Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Philologie Allemande - Littérature Comparée

Intertextualität in der Kinder- und Jugendliteratur. Eine Chance zur Leseförderung am Beispiel der Buchreihe "Percy Jackson" von Rick Riordan

Titre: Intertextualität in der Kinder- und Jugendliteratur. Eine Chance zur Leseförderung am Beispiel der Buchreihe "Percy Jackson" von Rick Riordan

Dossier / Travail de Séminaire , 2020 , 28 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Carola Behm (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Comparée
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

In der Arbeit soll es insbesondere um die Beantwortung der Frage gehen, inwieweit die Betrachtung von Intertextualität in Kinder- und Jugendliteratur im Unterricht die Möglichkeit bietet, in der Leserschaft das Interesse an Prätexten zu kreieren und Neugier zu wecken, anderes auch außerhalb des Unterrichts zu lesen. Wie müssen Texte im Unterricht beschaffen sein, damit sie in ihrer Verbindung zu anderen Texten von jugendlichen Lesern verstanden werden und dadurch eine weitergehende Lesebereitschaft auslösen und bestärken?

Da zur Beantwortung der Fragen und Stützung der These bei der Zielgruppe die Grundlagen zum Lesen und Verstehen komplexerer Texte bereits gelegt sein sollte, wird hier als Primärliteratur Rick Riordans Jugendbuchreihe Percy Jackson vorrangig in Bezug zu Passagen aus Homers Odyssee gesetzt sowie die griechische Mythologie herangezogen werden. Sinnvoll einsetzbar sollte gerade diese Reihe dadurch sein, dass Fantasy schon während der Grundschulzeit zu den bevorzugten Genres der Kinderlektüre zählt. Mithilfe des in Palimpseste eingeführten Begriffsinstrumentariums von Gérard Genette werden ausgewählte Textstellen in Hypertext als neu entstandener und Hypotext als früherer identifiziert und analysiert. Dabei soll auch darauf eingegangen werden, auf welchen Wegen das Erschließen der Intertextualität von Texten zum Verständnis von Zusammenhängen beiträgt, um letztendlich das Interesse am Bezugstext und weiteren Geschichten zu erzielen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Ausgangslage, Hintergründe und Strategien zur Kompensation mangelnder Lesekompetenz

2. Begriffsbestimmung Kinder- und Jugendliteratur

2.1 Einordnung der Percy-Jackson-Reihe von Rick Riordan – Archetextualität

2.2 Besonderheiten von Transtextualität in Kinder- und Jugendliteratur

3. Darstellung der Transtextualität in Rick Riordans Percy Jackson, deren Verständlichkeit bezüglich des jeweiligen Hypotextes und Spurensuche als implizierte Leseförderung

3.1 Analyse des thematisch verbindenden Elements der Romanreihe um Percy Jackson

3.2 Analyse ausgewählter Textbeispiele unter Verwendung von Genettes Typisierung

3.2.1 Titel des ersten Romans: Diebe im Olymp

3.2.2 Die Figur des Chiron

3.2.3 Percy, Perseus und die Medusa

3.2.4 Percys Irrfahrten

3.2.5 Die Unverwundbarkeit des Helden

4. Fazit und Ausblick: Mögliche Konzeption eines Unterrichts, der Lesekompetenz durch intertextuelles Arbeiten fördert

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit die Analyse von Intertextualität in der Kinder- und Jugendliteratur – am Beispiel der "Percy Jackson"-Reihe von Rick Riordan – als didaktisches Mittel zur Leseförderung dienen kann, um Interesse an klassischen Stoffen zu wecken und Hemmschwellen gegenüber komplexeren Texten abzubauen.

  • Intertextualität als Strategie zur Leseförderung
  • Analyse der "Percy Jackson"-Reihe nach Gérard Genettes Typisierung
  • Vergleich zwischen moderner Fantasy (Hypertext) und antiken Mythen (Hypotext)
  • Förderung der Lesemotivation und des literarischen Lernens
  • Didaktische Möglichkeiten zur Verknüpfung von moderner Lektüre und kanonischem Wissen

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Percy, Perseus und die Medusa

Percys vollständiger Vorname lautet Perseus, und nach eigenen Angaben sprechen ihn nur diejenigen so an, denen seine „wahre Identität bekannt ist. Freunde…und Feinde.“ Im Gegensatz zu seinem Namensgeber ist Percys göttlicher Vater Poseidon, nicht Zeus; Percys menschlicher Mutter gefiel die Geschichte und der Name des antiken Helden, weil dieser überlebte. Im ersten Band der Percy-Jackson-Reihe nimmt Riordan an verschiedenen Stellen Bezug auf die Perseus-Sage. Percys erste Quest besteht darin, den gestohlenen Herrscherblitz des Zeus zu finden und zurückzubringen, um sich und Poseidon vom Vorwurf des Diebstahls zu befreien und damit einen Krieg zwischen den Olympiern zu vermeiden, der auch negative Auswirkungen auf den menschlichen Teil der Welt hätte. Begleitet wird Percy von seinem Freund Grover, einem Satyr, und seiner Freundin Annabeth, einer Tochter der Athene; zur Unterstützung dienen der Gruppe verschiedene magische Gegenstände, wie Percys Schwert Springflut, das sich als Kugelschreiber tarnt und ein Geschenk seines Vaters ist, geflügelte Schuhe, maskiert als Basketballschuhe, die Percy von Hermes‘ Sohn Luke erhält, und Annabeth‘ Tarnkappe, ein Geschenk ihrer Mutter, das den Träger unsichtbar macht und wie ein Baseball Cap aussieht. Schon an dieser Stelle verweist Riordan auf die Perseus-Sage, denn dieser trägt ebenfalls ähnliche, magische Gegenstände bei sich: Auf dem Weg zu seiner Aufgabe nimmt er sich von den Nymphen Flügelschuhe, einen unsichtbar machenden Helm aus Hundefell und einen Schubsack.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Ausgangslage, Hintergründe und Strategien zur Kompensation mangelnder Lesekompetenz: Die Einleitung beleuchtet die Problematik nachlassender Lesekompetenz seit PISA 2000 und führt die Notwendigkeit von intertextuellem Arbeiten als motivierenden Bildungsansatz ein.

