Erinnerungen von Musikfestival-Besuchern in Zeiten der Corona-Pandemie am Beispiel von Rock am Ring


Akademische Arbeit, 2020

50 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorieteil
2.1 Festival- und Eventkultur
2.2 Festivals in Pandemie-Zeiten
2.3 Vom kollektiven Gedächtnis zu persönlichen Erinnerungen

3 Empirischer Teil
3.1 Methodik
3.2 Vorstellung der Befragten
3.3 Mediale Erwartungshaltung auf Rock am Ring
3.3.1 Die Homepage - das Versprechen der ganz Großen
3.3.2 Medienberichte voller Superlative
3.3.3 Einstimmung mit YouTube auf Fanaustausch
3.4 Individuelle Beweggründe der Befragten
3.4.1 Jenny - besondere Momente
3.4.2 Florian - Tradition und Heimat
3.4.3 Reinhard - nochmal jung und wild
3.5 Pandemiebedingte Festival-Absage
3.5.1 Emotionale Auswirkungen bei den Besuchern
3.5.2 Alternative Freizeitgestaltung der Befragten
3.5.3 YouTube und andere Erinnerungsstücke
3.6 Festival das ganze Jahr
3.6.1 Vom Kartenkauf zu den Vorbereitungen
3.6.2 Rock am Ring 2019 - erinnerter Festivalablauf
3.6.3 Rock am Ring 2021 - zyklische Wiederkehr

4 Diskussion

5 Zusammenfassung
5.1 Limitationen
5.2 Ausblick

Quellen- und Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

Wer schon mal auf einem Musikfestival war, seien es Großveranstaltungen wie Rock am Ring, das Fusion Festival, das Montreux Jazz Festival oder das Rudolstadt-Festival, der kennt die ansteigende Vorfreude, wenn die Fahrt mit dem Freundeskreis zum Festival beginnt und zumeist mehrere Tage besondere Momente zu erwarten sind. Dass dieses Bedürfnis nach Spaß, Musik und Feiern im deutschen Kulturraum weit verbreitet ist, zeigt nicht zuletzt die große Vielfalt und Anzahl an (Musik-)Festivals in Deutschland. Auch wenn keine verlässlichen Zahlen zu der tatsächlichen Anzahl von Musikfestivals bestehen, wurden 2015 durch die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder 1.641 Festivals identifiziert, die mindestens 1.000 Besucher vorzuweisen hatten.1 Dabei stellt der oftmals jährlich wiederkehrende Besuch des persönlichen Lieblingsfestivals eine ritualisierte Praxis dar, wie bereits unter anderem von Rudolf Viehoff2, Martin Tröndle3 oder Dietz-Rüdiger Moser4 thematisiert wurde.

Im Jahr 2020 stellt sich die besondere Situation dar, dass Musikfestivals und Großveranstaltungen nicht wie gewohnt stattfinden können und die Bilder von freudigen Menschenmassen nicht durch die Medien strömen, da alle Großveranstaltungen bis einschließlich Ende August abgesagt wurden. Der Grund für die zahlreichen Absagen ist der Ausbruch der Corona-Pandemie, die in Deutschland mit dem ersten Fall am 27.01.2020 seinen Beginn nahm.5 Die daraus resultierenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen führten auch zu den Unterlassungen von Festivals,6 sodass eine der beliebtesten Freizeit-Aktivitäten von besonders 18-35 Jährigen nicht ausgeübt werden kann.7

Im Zuge des Seminars zur Erinnerungskultur und zeitlichen Rhythmisierung, soll aus dieser speziellen Situation heraus die Forschungsfrage beantwortet werden, wie in Zeiten der Coronavirus-Pandemie an Festivals aus Perspektive von Besuchern des Rock am Ring Festivals erinnert wird und wie das Festival die Zeit der Besucher rhythmisiert. Ausgangspunkt für die spezifische Betrachtung von Festivals ist das eigene Interesse des Forschenden an dem Thema Festival. Dieses Interesse speist sich aus eigenen jährlichen Festivalerfahrungen, sodass sich die Frage stellt, wie andere Besucher mit dieser Situation umgehen und an ihr persönlich favorisiertes Festival erinnern. Dazu wurden drei qualitative Interviews mit ehemaligen und angedachten Besuchern geführt und ergänzend zur besseren Kontextualisierung der Erinnerungen und Erwartungen eine Medienanalyse durchgeführt.

Nach einem theoretischen Einblick in die Bedeutung von Festivals anhand der Festival- und Eventkultur, sowie einem kurzen theoretischen Exkurs zur Erinnerungskultur, werden im Hauptteil dieser Arbeit, der eigenständigen empirischen Forschung, drei interviewte Personen vorgestellt, die das Rock am Ring Festival 2020 besuchen wollten. Dabei soll besonders auf die individuellen Erinnerungen, die zeitliche Rhythmisierung und damit auch die Bedeutung von Rock am Ring für die befragten Personen eingegangen werden.

