Diese Einsendeaufgabe mit dem Titel "New Media Management: Internet der Dinge" erläutert die folgenden Begriffe: Internet der Dinge, Smart Home, Machine-to-Machine-Kommunikation sowie Industrie 4.0, einschließlich ihrer technischen, werblichen und nutzerrelevanten Möglichkeiten.
Das Internet prägt und beeinflusst unser heutiges Leben zunehmend. Insbesondere seit der Jahrhundertwende konnten auf dem Gebiet der digitalen Technik große Fortschritte gemacht und somit stetig neue Anwendungsgebiete für das Internet erschlossen werden. Spätestens seit der flächendeckenden Verfügbarkeit und Nutzung des Internets für den Privatgebrauch, ist dieses fester Bestandteil unserer heutigen Lebensweise geworden. Informationsbeschaffung, Einkäufe, Banküberweisungen, Pflege sozialer Kontakte oder die Buchung des nächsten Urlaubes – die Möglichkeiten des Internets scheinen schier unbegrenzt und sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Dass das Internet das Leben um einiges leichter machen kann, ist mit Sicherheit unstrittig. Auch für Unternehmen (unerheblich ob es sich dabei um ein Dienstleistungsunternehmen mit überwiegender Bürotätigkeit oder um ein Industrieunternehmen zur Wertschöpfung handelt) bietet der technische Fortschritt ungeahnte Möglichkeiten. Zu Zeiten in denen Begriffe wie Effektivität, Optimierung und Kostenreduzierung in Unternehmen immer thematisiert werden, könnte das Internet auch hier der Schlüssel zum Erfolg sein. Die Technik macht es möglich, Computer von reinen Eingabegeräten, bei denen die Maschine lediglich das weiß und verarbeitet, was ihr der Mensch via Befehle oder Eingabe vermittelt, hin zu „intelligenten“ Maschinen zu entwickeln. Das Stichwort lautet „Internet der Dinge“ oder „Internet of Things“, kurz „IoT“.
Inhaltsverzeichnis
Internet der Dinge
Technik
Smart Home
Technische Möglichkeiten
Werbliche Möglichkeiten
Nutzerrelevante Möglichkeiten
Machine-to-Machine (M2M)
Technische Möglichkeiten
Werbliche Möglichkeiten
Nutzerrelevante Möglichkeiten
Industrie 4.0
Technische Möglichkeiten
Werbliche Möglichkeiten
Nutzerrelevante Möglichkeiten
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das "Internet der Dinge" (IoT) als treibende Kraft für technologische Veränderungen in verschiedenen Lebens- und Wirtschaftsbereichen. Ziel ist es, die Potenziale und Anwendungen des IoT unter Berücksichtigung technischer, werblicher und nutzerrelevanter Aspekte systematisch zu beleuchten.
- Grundlagen und technologische Basis des Internet der Dinge
- Anwendungsfelder im Bereich Smart Home
- Maschinenkommunikation (M2M) als industrieller Enabler
- Entwicklung und Potenziale der Industrie 4.0
- Gesellschaftliche Akzeptanz und Herausforderungen der Automatisierung
Auszug aus dem Buch
Technische Möglichkeiten
Als Basistechnologie oder Vorreiter des IoT kann die bereits erfolgreiche Verwendung der Radio Frequence Identification (kurz: „RFID“) genannt werden, welche unter anderem in der Logistik eingesetzt wird. Besonders hier ist es wichtig, dass jederzeit Informationen über ein Produkt, eine Palette oder Lagerbestände abgerufen werden können. Mit Hilfe eines solchen RFID-Tags oder auch als Transponder bezeichnet, also der „Sender“, werden die Informationen per Funk über Radiowellen an einen Responder, der „Empfänger“, übermittelt. Anders als bei der bis heute gängigen Methode mittels Barcode, entfällt hier der direkte Kontakt zwischen Lesegerät und Chip, was wiederum Zeit und somit Kosten spart. Der flexible Einsatz durch unterschiedliche Frequenzen und die sich dadurch ergebenen variablen Reichweiten, wie auch die schnelle Lesegeschwindigkeit der Informationen machen die Technologie für viele Bereiche attraktiv.
