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Belastungen von pflegenden Angehörigen. Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es?

Titre: Belastungen von pflegenden Angehörigen. Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es?

Dossier / Travail , 2020 , 34 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Nadine Heringhaus (Auteur)

Sciences infirmières - Assistance aux personnes âgées
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Ziel dieser Arbeit ist es, Belastungen pflegender Angehöriger zu fokussieren und Entlastungsmöglichkeiten aufzuzeigen, wobei sich der Autor mit folgenden Fragen auseinandersetzt: Wie und in welchen Bereichen fühlen sich pflegende Angehörige überlastet? Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es für pflegende Angehörige?

Die Arbeit wird zunächst einen Einblick in die unterschiedlichen Bereiche der Belastungen sowie den Begriff der pflegenden Angehörigen geben. Der daran anschließende Essay wird einen theoretischen Abriss über den von Blom und Duijnstee (1999) entwickelten Pflegekompass offerieren.

Um das subjektive Belastungsempfinden pflegender Angehöriger näher darzulegen, wurde ein Fragebogen zum Thema „Belastungen pflegender Angehöriger“ von 17 pflegenden Angehörigen anonym beantwortet. Im vierten Kapitel dieser Hausarbeit erfolgt eine Zusammenfassung der quantitativen Datenerhebung und daran anschließend werden die am häufigsten in Anspruch genommenen Entlastungsmöglichkeiten aufgezeigt und erläutert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Theoretische Grundlagen

2 Definitionen

2.1 Belastung

2.1.1 Psychische Belastung

2.1.2 Physische Belastung

2.1.3 Sonstige Belastungen

2.2 Pflegende Angehörige (Laienpflege)

3 Pflegekompass

4 Die Situation pflegender Angehöriger

5 Zusammenfassung der Ergebnisse des Fragebogens

6 Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige

6.1 Pflegegeld - Pflegesachleistungen

6.2 Tagespflege - Nachtpflege

6.3 Ambulante Pflege und Haushaltshilfe

6.4 Kurzzeitpflege

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die vielschichtigen Belastungen, denen pflegende Angehörige in der häuslichen Umgebung ausgesetzt sind, und analysiert bestehende Entlastungsangebote sowie deren Wahrnehmung durch die Betroffenen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie und in welchen Bereichen eine Überlastung entsteht und welche Unterstützungsoptionen effektiv zur Entlastung beitragen können.

  • Demografischer Wandel und zunehmende Bedeutung pflegender Angehöriger
  • Theoretische Einordnung von Belastungsfaktoren
  • Empirische Untersuchung der Belastungssituation mittels Befragung
  • Analyse von Entlastungsmöglichkeiten und Versorgungsstrukturen

Auszug aus dem Buch

3 Pflegekompass

Marco Blom und Mia Duijnstee (1999, 67 ff) entwickelten 1993 den sogenannten „Zorgkompass“, welcher ins deutsche als „Pflegekompass“ übersetzt und über mehrere Monate an der Fachhochschule in Osnabrück erprobt wurde.

Der Pflegekompass ist ein geeignetes Instrument, um Belastungen pflegender Angehöriger zu erheben. Ziel ist es, die Belastungen zu verstehen und den Blick der professionellen Pflegekräfte hinsichtlich des Unterstützungsbedarf zu erweitern (Blom et al., 1999, S. 80).

Die Fragen des Pflegekompasses sind strukturell logisch so aufgebaut, dass sich der Angehörige erst einmal an die Interviewsituation gewöhnen kann, indem vorerst der Pflegebedürftige mit seiner Biografie und Krankheitsgeschichte in den Mittelpunkt des Fragebogens rückt. Nachdem der Fokus auf die alltäglichen Verrichtungen und das Verhalten des Pflegebedürftigen genommen wurde, konzentriert man sich auf die gesundheitliche, finanzielle und soziale Situation des Angehörigen sowie das Erleben der Pflege, um herauszufinden, in welchem Bereich die größten Probleme gesehen werden. Neben der objektiv erfassbaren Pflegesituation, welche das individuell empfundene Belastungsausmaß beeinflusst, gibt es zudem die subjektiv erlebte Belastung der Handhabung, Akzeptanz und Motivation (Blom et al., 1999, 77 f).