2. Theoretischer Teil

Der Begriff „Festival“ scheint in der heutigen Zeit sowohl im Kulturbetrieb als auch in den Medien omnipräsent zu sein und ist reziprok Ausgangspunkt und Resultat der Vielzahl an Musik-, Film-, Theater-, Mittelalterfestivals, oder auch etwas weiter gefasst von Volks- und Stadtfesten. Doch auch wenn der Begriff in aller Munde ist, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Bedeutung des Begriffs zu werfen, um ein einheitliches Begriffsverständnis zu erlangen. Denn wie das deutsche Musikinformationszentrum aufzeigt, existiert keine verbindliche Definition der Begriffe Festspiele und Festival.8 Eine mögliche Annährung an den Begriff liefert jedoch das Wörterbuch Duden, in dem das Festival kurz als eine „(mehrere Tage dauernde) kulturelle Großveranstaltung, Festspiele“ beschrieben wird.9 Hierbei werden mehre Charakteristika von Festivals deutlich, wobei auf die Etymologie und Bedeutung von Festspielen an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden soll. Zunächst handelt es sich laut Definition um eine Großveranstaltung, die somit auf die quantitative Dimension solcher Events hinweist und variabel in seiner Länge ist, oft aber auch mehrere Tage andauert, wie die Klammer um den Beginn des Satzes hindeuten lässt. Inhaltlich handelt es sich dabei laut Duden um eine „kulturelle“ Veranstaltung, woraufhin sich die Frage stellt, was unter Kultur verstanden wird. Im deutschsprachigen Wissenschaftsdiskurs ist der Kulturbegriff Ausgang einer umfänglichen Debatte und wird äußerst unterschiedlich definiert oder beschrieben. Auch wenn im Kontext dieser Arbeit nicht die ganze Debatte um den Kulturbegriff erläutert werden kann, ist weitestgehend Konsens, dass zwischen einem weiten und einem enge(re)n Kulturbegriff unterschieden werden kann, wie es unter anderem auch bei Ansgar Nünning10 oder Andrea Hausmann11 erläutert wird. Aufgrund des angelsächsischen Ursprungs des Wortes, kann jedoch ergänzend dazu die Definition des Cambridge-Dictionary weitere Schlüsse liefern.12 In dem für den englischen Sprachraum fungierende Wörterbuch, heißt es unter dem Schlagwort Festival: “an organized set of special events, such as musical performances or plays, usually happening in one place, or a special day or period, usually in memory of a religious event, with its own social activities, food, or ceremonies”.13 Hierbei wird anders als im Duden mehr auf die inhaltliche Funktionen von Festivals eingegangen und die Größe nicht näher beschrieben. So ist die Rede von einem zeitlich genau definierten Ereignis, bei dem Performanzen, Auftritte, soziale Aktivitäten, Essen und Zeremonien/Rituale eine große Rolle spielen und somit sowohl hochkulturelle als auch alltagskulturelle Dimensionen umfasst. Dies drückt somit wesentlich genauer aus, welche Bedeutung Festivals haben und welche vielfältigen Funktionen diesen Ereignissen innewohnen. Besonders die in diesem Kontext aufgeführte Relation zum Sakralen, stellt eine heutzutage zunächst ungewohnte Perspektive auf Festivals, besonders in Bezug auf Festivals wie das Heavy-Metal Festival Wacken Open Air oder Rock am Ring, ist aber auf die historische Entwicklung von Festivals zurückzuführen.14

Es kann jedoch zusammenfassend von einer größeren, zyklisch-wiederkehrenden Ereignis gesprochen werden, bei dem zum einen hochkulturelle Aspekte wie Aufführungen, Konzerte oder andere performative Akte, zusammen mit anderen sozialen (gemeinschaftlichen) Aktivitäten und Ritualen gebündelt ausgeübt werden.

Nachdem der Gegenstand abgesteckt worden ist, soll im nächsten Schritt die Festival- und Eventkultur näher beschrieben werden, um ein Verständnis darüber zu erlangen welche Bedeutung Festivals heutzutage innehaben und welche Aspekte Teil der individuellen und kollektiven Erinnerungen sein können.

