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Beeinträchtigung durch Lese-Rechtschreib-Schwäche. Inwiefern können Schülerinnen und Schüler in der Schule möglichst lernstandsgerecht gefördert werden?

Title: Beeinträchtigung durch Lese-Rechtschreib-Schwäche. Inwiefern können Schülerinnen und Schüler in der Schule möglichst lernstandsgerecht gefördert werden?

Term Paper , 2018 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Die Forschungsfrage der Hausarbeit lautet: "Inwiefern beeinflusst die Fokussierung der Aufgabenstellung (Rechtschreibung und Inhalt) Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse eines Gymnasiums, die Textqualität hinsichtlich der gemachten Fehler und Anzahl der Argumente?". In Bezug darauf wurde eine Studie durchgeführt. Diese Studie soll in der folgenden Hausarbeit analysiert werden.

Um die Ergebnisse der Studie auswerten zu können, soll zunächst definiert werden, was genau eine Lese-Rechtschreib-Schwäche ist und wie sie sich bei Betroffenen Schülerinnen und Schülern äußert. Auf diesen Aspekt möchte ich in dieser Arbeit den Fokus legen. Auch auf die Diagnosekriterien soll im Verlaufe der Arbeit eingegangen werden, da ein Kritikpunkt an unserer Studie die undurchsichtige Auswahl der Probanden war. Anschließend wird die Vorbereitung und die Durchführung des Projektes beschrieben und die Ergebnisse anhand des erworbenen Wissens analysiert. Auch Kritikpunkte und Vorschläge zur Verbesserung der Studie sollen hier erwähnt werden. Zum Schluss möchte ich darauf eingehen, welche Erkenntnisse diese Studie für Lehrerinnen und Lehrer aufbringt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. LESE-RECHTSCHREIB-SCHWÄCHE

2.1 DEFINITION, FORMEN UND EPIDEMIOLOGIE VON LRS

2.2 SYMPTOMATIK

2.3 URSACHEN

2.4 DIAGNOSTIK

2.5 FÖRDERUNG

3. STUDIE IM SEMINAR EMPIRISCHE SPRECHDIDAKTIK

3.1 VORSTELLUNG UND DURCHFÜHRUNG DER STUDIE

3.2 ERGEBNISSE

3.3 KRITIK

4. ERKENNTNISSE FÜR DEN SCHULALLTAG

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Auswirkungen einer fokussierten Aufgabenstellung (Inhalt vs. Rechtschreibung) auf die Textqualität von Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klasse mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche zu untersuchen und daraus Erkenntnisse für eine lernstandsgerechte Förderung im Schulalltag abzuleiten.

  • Definition, Symptomatik und Ursachen der Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)
  • Methodische Ansätze zur Diagnostik und Förderung von LRS
  • Durchführung einer empirischen Studie in einer Fördergruppe
  • Analyse von Schülertexten hinsichtlich Fehleranzahl und Argumentationsqualität
  • Transfer von Studienergebnissen auf die pädagogische Praxis

Auszug aus dem Buch

2.3 Ursachen

Zur Entwicklung des Lesens und Schreibens sind verschiedene Teilfähigkeiten notwendig, die sich gegenseitig beeinflussen oder verstärken. Um diese Wechselwirkung deutlich zu machen folgt nun eine Darstellung, die den „Einfluss basaler Fähigkeiten auf komplexere Lese- und Schreibfertigkeiten“ (Klicpera 2017, S. 151) zeigt:

