Konzepte dieser Art wissenschaftlich beleuchtet und im letzten Teil die Forschungsfrage zu beantworten: Inwieweit sind Demenzdörfer eine optimale Versorgungsform?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Definition „Demenz“

2.2 Formen der Demenz

2.3 Allgemeine Entstehungsursachen und begünstigende Faktoren

2.4 Inzidenz, Prävalenz und Prognosen

3 Der Begriff „Segregation“

3.1 Begriffsdefinition

3.2 Formen der Segregation

3.3 Geschichtliche Zusammenhänge

4 Demenzdörfer als alternatives Versorgungskonzept

4.1 Definition „Demenzdorf“

4.2 Aktueller Stand der Demenzdörfer in Deutschland

5 Das Demenzdorf „De Hogeweyk“

5.1 „Be” und die „Vivium Care Group”

5.2 Die Entstehung des Praxiskonzeptes

5.3 Aufbau und Grundriss

5.4 Das „De Hogeweyk Care Concept”

5.4.1 Die Säulen des „De Hogeweyk Care Concepts“

5.4.1.1Begünstigende Umgebung

5.4.1.2Lebensfreude und ein sinnvolles Leben

5.4.1.3Gesundheit

5.4.1.4Mitarbeiter und Freiwillige

5.4.1.5Organisation

5.4.1.6Lebensstile

6 Wissenschaftliche Beleuchtung des Praxiskonzeptes

6.1 Das Lifestyle-Assessment-Tool

6.2 Pro und Contra aus Expertenperspektive

6.3 Konzeptanalyse anhand ausgewählter DNQP-Kriterien

6.4 Demenzdorf vs. Pflegeoase – ein Vergleich segregativer Wohnformen

7 Demenzdorf; die optimale Versorgungsform?

7.1 Definition Lebensqualität

7.2 Was bedeutet Lebensqualität für Menschen mit Demenz?

7.3 Vorstellung des H.I.L.D.E. – Konzeptes

7.4 Transfer zum „De Hogeweyk Care Concept“

8 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Demenzdorf „De Hogeweyk“ in den Niederlanden kritisch vor dem Hintergrund der Segregation. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob sich hinter diesem Konzept der räumlichen Trennung von Demenzerkrankten tatsächlich ein optimales und valides Versorgungskonzept verbirgt, das die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig sichert.

  • Kritisches Verständnis von Segregation bei Demenzerkrankungen
  • Analyse des "De Hogeweyk Care Concept" und seiner sechs Säulen
  • Wissenschaftliche Überprüfung mittels DNQP-Kriterien
  • Vergleich zwischen Demenzdörfern und Pflegeoasen
  • Diskussion über Lebensqualität und Inklusion in der stationären Altenpflege

Auszug aus dem Buch

THE HOGEWEYK CARE CONCEPT - A CULTURAL SHIFT

The Hogeweyk concept is a cultural shift in care for the elderly. A shift from the medical system to a social relational system. The focus is on experiencing health and enjoying a normal and social life, despite the dementia syndrome and other health problems that occur. This cultural shifts demands creativity and person centered focus from all professionals within the organization. It also is a shift from the institute to normal surroundings and a normal daily life (with professional help and support).

The Hogeweyk concept embraces a simple yet important tenet that individuals with dementia are not oriented to time and place, often don’t understand what is happening around them, and that a traditional nursing home environment adds to their confusion in a myriad of ways. The traditional nursing homes routinely confine individuals in the limited spaces within their walls, have established and inflexible routines, are often chaotic, loud and impersonal. At the very least, completely different than one’s home environment. The added confusion then results in behavioral disturbances and as such, the traditional environment has an iatrogenic effect on the person with dementia.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas, Herleitung der Problemstellung der Segregation von Demenzerkrankten und Erläuterung der Motivation der Verfasser.

2 Grundlagen: Definition von Demenz, Beschreibung der häufigsten Demenzformen sowie eine zahlenbasierte epidemiologische Einordnung in Deutschland.

3 Der Begriff „Segregation“: Wissenschaftliche Definition des Begriffs aus soziologischer Perspektive und Erörterung geschichtlicher Zusammenhänge von Ausgrenzung.

4 Demenzdörfer als alternatives Versorgungskonzept: Definition des Konzepts „Demenzdorf“ und ein Überblick über den aktuellen Stand und die Planung solcher Einrichtungen in Deutschland.

5 Das Demenzdorf „De Hogeweyk“: Detaillierte Darstellung der Entstehungsgeschichte, des Aufbaus und der sechs zentralen Säulen des niederländischen Pilotprojekts.