2.1 Festival- und Eventkultur

Im Kontext von Festivals ist in diesem Zusammenhang besonders in der Soziologie von der Eventisierung/Eventkultur die Rede und unter anderem durch Hitzler15, Hepp, Höhn und Vogelgesang16, sowie Sigmund17 beschrieben wird. Hierbei wird argumentiert, dass aufgrund der medialen und kommerziellen Narrative, ein starkes Bedürfnis nach besonderen Erlebnissen zu konstatieren ist. Diese von Hitzler bezeichneten „außergewöhnlichen Bewusstseinsenklaven“18 können durch technischen Medien oder Veranstaltungen befördert werden.19 Laut dieser Theorie führt dieses Bedürfnis nach Spaß-Erleben auch zur großen Popularität von Events, die mit dem Versprechen nach besonderen Erlebnissen Zuschauer und Besucher locken.20

Reinhold Viehoff ist der Auffassung, dass neben dem Ziel des Vergnügens, auch Identitäts- und Zugehörigkeitsaspekte zur Bedeutung von Festivals zutragen. So bilden Festivals ein „stark emotional gemeinschafts- und damit zugehörigkeitsbezogen[es]“ Gebilde, dass seinen Besuchern ein Gefühl des Dabeiseins suggeriert und damit die Möglichkeit bietet eigene Identitätszuweisungen vorzunehmen.21 So erlauben die vielfältigen Arten von Festivals, die subjektive Verordnung in bestimmte Milieus, wobei auch temporär verschiedene Inszenierungen der Identität verfolgt werden können, wie auch Viehoff erklärt.22

Neben den identitätsstiftenden Aspekt von Festivals, der auch eng an die Inszenierung und Werte der auftretenden Künstler geknüpft ist und daher auch ein bedeutendes Kriterium für die Wahl von Festivals von Besuchern angeführt wird, spiegelt sich die sozio-kulturelle Bedeutung von Festivals sowohl durch das kollektivistische Gefühl der Massen vor den Bühnen, dem Publikum, wider, aber auch anhand vieler Rituale und Bräuche abseits der eigentlichen Konzerte.23 Dieses Gemeinschaftsgefühl, das einen gewissen Schwellenzustand der Festival­Teilnehmer darstellt, kann auch mit der von Victor Turner beschriebenen Liminalität in Verbindung gebracht werden, und stellt eine eigene Community, oder in den Worten von Turner communitas d ar, die ganz eigene soziale Strukturen aufweist und von eigenen Ritualen geprägt ist.24 So vergleichen mitunter Chris Anderton25 oder George McKay26 Festivalkultur mit den Festlichkeiten des Karnevals, bei dem laut der Autoren soziale Hierarchien und Gesellschaftsordnungen aufgebrochen werden und ganz eigene Sitten, Mythen und rituelle Praxen Teil der Festlichkeiten sind.27

2.2 Festivals in Pandemie-Zeiten

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie haben sich auch alternative Festlichkeiten entwickelt, wie zum Beispiel durch das Musikmagazin „Höme- Für Festivals“. Mit dem Projekt „Festival für Festivals“ versuchte das Magazin auf die schwierige Lage von Festivals hinzuweisen, Gelder zu akquirieren und zusätzlich „ Festivalfans das Festivalgefühl nach Hause [zu] senden.“ 28 Dabei sollen Festivalfans zuhause ihr eigenes Festival „nachfeiern“ können, wobei ein Festivalpacket mit laut Magazin benötigten Materialen, darunter Festivalbändchen, T-Shirts, Becher, Rezepte, oder ein Festivalquartett, erworben werden kann.29 Auch wenn hier deutlich die wirtschaftliche Motivation unter dem Deckmantel der Solidarität sichtbar wird, können in dem Video einige wichtige Aspekte der Festivalkultur erkannt werden. Ess- und Trinkpraxen in Form von Alkoholkonsum, teilweise gepaart mit Trinkspielen, oder der Verzehr von Konservenessen und die damit einhergehende Zubereitung auf kleinen Gas-Kochern, wetterbedingte Unwegsamkeit aufgrund von Regen und Matsch, das Zelten auf dem Gelände, das gemeinschaftliche Feiern und Tanzen zur Musik und vor allem das soziale Momentum, das bereits weiter oben beschrieben wurde.30

Doch was bedeutet es für Fans und Besucher von Musikfestivals, wenn diese in Zeiten der Coronavirus-Pandemie nicht besucht werden können und diese Form der Identitätsbildung und -statuierung mitsamt seiner Vielzahl an Bräuchen und Ritualen nicht verfolgt werden kann? Auch wenn sich gewisse Alternativen aufzeigen, können diese nur bruchstückhaft den Eventcharakter widerspiegeln, sodass die Erinnerung zur Überbrückung der Zeit bis hin zur nächsten Ausgabe eine noch größere Bedeutung zugemessen werden muss.

