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Die Vernünftigkeit religiösen Glaubens nach Winfried Löffler

Título: Die Vernünftigkeit religiösen Glaubens nach Winfried Löffler

Trabajo de Seminario , 2020 , 26 Páginas , Calificación: 1,00

Autor:in: Sebastian Riedel (Autor)

Filosofía - Ensayos generales, épocas
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Die Seminararbeit möchte auf Basis der Monografie von Winfried Löffler „Einführung in die Religionsphilosophie“ einen kursorischen Überblick über die Argumente für und gegen die Vernünftigkeit religiösen Glaubens bzw. religiöser Überzeugungen geben. Dazu soll zunächst der Autor kurz vorgestellt und ein grober Überblick über Aufbau und Inhalt des Buches gegeben werden, bevor im Hauptteil der Arbeit auf die Argumente gegen und für die Vernünftigkeit von religiösen Überzeugungen eingegangen werden soll.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Autor

3. Der Inhalt des Buches

4. Die Frage nach der Vernünftigkeit religiöser Überzeugungen

4.1. Ontologische Argumente

4.2. Kosmologische Argumente

4.3. Teleologische Argumente

4.4. Argumente aus Wundern und außergewöhnlichen religiösen Erfahrungen

4.5. Empirische Kumulativargumente

4.6. Argumente aus gewöhnlicher, religiös gedeuteter Erfahrung

4.7. Die transzendentale Erfahrung

4.8. Argumente aus moralischer Erfahrung

4.9. Argumente aus menschlichen Bedürfnissen und Idealen

4.10. Argumente aus praktischer Klugheit

5. Argumente gegen die Vernünftigkeit religiöser Überzeugungen

5.1. Kognitiv sinnlos?

5.2. Falsch?

5.3. Mangelhaft begründet? Unwissenschaftlich?

5.4. Ergebnis gestörter Erkenntnisverhältnisse?

5.5. Schädlich?

6. Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen kursorischen Überblick über die Debatte zur Vernünftigkeit religiöser Überzeugungen zu geben, indem sie die Argumente für (pro) und gegen (contra) dieser Vernünftigkeit auf Basis der Monografie von Winfried Löffler kritisch beleuchtet und diskutiert.

  • Analyse ontologischer, kosmologischer und teleologischer Gottesbeweise.
  • Diskussion von Argumenten basierend auf religiösen Erfahrungen und Wunderberichten.
  • Untersuchung kritischer Ansätze wie Projektionstheorien und Naturalismus.
  • Auseinandersetzung mit dem Problem des Übels in der Welt.
  • Evaluation von Argumenten aus praktischer Klugheit und der Rolle der Vernunft in der Religion.

Auszug aus dem Buch

4.1. Ontologische Argumente

Ontologische Argumente sind Argumente a priori. Ein solches lieferte schon im 11. Jh. n. Chr. der Benediktinermönch Anselm von Canterbury in seinem Werk Proslogion. Kürzest-möglich zusammengefasst, formuliert es Anselm wie folgt: Gott sei etwas, über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann. (1) Ein solches Etwas, über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann, existiere zunächst einmal und notwendig im Verstand, denn sonst wäre es an dieser Stelle nicht möglich, genau ebenjenes auch zu denken. (2) Wenn ein solches Etwas nur im Verstand existierte und nicht auch in Wirklichkeit, dann wäre etwas denkbar, das größer ist als das, über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann, nämlich etwas, das auch existiert. Dies gilt unter der Prämisse, dass dem ontologischen Sein in Wirklichkeit (esse in re) ein höherer ontologischer Rang zukommt, als einem Sein »nur« im Verstand (esse in intellectu), was einsichtig erscheint.

