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Factoring als Finanzierungsinstrument

Fallstudie anhand eines fiktiven Beispiels

Titel: Factoring als Finanzierungsinstrument

Fallstudie , 2020 , 30 Seiten

Autor:in: Malin Pirwitz (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit thematisiert Factoring als Finanzierungsinstrument. Die Bedeutung des Factorings hat in den letzten Jahren rapide zugenommen. So betrug die Factoring-Quote, welche die Relation der angekauften Forderungen durch Factoring-Unternehmen zum Bruttoinlandsprodukt widerspiegelt, in Deutschland im Jahr 2018 7,1 %. Darüber hinaus stiegen die Nachfrage und Nutzung von Factoring in den vergangenen 10 Jahren stetig.

Ziel und Inhalt dieser wissenschaftlichen Arbeit ist die Untersuchung von Factoring als Finanzierungsinstrument zur Erreichung der finanzwirtschaftlichen Ziele von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Hierzu wird in Kapital 2 zunächst der Gegenstand des Factorings in den Oberbegriff der Finanzierung eingeordnet. Da Factoring besonders für KMU eine interessante Finanzierungsalternative darstellt, wird die Definition von KMU herangezogen. Ebenso werden Gründe zur Nutzung von Factoring herausgearbeitet und der Ablauf von Factoring dargestellt.

Im Anschluss des theoretischen Teils werden in Kapital 3 die Charakteristika von Factoring erläutert. Neben der Betrachtung der Factoring-Arten werden die Funktionen und Kosten des Factorings beschrieben sowie deren Einflussmöglichkeiten auf die finanzwirtschaftlichen Ziele Liquidität, Rentabilität, Sicherheit, Unabhängigkeit und Wachstum bewertet. Schließlich fungiert in Kapital 4 ein fiktives Beispiel als Bewertungsgrundlage des Factorings als Finanzierungsinstrument.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit

2 Definitorische Grundlagen

2.1 Finanzierung

2.2 Kleine und mittelständische Unternehmen

2.3 Factoring

3 Charakteristika des Factoring

3.1 Factoringarten

3.2 Funktionen des Factoring

3.3 Kosten

3.4 Auswirkungen auf finanzwirtschaftliche Ziele

3.4.1 Liquidität

3.4.2 Rentabilität

3.4.3 Sicherheit, Unabhängigkeit und Wachstum

3.5 Nachteile

4 Fallstudie anhand eines fiktiven Beispiels

5 Fazit

5.1 Zielerreichung

5.2 Perspektiven

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Factoring als ein alternatives Finanzierungsinstrument für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), um deren finanzwirtschaftliche Ziele wie Liquidität, Rentabilität und Wachstum zu unterstützen. Dabei wird analysiert, wie Factoring die Bilanzstruktur beeinflusst und welche strategischen Vorteile sich aus dem Forderungsverkauf an ein Factoringinstitut ergeben.

  • Grundlagen der Unternehmensfinanzierung und Definition von KMU
  • Funktionsweise und rechtliche Einordnung des Factoring
  • Kostenstruktur und Effekte auf die Bilanzkennzahlen
  • Analyse der Auswirkungen auf Liquidität, Rentabilität und Sicherheit
  • Praktische Veranschaulichung der Effekte durch eine fiktive Fallstudie

Auszug aus dem Buch

3.1 Factoringarten

Vorrangiges Ziel des Factoring ist die Maximierung der Umsatzkongruenz mit dem Hintergrund finanzielle Vakanzen aufgrund der Gewährung von Zahlungszielen zu minimieren. Dieses Ziel wird, mit dem Kapitel 2.2 Factoring eruiertem Grundkonzept, verfolgt. Aufbauend auf diesem Grundkonzept sind folgende Factoringarten in Deutschland vorherrschend:

Echtes Factoring: Zustandekommen eines Kaufvertrages, welches eine Eigentumsübertragung inkl. Übernahme des Delkredererisikos impliziert.

Unechtes Factoring: Zustandekommen eines Darlehens- oder Zessionsvertrages ohne Übernahme der Delkrederefunktion.

Inhouse-Factoring: Die Verwaltung des Debitorenmanagement obliegt dem Factorkunden. Das Ausfallrisiko und Inkasso (Delkredere- und Finanzierungsfunktion) trägt der Factor. Daher ist diese Art insbesondere für größere Unternehmen mit akkuratem Debitorenmanagement geeignet.

Standard-Factoring: Diese Art des Factoring wird ebenfalls als Full-Service-Factoring bezeichnet, da sowohl die Delkredere-, Dienstleistungs- als auch Finanzierungsfunktion vom Factor übernommen werden.