Dieser Grafik ist zu entnehmen, dass das Rechtschreiben, bzw. das Worterkennen / Lesen ein Resultat verschiedener anderer Teilfertigkeiten sind. Faktoren wie Soziale Herkunft, Intelligenz und Gesprochene Sprache bilden die Grundbausteine für den Erwerb der Phonologischen Bewusstheit. Zusammen mit der Lesenähe entwickeln sich daraus das Wissen um die Graphem- Phonem-Korrespondenz und das Lexikalische Wissen. Erst aus dem Zusammenwirken all dieser Fähigkeiten kann dann die Rechtschreib- und Lesekompetenz ausgebildet werden. Liegt auf einer der vorherigen Ebenen eine Störung vor, beeinflusst dies schlussendlich auch das Lesen und Rechtschreiben (vgl. Klicpera 2017, S.151). Die Fähigkeiten, die aus dem Rechtschreiben und Lesen hervorgehen sind für die schulische Laufbahn entscheidend. Das freie Schreiben eigener Texte und das Leseverständnis sind die Endfähigkeiten, die aus dem Entwicklungsprozess hervorgehen (vgl. ebd).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Fragestellung der im Seminar durchgeführten Studie ein und definiert den Rahmen zur Untersuchung der Lese-Rechtschreib-Schwäche.

2. LESE-RECHTSCHREIB-SCHWÄCHE: Dieses Kapitel liefert ein theoretisches Grundwissen über Definitionen, Symptome, Ursachen, diagnostische Kriterien und Fördermöglichkeiten der LRS.

3. STUDIE IM SEMINAR EMPIRISCHE SPRECHDIDAKTIK: Es wird der Versuchsaufbau der Studie sowie die Auswertung der Schülertexte vorgestellt und kritisch reflektiert.

4. ERKENNTNISSE FÜR DEN SCHULALLTAG: Der Autor leitet aus den theoretischen Grundlagen und der Studie konkrete Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte zur Unterstützung von Schülern mit LRS ab.

5. FAZIT: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, kritisch bewertet und Ausblicke für zukünftige empirische Arbeiten gegeben.

Schlüsselwörter

Lese-Rechtschreib-Schwäche, LRS, Sprachdidaktik, Förderunterricht, Rechtschreibung, Lesekompetenz, Diagnostik, Anlauttabelle, Graphem-Phonem-Korrespondenz, Lernstandsgerechte Förderung, Schulforschung, Empirische Studie, Inklusion, Schreibfertigkeiten, Leseverständnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) mit Fokus auf Definitionen, Symptomatiken und Fördermöglichkeiten und verknüpft dies mit einer eigenen empirischen Studie im schulischen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der LRS, diagnostische Verfahren, Strategien zur schulischen Förderung sowie die Durchführung und Reflexion einer kleinen empirischen Studie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob eine Fokussierung der Aufgabenstellung auf Inhalt oder Rechtschreibung die Qualität der Texte von Schülern mit LRS beeinflussen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine kleine empirische Studie in einer schulischen Fördergruppe durchgeführt, bei der Schülertexte unter verschiedenen Aufgabenbedingungen verglichen und qualitativ analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben der Theorie zu LRS das Studiendesign, die Vorstellung der Ergebnisse sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Validität und Reliabilität der durchgeführten Untersuchung dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie LRS-Förderung, Sprachdidaktik, empirische Forschung im Unterricht und Lernstandsgerechtigkeit beschreiben.

Warum war die Probandenanzahl ein kritischer Punkt?

Die geringe Anzahl an Probanden in der Fördergruppe verhinderte eine statistisch signifikante Auswertung und schränkte die empirische Aussagekraft der gewonnenen Ergebnisse stark ein.

Welchen Einfluss hatte die Aufgabenstellung auf das Verhalten der Schüler?

Es konnte beobachtet werden, dass eine erhöhte Realitätsnähe der Aufgabe (z. B. Adressierung an den Schulleiter) dazu führte, dass die Schüler sich mehr Mühe bei der Gestaltung und Bearbeitung des Textes gaben.

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Details

Title
Beeinträchtigung durch Lese-Rechtschreib-Schwäche. Inwiefern können Schülerinnen und Schüler in der Schule möglichst lernstandsgerecht gefördert werden?
College
University of Siegen
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
18
Catalog Number
V953107
ISBN (eBook)
9783346297389
ISBN (Book)
9783346297396
Language
German
Tags
beeinträchtigung lese-rechtschreib-schwäche inwiefern schülerinnen schüler schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Beeinträchtigung durch Lese-Rechtschreib-Schwäche. Inwiefern können Schülerinnen und Schüler in der Schule möglichst lernstandsgerecht gefördert werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/953107
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