Wenn Angehörige das Gefühl der Kontrolle haben, gibt es ihnen eine gewisse Ruhe. „Die Fähigkeit zur Bewältigung der Pflege hängt unter anderem von dem Maß ab, in dem der Angehörige aus seinen Erfahrungen zu lernen versteht und von dem Maß, in dem er auf Unterstützung von Verwandten und Bekannten zurückgreifen kann.“ (Blom et al., 1999, S. 26).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die demografische Entwicklung und die steigende Bedeutung der häuslichen Pflege durch Angehörige in Anbetracht des Fachkräftemangels.

1 Theoretische Grundlagen: Hier wird der Begriff der Belastung in psychische, physische und sonstige Komponenten unterteilt und der Pflegekompass als Erhebungsinstrument eingeführt.

2 Definitionen: Das Kapitel differenziert zwischen objektiver und subjektiver Belastung und definiert den rechtlichen sowie praktischen Status pflegender Angehöriger.

3 Pflegekompass: Vorstellung des Pflegekompasses als Instrument zur Analyse des Unterstützungsbedarfs und zur Erfassung von Belastungsfaktoren.

4 Die Situation pflegender Angehöriger: Beschreibung der persönlichen Herausforderungen und der oft auftretenden Doppelbelastung, insbesondere für pflegende Frauen.

5 Zusammenfassung der Ergebnisse des Fragebogens: Darstellung der empirischen Daten zu den Motiven, der Belastungssituation und der Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen der Befragten.

6 Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige: Detaillierte Übersicht über staatliche und ambulante Entlastungsangebote wie Pflegegeld, Tagespflege und Kurzzeitpflege.

7 Fazit: Zusammenfassende Reflexion der Untersuchungsergebnisse und Ausblick auf die Notwendigkeit weiterer Forschung zur Vereinbarkeit von Pflege und Alltag.

Schlüsselwörter

Pflegende Angehörige, Häusliche Pflege, Belastungsempfinden, Pflegekompass, Demografischer Wandel, Pflegeversicherung, Entlastungsangebote, Psychische Belastung, Physische Belastung, Doppelbelastung, Pflegesachleistungen, Pflegebedürftigkeit, Laienpflege, Vereinbarkeit, Unterstützungssysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der aktuellen Situation von pflegenden Angehörigen, untersucht deren subjektive Belastungsfaktoren und analysiert vorhandene Möglichkeiten zur Entlastung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die demografische Entwicklung, die Definition von Pflegebelastungen (physisch und psychisch), das Instrument des Pflegekompasses sowie die Wirksamkeit ambulanter Entlastungsangebote.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, die Belastungen pflegender Angehöriger aufzuzeigen und durch eine empirische Befragung einen Einblick in das tatsächliche Belastungsempfinden sowie die Inanspruchnahme von Hilfen zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Neben einer theoretischen Literaturanalyse wurde eine quantitative Datenerhebung mittels eines Fragebogens unter 17 pflegenden Angehörigen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Belastungsbegriffe, eine Vorstellung des Pflegekompasses und die detaillierte Auswertung der Fragebogenergebnisse in Bezug auf Versorgungsleistungen.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Schlagworte sind häusliche Pflege, Pflegende Angehörige, Belastungsfaktoren, Pflegekompass, Kurzzeitpflege und Entlastungsmöglichkeiten.

Welche Rolle spielt die „Doppelbelastung“ für die Befragten?

Viele der befragten Angehörigen sind zusätzlich berufstätig, was in Kombination mit den Anforderungen der Pflege zu einem hohen Zeitdruck und Stress führt, der als zusätzliche Belastung wahrgenommen wird.

Wie bewerten die Angehörigen die Leistungen der Pflegeversicherung?

Die Ergebnisse zeigen, dass der Großteil der Befragten die Leistungen der Pflegeversicherung lediglich als „teilweise ausreichend“ empfindet, was den Bedarf an ergänzenden Maßnahmen unterstreicht.

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Résumé des informations

Titre
Belastungen von pflegenden Angehörigen. Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es?
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
1,0
Auteur
Nadine Heringhaus (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
34
N° de catalogue
V950316
ISBN (ebook)
9783346288400
ISBN (Livre)
9783346288417
Langue
allemand
mots-clé
Pflegende Angehörige Belastunge Entlastungsmöglichkeiten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nadine Heringhaus (Auteur), 2020, Belastungen von pflegenden Angehörigen. Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/950316
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Extrait de  34  pages
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