6 Wissenschaftliche Beleuchtung des Praxiskonzeptes: Kritische Analyse des Konzepts anhand von DNQP-Qualitätskriterien, inklusive Expertenmeinungen und dem Vergleich mit der „Pflegeoase“.

7 Demenzdorf; die optimale Versorgungsform?: Auseinandersetzung mit dem Begriff Lebensqualität, Vorstellung des H.I.L.D.E.-Konzepts zur Erfassung von Lebensqualität und Transfer auf das De Hogeweyk-Modell.

8 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende kritische Reflektion über das Spannungsfeld zwischen der hohen Versorgungsqualität im Demenzdorf und dem ethischen Vorwurf der Segregation.

Schlüsselwörter

Demenz, Segregation, De Hogeweyk, Demenzdorf, Lebensqualität, Pflegeoase, stationäre Altenpflege, Inklusion, Personenzentrierte Pflege, Soziale Gerontologie, Pflegekonzept, Vivium Care Group, Demenzforschung, Wohnform, Pflegequalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept der Segregation von Menschen mit Demenz am Beispiel des niederländischen Demenzdorfes „De Hogeweyk“ und bewertet kritisch, ob dieses Modell ein valides Versorgungskonzept darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Demenz im demografischen Wandel, die soziologische Bedeutung von Segregation, die Gestaltung innovativer Wohnformen in der Altenpflege sowie die Messung von Lebensqualität bei Demenzerkrankten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das „De Hogeweyk Care Concept“ wissenschaftlich zu hinterfragen und zu prüfen, ob die bewusste räumliche Trennung (Segregation) von Demenzkranken in dorfähnlichen Strukturen mit den Anforderungen an eine inklusive Gesellschaft vereinbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche, eine Konzeptanalyse anhand der Kriterien des Deutschen Netzwerkes für Qualitätssicherung in der Pflege (DNQP) sowie einen Vergleich mit dem Versorgungskonzept der „Pflegeoase“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Demenz und Segregation, die detaillierte Beschreibung des De Hogeweyk-Modells (Säulen, Aufbau, Lebensstile) sowie die wissenschaftliche Evaluation und Diskussion des Konzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Demenz, Segregation, De Hogeweyk, Lebensqualität, Personenzentrierte Pflege und Soziale Gerontologie.

Warum wird das H.I.L.D.E.-Instrument in der Arbeit erwähnt?

Es dient als Beispiel für eine wissenschaftliche Methode zur Erfassung von Lebensqualität bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz, um aufzuzeigen, wie objektivierbar die Qualität der Versorgung in einem Demenzdorf sein könnte.

Welche Rolle spielt die „Vivium Care Group“ im Dokument?

Die Vivium Care Group ist die Betreibergesellschaft des Demenzdorfes De Hogeweyk und Entwicklerin des dort angewandten „De Hogeweyk Care Concepts“.

Wie bewerten die Verfasser die wissenschaftliche Fundiertheit des Demenzdorf-Konzepts?

Sie kommen zu dem Schluss, dass das Konzept zwar praktisch viele positive Aspekte für die Lebensqualität bietet, es jedoch an einer transparenten, unabhängigen wissenschaftlichen Evaluation und Evidenzbasierung mangelt.

Was bedeutet der Begriff „Reversed Integration“ im Kontext von De Hogeweyk?

Er beschreibt das Ziel, Menschen von außerhalb (Nachbarn, Angehörige, Öffentlichkeit) aktiv in das Demenzdorf einzuladen, damit die Bewohner trotz der räumlichen Segregation erleben, weiterhin Teil der Gesellschaft zu sein.

Final del extracto de 56 páginas  - subir

Detalles

Título
Demenzdörfer als alternatives Versorgungskonzept. Die Segregation von Demenzerkrankten am Beispiel des Demenzdorfes "De Hogeweyk"
Universidad
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Köln
Calificación
1,0
Autores
Jens Saathoff (Autor), Isabel Geis (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
56
No. de catálogo
V947546
ISBN (Ebook)
9783346283160
ISBN (Libro)
9783346283177
Idioma
Alemán
Etiqueta
Demenz Segregation Demenzdorf
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jens Saathoff (Autor), Isabel Geis (Autor), 2020, Demenzdörfer als alternatives Versorgungskonzept. Die Segregation von Demenzerkrankten am Beispiel des Demenzdorfes "De Hogeweyk", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/947546
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