Fälligkeits-Factoring: Vorrangig werden hierbei die Delkredere- und Dienstleistungsfunktion an den Factor übertragen. Eine Saldierung der Forderungen erfolgt nachschüssig zu vereinbarten Zeitpunkten.

Reverse-Factoring: Der Ursprung des Vertragsverhältnis zwischen Factor und Factorkunden wird durch den Debitor initiiert. Ziel des Debitors sind günstigere Ausgangsbedingungen ggü. dem Factorkunden.

Darüber hinaus ist ebenfalls eine Unterscheidung nach Offenlegung ggü. dem Debitor möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Factoring als Finanzierungsinstrument für Unternehmen in Deutschland und formuliert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Definitorische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Finanzierung, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie Factoring und stellt den rechtlichen Kontext her.

3 Charakteristika des Factoring: Hier werden die verschiedenen Factoringarten, die Kernfunktionen des Instruments, die Kostenstruktur sowie die Auswirkungen auf finanzwirtschaftliche Unternehmensziele im Detail analysiert.

4 Fallstudie anhand eines fiktiven Beispiels: Das Kapitel nutzt ein fiktives Unternehmen, um die theoretisch erläuterten Bilanz- und Finanzierungseffekte des Factoring anhand von Zahlen konkret nachzuweisen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Zielerreichung zusammen, bewertet die Erkenntnisse der Untersuchung und gibt einen Ausblick auf zukünftige Perspektiven des Factoringmarktes.

Schlüsselwörter

Factoring, Finanzierung, KMU, Liquidität, Rentabilität, Bilanzstruktur, Forderungsverkauf, Delkredereschutz, Inhouse-Factoring, Reverse-Factoring, Unternehmensfinanzierung, Zahlungsziele, Debitorenmanagement, Finanzierungsinstrument, Bonitätsprüfung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert Factoring als alternative Form der Außenfinanzierung für Unternehmen, mit einem besonderen Fokus auf kleine und mittelständische Betriebe (KMU).

Welche Themenfelder stehen dabei im Vordergrund?

Zentrale Themen sind die theoretische Einordnung des Factoring, die verschiedenen Factoringarten, die Kostenstruktur sowie der Einfluss auf die finanzwirtschaftliche Unternehmenssteuerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch den Forderungsverkauf die Liquidität und die Bilanzstruktur von KMU verbessert werden können.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer praktischen Anwendung der Erkenntnisse anhand eines fiktiven Fallbeispiels.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die definitorischen Grundlagen, eine detaillierte Erläuterung der Factoring-Charakteristika und eine Untersuchung der Effekte auf Liquidität, Rentabilität und Sicherheit.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Factoring, KMU, Liquiditätsmanagement, Bilanzoptimierung und Delkredereschutz.

Wie unterscheidet sich "Echtes" von "Unechtem" Factoring?

Der Hauptunterschied liegt in der Übernahme des Delkredererisikos: Beim echten Factoring übernimmt der Factor das Ausfallrisiko vollständig, beim unechten Factoring verbleibt dieses beim Unternehmen.

Welchen Einfluss hat Factoring auf die Bilanz eines Unternehmens?

Durch den Verkauf von Forderungen wird die Bilanzsumme verkürzt, was typischerweise zu einer Verbesserung der Eigenkapitalquote und damit zu einem besseren Rating führen kann.

Warum ist Factoring gerade für KMU interessant?

Für KMU bietet Factoring einen schnellen Zugang zu liquiden Mitteln, was insbesondere bei schwierigerem Zugang zu klassischem Bankkredit und dem Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit eine attraktive Alternative darstellt.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse der Fallstudie?

Die Fallstudie zeigt, dass trotz anfallender Gebühren ein Netto-Finanzvorteil durch Skonti, entfallende Ausfallrisiken und eine verbesserte Bilanzstruktur erzielt werden kann.

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Details

Titel
Factoring als Finanzierungsinstrument
Untertitel
Fallstudie anhand eines fiktiven Beispiels
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Berlin früher Fachhochschule
Autor
Malin Pirwitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
30
Katalognummer
V952019
ISBN (eBook)
9783346293282
ISBN (Buch)
9783346293299
Sprache
Deutsch
Schlagworte
factoring finanzierungsinstrument fallstudie beispiels Fom
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Malin Pirwitz (Autor:in), 2020, Factoring als Finanzierungsinstrument, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/952019
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Leseprobe aus  30  Seiten
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