So ist es beispielsweise möglich, den firmeninternen Fahrzeugbestand mit einem RFID-Tag auszustatten. Gleichzeitig gilt die Schranke zur Zufahrt als Responder und erkennt die Firmenfahrzeuge beim Heranfahren. Ein aktives Eingreifen des Fahrers fällt somit komplett weg, da die Schranke die Informationen des Transponders erkennt und sich diese automatisch öffnet. Vergleichbare Lösungen im Bereich des Gebäudemanagements sind ebenfalls möglich. Größter Negativpunkt aktuell ist allerdings der hohe Kostenfaktor, insbesondere die Stückkosten für Tags als auch die Kosten für die einmalige System- und Netzwerkeinrichtung sind meist beachtlich. Mittelfristig ist hier allerdings mit einer deutlichen Senkung der Stückkosten zu rechnen. Auch der bisher fehlende weltweit einheitliche Standard, wie es ihn beispielsweise für die Verwendung von Barcodes gibt, führt teilweise noch zu Schwierigkeiten. Hier wird aktuell jedoch der Electronic Product Code (EPC) etabliert, welcher als branchenübergreifender Standard in Unternehmen für Identifikationszwecke dienen soll.
Zusammenfassung der Kapitel
Internet der Dinge: Einführung in das Konzept der Vernetzung von physischer Welt und Internet sowie Einordnung der Relevanz für Konsumenten und Industrie.
Technik: Beschreibung der RFID-Technologie als Basistechnologie des IoT, inklusive ihrer Funktionsweise, Vorteile und aktuellen Kostenherausforderungen.
Smart Home: Analyse der Vernetzung im privaten Haushalt, betrachtet durch technische Möglichkeiten, werbliche Strategien und die Nutzerakzeptanz.
Machine-to-Machine (M2M): Erläuterung der automatisierten Kommunikation zwischen technischen Geräten als technisches Fundament für industrielle Anwendungen und das Internet der Dinge.
Industrie 4.0: Untersuchung der vierten industriellen Revolution, der intelligenten Fabrik und der Rolle des Menschen in einer zunehmend automatisierten Produktionsumgebung.
Schlüsselwörter
Internet der Dinge, IoT, Smart Home, Industrie 4.0, Machine-to-Machine, M2M, RFID, Transponder, Automatisierung, Vernetzung, Intelligente Fabrik, Datensicherheit, Produktion, Technik, Digitalisierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die technologischen Grundlagen und Anwendungsszenarien des "Internet der Dinge" (IoT) in privaten und industriellen Kontexten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen das Smart Home für Privatverbraucher, die M2M-Kommunikation in der Wirtschaft sowie die Vision der Industrie 4.0.
Was ist das primäre Ziel dieser Ausarbeitung?
Das Ziel ist die Analyse der Potenziale des IoT durch eine detaillierte Betrachtung technischer, werblicher und nutzerrelevanter Aspekte.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es erfolgt eine deskriptive Analyse und strukturierte Aufbereitung von Konzepten, ergänzt durch die Auswertung existierender Studien und Praxisbeispiele.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in drei Hauptbereiche: die Smart-Home-Technologie, die M2M-Kommunikation und die industrielle Transformation durch Industrie 4.0.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem IoT, Industrie 4.0, M2M, RFID, Vernetzung und Automatisierung.
Wie bewerten die Nutzer die Sicherheit von Smart-Home-Systemen?
Die Arbeit zeigt, dass ein signifikanter Teil der Nutzer Vorbehalte hinsichtlich der Privatsphäre und Datensicherheit hat, obwohl die Vorteile beim Energie sparen und Komfort anerkannt werden.
Welche Rolle spielt der Mensch in der Industrie 4.0?
Trotz zunehmender Automatisierung bleibt der Mensch ein unerlässlicher Faktor für Planung, Steuerung und Softwareprogrammierung, wobei der Bedarf an Fachkräften steigt.
Wie funktioniert die M2M-Kommunikation bei Beispielen wie DriveNow?
Durch den Einsatz von RFID-Tags und einer fest verbauten Fahrzeugdialogeinheit können Systeme Daten über den Zustand des Fahrzeugs austauschen und eine automatisierte Nutzungsverwaltung ermöglichen.
Warum wird RFID als Vorreiter des IoT bezeichnet?
RFID ermöglicht die kontaktlose Identifikation und Informationsübertragung zwischen Objekten, was eine Grundvoraussetzung für die Vernetzung physischer Dinge mit digitalen Systemen ist.
- Quote paper
- Daniel Scherb (Author), 2016, New Media Management: Internet der Dinge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/950338