2.3 Vom kollektiven Gedächtnis zu persönlichen Erinnerungen

Dass Erinnerungen und Vorstellungen eine prägende Rolle bei der Wertigkeit von Festivals spielen, beschreibt der Kommunikations- und Medienwissenschaftler Andreas Hepp. Laut Hepp lässt sich der Erlebnischarakter von Festivals in drei Phasen unterteilen. Die erste Phase beinhaltet die Vorbereitungen auf das Festival, die angefangen mit Besorgungen wie dem Zelt, Campingkocher oder Gummistiefeln bis zur Auseinandersetzung mit den auftretenden Künstlern, Zeitplänen und der Anreise führt. In der zweiten Phase beschreibt Hepp das Stattfinden des Events und das tatsächliche live erleben des Events. Zuletzt umfasst die dritte Phase die Rekonstruktion und Erinnerung an das Event und die eigene Teilnahme. Dabei spielen mediale Berichterstattungen, Fan-Merch, Bilder und Trailer von Veranstaltern eine gewichtige Rolle zur Entwicklung eines kollektiven Gedächtnisses, wie es Maurice Halbwachs31 beschreibt, unter den Festival-Besuchern.32 Somit ist auch schon die Bedeutung von Erinnerungen für Events und (Musik-)Festivals angesprochen und zeugt von dem starken Netz an Bedeutungsschichten, die über das tatsächliche Zeitpunkt der Austragung hinausgehen. Man denke nur an die vielen „Matsch-Bilder“ im Kontext von Festivals, die diesen Aspekt unweigerlich mit Festivalbesuchen verbindet und gerade auch mit Rock am Ring konnotiert werden.33 Aber auch gerade in Zeiten des Coronaviruses, greifen Medien wie der NDR die Situation auf, um an vergangene Festivals zu erinnern.34

Neben den kollektiven Erinnerungen sind jedoch immer auch individuelle Erfahrungen Ausgangspunkt des Gedächtnisses, wobei sich das individuelle und kollektive Gedächtnis wechselseitig beeinflusst und sozial determiniert ist.35 Dabei spielen wie schon beschrieben Bilder, Orte und Texte eine bedeutende Rolle zur Erhaltung von Erinnerungen.36 Aber auch das Internet, Radio, Fernsehen oder Denkmäler können Vermittlungsfunktionen von Erinnerungen darstellen.37

An dieser Stelle sei auch auf die zeitliche Dimension von Erinnerungen verwiesen. Auch wenn Erinnerungen primär mit Vergangenem verbunden werden, so sind sie unweigerlich durch die Vergegenwärtigung der Erinnerungen auch Teil der Gegenwart. Aber auch die Zukunft ist durch die „Assoziationen der Vorstellungen des vergangenen und künftigen Zustandes38 an Erinnerungen geknüpft und zeigt die zeitliche Dimension von Erinnerungen auf.39

Ein Einblicke in die individuellen und kollektiven Erfahrungen und Erinnerungen von Besuchern von Rock am Ring folgt im anschließenden empirischen Teil.

3. Empirischer Teil

Die Thematik der Erinnerungskultur stellt ein vielschichtiges Komplex dar und stellt nicht nur Fragen nach dem individuellen und kollektiven Erinnern, sondern auch nach dem Vergessen und dem Gedächtnis.40 Aufgrund dieser Komplexität des Themas, kann im Zuge dieser kleineren Forschung zu den Erinnerungen im Zusammenhang mit Festivals nicht die Fülle an Aspekten thematisiert werden. Dennoch soll diese eigene empirische Arbeit Einblick in die Thematik liefern und beleuchten in welcher Form in Zeiten des Coronaviruses an Festivals erinnert wird und inwiefern Festivals auch zeitliche Struktur schaffen. Im Zuge dieser Forschung liegt der Fokus auf dem Rock am Ring Festival in der Eifel, das als eines der bekanntesten und größten deutschen Festivals den Vorteil bietet, Teil des medialen und auch wissenschaftlichen Diskurses zu sein und 2020 sein 35-jähriges Bestehen gefeiert hätte.

3.1 Methodik

Ein wichtiger Teil wissenschaftlicher Forschung stellt die transparente Dokumentation der empirischen Arbeit dar.41 Dazu soll zunächst die Methodik der Forschung dargelegt werden. Die Forschungsfrage dazu lautet:

„Wie wird in Zeiten der Coronavirus-Pandemie an Festivals aus Perspektive von Besuchern des Rock am Ring Festivals erinnert und wie rhythmisiert das Festival die Zeit der Besucher?“