2. Begriffsbestimmung Kinder- und Jugendliteratur: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Kinder- und Jugendliteratur und ordnet die Percy-Jackson-Reihe in den Kontext von Archetextualität und Genreliteratur ein.

3. Darstellung der Transtextualität in Rick Riordans Percy Jackson, deren Verständlichkeit bezüglich des jeweiligen Hypotextes und Spurensuche als implizierte Leseförderung: Hier erfolgt die detaillierte Analyse der intertextuellen Bezüge in der Romanreihe anhand verschiedener Fallbeispiele wie der Heldenreise, der Medusa-Begegnung und der Odyssee-Motive.

4. Fazit und Ausblick: Mögliche Konzeption eines Unterrichts, der Lesekompetenz durch intertextuelles Arbeiten fördert: Das Fazit fasst zusammen, wie intertextuelles Arbeiten im Unterricht genutzt werden kann, um Lernprozesse anzuregen und die Lesekompetenz nachhaltig zu stärken.

Schlüsselwörter

Intertextualität, Leseförderung, Percy Jackson, Rick Riordan, Kinderliteratur, Jugendliteratur, Transtextualität, Genette, Mythologie, Odyssee, Perseus, Heldenreise, Lesemotivation, Literaturdidaktik, Fantasy

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit?

Die Arbeit analysiert die didaktische Chance, die Intertextualität in Kinder- und Jugendbüchern bietet, um die Lesekompetenz bei Schülern durch die Verknüpfung von moderner Unterhaltungsliteratur mit klassischen Stoffen zu fördern.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Es werden die Bereiche Kinder- und Jugendliteratur, Literaturdidaktik, antike Mythologie und transtextuelle Erzählstrukturen behandelt.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Autorin untersucht, inwieweit die Auseinandersetzung mit Intertextualität im Unterricht das Interesse an klassischen Vorlagen (Prätexten) wecken kann und ob dadurch eine höhere Lesebereitschaft und ein besseres Verständnis komplexer Texte erzielt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt das Begriffsinstrumentarium der Transtextualität nach Gérard Genette, um die Romanreihe von Rick Riordan in Bezug auf ihre mythologischen Hypotexte zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Analyse verbindender Motive in "Percy Jackson", insbesondere durch Einzeluntersuchungen zu Titeln, Figuren (wie Chiron), mythologischen Episoden (Medusa, Odysseus-Bezüge) und der Unverwundbarkeit des Helden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Transtextualität, Hypertext, Hypotext, Heldenreise, Lesegenese, literarisches Lernen und Motivation.

Warum eignet sich gerade "Percy Jackson" für diese Untersuchung?

Die Reihe ist aufgrund ihres populären Fantasy-Genres bei Schülern sehr beliebt und bietet durch die Verwendung griechischer Mythologie zahlreiche explizite Anknüpfungspunkte zu klassischen Texten.

Wie unterscheidet sich Riordans Medusa-Begegnung vom antiken Mythos?

Während im antiken Mythos die Enthauptung der Medusa das gezielte Hauptziel des Helden ist, fungiert die Begegnung bei Riordan lediglich als zufällige, gefährliche Zwischenstation auf der Suche nach dem Blitz des Zeus.

Welche Rolle spielen magische Gegenstände in der Analyse?

Sie dienen als intertextuelle Brücken, da die von den Helden verwendeten Gegenstände (wie Schuhe oder Schwerter) direkte Bezüge zu den Ausrüstungsgegenständen antiker Helden wie Perseus aufweisen.

Fin de l'extrait de 28 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Intertextualität in der Kinder- und Jugendliteratur. Eine Chance zur Leseförderung am Beispiel der Buchreihe "Percy Jackson" von Rick Riordan
Université
University of Hagen  (Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft)
Cours
Literatur als kulturelles Gedächtnis
Note
1,7
Auteur
Carola Behm (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
28
N° de catalogue
V953673
ISBN (ebook)
9783346294777
ISBN (Livre)
9783346294784
Langue
allemand
mots-clé
Intertextualität Percy Jackson Rick Rordan Leseförderung Kinderliteratur Jugendliteratur K. Spinner Werner Graf Lesen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Carola Behm (Auteur), 2020, Intertextualität in der Kinder- und Jugendliteratur. Eine Chance zur Leseförderung am Beispiel der Buchreihe "Percy Jackson" von Rick Riordan, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/953673
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  28  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint