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Immobilienmärkte im Internet - Eine Marktbeschreibung

Title: Immobilienmärkte im Internet - Eine Marktbeschreibung

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 34 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefan Wiedmer (Author)

Economics - Other
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Die Immobilienbranche befindet sich in einem starken Wandel; nicht zuletzt wegen des Internets. Die Potenziale, die das Internet den Immobilienunternehmen eröffnet, werden zunehmend stärker genutzt. Die vorliegende Seminararbeit erörtert die Fragen, welche quantitative und qualitative Rolle das Internet derzeit tatsächlich für die Vermarktung von Gewerbe- und Wohnimmobilien spielt, wie sich der derzeitige Internet-Immobilienmarkt in Deutschland darstellt, warum es eine gewisse Skepsis bei den Immobilienhändlern gegenüber dem Internet gab und immer noch gibt, auf welche Weise die traditionellen Printmedien auf die neue Konkurrenz aus dem Internet reagieren und wie sich der Immobilienmarkt im Internet in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Die Nutzung des Internet in der Immobilienbranche beinhaltet noch ein großes Entwicklungspotenzial. Im Internet sind diverse Internet-Immobilienbörsen zu finden, die potenziellen Interessenten Immobilienangebote von mehreren Anbietern präsentieren. Außerdem versuchen neben den großen Immobilienplattformen einzelne Makler mit ihren eigenen Homepages im Internet ihre Präsenz zu verstärken. Das Internet wird als neue Chance verstanden, um häufig vorhandene große räumliche Distanzen zwischen Käufer und Immobilienobjekt zu überwinden. Das Netz stellt einen idealen Kanal dar, um Informationen über Immobilienobjekte zu verbreiten, Transaktionskosten zu senken und den Kontakt zum Makler zu ermöglichen. Es eröffnet somit neue Potentiale für Kostensenkungen und höhere Markttransparenz. Jedoch ist die Immobilienbranche noch nicht so weit, dass auch Verträge über das Internet direkt abgeschlossen und Immobilienobjekte verkauft werden. Die altbewährte Akquise ist in diesem Bereich immer noch vorhanden. Die Rolle des reinen Informationslieferanten verändert sich hin zu einem Berater, welchen die potenziellen Kunden nutzen, um die relevanten Informationen herauszufiltern. War der Internetmarkt im vergangenen Jahr noch sehr stark dadurch geprägt, dass in den verschiedenen Segmenten versucht wurde, eine Markenbekanntheit aufzubauen, so steht dieses Jahr weniger im Zeichen von Marktneueintritten als vielmehr dem Ausbau und der Verbindung gegenwärtiger Marktpositionen. Bekanntheit schafft Nachfrage – und die schafft Erfolg. Daher werden kleine und engagierte Plattformen zunehmend vom Markt verschwinden, vorwiegend weil ihnen finanzkräftige Partner fehlen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Marktüberblick

2.1 Marktsegmentierung

2.2 Anbieter

2.3 Funktionsweise

2.4 Die Finanzierung einer Internet-Immobilienbörse am Beispiel von ImmobilienScout24

2.5 Skepsis der Immobilienhändler gegenüber dem Internet - Der notwendige Strategiewandel in der Immobilienwirtschaft

3. Möglichkeiten und Vorteile des Internetauftritts

3.1 Für die Anbieter von Immobilien

3.1.1 Das Internet als Voraussetzung für den vernetzten Immobilienmarkt

3.1.2 Das Internet als Informations- und Kontaktmedium

3.2 Für die Nachfrager von Immobilien

4. Grenzen und Risiken einer Internetpräsenz

4.1 Für die Anbieter von Immobilien

4.2 Für die Nachfrager von Immobilien

5. Verhältnis zwischen traditionellen Printmedien und dem Internet

6. Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Internets bei der Vermarktung von Gewerbe- und Wohnimmobilien in Deutschland. Ziel ist es, den aktuellen Markt darzustellen, die Skepsis der Immobilienhändler gegenüber digitalen Vertriebswegen zu analysieren, das Verhältnis zu traditionellen Printmedien zu beleuchten und zukünftige Entwicklungstendenzen aufzuzeigen.

  • Marktsegmentierung und Analyse der wichtigsten Immobilienplattformen
  • Finanzierungsmodelle von Internet-Immobilienbörsen am Praxisbeispiel
  • Vorteile und strategische Möglichkeiten der Internetnutzung für Makler und Kunden
  • Herausforderungen, Risiken und psychologische Barrieren der Digitalisierung
  • Wettbewerbsverhältnis zwischen Internet und klassischen Printmedien

Auszug aus dem Buch

2.1 Marktsegmentierung

Das Internet, „die dezentrale Vernetzung von verschiedenen eigenständigen, ‚organisationsexternen’ Rechnern“1, hat Auswirkungen auf die unterschiedlichsten Bereiche der Immobilien- und Bauwirtschaft zur Folge. (s. Abb.1) Wichtig ist die rechtzeitige Nutzung der sich durch das Internet bietenden Möglichkeiten. Laurence McCabe, der Präsident des internationalen Verbandes der Immobilienberufe FIABCI ist „überzeugt, dass binnen kurzer Zeit praktisch alle ernstzunehmenden Immobilienfirmen im Internet vertreten sein müssen. Versäumen sie dies, so ist es, als hätten sie kein Fax oder kein Telefon“.2

Die Frage des passenden Auftritts ist hauptsächlich abhängig von der Größe des Unternehmens. Besonders für große Immobilienanbieter ist die eigene Präsenz im Internet wichtig, um sich nicht den damit neu entstehenden Möglichkeiten zu verschließen. Ist ein Unternehmen national und darüber hinaus mit mehreren Niederlassungen tätig, so benötigt dieses möglicherweise zusätzlich zur eigenen Website eine Datenbank, auf die alle Niederlassungen zugreifen können.3

Immobilienbörsen dagegen sind Angebotsplattformen, „auf denen die Anbieter und die Nachfrager von Immobilien zusammenkommen“4. Es sind selbständige, auf das Internet ausgerichtete Unternehmen, die die Angebote vieler Makler und/ oder Privatpersonen bündeln.5

Den Aspekt der Neuorientierung in der Immobilienbranche beschreiben die drei Begriffe Re- und Disintermediation sowie Cybermediation.

Reintermediation, als „Muss“ in der Immobilienbranche angesehen, bezeichnet die Veränderung im Distributionskanal der Immobilienobjekte. Das heißt, dass bisherige Handels- bzw. Absatzmittler, sogenannte Intermediäre, das Internet als neuen Werbeträger einsetzen. Das Unternehmen, das hier nicht der Entwicklung anpasst, scheint von der Konkurrenz überrollt zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert den Strukturwandel in der Immobilienbranche und definiert die zentralen Forschungsfragen zur Rolle des Internets.

2. Marktüberblick: Es erfolgt eine detaillierte Analyse der Marktteilnehmer, Funktionsweisen und Finanzierungsmodelle führender Immobilienplattformen in Deutschland.

3. Möglichkeiten und Vorteile des Internetauftritts: Dieses Kapitel arbeitet die strategischen Potenziale für Anbieter und die Informationsvorteile für Nachfrager durch digitale Kanäle heraus.

4. Grenzen und Risiken einer Internetpräsenz: Hier werden technische Barrieren, Kosteneffekte und die Herausforderungen für etablierte Immobilienhändler kritisch diskutiert.

5. Verhältnis zwischen traditionellen Printmedien und dem Internet: Es wird untersucht, ob das Internet die klassischen Medien ersetzt oder lediglich ergänzt und welche Synergien entstehen.

6. Ausblick: Das Fazit skizziert die zukünftige Entwicklung und die notwendige technologische sowie strategische Anpassung der Branche.

Schlüsselwörter

Immobilienwirtschaft, Internet, Immobilienbörsen, Digitalisierung, Immobilienmakler, Markttransparenz, E-Business, Immobilienmarkt, Online-Vermarktung, Medienkonvergenz, Immobilienvermittlung, Immobilienplattformen, Strukturwandel, Immobilienmarketing, Wohnimmobilien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einfluss des Internets auf die Immobilienbranche und beschreibt, wie digitale Plattformen die Vermarktungs- und Geschäftsprozesse verändern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen Marktsegmentierung, Wettbewerb zwischen Online-Börsen und klassischen Printmedien, Finanzierungsmodelle im Internet sowie die strategischen Vor- und Nachteile einer Internetpräsenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Status quo der Internetnutzung in der Immobilienwirtschaft aufzuzeigen und die Gründe für die Skepsis der Immobilienhändler sowie zukünftige Potenziale zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse der aktuellen Marktsituation im Wintertrimester 2001, gestützt durch Literaturrecherchen, Fallbeispiele wie ImmobilienScout24 und branchenrelevante Statistiken.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Im Hauptteil werden neben der Marktstruktur vor allem die Möglichkeiten und Risiken für Anbieter und Nachfrager sowie das sich wandelnde Verhältnis zu traditionellen Printmedien detailliert erörtert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Immobilienbörsen, Cybermediation, Immobilienvermarktung, Digitaler Wandel, Immobilienmakler und Cross-Selling-Ansätze.

Wie unterscheidet sich PropertyGate.com von ImmobilienScout24 laut dieser Arbeit?

PropertyGate.com ist auf exklusive und hochwertige Immobilien spezialisiert und setzt stärker auf visuelle Darstellungen, während ImmobilienScout24 als breit aufgestellter Marktführer für Wohnimmobilien agiert.

Welche Rolle spielt das "persönliche Gespräch" in der Zukunft?

Trotz der Digitalisierung kommt dem persönlichen Gespräch bei privaten Immobilieninvestitionen, die oft die größten Lebensinvestitionen darstellen, aufgrund der emotionalen Komponente auch zukünftig eine zentrale Rolle zu.

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Details

Title
Immobilienmärkte im Internet - Eine Marktbeschreibung
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Institut für Wirtschaftspolitik)
Course
Management und Ökonomie neuer Medien
Grade
1,3
Author
Stefan Wiedmer (Author)
Publication Year
2001
Pages
34
Catalog Number
V9527
ISBN (eBook)
9783638162111
Language
German
Tags
Immobilienmarkt Internet Makler Printmedien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Wiedmer (Author), 2001, Immobilienmärkte im Internet - Eine Marktbeschreibung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9527
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