Schwerpunkt der Forschung zur Beantwortung der Forschungsfrage ist ein qualitativer Ansatz. Die qualitative Forschung basiert auf der Erzeugung von Theorien und der Untersuchung der sozialen Realität. Aufgrund des explorativen Charakters der Forschung und dem Ziel Erkenntnisse zu den Erinnerungen an Festivals aus Perspektive der Besucher zu erlangen, wurde ein qualitativer Ansatz als geeignete Form zur Erkenntnis-, oder Erfahrungsgewinnung betrachtet.42 Aufgrund dessen wurde die mündliche Befragung als Erhebungsmethode gewählt und mit drei Personen ein leitfragenzentriertes, halbstrukturiertes Interviews durchgeführt, um im Zuge des Interviews Raum für weiterführende Fragen zu lassen. Dabei wurde versucht ein persönlicher, möglichst ungezwungener Rahmen herzustellen, in dem die Befragten möglichst offen und frei sprechen konnten. Dazu wurde eine weiche Interviewform gewählt und die Befragten geduzt. Der Fragenkatalog ist dem Anhang beigefügt. Die Befragten wurden in einem digitalen Forum des Festivals auf der Social-Media Plattform Facebook gefunden und gezielt gefragt, ob diese für ein Interview zu Verfügung stehen würden. Unter den Forumsmitgliedern wurde ein randomisiertes Auswahlverfahren gewählt. Die Voraussetzungen an die Befragten umfassten zum einen eine bereits erfolgte Teilnahme am Festival, sowie eine geplante Teilnahme in 2020, um die Erinnerungen auf Basis der vergangenen Erfahrungen der Befragten und den Auswirkungen der Absage zu ergründen. Ergänzend wurde eine Person befragt, die noch keinen vorherigen Besuch von Rock am Ring vorweisen kann, aber auch bereits den Besuch in 2020 geplant hatte. Grund ist die komplementäre Sichtweise des Befragten, die mit der erkenntnisleitenden Frage korrespondiert. Die Interviews wurden mithilfe des Kommunikationsmediums S kype durchgeführt, da aufgrund der Distanz der Befragten zum Forschenden und Infektionsängsten mancher Befragter, keine persönliche Interviewsituation arrangiert werden konnte.

Im Anschluss auf die Datenerhebung wurden die Interviews transkribiert und die Daten unter Zuhilfenahme der Inhaltsanalyse nach Kuckartz analysiert und ausgewertet.43 Die Namen der Befragten wurden pseudonymisiert, um die Feststellung der Identität zu verhindern.

Ergänzend zu den Interviews wurde noch eine Medienanalyse zur Absage des Festivals und eine netnographische Betrachtung der Webseite und dem YouTube Kanal von Rock am Ring, sowie von Rock am Ring Facebook Gruppen durchgeführt. Diese Erkenntnisse dienen der besseren Einordnung der Ergebnisse aus den Befragungen.

3.2 Vorstellung der Befragten

Bevor die Ergebnisse dargelegt werden, sollen zu besseren Kontextualisierung der Ergebnisse der Interviews, die befragten Personen vorgestellt werden. Im Zuge dieser Arbeit wurden drei Interviews geführt und die Namen entsprechend pseudonymisiert.

Person 1: Jenny ist 24 Jahre alt wohnt in Lübeck und ist in Ausbildung zur Notfallsanitäterin.44 Durch ihre Arbeit ist sie öfters auch auf Events und Festivals im Einsatz und war privat bereits 2018 und 2019 bei Rock am Ring.45 Bei den bisherigen Rock am Ring Besuchen, war Jenny in Begleitung von einer Gruppe aus Freunden.

Person 2: Florian ist ein langjähriger Rock am Ring Besucher, kennt das Festival bereits aus seiner Jugend und wohnt in Koblenz, 40 Kilometer vom Nürburgring.46 Der 39-jährige Abteilungsleiter einer Krankenkasse war bereits 15 Mal bei Rock am Ring und besucht das Festival jährlich mit einer festen Gruppe aus Freunden.47 Während er und seine Gruppe früher noch auf dem Gelände übernachtet haben, bleiben sie seit einigen Jahren nur noch tagsüber und fahren Abends wieder zurück nach Hause.48

Person 3: Reinhard ist ebenfalls 39 Jahre alt, freiberuflicher KFZ-Sachverständiger und Dozent an der Handelskammer Dortmund.49 Er war zwar bereits als Kind auf anderen Festivals, bisher aber noch nie beim Rock am Ring Festival und hätte seine persönliche Premiere in 2020 zusammen mit einem guten Freund gefeiert.50

3.3 Mediale Erwartungshaltung auf Rock am Ring

Wie bereits in Kapitel 2.2 erläutert, spielen Medien eine gewichtige Rolle, um das Fundament für den besonderen Erlebnischarakter von Festivals zu legen. Wie Andreas Hepp beschreibt, spielt neben dem Event selbst und der nachträglichen Berichterstattung auch die Phase vor dem Festival eine bedeutende Rolle.51 Diese aus Veranstalter-Perspektive wichtige Promotionsphase dient dazu, bei den potenziellen Besuchern Vorfreude und eine positive Erwartungshaltung zu erzeugen und damit zum Kartenkauf anzuregen. Um dieses gezeichnete Bild spezifisch im Fall von Rock am Ring zu verstehen, soll folgend die Homepage des Festivals, Vorankündigungen in Medien, sowie die Einstimmungsmöglichkeiten durch YouTube und den Fanaustausch betrachtet werden.