(3) Da dies nun einen Widerspruch generiert, muss die Annahme falsch sein, dass das, über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann, nur im Verstand existiert. Es muss also auch in Wirklichkeit existieren. (4) Wenn das, über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann, Gott ist (siehe 1.) und in Wirklichkeit existiert (siehe 4.), dann existiert Gott in Wirklichkeit. (5) Ganz ähnlich formuliert auch Rene Descartes sein ontologisches, erfahrungsunabhängiges (a priori) Argument. Ihm gemäß hätten wir auch von Gott, als absolut vollkommenstem Wesen, eine klare und distinkte Idee, die dessen Existenz notwendig miteinschließt, weil er sonst nicht vollkommen wäre. Solche ontologischen, erfahrungsunabhängigen Argumente wie die eben angeführten, erfuhren nach W. Löffler in ihrer Wirkungsgeschichte primär nicht deswegen Opposition, weil sie logisch inkonsistent wären, vielmehr verweisen Kritiker dieser Argumentationsformen auf deren zahlreiche Voraussetzungen, die im Folgenden angeführt werden sollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema der Vernünftigkeit religiöser Überzeugungen ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung basierend auf Winfried Löfflers Monografie.

2. Der Autor: Es erfolgt eine kurze Vorstellung von W. Löffler als Professor für Christliche Philosophie an der Universität Innsbruck und eine Einordnung seiner Arbeitsschwerpunkte.

3. Der Inhalt des Buches: Dieses Kapitel gibt einen groben Überblick über Aufbau und Themen von Löfflers „Einführung in die Religionsphilosophie“.

4. Die Frage nach der Vernünftigkeit religiöser Überzeugungen: Der Hauptteil erläutert diverse pro-religiöse Argumente, darunter ontologische, kosmologische und teleologische Ansätze sowie Argumente aus Erfahrung.

5. Argumente gegen die Vernünftigkeit religiöser Überzeugungen: Dieser Abschnitt analysiert verschiedene Einwände gegen die Vernünftigkeit von Religion, etwa durch Sprachkritik, das Problem des Übels oder psychologische Projektionstheorien.

6. Conclusio: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass es keine zwingenden Beweise für oder gegen die Vernünftigkeit religiöser Überzeugungen gibt.

Schlüsselwörter

Religionsphilosophie, Vernünftigkeit, Gott, religiöse Überzeugungen, Ontologische Argumente, Kosmologische Argumente, Teleologische Argumente, Wunder, Religiöse Erfahrung, Problem des Übels, Theodizee, Projektionstheorie, Naturalismus, Analytische Philosophie, Winfried Löffler.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, basierend auf dem Werk von Winfried Löffler, ob und wie die Vernünftigkeit religiösen Glaubens argumentativ gestützt oder kritisiert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind sowohl klassische Gottesbeweise (wie ontologische oder kosmologische Argumente) als auch moderne Einwände, die den Sinn oder die Rechtfertigung religiöser Überzeugungen in Frage stellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein systematischer Überblick über die aktuelle religionsphilosophische Debatte zu pro- und contra-Argumenten für religiöse Überzeugungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kursorische Zusammenfassung und kritische Diskussion der Argumentationsstrukturen aus Löfflers Monografie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit Argumenten für die Vernünftigkeit von Religion (Kapitel 4) und einer entsprechenden Darstellung der Einwände gegen diese Vernünftigkeit (Kapitel 5).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Religionsphilosophie, Gottesbeweise, Theodizee, religiöse Erfahrung und die Debatte zwischen Theismus und Atheismus.

Wie bewertet der Autor die ontologischen Argumente?

Die Arbeit stellt dar, dass Löffler auf zahlreiche Voraussetzungen verweist, die Kritiker gegen diese Argumente anführen, wobei insbesondere die logische Eindeutigkeit und die Definition von „Sein“ als Prädikat hinterfragt werden.

Was besagt die Conclusio der Arbeit?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass es keine absolut zwingenden Beweise gibt, die die Vernünftigkeit religiöser Überzeugungen für jedermann unumstößlich festlegen könnten.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Vernünftigkeit religiösen Glaubens nach Winfried Löffler
Universidad
University of Salzburg  (Philosophie)
Curso
Einführung in die Religionsphilosophie
Calificación
1,00
Autor
Sebastian Riedel (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
26
No. de catálogo
V950800
ISBN (Ebook)
9783346291134
Idioma
Alemán
Etiqueta
vernünftigkeit glaubens winfried löffler
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Riedel (Autor), 2020, Die Vernünftigkeit religiösen Glaubens nach Winfried Löffler, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/950800
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