3.3.1 Die Homepage - das Versprechen der ganz Großen

Ausgangspunkt der virtuellen Betrachtung des Events Rock am Ring, ist die Homepage des Festivals selbst. Geprägt ist die Webseite von einem schlichten, mehrheitlich schwarzen Design, das, so kann vermutet werden, farbliche Assoziationen zum Milieu des Rock'n'Roll hervorrufen soll und damit passend ist zum Image von Rock am Ring.52 Inhaltlich bietet die Homepage nur ein Minimum an Informationen und beschränkt sich auf den Ticketverkauf, das Line-Up, einen Geländeplan, Ankündigungen, Informationen zu vergangenen Ausgaben, Bildern und Merchandise-Artikeln.53 Es kann konstatiert werden, dass das besondere Erlebnis , wie es Ronald Hitzler beschreibt, bei Rock am Ring auf zwei Faktoren zurückzuführen ist.54 Zum einen die „Tradition“, die durch die Aufführung sämtlicher vergangener Ausgaben, inklusive Bilder und Line-Up, aufgezeigt werden soll55, sowie vor allem durch das Versprechen nach etwas „Großem“, das sich sowohl in der Bekanntheit und Quantität der Bands widerspiegelt, sowie der Anzahl an Besuchern.56 Gerade zweiteres wird durch die Bildsektion, die vor allem riesige Bühnen und großen Menschenmassen aufweist deutlich.57

3.3.2 Medienberichte voller Superlative

Ein weiterer Bestandteil der erzeugten medialen Erwartungshaltung von Rock am Ring, stellen Blogs und Zeitungen dar. In diesen werden besonders viele Superlative genutzt, um das Festival attraktiver darzustellen. In diesen ist von „Mega-Event“58, „legendäres Festival“59 oder „Musterbeispiel eines Rockfestivals“60 die Rede und unterstreicht die Überhöhung des Events gegenüber anderen Festivals. Zudem wird auch bei den Medienberichten besonders der Fokus auf die auftretenden Bands gelegt, wobei die großen Namen im Vordergrund stehen. Dies zeigen unter anderem die Ankündigungen von der Westen 61, bigFM62 oder MagentaMusik36063.

3.3.3 Einstimmung mit YouTube und der Fanaustausch

Zusätzlich zu den eher klassischeren Medien, stellen Videoaufnahmen vergangener Ausgaben ein zusätzliches Medium zur Überbrückung der Wartezeit bis zur kommenden Ausgabe von Rock am Ring dar. Hierzu befinden sich unzählige Videos auf der Videoplattform YouTube, die besonders Auftritte bekannter Bands zeigen und somit die Möglichkeit bieten die Vergangenheit zu vergegenwärtigen und einen Eindruck zu dem zu erwartenden Erlebnis auf dem Festival ermöglichen.64

Auch haben sich speziell auf Facebook Gruppen-Foren entwickelt, in denen sich Fans austauschen können. In diesen werden Bilder geteilt, die Bandveröffentlichungen diskutiert, Probleme besprochen und nach Lösungen gesucht, und sind zudem Umschlagplatz für Karten An- und Verkäufe.65 All dies führt zu einer stärkeren Vergemeinschaftung der Rock am Ring­Community, die zum d abei sein beitragen, wie es Reinhold Viehoff beschreibt .66

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1 Lutz, Joachim: Musikfestivals und Musikfestspiele in Deutschland. Auf: Land Hessen. Statistische Publikation (https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/Musikfestivals.pdf, besucht am 12.06.2020, 17:35 Uhr).

2 Vgl. Viehoff, Reinhold: Von Woodstock bis zu Rock am Ring - Bemerkungen zu Festivals und der musikalischen Populärkultur. In: Fikentscher, Rüdiger (Hg.): Fest- und Feiertagskulturen in Europa. Halle 2007, S. 119-132.

3 Vgl. Tröndle, Martin: Das Konzert. Neue Aufführungskonzepte für eine klassische Form. Bielefeld 2011.

4 Vgl. Moser, Dietz-Rüdiger: Bräuche und Feste durch das ganze Jahr: Gepflogenheiten der Gegenwart in kulturgeschichtlichen Zusammenhängen. Freiburg u.a. 2002.

5 Vgl. Merlot, Julia: Die unglückliche Reise von Patientin null. Auf: Der Spiegel. Online Ausgabe der Zeitschrift (https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/erster-corona-fall-in-deutschland-die-unglueckliche-reise-von- patientin-0-a-2096d364-dcd8-4ec8-98ca-7a8ca1d63524, besucht am 12.06.2020, 17:47 Uhr).

6 Vgl. Brandstetter, Markus: Übersicht: Wegen Corona abgesagt Konzerte und Festivals 2020. Auf: Rolling Stone. Musikzeitschrift (https://www.rollingstone.de/grossveranstaltungen-absagen-corona-festivals-konzerte- 2020-1969369/, besucht am 12.06.2020, 18:07 Uhr).

7 Vgl. Suhr, Frauke: So beliebt sind Festivals. In: Statista. Privatwirtschaftliches Marktforschungsinstitut (https://de.statista.com/infografik/10069/millennials-lieben-festivals/, besucht am 12.06.2020, 17:58 Uhr).

8 Vgl. Willnauer, Franz: Festspiele und Musikfestivals. In: Deutscher Musikrat (Hg.): Musikleben in Deutschland. Bonn 2019, S. 305.

9 O. A.: Festival, das. Aus: Duden. Digitales Rechtschreibewörterbuch der deutschen Sprache (https://www.duden.de/rechtschreibung/Festival, besucht am 13.06.2020, 14:33 Uhr).

10 Vgl. Nünning, Ansgar: Konzepte der Kulturwissenschaften. Theoretische Grundlagen - Ansätze - Perspektiven. Stuttgart 2003, S. 19-35.

11 Vgl. Hausmann, Andrea: Das Management von Kunst und Kultur. Wiesbaden 2019, S. 10-16.

12 Vgl. Willnauer: Musikfestivals (2019), S. 303.

13 O.A.: Festival. Aus: Cambridge Dictionary. Digitales Wörterbuch der englischen Sprache (https://dictionary.cambridge.org/dictionary/english/festival, besucht am 14.06.2020, 15.40 Uhr).

14 Vgl. Salmen, Walter: Das Konzert. Eine Kulturgeschichte. München 1988, S. 129.

15 Vgl. Hitzler, Ronald: Eventisierung. Drei Fallstudien zum marketingstrategischen Massenspaß. Wiesbaden 2011.

16 Vgl. Hepp, Andreas und Höhn, Marco und Vogelgesang, Waldemar: Populäre Events. Medienevents, Spielevents, Spaßevents. Wiesbaden 2010.

17 Vgl. Sigmund, Martin: Komponieren für Events: Zur Rolle der Künste in der Eventkultur. Bielefeld 2013.

18 Hitzler: Eventisierung (2011), S. 12.

19 Vgl. ebd., S. 12-13.

20 Ebd., S. 13.

21 Viehoff: Woodstock (2007), S. 122.

22 Vgl. Viehoff: Woodstock (2007), S. 122.

23 Vgl. Ricard, Pernod: Aus welchen Gründen besuchst du ein Festival? Aus: Statista. Privatwirtschaftliches Marktforschungsinstitut (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1021712/umfrage/umfrage-unter- festivalbesuchern-zu-gruenden-fuer-den-besuch-eines-festivals/, besucht am 17.06.2020, 19:10 Uhr).

24 Vgl. Turner, Victor: Vom Ritual zum Theater. Frankfurt u.a. 2009, S. 28-94.

25 Vgl. Anderton, Chris: Musikfestivals als »zyklische Orte«. In: Springer, Johannes/ Dören, Thomas (Hg.): Draußen. Zum neuen Naturbezug in der Popkultur der Gegenwart. Bielefeld 2016, S. 119-138.

26 Vgl. McKay, George: Glastonbury. A very english fair. London 2000.

27 Vgl. Anderton: Musikfestivals (2016), S. 120-124.

28 O. A.: Infos. Auf: Festival für Festivals. Webseite des Höme - Für Festivals Magazin (https://festivalfuerfestivals.de/infos, besucht am 22.06.2020, 11:48 Uhr).

29 Vgl. Ebd.

30 Vgl. o. A.: Festival für Festivals 2020 Trailer. Auf: YouTube. Videoplattform (https://www.youtube.com/watch?v=nPtAzT9fyL4, besucht am 22.06.2020, 11.57 Uhr).

31 Vgl. Halbwachs, Maurice: Das kollektive Gedächtnis. Stuttgart 1967.

32 Vgl. Hepp, Andreas und Höhn, Marco und Vogelgesang, Waldemar: Populäre Events. Wiesbaden 2010, S. 12.

33 Vgl. o. A.: Schlamm & Matsch und Rock am Ring - die Bilder. Auf: Musikexpress. Musikzeitschrift. (https://www.musikexpress.de/schlamm-matsch-und-rock-am-ring-die-bilder-566989/, besucht am 19.06.2020, 11:02 Uhr).

34 Vgl. o. A.: Kultur trotz Corona - Der Festivalsommer. Auf: NDR. Öffentlicher Rundfunk- und Fernsehsender (https://www.ndr.de/kultur/Kultur-trotz-Corona-Der-Festivalsommer,kulturtrotzcorona100.html, besucht am 17.06.2020, 23.25 Uhr).

35 Erll: Kollektives Gedächtnis (2017), S. 11-13.

36 Vgl. Assmann, Aleida: Erinnerungsräume: Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses. München 2006, S. 179-190, 218-224, 298-301.

37 Vgl. Erll: Kollektives Gedächtnis (2017), S. 135.

38 Friese, Heidrun: S. 18.

39 Vgl. ebd., S. 16.

40 Vgl. ebd., S. 1-7.

41 Vgl. Kuckartz, Udo: Qualitative Inhaltsanalyse. Methoden, Praxis, Computerunterstützung. Basel 2018, S. 201­ 203.

42 Vgl. Kromrey, Helmut: Empirische Sozialforschung. Stuttgart 2006, S. 71-75.

43 Vgl. Kuckartz, Udo: Qualitative Inhaltsanalyse. Methoden, Praxis, Computerunterstützung. Basel 2018, S. 55­117.

44 Anhang 3.1: Transkript des Interviews mit Jenny, Zeile 4.

45 Ebd., Zeile 17.

46 Anhang 3.2: Transkript des Interviews mit Florian, Zeile 36-39.

47 Anhang 3.2: Transkript des Interviews mit Florian, Zeile 10 und

48 Anhang 3.2: Transkript des Interviews mit Florian, Zeile 39-43.

49 Anhang 3.3: Transkript des Interviews mit Reinhard, Zeile 4-5.

50 Ebd., Zeile 15-17 und 229-234.

51 Vgl. Hepp, Höhn, Vogelgesang: Populäre Events (2010): S. 12.

52 Vgl. Breiner, Tobias: Farb- und Formpsychologie. Wiesbaden 2019, S. 90.

53 Vgl. o. A.: Rock am Ring. Auf: Web-Auftritt des Rock am Ring Festivals (https://www.rock-am-ring.com/, besucht am 01.08.2020, 13:11 Uhr).

54 Vgl. Hitzler: Eventisierung (2011), S. 12-13.

55 Vgl. o. A.: Rock am Ring. Auf: Web-Auftritt des Rock am Ring Festivals (https://www.rock-am-ring.com/, besucht am 01.08.2020, 13:11 Uhr).

56 Vgl. o. A.: Rock am Ring. Auf: Web-Auftritt des Rock am Ring Festivals (https://www.rock-am-ring.com/, besucht am 01.08.2020, 13:11 Uhr).

57 Vgl. ebd.

58 Vgl. o. A.: "Rock am Ring" 2019: Alle Infos zum Line-Up, Programm, Headlinern und Stream hier. Auf: News.de. Online Nachrichtenportal (https://www.news.de/panorama/855762778/rock-am-ring-2019-line-up- programm-live-stream-tickets-festival-07-09-juni-2019-headliner-zeitplan-buehnen/1/, besucht am 01.08.2020, 14:44 Uhr).

59 Vgl. o. A.: „Rock am Ring“-Macher halten an Pfingsten-Termin fest. Auf: RP Online. Online Ausgabe der Zeitung Rheinische Post (https://rp-online.de/panorama/coronavirus/rock-am-ring-2020-soll-trotz-corona- krise-stattfinden-ebenso-wie-rock-im-park_aid-49874561, besucht am 01.08.2020, 14:47 Uhr).

60 Vgl. o. A.: Rock am Ring 2020 Alle Infos rund um das Mega-Festival. Auf: Musicload.de. Online Entertainment Blog (https://www.musicload.de/rock-am-ring/, besucht am 01.08.2020, 14:49 Uhr).

61 Vgl. o. A.: Rock am Ring 2019: DIESE legendären Bands treten exklusiv auf dem Festival auf. Auf: Der Westen. Online Nachrichten-Portal 8 https://www.derwesten.de/panorama/rock-am-ring-diese-legendaere-bands- treten-exklusiv-am-festival-auf-id217073605.html, besucht am 01.08.2020, 14:56 Uhr).

62 Vgl. o. A.: Rock am Ring 2019: Das Line-up. Auf: BigFM.de. Webseite eines Radiosenders (https://www.bigfm.de/news/27604/rock-am-ring-2019-das-line-up, besucht am 01.08.2020, 14.58 Uhr).

63 Vgl. o. A.: Rock am Ring 2019. Auf: Magenta-Musik-360.de. Livestreaming-Plattform der Telekom (https://www.magenta-musik-360.de/rock-am-ring-2019, besucht am 01.08.2020, 15:01 Uhr).

64 Vgl. o. A.: Rock am Ring. Auf: YouTube. Online Videoplattform (https://www.youtube.com/results?search_query=rock+amring, besucht a, 01.08.2020, 15:19 Uhr).

65 Vgl. o. A.: Rock am Ring. Auf: Facebook. Social Media Plattform (https://www.facebook.com/groups/1780098935550846/, besucht am 01.08.2020, 16:01 Uhr).

66 Vgl. Viehoff: Woodstock (2007), S. 122.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten

Details

Titel
Erinnerungen von Musikfestival-Besuchern in Zeiten der Corona-Pandemie am Beispiel von Rock am Ring
Hochschule
Universität Regensburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
50
Katalognummer
V950812
ISBN (eBook)
9783346322692
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erinnerungen, musikfestival-besuchern, zeiten, corona-pandemie, beispiel, rock, ring
Arbeit zitieren
Friedemann Bauknecht (Autor), 2020, Erinnerungen von Musikfestival-Besuchern in Zeiten der Corona-Pandemie am Beispiel von Rock am Ring, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/950812

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